DE248380C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE248380C DE248380C DENDAT248380D DE248380DA DE248380C DE 248380 C DE248380 C DE 248380C DE NDAT248380 D DENDAT248380 D DE NDAT248380D DE 248380D A DE248380D A DE 248380DA DE 248380 C DE248380 C DE 248380C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- stator
- winding
- rotor
- relatively
- motors
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 24
- 230000006698 induction Effects 0.000 claims description 6
- 230000001360 synchronised effect Effects 0.000 claims description 3
- 230000001131 transforming effect Effects 0.000 claims description 2
- 230000003993 interaction Effects 0.000 claims 1
- 238000000034 method Methods 0.000 claims 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 4
- 230000033228 biological regulation Effects 0.000 description 3
- RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N Copper Chemical compound [Cu] RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 241000189705 Dunedin group Species 0.000 description 1
- 230000006978 adaptation Effects 0.000 description 1
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 229910052802 copper Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010949 copper Substances 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000005272 metallurgy Methods 0.000 description 1
- 238000005065 mining Methods 0.000 description 1
- 238000010079 rubber tapping Methods 0.000 description 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K27/00—AC commutator motors or generators having mechanical commutator
- H02K27/12—AC commutator motors or generators having mechanical commutator having multi-phase operation
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Windings For Motors And Generators (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVI 248380 - ' KLASSE 21 d. GRUPPE
in DUISBURG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. November 1910 ab.
Der heutige Stand des Wechselstromkollektormaschinenbaues mit seinen weitgehenden
Ansprüchen an Regulierbarkeit und Kompensation drängt zu vielfachen Spannungsveränderungen
und Vektorendrehungen, und zwar sollen alle Änderungen möglichst an der Maschine
selbst vorgenommen werden, so daß als Hilfsapparat höchstens ein besonderer Kontroller
zulässig erscheint. Man ist nun zwar
ίο dazu gelangt, die gewünschten Spannungsoder Feldveränderungen mit Hilfe des Stators
selbst vorzunehmen, hat aber nicht vermocht, in rationeller Weise auch die Vektorendrehungen
dem Stator zu überweisen, und so findet man, daß die Kompensation bei festen Hauptphasen
im Stator durch kleine Hilfsphasen oder Phasenkombination angestrebt wird, ohne daß man auf diesem Wege eine weitgehende,
einfache Anpassung an alle Betriebszustände
ao erreichen könnte.
Es handelt sich stets um eine zu erzielende relative Felddrehbarkeit, und da diese nicht
gut durch Bürstenverschiebung vorgenommen werden kann, wenn man auf gute Kommutierung
durch Hilfswendewicklungen hält, so muß die Drehung auf andere Weise erfolgen. Da mechanische Drehungen von Maschinenteilen
kein günstiges Resultat ergeben können, so kommt allein die elektrische in Frage, und
diese läßt sich auch leicht erreichen, wenn man die phasige Statorwicklung ebenso vollkommen
aufgibt, als dies am Rotor geschieht und man in an sich bekannter Weise zu verteilten
Gleichstromwicklungen ohne feststehende Phasen für den Stator und die Rotoranschlüsse
übergeht. Die Abmessungsverhältnisse stören hierbei nicht, da man ohnehin am Rotor Raum für eine Gleichstromwicklung
vorsehen muß. Zudem ist eine verteilte Wicklung schon aus dem Grunde zweckmäßig, weil
sie ohne Anordnung einer besonderen Ankerkompensationswicklung gute Kommutierungsverhältnisse liefert, insofern, als sie erheblich
störende Lokalfelder nicht so leicht aufkommen läßt.
Das Wesen vorliegender Erfindung besteht nun genauer darin, daß zum Zweck der Phasen-
und Tourenregulierung eine beliebige elektrische Schaltdrehung des konstanten oder
unabhängig der Stärke oder Eigengeschwindigkeit nach veränderlichen Drehfeldes relativ zu
den festen Rotorbürsten oder den Bürstenanschlüssen für konstante oder unabhängig
der Stärke nach veränderliche Rotorspannung am Stator ohne Zuhilfenahme störender
Wicklungskombinationen und Hilfsphasen ausgeführt wird.
Demgemäß ergibt sich eine Reihe von neuen Maschinenanordnungen. Zur Beurteilung, wie
das genannte Prinzip in die Praxis umzusetzen ist, verfolge man z. B. Fig. 1, wo A der
Gleichstromrotor und B der gleichfalls mit Gleichstromwicklung versehene Stator in reduzierter
Darstellung ist. Der Stator bekommt
nach Maßgabe der Verhältnisse, z. B. je nachdem nur Kompensation aller Betriebszustände
eines Motors oder ganzer Antriebskaskaden mit gleichbleibender oder wechselnder Kombination
erfolgen soll, eine beliebige Zahl von Zapfstellen K für Anschlußzwecke und, falls
oder soweit zur Vermeidung toten Kupfers erwünscht ist, beliebig zu überbrückende Trennstellen
L. Man kann, wie in der Figur angedeutet, z. B. ein Dreieck von beliebiger örtlicher
Lage herausbilden und gleichzeitig die Zahl der Statorwindungen und damit das Feld
beliebig verändern. Daraus folgt eine beliebige Tourenregulierung in Verbindung mit
völlig unabhängiger Kompensation oder Überkompensation, je nachdem dies passend erscheint.
Selbstverständlich ist auch, wie in Fig. 2 angedeutet, eine relativ drehbare Sternverbindung
möglich.
Eine Einrichtung, bei welcher mit der relativen Felddrehung eine unabhängige Spannungsveränderung
für den Rotor verbunden werden kann, zeigt Fig. 3. Die gleichzeitig bestehende Möglichkeit, die Feldstärke zu verändern,
ist für viele Zwecke des Berg- und Hüttenwesens, namentlich zur Erzielung günstiger
Anlaufsverhältnisse, wertvoll.
Natürlich ist es auch möglich, für die Abnahme der Rotorspannung eine eigene, nur
induktiv beeinflußte Gleichstromwicklung mit drehbarer Phasenlage vorzusehen.
Alle Verdrehungen, Ab- und Umschaltungen für die verschiedenen Betriebsarten, Drehrichtungen,
Betriebszustände usw. können durch Kontroller vollzogen werden, wo natürlich auch
die verschiedenen Schaltbewegungen je nach den zu erwartenden Betriebsverhältnissen beliebig
kuppelbar eingerichtet werden können. Unter Umständen kann man auf Umschaltungen
ganz verzichten und die Drehungen der Anschlüsse durch fest mit dem Stator verbundene Regulierkollektoren oder durch
einfache Kontaktsteuerung an den dazu ausgebildeten Stabköpfen in beliebig feiner Weise
erzielen.
Bei Schleifringkollektormotoren zeigt Fig. 4 die Anwendung des vorliegenden Drehprinzips.
Die Tourenänderung wird hier stets durch die veränderte Windungszahl in Verbindung mit
der Änderung der Periodizität der Kollektorseite bewirkt.
Wieviel Windungen in allen Fällen überhaupt ausgeführt werden und welchen Querschnitt
sie in den verschiedenen Bereichen bekommen, richtet sich natürlich nach den
hauptsächlich vorkommenden Betriebs- und Regulierverhältnissen, Maximalströmen usw.
und beantwortet sich unschwer für jeden Fall der Fabrikation.
Die Anwendung einer Schleifringkollektormaschine als transformierender Periodenumformer
für relativ-synchron arbeitende Regulierkaskaden zeigt Fig. 5,: wo A wieder der
Rotor, der jetzt mit den Schleifringen G des Induktionsmotors F vom Kollektor C her und
mit dem Netz von den eigenen Schleifringen D her in Verbindung steht, und B der Stator
mit Gleichstromwicklung ist. Es ist hier allerdings leicht auch auf anderem Wege als
bei Kollektormotoren ein kompensierender Strom, und zwar für die ganze Kaskade zu
erzwingen, nämlich dadurch, daß man bei der den Induktionsmotor regulierenden Hilfsmaschine
durch Veränderung der gesamten, an Spannung liegenden Zahl der Statorwindungen
ohne Änderung des Verhältnisses der Windungszahlen, d. h. der Rotorspannung des Induktionsmotors
auf das Feld einwirkt. Es ist im allgemeinen auch nicht zweckmäßig, von diesem wohlerprobten Prinzip abzuweichen;
doch lassen sich Fälle denken, wo eine Unterstützung der Kompensation durch relative
Felddrehung im Sinne vorliegender Erfindung ratsam erscheint.
Die beschriebene Anordnung kann auch dahin abgeändert werden, daß Schleifring- und
Kollektorseite der Reguliermaschine miteinander vertauscht werden. Diese Anordnung,
die sich unter Umständen bei schnellaufenden Induktionsmotoren eignet, ergibt eine schwerere
Reguliermaschine, aber leichteren Betrieb im Bereich des Synchronismus.
Für Kommutierungszwecke kann bei allen Maschinen eine an der Statorgleichstromwicklung
mit Spannung richtiger Phase und Größe gespeiste, z. B. in Fig. 1 mit H bezeichnete
Kommutationshilfswicklung angeordnet werden. Die Speisespannung, die nachregulierbar
sein kann, kann bei geteilter Wendewicklung auch zwei Phasen entnommen werden. Auch
kann zur Speisung ein besonderer Windungszug vorhanden sein. Endlich kann die Hilfswicklung
auch so erweitert werden, daß sie etwa verbleibende störende Lokalfelder unterdrückt.
Da, wo neben dem Kollektorstromkreis ein Hauptstromkreis vorhanden ist, so bei der
Schleifringkollektormaschine nach Fig. 4 oder der synchronen Kaskadenschaltung nach Fig. 5,
kann der Hauptarbeitskreis einphasig sein, während man den Kollektorstromkreis zweckmäßig,
wie vorher angenommen, drei- oder mehrphasig ausführen wird.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Anordnung zur Touren- und davon unabhängigen Phasenregelung bei Wechselstromkollektor - Nebenschlußmotoren und Wechselstrom- Schleifring-Kollektormotoren mit Drehfeld sowie transformierenden Periodenumformern für selbständigen oderrelativ-synchronen Kaskadenbetrieb mit kollektorlosen Induktionsmotoren, wobei nicht nur der Rotor, sondern auch der Stator mit einer Gleichstromwicklung versehen ist, die bei dem Stator aufgeschnitten ist, dadurch gekennzeichnet, daß das durch Zusammenwirken des Stromes im Rotor und Stator entstehende Drehfeld durch Schaltdrehungen am Stator in seiner Stärke oder Rotationsgeschwindigkeit verändert und gegenüber den feststehenden Bürsten oder den gleichfalls verdrehbaren Speisepunkten für die konstante oder veränderliche Rotorspannung an der Statorwicklung oder einem besonderen Wicklungszuge elektrisch relativ verdreht werden kann.
- 2. Kompensationsverfahren für den relativ - synchronen Kaskadenbetrieb nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß statt oder neben der relativen Phasenachsendrehung des ■ zum Induktionsmotor relativ-synchron laufenden Periodenumformers noch die absolute Zahl der unter Strom stehenden Statorwindungen unter Beibehaltung aller Windungszahlverhältnisse für die Anschlüsse durch besondere Schaltdrehung geändert wird.
- 3. Hilfswicklung zur Erzeugung von Wende- und gegebenenfalls von Korrektionsfeldern für die Maschinenanordnungen nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Speisung der Hilfswicklung erforderliche Spannung an richtiger Größe und Phase entsprechenden Punkten des Statorumfangs direkt oder vermittels besonderer Wicklungszüge entnommen wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE248380C true DE248380C (de) |
Family
ID=507096
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT248380D Active DE248380C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE248380C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE755475C (de) * | 1938-01-27 | 1952-05-05 | Siemens & Halske A G | Nach Art eines Phasentransformators ausgebildeter Phasenschieber, auf dessen blank gemachter Sekundaerwicklung Stromabnehmer gleiten |
-
0
- DE DENDAT248380D patent/DE248380C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE755475C (de) * | 1938-01-27 | 1952-05-05 | Siemens & Halske A G | Nach Art eines Phasentransformators ausgebildeter Phasenschieber, auf dessen blank gemachter Sekundaerwicklung Stromabnehmer gleiten |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE248380C (de) | ||
| DE2744222B1 (de) | Wicklungsanordnung fuer einen elektrischen Zweimotorenantrieb | |
| DE2556582A1 (de) | Verfahren und motor-vorrichtung zur erzeugung hoher drehzahlen | |
| DE166780C (de) | ||
| DE421525C (de) | Einrichtung zum Steuern mindestens eines Mehrphasenmotors mittels eines zur Umwandlung von Einphasenstrom in Mehrphasenstrom dienenden Phasenumformers | |
| DE317983C (de) | ||
| DE237147C (de) | ||
| DE161174C (de) | ||
| DE206532C (de) | ||
| DE579889C (de) | Synchronmotor | |
| DE255063C (de) | ||
| DE248243C (de) | ||
| DE190888C (de) | ||
| DE148305C (de) | ||
| DE254022C (de) | ||
| DE900245C (de) | Elektrische Kraftuebertragung mit polumschaltbaren Maschinen | |
| DE952729C (de) | Anordnung fuer die Fernuebertragung von Winkelbewegungen mit Hilfe von selbstsynchronisierenden dynamoelektrischen Maschinen | |
| AT100409B (de) | Verfahren und Einrichtung zur willkürlichen Leistungsübertragung zwischen zwei nicht starr miteinander verbundenen Wechselstromnetzen mittels zweier gekuppelter Synchronmaschinen. | |
| DE240718C (de) | ||
| DE160883C (de) | ||
| DE277267C (de) | ||
| DE290194C (de) | ||
| DE310105C (de) | ||
| DE147861C (de) | ||
| DE265734C (de) |