DE248043C - - Google Patents
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- DE248043C DE248043C DENDAT248043D DE248043DA DE248043C DE 248043 C DE248043 C DE 248043C DE NDAT248043 D DENDAT248043 D DE NDAT248043D DE 248043D A DE248043D A DE 248043DA DE 248043 C DE248043 C DE 248043C
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- gas
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21V—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F21V37/00—Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for
- F21V37/0004—Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for using liquid fuel
- F21V37/0075—Fastening or safety devices for reflectors, cover glasses or chimneys
- F21V37/0091—Protections against shocks
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21V—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F21V15/00—Protecting lighting devices from damage
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Gas Burners (AREA)
- Feeding And Controlling Fuel (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV* 248043 KLASSE 4 a, GRUPPE
WILHELM SCHIER in HANNOVER-LINDEN.
Stoßfänger für Gasglühlichtbrenner. Patentiert im Deutschen Reiche vonOO. März 1911 ab.
Gegenstand dieser Erfindung ist ein Stoßfänger für Gasglühlicht brenner, insbesondere für
solche mit Fernzündeinrichtung, mit welchem bezweckt wird, die unvermeidlichen Erschütterungen
durch Fuhrwerke, Straßenbahnen, Sturm u. dgl. derartig abzuschwächen bzw. aufzuheben,
daß die Glühstrümpfe der Brenner dadurch nicht mehr beschädigt werden können.
Die Sicherung des Brenners gegen das Zuleitungsrohr wird nach dem Prinzip dieser Erfindung
dadurch bewirkt, daß der Brenner in bekannter Art auf einem schweren, glockenförmigen
Unterteil befestigt und mit diesem auf einer eigenartigen Gummipolsterung über
dem Gaszuleitungsrohr aufgehängt wird.
Von den bereits bekannten Einrichtungen dieser Art, welche aus federnd gelagerten :
schweren Glocken bzw. Gummipolstern bestehen, unterscheidet sich die neue Anordnung
dadurch, daß die den Brenner tragende Glocke statt auf einer Feder oder auf einem Gummiklotz
auf mehreren übereinander um das Gaszuleitungsrohr gelegten Gummiringen aufgehängt
ist, die mit runden bzw. ovalen oder spitzbogigen äußeren Begrenzungsflächen versehen,
nur mit schmalen Randstreifen gegen die Innenwand der Glocke anliegen, welche zu
diesem Zweck mit ihrer Ausdrehung möglichst genau dem Außendurchmesser der Puffer angepaßt
ist.
Das Gewicht des Glockenmantels ist hierbei im Verhältnis zu dem des Brenners usw. so
bemessen, daß der Schwerpunkt des ganzen Apparates wenig unter dem Aufhänge- bzw.
Unterstützungspunkt des Mantelkörpers liegt, derartig, daß die richtende Kraft des im labilen
Gleichgewicht befindlichen Oberteiles nur eine sehr geringe ist. ■
Der Brenner wird durch diese Anordnung in vollkommenster Weise gegen die nachteilige
Einwirkung der Erschütterungen von dem Zuleitungsrohr aus geschützt, da die eigenartige
pendelnde Aufhängung des Giockenteiles bei senkrechten Stoßen ein Ausweichen der Gummimasse
schräg nach unten und oben in diagonälen Richtungen ermöglicht. Beim Montieren
und Reinigen eines solchen Apparates kann die schwere Glocke mit dem Brenner über die
Gummiringe hinweg verhältnismäßig leicht nach unten gleiten und sich sogar um das vertikale
Gaszuleitungsrohr drehen. Trotz dieser Beweglichkeit ist vermöge der eigenartigen Randform
der Gummiringe ein vollkommen gasdichter Verschluß durch die genau in die Bohrung der
Glocke passenden Puffer vorhanden, der auf andere Weise, z. B. durch Verwendung einer
einzigen Gummihülse, deren Höhe der Summe der Höhen der Gummiringe gleichkommt oder
von im Querschnitt rechteckigen Gummiringen sich nicht annähernd erreichen läßt. ßo
Die stoßfangende Wirkung der Gummiringe der neuen Anordnung wird noch dadurch in
ihrer Wirksamkeit gegen seitliche Beanspruchung erhöht, daß der vorstehende Flansch des
Gaszuleitungsrohres innerhalb des Glockenmantels mit einem Ring aus einer etwas weniger
elastischen Gummi- oder ähnlichen Masse derartig umkleidet ist, daß der äußere Rand dieses
Ringes für gewöhnlich mit der Innenwand der Glocke nicht in Berührung kommt, wohl aber
bei schweren seitlichen Erschütterungen dem unteren Teil der Glocke eine gewisse Stütze
und Führung bietet, wenn deren oberer Teil unter Nachgeben der oberen weichen Gummiringe
sich entsprechend seitlich bewegt.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine Stoßfangvorrichtung nach dem Prinzip dieser
Erfindung für Gasglühlichtbrenner mit Fernzündeinrichtung in einer beispielsweisen Ausführungsform
veranschaulicht.
Fig. ι stellt den Apparat in einem mittleren Vertikalschnitt und
Fig. 2 einen Querschnitt desselben in Richtung der punktierten Linien A-A der Fig. ι dar.
Die Stoßfangvorrichtung besteht aus einem um das Gaszuleitungsrohr angebrachten, federnd
nachgiebigen Innenkörper i, k und einem darauf aufgehängten, festen Außenkörper, auf dem
oben der Fernzündapparat mit dem Brenner aufgesetzt ist. Der Außenkörper besteht aus
einem starken Metallmantel a, der genau dem äußeren Durchmesser des Innenkörpers entsprechend
ausgebohrt und in seinem Gewicht etwas höher bemessen ist als der aufgesetzte Brenner mit seinem Zubehör, derartig, daß der
Schwerpunkt des zusammengesetzten Oberteiles sich etwas unter dessen Aufhängungspunkt befindet und dem Oberteil eine gewisse
Pendelbewegung ermöglicht wird. Die Bohrung bzw. Ausdrehung b des Körpers α ist oben mit
Muttergewinde versehen und mit einem Schraubdeckel c verschlossen, der der Stärke des Gaseinlaßrohres
entsprechend durchbohrt und oben einen Gewindeansatz d zum Aufschrauben der
Fernzündvorrichtung usw. trägt.
Der Innenkörper ist auf dem Gaszuleitungsrohr angebracht. Mit einer Muffe e ist auf dem
Zuleitungsrohr ein Rohrstück f aufgeschraubt, dessen oberes Ende durch eine Überwurfmutter
g geschlossen ist. Die Mutter g ist ebenfalls mitten durchbohrt und in der Bohrung
ein engeres Gasleitungsrohr h befestigt. Über dieses Rohr h sind zwei Gummipuffer i, k
derartig aufgeschoben, daß der unterste, i, mit seiner Unterseite auf der mit konzentrischen
Ringnuten I versehenen Oberseite der Mutter g aufliegt.
Der Außenkörper wird von oben so über das Rohr h und die Gummipuffer i, k gesteckt, daß
er mit der Unterseite des Schraubdeckels c auf dem oberen Gummipuffer k hängt und das
freie obere Ende des Rohres h in die Bohrung des Deckels c hineinreicht, wobei die beiden
Gummipuffer i, k mit ihren Randkanten an den Wandungen der Bohrung δ anliegend den gasdichten
Abschluß der Glocke α bewirken.
Infolge der eigenartigen Aufhängung und der Gewichtsverteilung wird der auf dem Glockenkörper
montierte Brenner von den auf das j Gaszuleitungsrohr wirkenden Erschütterungen nicht mit beeinflußt, indem die Gummipuffer
i, k alle Stöße usw. aufnehmen, weil die Gummimasse der Puffer vermöge ihrer eigenartigen
Gestaltung nach allen Seiten und im besonderen in diagonaler Richtung auszuweichen vermag.
Um dem Oberteil unbeschadet aller sonstigen Beweglichkeit bei seitlicher Beanspruchung eine
gewisse Führung in vertikaler Richtung zu geben, ist bei dem dargestellten Apparat auf
dem Außenmantel der Mutter g ein Ring η aus etwas härterem Gummi oder ähnlichem
geeigneten Material vorgesehen. Der Außendurchmesser dieses Ringes η ist etwas geringer
bemessen als die lichte Weite der Bohrung b, so daß der Ring im Ruhezustand von der Glocke
nicht berührt wird. Bei gröberen Erschütterungen, wie z. B. beim Handeinschalten des
Zündapparates, schützt der als Anschlag wirkende Ring η das dünne Rohr h gegen Verbiegung
und Beschädigung.
Claims (2)
1. Stoßfänger für Gasglühlichtbrenner, insbesondere solche mit Fernzündeinrichtung,
bei dem der auf einem schweren, glockenförmigen Unterteil montierte Brennerkörper
mit diesem federnd auf dem Gaszuleitungsrohr aufgehängt ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Federung durch mehrere übereinander um das Gaszuleitungsrohr (h) gelegte
Gummiringe oder Puffer (i, k) mit runder, und zwar ovaler oder spitzbogiger „äußerer
Begrenzungsfläche bewirkt wird, die mit ihren Außenrändern die Ausdrehung (b)
genau ausfüllend nur mit schmalen Randstreifen gegen die Innenwand der Glocke
(a) anliegen.
2. Stoßfänger für Gasglühlichtbrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß um den starken zylindrischen Flansch (g) auf dem die dem Sfoßfang hauptsächlich
dienenden Gummipuffer (i, k) ruhen, noch ein anderer, zweckmäßig härterer
Gummiring (n) gelegt ist, der gewöhnlich einen kleinen Abstand von der inneren
. Glockenwand hat und mit dieser nur bei seitlichem Anstoßen an den Brenner in
Berührung kommt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE248043C true DE248043C (de) |
Family
ID=506786
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT248043D Active DE248043C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE248043C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4821965A (en) * | 1988-04-18 | 1989-04-18 | Smith Ann J | Self-leveling dropped wheel-line irrigation apparatus |
-
0
- DE DENDAT248043D patent/DE248043C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4821965A (en) * | 1988-04-18 | 1989-04-18 | Smith Ann J | Self-leveling dropped wheel-line irrigation apparatus |
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