DE24786C - Wettersäule - Google Patents
WettersäuleInfo
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- DE24786C DE24786C DENDAT24786D DE24786DA DE24786C DE 24786 C DE24786 C DE 24786C DE NDAT24786 D DENDAT24786 D DE NDAT24786D DE 24786D A DE24786D A DE 24786DA DE 24786 C DE24786 C DE 24786C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01W—METEOROLOGY
- G01W1/00—Meteorology
- G01W1/02—Instruments for indicating weather conditions by measuring two or more variables, e.g. humidity, pressure, temperature, cloud cover or wind speed
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Dr. W. KLINKERFUES in GÖTTINGEN. Wettersäule.
Patentirt im Deutschen Reiche vom ig. Mai 1883 ab.
Dieses Instrument beruht darauf, dafs eine scalisirte durchsichtige Glasröhre über dem
offenen Schenkel eines Quecksilberbarometers oder auch über einem Thermometer, an einem
präparirten Haarstrang schwebend, aufgehängt ist, infolge dessen sich bei Zunahme der Luftfeuchtigkeit
der Haarstrang ausdehnt und die Röhre tiefer über das Barometerrobr bezw. Thermometer senkt, umgekehrt bei Zunahme
der Trockenheit dagegen hebt.
Indem man durch die überhängende Glasröhre hindurch die Kuppe des Quecksilbers
mit der Scala der äufseren Röhre vergleicht und den betreffenden Punkt derselben abliest,
kann man bei Benutzung des Barometers die Aussicht für das kommende Wetter, bei der
Combination des Thermometers unmitttelbar den Thaupunkt ablesen. Die erstgenannte Einrichtung
läfst sich auf einfache Weise noch mit einer Windfahne verbinden, so dafs bei östlichem
Winde die äufsere Röhre gehoben wird, bei westlichem Winde tiefer über das Barometerrohr
sinkt und dementsprechend trockeneres bezw. feuchteres Wetter auf der äufseren Scala
im Niveau des Quecksilbers zum Ausdruck kommt.
In beiliegender Zeichnung stellt Fig. 1 das Wetterinstrument in Verbindung mit einer Windfahne
in schematischer Anordnung dar. Es ist α ein Quecksilberbarometer, über dessen kurzen
Schenkel e die nach den bekannten Bezeichnungen des Barometers scalisirte Glasröhre R
an dem präparirten hygroskopischen Haarstrang h hängend angeordnet ist.
Fig. 3 zeigt diese Construction in gröfserem Mafsstabe als Fig. 1.
Die Einwirkung der Windänderungen auf das Steigen bezw. Sinken der Röhre R wird durch
eine gefirnifste bezw. geölte Darmsaite d vermittelt, die einerseits mit h, andererseits mit
einem Arm 11 verbunden ist, welcher mit einem seitlichen Vorsprung in eine Nuth des Herzstückes
s fafst und bei Drehung der Fahne entsprechend gehoben oder gesenkt wird.
Fig. 4 zeigt die Combination einer überhängenden äufseren Glasröhre R1, die entsprechend
scalisirt werden mufs, in Verbindung mit einem Thermometer, zum Zweck, den
Thaupunkt unmittelbar ablesen zu können. Auch die Röhre R1 kann zweckmäfsig mit der
Windfahne in Verbindung gesetzt werden, wenn das Instrument als Wetterinstrument zum Erkennen
von Nachtfrost und Gewitter dienen soll, da es bei Ostwind leichter zu Nachtfrost
bei niedrigem Thaupunkt und schwerer zu Gewitter bei hohem Thaupunkt kommt, als bei
Westwind. Man kann beide Röhren R und R1 dann nach der in Fig. 2 dargestellten Einrichtung
mit der Drehachse r der Windfahne verbinden, indem auf letzterer eine excentrische
Herzscheibe / befestigt ist, die auf den um ν drehbaren Hebel / wirkt, an welchem die Darmsaiten
d und d1 befestigt sind, die durch Winkelhebelübersetzung
k kl zu den Haarsträngen h und hl geleitet werden.
Als entsprechende Dimensionen der wesentlichsten Theile für die Ausführung der Wettersäule
kann man die folgenden Mafse nehmen, wobei vorausgeschickt wird, dafs es zweckmäfsig
ist, den kurzen Schenkel des Barometers gegen den langen zu verengen, um gröfsere
Schwankungen des Quecksilberniveaus im kurzen Schenkel zu erzielen.
Der untere, mit der Luft communicirende Schenkel des Barometers habe χ Millimeter
Durchmesser, so lasse man den oberen geschlossenen Schenkel unterhalb der Leere sich
auf 3 χ erweitern. Wenn dann der Luftdruck um y Millimeter steigt, so fällt das Quecksilber
im unteren Schenkel um 9/10 y Millimeter, und
umgekehrt. Die Glasröhre R habe etwa ioo mm Länge und hänge an einem sorgfältig entfetteten
hygroskopischen Haarstrang von 80 cm.
Für das Thaupunktinstrument nimmt man die Länge des Haarstranges 2 530^ mm, wenn
g die Länge eines Grades Celsius des betreffenden Thermometers, in Millimetern gemessen,
ausdrückt.
Zur Justirung der Instrumente kann man das Barometer sowohl als das Thermometer durch
eine Stellschraube in Auf- und Abrichtung verstellen, so dafs die Eintauchung in die überhängende
Glasröhre variirt wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die Combination eines an einem präparirten hygroskopischen Haarstrange hängenden scalisirten Glasrohres, welches über den offenen Schenkel eines Barometers bezw. über ein Thermometer gehängt ist, zu einem Wetterinstrument zum Voraussagen der kommenden Witterung bezw. zum Ablesen des Thaupunktes, entweder in oder aufser Verbindung mit einer Wetterfahne.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE24786C true DE24786C (de) |
Family
ID=301264
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT24786D Active DE24786C (de) | Wettersäule |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE24786C (de) |
-
0
- DE DENDAT24786D patent/DE24786C/de active Active
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