DE24823C - Nähmaschinenschiffchen - Google Patents
NähmaschinenschiffchenInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B57/00—Loop takers, e.g. loopers
- D05B57/08—Loop takers, e.g. loopers for lock-stitch sewing machines
- D05B57/10—Shuttles
- D05B57/14—Shuttles with rotary hooks
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE S2: Nähmaschinen.
(New-Jersey, V. S. Α.).
N ä h m a s c h i η e η - S c ti i f f c h e η.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. December 1882 ab.
Das für Ringschiffchennähmaschinen bestimmte Schiffchen ist in den Fig. 1 bis 4 dargestellt,
wobei die Ebene des Kreises, den der Schiffchenfaden auf der Spule im Schiffchen beschreibt,
rechtwinklig oder fast rechtwinklig zu der Bewegungsebene des Schiffchens liegt, so dafs also
die Spule, wenn der Faden davon abgezogen wird, in einer zur Schiffchenbahn rechtwinkligen
Richtung sich herumdreht, folglich auch die Bewegung des Schiffchens durch das Abrollen des
Fadens von der Spule in keiner Weise beeinträchtigt wird. Diese Form des Schiffchens
dient daher vorzugsweise für schwere sogenannte »Ffandwerkermaschinen«.
Das in den Fig. 5 bis 9 dargestellte Schiffchen enthält eine Spule, deren Drehungsachse
mit der des Schiffchens parallel ist. In der ersteren Construction ist an dem Theil x, und
zwar an dem Punkt, welcher dem Scharnier fast gerade gegenüberliegt, eine Feder xx angebracht,
deren freies Ende gegen einen Lappen drückt, welcher an dem kleineren Theil χ an
einem Punkt hinter dem Scharnier hervorspringt. Das Scharnier wird auf diese Weise zum Stützpunkt
und der Druck hinter ihm prefst die einander gegenüberliegenden Seiten des gröfseren
und kleineren Theiles zusammen, wodurch also das Schiffchen vollständig geschlossen, gleichzeitig
aber eine elastische Spannung auf das freie Ende des Fadens ausgeübt wird, der, wie
in Fig. ι und 4 ersichtlich, zwischen den Rändern der beiden Schiffchenhälften durchgezogen
wird. Die Feder ■*' ist so stark gemacht, um
damit die höchst mögliche Spannung auszuüben; durch Anbringung einer schwächeren Feder,
welche dem Druck der ersteren entgegenwirkt, wird der Grad der Spannung regulirt.
In den Fig. 3 und 4 wird dies durch den Theil χ des Schiffchens erreicht, welcher mit
einer Bohrung zur Aufnahme der Schraube y versehen ist. Wenn die beiden Schiffchenhälften
vereinigt sind, dann tritt das untere Ende der Schraube y in eine Oeffnung in der Hälfte χ
des Schiffchens, in welche eine kleine Feder oder sonstige elastische Substanz eingesetzt ist.
Beim Anziehen der Schraube y werden die beiden Schiffchenhälften etwas von einander gedrängt,
so dafs der Druck auf das freie Ende des Fadens aufgehoben wird; sie bleiben aber
demnach genügend fest zusammen, um die Spule im Schiffchen durch die Wirkung der Feder xl
zu halten.
Eine flache Feder, wie sie in den Fig. 5, 7 und 8 dargestellt ist, kann die oben beschriebene
kleine Feder oder elastische Substanz ersetzen; ihre Spannung kann man entweder in
der dargestellten Weise reguliren oder dadurch, dafs man sie gegen das Ende einer Stellschraube
in der oben beschriebenen Weise wirken läfst.
Anstatt den Faden direct zwischen die Ränder der Schiffchenhälften zu klemmen, kann man
auch die eine Hälfte mit einer Feder versehen, deren Spannung durch eine Stellschraube regulirt
wird, Fig. 5, 7 und 8. In diesem Falle werden die beiden Hälften Xx durch die Feder
X1 zusammengehalten. Die Feder Z (in
Fig. io besonders gezeichnet) spannt den Faden;
die Schraube Z1 dient zum Reguliren der Spannung. Die Feder X2 verhindert das Klappern
der Spule im Schiffchen.
Claims (1)
- Patent-AnSprüche:i. Ein Nähmaschinen-Schiffchen, das aus zwei durch Scharnier verbundenen Theilen X und χ besteht, welche mittelst der hinter dem Scharnier angreifenden Feder X1 zusammengeprefst werden.
Die Anordnung der auf federnde Unterlage wirkenden Schraube y zur Regulirung der durch das Aneinanderliegen der vorderen Backen der Schiffchentheile X und * erzielten Spannung des Schiffchenfadens.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE24823C true DE24823C (de) |
Family
ID=301300
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT24823D Active DE24823C (de) | Nähmaschinenschiffchen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE24823C (de) |
-
0
- DE DENDAT24823D patent/DE24823C/de active Active
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