DE248932C - - Google Patents

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DE248932C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C3/00Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders
    • G01C3/10Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders using a parallactic triangle with variable angles and a base of fixed length in the observation station, e.g. in the instrument
    • G01C3/12Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders using a parallactic triangle with variable angles and a base of fixed length in the observation station, e.g. in the instrument with monocular observation at a single point, e.g. coincidence type

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  • Optical Radar Systems And Details Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 248932 KLASSE 42 c. GRUPPE
OPTISCHE ANSTALT CP. GOERZ AKT-GES. in BERLIN-FRIEDENAU.
Optischer Basisentfernungsmesser. Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Mai 1910 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Gehäusekonstruktion für Basisentfernungsmesser und bezweckt eine solche Ausgestaltung des die optischen Elemente des Entfernungsmessers tragenden Gehäuses, daß Temperatur- und sonstige äußere Einflüsse die Messungen nur in sehr geringfügiger Weise beeinträchtigen.
Bei dem neuen Entfernungsmesser wird das Gehäuse als mit Längs- und Querrippen versehenes Gußgehäuse ausgebildet. Bei dieser Anordnung gewährleisten die Längs- und Querrippen eine außerordentlich große mechanische Festigkeit des Gehäuses unter Vermeidung von schädliche Verbiegungen und Verdrehungen verursachenden Spannungen und bewirken zugleich eine sehr gleichförmige Wärmeverteilung innerhalb des ganzen Gehäuses, so daß die störenden thermischen Einflüsse auf ein sehr geringes Maß reduziert werden.
Wichtig ist hierfür, daß das Material, aus dem das Gehäuse besteht, eine möglichst hohe Wärmeleitfähigkeit besitzt. Andererseits besteht für Entfernungsmesser wegen deren erheblicher Größe die Bedingung, das Gewicht nicht allzu sehr anwachsen zu lassen. Es empfiehlt sich daher für das Gehäuse die Anwendung eines Metalles, welches im Verhältnis zu seinem spezifischen Gewicht eine große Wärmeleitfähigkeit besitzt.
Die Erfindung ist auf der beigefügten Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht eines Entfernungsmessers mit dem neuen Gehäuse;
Fig. 2 und 3 sind Querschnitte in größerem Maßstabe nach den Linien 2-2 und 3-3 der Fig. ι;
Fig. 4 bis 6 veranschaulichen in Seitenansicht, Längsschnitt und Querschnitt Bruchstücke einer abgeänderten Gehäusekonstruktion.
Das in Fig. 1 bis 3 dargestellte Gehäuse besteht aus einem Hohlkörper 1, aus welchem Längsrippen 2 und Querrippen 3 hervorragen. Die Längsrippen , sind sternförmig um den inneren Hohlkörper angeordnet, während die Querrippen wesentlich senkrecht zur Seelenachse des Gehäuses stehen.' Das Gehäuse ist seiner Hauptmasse nach zweiteilig ausgebildet, welche Teile in der Mitte des Instrumentes zusammenstoßen und durch Bolzen 4 miteinander verschraubt sind. Die Enden des Gehäuses sind durch aufgeschraubte Kappen 5 mit schützenden Gummiringen 6 verschlossen.. Jede der Mittelrippenhälften 7, 8 ist mit einer seitlichen Verstärkung 9 bzw. 10 versehen, welche zusammengenommen als Schutzkapsel für das Okular π dienen, das seinerseits durch seinen gleichzeitigen Eingriff in die beiden Gußstücke 9, 10 eine Sicherung gegen Verdrehung der Gehäusehälften gegeneinander bildet. Die Gehäuseverstärkung 9 ist mit einem Vorsprung 12 ausgerüstet, in welchem ein Zahnrad 13 zur Bewegung des Okulars gelagert ist. Das Okular selbst ist so in seine von den Gehäusevorsprüngen 9, 10 gebildete Schutzkappe eingesetzt, daß es gegen äußere Stöße in sehr vollkommener Weise gesichert ist, da diese von der Schutzkapsel aufgenommen wer-
den. Die Zapfen 14, 15 dienen zur Befestigung des Instruments an einem Stativ.
Die optischen Elemente des Entfernungsmessers sind zum Teil nur schematisch auf der Zeichnung angedeutet. Die an den Enden des Entfernungsmessergehäuses angeordneten Pentaprismen sind mit 16 bezeichnet, die Objektive tragen die Bezeichnung 17. Bei 18 ist ein Meßkeil angedeutet, der durch ein Einstellrad 19 verstellt werden kann, während die Teilung, an welcher die Entfernung, auf die das Instrument eingestellt ist, abgelesen wird, mit 20 bezeichnet ist. 21 bezeichnet einen Keil, der zur Justierung etwaiger Höhendifferenzen der zur Deckung zu bringenden Bilder dient. Dieser Keil kann durch eine Schraube 22 eingestellt werden. Der Kopf der Schraube 22 befindet sich in einer durch einen Deckel 23 verschließbaren Kapsel und wird in seiner jeweiligen Stellung bei jedesmaligem Verschluß des Deckels 23 dadurch selbsttätig gesichert, daß eine an dem Deckel angebrachte Nase o. dgl. 24 in eine Vertiefung des auf seinem Umfange mit abwechselnden Vertiefungen und Erhöhungen ausgerüsteten . Kopfes 25 der Schraube 22 eingreift. Das Okularprisma ist als aus zwei sich kreuzenden Prismen 26, 27, von denen das letztere mit einer Dächkante versehen ist, und einem Rhomboederprisma 28 mit angekittetem dreieckig rechtwinkligen Prisma 29 bestehend angenommen. 30 bezeichnet ein Vorschaltprisma zur Parallelverschiebung der von dem einen Objektiv herkommenden Strahlen.
Die Wirkungsweise der optischen Elemente des Entfernungsmessers ist die gleiche wie bei vorbekannten Entfernungsmesserkonstruktionen und bedarf daher keiner näheren Erläuterung.
Bei der in Fig.· 4 bis 6 dargestellten Ausführungsform des Entfernungsmessergehäuses ist dasselbe mit einem Mittelstück ausgerüstet, welches beiderseits mit seitlichen Gehäuseteilen verschraubt ist. Das Gehäusemittelstück ist mit 31 bezeichnet,, während die beiden seitlichen Gehäuseteile die Bezeichnung 32 tragen. Das Okular 33 sitzt in einer Verdickung des mittleren Gehäuseteils 31, wie Fig. 6 erkennen läßt. Die Rippen 34 zu beiden Enden des mittleren Gehäuseteils 31 gewährleisten gerade für den mittleren, das Okularprisma aufnehmenden Teil einen besonders vollkommenen Wärmeausgleich. Die Anordnung des kurzen Mittelstückes 31 ermöglicht eine bequeme Einführung und Lagerung des Okularprismas in diesem Gehäuseteil. Dabei kann derselbe selbst als Prismenträger ausgebildet sein, wie auf der Zeichnung dargestellt ist, da wegen der beiderseitigen Zugänglichkeit eine bequeme Bearbeitung von Prismenauflageflächen in seinem Innern möglich ist.
Selbstverständlich können die Okularprismen aber auch in einem besonderen Prismenstuhl gelagert werden, welcher in ähnlicher Weise mit dem Instrumentgehäuse verbunden werden kann, wie in Fig. 3 angedeutet.
Endlich kann das Okularprismensystem auch durch in dem Gehäuse angebrachte seitliche öffnungen eingeführt und mit dem Gehäuse verbunden werden. Im letzteren Falle kann der mittlere Gehäuseabschnitt eine größere Länge besitzen, als bei der Ausführungsform nach Fig. 4 bis 6 angenommen ist.

Claims (7)

Patent-Ansprüche :
1. Optischer Basisentfernungsmesser, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptträger der optischen Elemente aus einem rohrförmigen, auf der Außenseite mit durchlaufenden Längs- und umlaufenden Querrippen versehenen Gußkörper besteht.
2. Entfernungsmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsrippen des rohrförmigen Gußgehäuses sternförmig angeordnet sind.
3. Entfernungsmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gußgehäuse desselben in der Längsrichtung aus mehreren Teilen zusammengesetzt ist, die an ihren Enden mit Flanschen versehen sind, welche zur Verbindung der Teile miteinander dienen und im fertigen Instrument Querrippen zur Versteifung und Wärmeleitung bilden.
4. Entfernungsmesser nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Okularachse in oder nahe der Trennungsebene zweier zusammenstoßender Gehäuseteile liegt und das Okular von Verstärkungen der miteinander verbundenen Gehäuseflanschen wie von einer Kapsel so umschlossen ist, daß es gegen Beschädigung gesichert ist und zugleich die miteinander vereinigten Gehäuseteile gegen gegenseitige Verdrehung sichert.
5. Entfernungsmesser nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der das Okularprismensystem tragendeGehäuseabschnitt als selbständiger Gehäuseteil ausgebildet ist, der beiderseitig mit versteifenden, der Wärmeumleitung dienenden und mit den seitlichen Gehäuseteilen in geeigneter Weise verbundenen Flanschen ausgerüstet ist.
6. Entfernungsmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gußgehäuse desselben eine mit einem Verschluß ausgerüstete Mantelöffnung zur Einführung des Okularprismensystems besitzt.
7. Entfernungsmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zwischen Gehäuserippen allseitig eingekapselte Oku-
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