DE247440C - - Google Patents

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DE247440C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F3/00Biological treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F3/02Aerobic processes
    • C02F3/04Aerobic processes using trickle filters
    • C02F3/043Devices for distributing water over trickle filters
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02WCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
    • Y02W10/00Technologies for wastewater treatment
    • Y02W10/10Biological treatment of water, waste water, or sewage

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Description

Elften=(Exemplar
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVl 247440-KLASSE 85 c. GRUPPE
oder Oxydationskörper.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Dezember 1910 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine hin und her bewegliche Vorrichtung zur zweckmäßigen Verteilung von Abwasser und Flüssigkeit irgendwelcher Art über Filterbeete, Oxydationskörper u. dgl. und bezweckt, das lästige und vom hygienischen Standpunkt aus höchst bedenkliche Zerstäuben und Verspritzen des Abwassers oder der Flüssigkeit in der Luft und die dadurch hervorgerufene Möglichkeit der Verbreitung von Krankheitskeimen zu verhindern. Ferner wird gemäß der Erfindung die Wärme, welche das aus der Vorklärung ankommende Abwasser besitzt, erhalten und damit der ungünstige Einfluß niedriger Temperatur auf ein Minimum beschränkt, da erfahrungsgemäß die Filter dann am günstigsten arbeiten, wenn das Abwasser oder die Flüssigkeit noch nicht allzuweit abgekühlt ist. Gleichzeitig wird bei dieser Anordnung die Verteilung des Abwassers auf der Filterfläche eine gleichmäßigere und günstigere, als dies bei den bisher gebräuchlichen Verteilungseinrichtungen der Fall war.
Diese Vorteile gegenüber allen bisher bekannt gewordenen Verteilern für Filterbeete, Oxydationskörper u. dgl., werden durch die in der Zeichnung dargestellten Anordnungen erzielt. In dieser ist Fig. 1 ein Querschnitt durch den Verteiler, welcher die Flüssigkeit über das Filter u. dgl. führt, Die 35
Figur zeigt weiter noch die Tragkonstruktion und die Aufhängung der Zubringerohre sowie das Verteilungsrohr zwischen diesen. Die Fig. 2 ist ein Längsschnitt der Fig. ι und zeigt einen Teil der Zubringerohre sowie des Verteilungsrohres in deren Längsrichtung, ferner die Konstruktion der Aufhängung, welche die Zuleitungsrohre unterstützt. Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht des Mittelwagens, welcher die senkrecht dazu angeordneten Zuleitungsrohre trägt.
Bei einem Verteiler nach der Erfindung sind die Zuleitungsrohre 1, welche die Flüssigkeit auf das Filterbeet 2 leiten, von einem Gehäuse aus gebogenem Metall, Holz, Canevas oder anderem leichten Material umgeben, das von einem geeigneten Rahmenwerk 4 getragen und so angeordnet ist, daß zwischen den Rohren und der Überdeckung ein Zwischenraum verbleibt. .
Die angewandte Abdeckung hat einen biegsamen, nachgiebigen Rand oder auch mehrere Ränder 5, die entweder als Teil der Überdeckung 3 selbst ausgebildet oder so daran befestigt sind, daß er bis zum Filterbeet herabreicht oder wenigstens nur einen kleinen Zwischenraum zwischen seiner Unterkante und der Oberfläche des Filters läßt.
Die Abdeckung 3 kann, wenn sie nicht selbst aus einem die Wärme nichtleitenden

Claims (2)

Material hergestellt wird, zweckmäßig mit einem Futter aus einer solchen Masse versehen werden. Der Luftzwischenraum zwischen der Überdeckung und den Rohren ι soll dabei als Schutz gegen die schädliche Einwirkung der niedrigen Temperatur der äußeren Atmosphäre dienen. Ferner ist eine Tragkonstruktion 6 verhanden, welche die Zuleitungsrohre ι unterstützt und mit dem Rahmen 4 mittels der Klammern oder Hängebolzen 8 verbindet; dieser Rahmen 4 ist durch Bolzen 10 an den in der Mitte liegenden Trägern 9 befestigt. Bei Anwendung des beschriebenen Verteilers für runde Filterbeete wird die Zufuhr des Abwassers oder der Flüssigkeit zu dem Apparat durch ein völlig geschlossenes Rohr bewirkt, welches besonders gegen Witterungseinflüsse geschützt ist und gleichzeitig die Verbreitung schädlicher oder übelriechender Gase verhindert. Zur Verteilung über rechteckige Beete, bei denen ein langer Zuführungskanal nötig ist, wird der Kanal mit einer biegsamen oder beweglichen Decke bedeckt, die am besten in Abschnitten aufgelegt und derart angeordnet ist, daß das Entnahmerohr des Verteilers, des Hebers oder der sonstigen Vorrichtung, welches daran befestigt ist, die Abdeckung nur so weit öffnet, daß ein kleiner Teil der Oberfläche des Zuleitungskanals der freien Atmosphäre ausgesetzt wird, und immer nur gerade derjenige Teil, welchen das Entnahmerohr des Verteilers berührt. Die Art der Entnahme des Abwassers oder der Flüssigkeit aus dem Kanal und die Speisung der Zuleitungs- bzw. Zubringerohre ist im übrigen beliebig. Zum Zwecke besserer Regulierung des Verteilers werden zweckmäßig zwei Zuleitungsrohre 1 angeordnet, zwischen welchen mittels der verschraubten Hängebolzen 11 oder anderer, zweckmäßigerer Verbindungen mit dem mittleren Träger 9 eine Trennungs- oder Teilungsplatte oder ein Rohr, Kegel o. dgl. 13 angebracht wird. Diese sind von solcher Größe, daß sie beinahe den ganzen Zwischenraum zwischen den Zuleitungrohren 1 an der engsten Stelle ausfüllen. Die Ausführung dieser an sich bekannten Trennungsplatten, Rohre oder Kegel ist im übrigen beliebig. Auch können sie in einzelne Abteilungen gegliedert werden, die dann zum Ausgleich von Differenzen im Einfluß reguliert und nötigenfalls ganz ausgeschaltet werden können. An jeder Seite des Trennungsrohres ist eine horizontale Öffnung oder ein Zwischenraum 14 gelassen, durch welche das Abwasser gleichmäßig von den Rohren 1 verteilt wird, nachdem es aus den Öffnungen 15 ausgetreten ist, und wodurch es, infolge der geringen Zwischenräume zwischen der Trennungsplatte 13 und den Zuführungsrohren 1, ohne jetzt verspritzt zu werden, auf die Oberfläche der Filter herabgeführt wird. Mit 16 sind Führungszapfen am Ende des beweglichen Trennungsrohrs 13 bezeichnet, welche zwischen den Führungsleisten 17 an dem Rahmen angebracht sind. Indem man das Rohr 13 mittels der Schraubenbolzen als Ganzes hebt oder niedersenkt, wird die Verteilung der Flüssigkeit über das Filterbeet geregelt. Paten τ-An spküche:
1. Vorrichtung zum Verteilen von Flüssigkeiten, z. B. von Abwasser, auf Filterbeete oder Oxydationskörper, bei welcher die Flüssigkeit aus seitlichen Öffnungen eines oder mehrerer Zubringerohre gegen Platten, Rohre, Kegel usw. stößt, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßkörper (13) und Zubringerohre (1) von einem als Wärmeschutzmantel dienenden Gehäuse (3), dessen untere Teile (5) verstellbar sein können, überdeckt und gegeneinander einstellbar sind.
2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stoßkörper (13) mittels Zapfen (16) und Führungsleisten (17) zwischen den Zubringerohren (13) auf und ab bewegt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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