DE248772C - - Google Patents
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- DE248772C DE248772C DENDAT248772D DE248772DA DE248772C DE 248772 C DE248772 C DE 248772C DE NDAT248772 D DENDAT248772 D DE NDAT248772D DE 248772D A DE248772D A DE 248772DA DE 248772 C DE248772 C DE 248772C
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Links
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D49/00—Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
- D03D49/70—Devices for cutting weft threads
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 248772 KLASSE 86 c. GRUPPE
der Schußspulen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. August 1911 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf jene Art von Schußfadenabschneidevorrichtungen für
Webstühle mit selbsttätiger Auswechselung der Schußspulen, bei welchen die Abschneidevorrichtung
und die Klemmvorrichtung für den Schußfaden an dem Schußfühler selbst angebracht sind.
Die Erfindung liegt in der besonderen Ausbildung und Einrichtung der neuen Schußfadenabschneidevorrichtung.
Gemäß der Erfindung wird einem Haken eines an dem Schußfühler schwingbar gelagerten Hebels
durch eine Schlitzführung in dem Schützenfühler eine Vierteldrehung erteilt, wenn der
Hebel bei der Bewegung der Lade nach vorn durch einen an der Lade befindlichen daumenförmigen
Vorsprung bewegt wird, um mit dem Schußfaden in Eingriff zu kommen und um denselben zu einem Messer und einer
ao Klemmvorrichtung zu führen, wobei der über die Daumenfläche der Lade sich bewegende
Zapfen eine bewegliche Messerklinge und eine Klaue der Klemmvorrichtung anhebt, so daß
der Haken den Schußfaden in die offene Abschneide- und Klemmvorrichtung führt.
Eine beispielsweise Ausführungsform der Abschneidevorrichtung gemäß der Erfindung
ist auf der Zeichnung veranschaulicht.
Fig. ι ist eine innere Endansicht eines abgesonderten
Teiles eines Magazins bzw. eines Spulenbehälters und eines Schützenfühlers mit der Einrichtung gemäß der Erfindung. Die
punktierten Linien dieser Figur veranschaulichen den Schützenfühler in seiner unteren
Lage. Fig. 2 ist ein Grundriß der Abschneidevorrichtung gemäß der Fig. 1 in Richtung
des Pfeiles A dieser Figur. Fig. 3 zeigt die Teile gemäß der Fig. 1 in einer anderen Stellung.
Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie B-B der Fig. 3 in Richtung des Pfeiles C
dieser Figur. Fig. 5 ist ein Schnitt nach der Linie D-D der Fig. 4 in Richtung des Pfeiles
E dieser Figur.
Gemäß der Erfindung ist an einem Zapfen a eines an dem Spulenbehälter c befestigten Gesteiles
b ein sich horizontal erstreckender Arm d befestigt, an dessen Kopf ein Zapfen e
einstellbar befestigt ist. Auf diesem Zapfen e ist schwingbar die Nabe eines sich vertikal
erstreckenden Armes f angebracht, welcher in seiner Lage gegen die Wirkung einer Feder
g durch eine Stellschraube h gehalten wird. Diese Schraube erstreckt sich durch einen Ansatz
des Armes f und steht mit dem Kopf des Armes d in Eingriff. Der Arm f ist an
seinem unteren Ende mit einem rechtwinkeligen Vorsprung versehen, der an seinem äußeren
Ende einen Block i besitzt, welcher an seinem äußeren Ende die untere Klaue einer
Klemmvorrichtung bildet. Die obere Klaue j der Klemmvorrichtung ist an einem Zapfen Ji
schwingbar gelagert und wird gegen die untere Klaue / durch eine Feder I nachgiebig gehalten.
An der Klaue / befindet sich ein Zapfen m, welcher sich in einen Längsschlitz oder
in eine öffnung einer oberen Messerklinge η erstreckt, welche an einem Zapfen 0 schwingbar
angebracht ist, der sich durch eine Öff-
nung des Blockes i erstreckt. Eine an dem äußeren Ende des Zapfens ο angeordnete Feder
p drückt nachgiebig die Klinge η gegen eine untere feststehende Klinge q des Blockes i.
Der Schützenfühler r wird, wenn der Schußfaden der Spule abgelaufen ist, durch den
gebräuchlichen Übertragungsmechanismus in Tätigkeit gesetzt, um sich nach abwärts in
die in der Fig. ι durchpunktierten Linien veranschaulichte Lage zu bewegen und um die
richtige Lage des arbeitenden Schützens anzuzeigen. An dem Arm des Schützenfühlers
ist ein Hebel t schwingbar gelagert, dessen unteres Ende mit einem Schlitz versehen ist,
um einen Zapfen u aufzunehmen, welcher in einen Haken ν eingeschraubt ist und sich in
einen Längsschlitz w des Endes des Fühlers lose erstreckt. Ein zweiter Zapfen χ ist mit
dem Haken ν verbunden und kann sich ebenfalls lose in dem Schlitz w des Fühlers verschieben.
Ein winkeliger Teil y dieses Schlitzes bewirkt eine Vierteldrehung des Hakens v, so
daß dieser Haken den Schußfaden ergreifen kann, welcher von dem Schützen zu dem gewebten
Stoff führt. Dieser Haken führt den Faden nach vorwärts gegen das vordere Ende des Webstuhles und zu der Abschneidevorrichtung.
Wenn der Schützenfühler r, wenn der Schußfaden der Spule abgelaufen ist, nach abwärts
bewegt wird, nimmt der Haken ν des Fühlers die in der Fig. 1 durch punktierte Linien veranschaulichte
Lage ein. Ein Zapfen ζ des Hebels t ist in der Bahn einer Rippe 2 der
Kastenmündung der Lade, so daß die Rippe mit dem Zapfen ζ in Eingriff kommen kann,
wenn die Lade nach vorwärts bewegt wird. Dem Haken υ wird infolge des winkeligen
Teiles y des Schlitzes eine Vierteldrehung gegeben, so daß der Haken mit dem Schußfaden
in Eingriff kommen kann, um denselben nach dem Schneidwerkzeug zu führen. Der Zapfen
ζ kommt ferner bei der Vorwärtsbewegung der Lade mit einem nach aufwärts ragenden
Vorsprung der oberen Klaue / der Klemmvorrichtung in Eingriff, um diese Klaue und
die obere Messerklinge η zu heben, so daß der Schußfaden zwischen die Klauen und die
Messerklinge treten kann. Bei der weiteren Vorwärtsbewegung der Lade bewegt sich der
Zapfen ζ an dem geneigten Rande der Rippe 2 nach aufwärts und kommt dieser Zapfen außer
Eingriff mit dem Vorsprung der Klaue /, so daß diese Klaue unter der Wirkung der Feder
I nach abwärts bewegt werden kann, um den Schußfaden zu halten, wobei gleichzeitig
durch die Messerenden q der Faden durchgeschnitten wird. Eine Feder 3 bewirkt ein
Halten des Hebels t und des Hakens υ in der in der Fig. 1 veranschaulichten Läge.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Schußfadenabschneidevorrichtung für Webstühle mit selbsttätiger Auswechselung der Schußspulen, bei welcher die Abschneidevorrichtung und eine Klemmvorrichtung für den Schußfaden an dem Schußfühler selbst angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Haken (v) eines an dem Schützenfühler schwingbar gelagerten Hebels (t) durch eine Schlitzführung in dem Schützenfühler eine Vierteldrehung erhält, wenn der Hebel bei der Bewegung der Lade nach vorn durch einen an der Lade befindlichen daumenförmigen Vorsprung bewegt wird, um mit dem Schußfaden in Eingriff zu kommen, und um denselben zu einem Messer und einer Klemmvorrichtung zu führen, wobei der über die Daumenfläche der Lade sich bewegende Zapfen eine bewegliche Messerklinge und eine Klaue der Klemmvorrichtung anhebt, so daß der Haken den Schußfaden in die offene Abschneide- und Klemmvorrichtung führt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE248772C true DE248772C (de) |
Family
ID=507452
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT248772D Active DE248772C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE248772C (de) |
-
0
- DE DENDAT248772D patent/DE248772C/de active Active
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