DE249199C - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
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-
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- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
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- F01B2250/00—Accessories of steam engines; Arrangements or control devices of piston pumps, compressors without crank shafts or condensors for so far as they influence the functioning of the engines
- F01B2250/007—Condensing devices for steam engines
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Description
Es ist bekannt, bei Oberflächenkondensationen, die aus dem Vakuumraum abzusaugende
Luft durch eine mit dem Kühlwasser vor seinem Eintritt in den Kondensator betriebene
Strahlpumpe auf atmosphärische Spannung zu komprimieren. Hierbei wird zwar die Luft möglichst kalt komprimiert und dadurch
der Energiebedarf eingeschränkt. Trotzdem ist es aber meist nicht möglich, auf diese Weise die Luftkompression mit geringem
Energieaufwand zu verrichten. Das Wasser muß oft vom Oberflächenkondensator aus auf einen hoch oder tief liegenden Wasserspiegel
abfließen. Im ersten Falle muß der Gegendruck in der Strahlpumpe hergestellt werden, so daß sich eine überaus große Geichwindigkeitsumsetzung
mit entsprechend iohem Energie verlust ergibt. Im zweiten Falle nuß das Gefalle bis zum Wasserspiegel nutzos
preisgegeben werden, damit die in der Strahlpumpe verdichtete Luft in die Atmosphäre
entweichen kann. Diese Energieveruste lassen sich durch Aufstellung der Strahljumpe
in geeigneter Höhe nicht beseitigen, la es praktisch unzulässig ist, die Strahlpumpe
in einem anderen Raum aufzustellen ils den Kondensator, ebenso unmöglich, sie
η einen tiefen Brunnenschacht zu versenken.
Die vorliegende Erfindung vermeidet die bewannten Energieverluste auf neue Art. Es
vird auch Strahlwirkung im Kühlwasserstrom genutzt, um die aus dem Vakuum zu entferiende
Luft zu komprimieren, so daß eine ?umpe das Kühlwasser für die Luftkompresion
und durch den Kondensator fördert. In «kannter Weise wird die Luftkompression
zweistufig ausgeführt und die dafür erforderlichen beiden Strahlpumpen in neuer günstiger
Weise derart in den Wasserlauf, den die j Kühlwasserpumpe erzeugt, eingeschaltet, daß
sich möglichst geringer Energieverbrauch ergibt. ; Beispiele für Verwirklichung der Erfindung
sind in der beiliegenden Zeichnung dargestellt. Bei der Kondensation nach Fig. 1 ist
das Wasser von einem tiefliegenden Wasser-Spiegel aus zu heben .und kann als Warmwasser
auf diesen Wasserspiegel zurückfließen. Diese Verhältnisse liegen meist vor, wenn das
Kühlwasser aus einem nahen Fiuß entnommen wird.
Die Kühlwasserpumpe α entnimmt das Kühlwasser dem Fluß an der Stelle b und
liefert es durch die Leitung c zur Strahlpumpe d. Diese saugt die Luft durch die
Leitung e vom Oberflächenkondensator f an. Das Gemenge wird in das Gefäß g geliefert,
in dem die Luft vom Wasser geschieden wird. Aus diesem Gefäß g fließt das Wasser durch
die Leitung h zum Oberflächenkondensator f, verläßt ihn erwärmt durch die Leitung i und
gießt bei k in den Fluß aus. Dadurch, daß die Leitung i bis auf den Wasserspiegel des
Flusses heruntergeführt wird, wird das Gefalle ausgenutzt. In dem Gefäß g, welches oberhalb
des Wasserspiegels des Flusses aufgestellt ist, herrscht geringerer als Atmosphärendruck.
Die Luft wird deshalb aus dem Gefäß g durch die Leitung / abgesaugt und an geeigneter
Stelle in die Warmwasserfalleitung i eingeführt. Ist diese Einführung wesentlich oberhalb
des Gefäßes g möglich, so herrscht an der Stelle geringerer Druck als im Gefäß g
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und die Luftleitung / kann einfach in die ' Warmwasserabfalleitung i einmünden (Fig. i).
Kann die Luftleitung / nicht so hoch in die Warmwasserabfalleitung eingeführt werden, so
wird in dieser eine einfache Strahlpumpe m ausgebildet und durch Geschwindigkeitserzeugung
der erforderliche Unterdruck hergestellt (Fig. 2).
Die Nachkompression der Luft von der im
ίο Gefäß g herrschenden Spannung bis auf atmosphärische
Spannung erfolgt hierbei unter Mischung mit dem im Kondensator I bereits erwärmten Wasser. Da das Volumen der Luft
infolge der Vorverdichtung bereits wesentlich abgenommen hat, ist es praktisch bedeutungslos,
daß die Luft nunmehr durch Berührung mit dem Wasser erwärmt wird. Wesentlich ist, daß die aus dem Kondensator f abzusaugende
und auf atmosphärische Spannung zu
»o komprimierende Luft mit kaltem Wasser vorkomprimiert
wird. Dies ist in der Strahlpumpe d, die mit kaltem Wasser betrieben
• wird, der Fall. Es bleibt also der bekannte Vorteil, die Luft kalt abzusaugen, bestehen,
»5. ohne daß das Gefälle des Wassers bis auf den Wassersgiegel des Flusses hinab verloren geht.
Dies Gefälle wird nicht nur zur Verminderung der Förderarbeit für das Wasser gerettet,
sondern wird selbst noch für die Arbeit der
Jo Luftverdichtung nutzbar gemacht. Hierdurch
wird der Kraftverbrauch erheblich eingeschränkt. Das Hindurchführen des luftreichen
Wassers durch die Kühlrohre des Kondensators, welches die Gefahr einer chemischen Zer-
JS störung hervorruft und die Wärmeübertragung
verschlechtert, ist vermieden.
Die in Fig. 3 dargestellte Kondensation gibt die Verhältnisse, wie sie sich besonders an
Bord eines Schiffes ergebe \ wieder. Das
\o Kühlwasser fließt der Kondensation mit geringem
Überdruck zu und muß gegen Überdruck abfließen. - Es soll gegen diesen Überdruck
abfließen, ohne daß es nötig ist, daß das Wasser von neuem gepumpt wird oder
\5 daß die Strahlpumpe in der Kühlwasserleitung
gegen diesen Überdruck arbeitet.
Das Wasser fließt durch die Leitung c unmittelbar der Strahlpumpe d zu, die die Luft
durch die Leitung e aus dem Oberflächenkon-
)0 densator f absaugt. Die Strahlpumpe kann
wegen des zu geringen Aufschlagdruckes das Gemenge nicht auf atmosphärische Spannung
fördern. Sie erzeugt im Gefäß g eine mittlere Spannung. Hier wird die Luft von dem
>5 Wasser geschieden. Das Wasser wird aus dem Gefäß g durch die Kreiselpumpe α angesaugt
und durch die Leitung h dem Oberflächenkondensator f zugeführt. Das erwärmte
Wasser verläßt den Kondensator durch die
•0 Leitung i und fließt fort. Aus dem Behälter g ist die aus dem Wasser abgeschiedene
Luft hinauszuschaffen, d. h. auf atmosphärische Spannung zu komprimieren. Zu diesem
Zwecke wird an die Leitung h eine Zweigleitung η angeschlossen, die zu einer zweiten
kleineren Wasserstrahlpumpe 0 führt. Diese wird also mit dem Druck, den die Kreiselpumpe
α herstellt und mit einem Teil des von ihr geförderten Wassers betrieben. Durch die
Leitung p saugt diese Strahlpumpe 0 die Luft aus dem Behälter g an und komprimiert sie
auf atmosphärische Spannung. Das Gemisch wird in den Behälter q ausgegossen, in dem
die Luft abermals aus dem Wasser abgeschieden wird. Die Luft entweicht durch die Leitung
r, das Wasser tritt durch die öffnung s aus dem Gefäß q in das Gefäß g zurück und
wird hier von neuem durch die Kreiselpumpe a angesaugt. Die Luftkompressionsarbeit in der
zweiten Strahlpumpe 0 ist nur gering. Da die Luft mit wesentlich höherer Spannung angesaugt
wird, als in der Strahlpumpe d, so ist für das Betriebswasser nur eine kleine Druckhöhe
aus Geschwindigkeit in Druck zurückzuverwandeln. Da außerdem die anzusaugende Luftrnenge bei dem höheren Ansaugedruck
stark verringert ist, benötigt die zweite Strahlpumpe 0 für ihren Betrieb nur eine geringe
Wassermenge. Sie erscheint deshalb nur als ein kleiner Hilfsapparat. Zur Einstellung
dieser Wassermenge können die beiden Schieber t und u benutzt werden. Es ist
ferner belanglos, wenn die geringe Wassermenge, die in der Strahlpumpe arbeitet, aus
der atmosphärischen Spannung im Gefäß q in den Unterdruckraum g unter Vernichtung des
Gefälles zurücktritt, um einfache Aufstellung zu ermöglichen.
Obwohl nur eine Pumpe für die Bewegung des Betriebswassers für die Kondensation und toc
Luftabsaugung benutzt wird, wird die Umsetzung eines großen Energiebetrages zum Zwecke der Luftverdichtung durch Strahlwirkung
vermieden. Dadurch wird der Energieverbrauch der Anlage ermäßigt. Das luft- ioj
reiche Kühlwasser durchfließt nicht die*"fiühlrohre des Oberflächenkondensators. Die Gefahr
einer chemischen Zerstörung und geringen Wärmeüberganges besteht somit auch hier
nicht. nc
Die gleiche Anordnung ist beispielsweise auch bei den meisten Kondensationsanlagen,
die mit Rückkühlung arbeiten, wertvoll, da das Kühlturmkaltwassergefäß am billigsten zu
ebener Erde angeordnet wird, die Kc idensation aber meist im Keller, also tiefer aufgestellt
werden muß.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Oberflächenkondensationsanlage, bei der das durch eine Kreiselpumpe geförderte Kühlwasser sowohl im Kondensatordie Kondensation des Dampfes als auch in zwei Wasserstrahlluftpumpen eine zweistufige Kompression der aus dem Oberflächenkondensator abzusaugetiden Luft bewirkt, dadurch gekennzeichnet, daß in der Kühlwasserleitung, bei beliebiger Lage der fördernden Kühlwasserpumpe, der Oberflächenkondensator zwischen den beiden Strahlpumpen liegt und daß die vorkomprimierte Luft aus der Kalt wasserstrahlpumpe durch eine den Kondensator umgehende Leitung der Warmwasserstrahlpumpe zufließt.
- 2. Oberflächenkondensationsanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß statt der Warmwasserstrahlpumpe für die Nachkompression der Luft eine Strahlpumpe verwandt wird, die mit einem Teil des Kühlwassers betrieben wird, der aus der Kaltwasserleitung austritt und an einer anderen Stelle geringeren Druckes in sie zurückfließt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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Family Applications (1)
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Country Status (1)
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