DE1535554B2 - Vorrichtung zum abschneiden von schussfaeden - Google Patents
Vorrichtung zum abschneiden von schussfaedenInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D49/00—Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
- D03D49/70—Devices for cutting weft threads
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D47/00—Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms
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Description
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Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abschneiden des Schußfadens für Nadelwebstühle mit
zwei Scherenmessern, die auf einer gemeinsamen Achse gegeneinander beweglich angeordnet sind und
von einer Feder gegeneinander gedrückt werden.
Aus der deutschen Auslegeschrift 1 105 809 ist eine Schneidvorrichtung einer Webmaschine bekannt,
bei der zwei Scherenmesser um eine gemeinsame Achse gegeneinander beweglich angeordnet
sind. Der die Scherenmesser tragende Zapfen wird vom Hauptantrieb der Webmaschine auf und ab bewegt.
Zwischen den Scherenmessern ist kein den Durchgang eines Fadens gestattender freier Raum
vorgesehen. Das Erfordernis der Auf- und Abbewegung der Scherenmesseranordnung steht einer Steigerung
der Betriebsgeschwindigkeite entgegen, die bei modernen Webmaschinen erforderlich ist, da die
Scherenmesser jeweils gesondert in Schneidstellung gebracht werden müssen. Auch die deutsche Auslegeschrift
1 083 756 betrifft eine Schneidvorrichtung einer Webmaschine, die ein zwischen Ruhestellung
und Arbeitstellung verschiebbares Werkzeug, z.B. eine Schere, aufweist. Auch bei dieser Anordnung
besteht der Nachteil, daß die Verschiebung des Werkzeuges bei jedem Schußspiel eine Geschwindigkeitssteigerung
erheblich erschwert.
Die Erfindung ist daher darauf gerichtet, eine Schneidvorrichtung für Webmaschinen zu schaffen,
die eine Steigerung der Arbeitsgeschwindigkeit zuläßt. Insbesondere soll die Schneidvorrichtung so
ausgebildet sein, daß sie an der Brustplatte der Webmaschine befestigt werden kann und nicht für jedes
Schußspiel verschoben werden muß.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung der eingangs genannten Art gelöst, die
dadurch gekennzeichnet ist, daß die beiden auf der gemeinsamen Achse angeordneten Scherenmesser
bogenförmig verlaufen und so einen freien Raum bilden und daß an der Schnittkante des unteren Scherenmessers
eine aufwärts stehende Nase ausgebildet ist. :
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist einfach aufgebaut und arbeitet auch bei hohen Geschwindigkeiten
zuverlässig. Durch den freien Raum zwischen den Scherenmessern kann der Schußfaden geführt
werden. Durch unabhängigen Antrieb der Scherenmesser ergibt sich nicht nur eine zuverlässige Arbeitsweise,
sondern auch eine beliebige Einstellmöglichkeit des Scherenmesserhubes. Eine Abschrägung
der Nase, die im übrigen zum Festhalten des Schußfadens dient, verhindert ein Verklemmen der Scherenmesser.
Die Vorrichtung ist kompakt und kann auf einfache Art an einer beliebigen Webmaschine befestigt
werden. Sie kann den Schußfaden unmittelbar an der Gewebekante abschneiden, so daß eine Ersparnis an
Schußmaterial erzielt wird und eine weitere Beschneidung der Kante des Gewebes unnötig wird.
Im folgenden werden beispielsweise bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung an Hand der
Zeichnung näher erläutert.
F i g. 1 zeigt einen Querschnitt durch die erfindungsgemäße Vorrichtung;
F i g. 2 zeigt einen Schnitt durch die beiden Scherenmesser der Vorrichtung.
Die Vorrichtung umfaßt zwei bewegliche Scherenmesser 1 und 2, die von einer Hauptwelle 3 angetrieben
werden, die sich mit der gleichen Geschwindigkeit wie die Kurbelwelle der Webmaschine dreht.
Dadurch wird der Gleichlauf mit dem Schußfadeneintragorgan, dem Lade- und dem Auswahlorgan
sichergestellt. Auf der Hauptwelle 3 sind dreieckige Steuernocken 4 und 5 angeordnet, die Gabeln 6 und 7
bewegen, die über einen Lenker 8 bzw. einen Doppelhebel 9 das obere Scherenmesser 1 bzw. das untere
Scherenmesser 2 steuern.
Die beiden Messer sind um ein- und denselben Hohlzapfen 10 drehbar, in den die Breithalterspindel
eingeführt wird und besitzen eine derartige Form, daß ein freier Raum 16 gebildet wird. Durch diesen
Raum werden die am Gewebe und an dem Auswahlorgan befestigten Schußfäden hindurchgeführt. An
dem unteren Scherenmesser2 ist eine Klinge la mit Hilfe von zwei Schrauben befestigt, die an ihrem hinteren
Ende eine Nase 11 aufweist.
Das obere Scherenmesser besteht aus dem eigentlichen Scherenmesser 1 und dem Befestigungsblock
1 b, an dem mittels eines Zapfens 12 die bewegliche Klinge la angelenkt ist, deren Schneidenprofil um
15° zur waagerechten Ebene geneigt ist.
Auf diese bewegliche Klinge 1 α wirkt eine Feder
13 ein, die sie etwas nach innen, d. h. gegen das untere Scherenmesser 2 geneigt hält.
In dem Augenblick, in dem das Webeblatt den Schußfaden an das Gewebe anschlägt, beginnt das
untere Scherenmesser seine Aufwärtsbewegung, ausgehend von der in F i g. 1 gestrichelt gezeigten Lage
14 und gelangt in die Schneidlage, wobei die Nase 11
vor die von dem Auswahlorgan kommenden Schußfäden gelangt. Wenn eines der Schußfaden-Auswahlorgane
seinen Arbeitszyklus beginnt und den entsprechenden Schußfaden vorschiebt und ihn an der
Greifstelle des Eintragorgans anordnet, wird dieser Schußfaden durch die Nase 11 nahe der Gewebekante
festgehalten. Bei der Bewegung des Eintragorgans in das Webfach wird der Schußfaden veranlaßt,
sich um die Nase 11 zu schlingen und sich über der Klinge des unteren Scherenmessers 2 anzuordnen.
Gleichzeitig beginnt das obere Scherenmesser 1 seine Abwärtsbewegung von der in F i g. 1 gestrichelt gezeigten
Lage 15, und bei der Begegnung mit dem unteren Scherenmesser 2 wird der Schußfaden abgeschnitten,
und das Eintragorgan kann ihn in das Fach eintragen. Bei der Abwärtsbewegung stößt der
tiefste Teil des Profils der beweglichen Klinge 1 α gegen die Spitze der Nase 11, die derart abgeschrägt
ist, daß die Klinge veranlaßt wird, sich aufwärts zu verschwenken. Die Feder 13 hält jedoch die Klinge
la genau an der Klinge des unteren Scherenmessers 2, so daß ein sicherer Schnitt gewährleistet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Abschneiden des Schußfadens für Nadelwebstühle mit zwei Scherenmessern,
die auf einer gemeinsamen Achse gegeneinander beweglich angeordnet sind und von einer
Feder gegeneinander gedrückt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden auf der gemeinsamen Achse (10) angeordneten
Scherenmesser (1,2) bogenförmig verlaufen und so einen freien Raum (16) bilden und daß an
der Schnittkante des unteren Scherenmessers (2) eine aufwärts stehende Nase (11) ausgebildet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scherenmesser (1,2) durch
eine einzige Antriebswelle (3) zwangläufig und unabhängig voneinander betätigt werden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die unabhängigen Antriebssysteme
für die Scherenmesser (1,2) je einen Dreiecksnocken (4, 5), eine Gabel (6,7) und
eine Verbindungsstange (8) bzw. einen Doppelhebel (9) aufweisen.
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |