DE247274C - - Google Patents

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DE247274C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q7/00Loop antennas with a substantially uniform current distribution around the loop and having a directional radiation pattern in a plane perpendicular to the plane of the loop

Landscapes

  • Magnetic Resonance Imaging Apparatus (AREA)
  • Variable-Direction Aerials And Aerial Arrays (AREA)
  • Aerials With Secondary Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 247274 KLASSE 21«. GRUPPE
C. LORENZ AKT-GES. in BERLIN.
Luftleiter für die drahtlose Nachrichtenübermittlung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Dezember 1910 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Anordnung für Antennen der drahtlosen TeIegraphie, bei denen eine gute Verbindung mit der Erde bzw. die Benutzung eines Gegengewichtes mit Schwierigkeiten verbunden oder gänzlich unmöglich ist, wie dies beispielsweise bei Luftfahrzeugen und bei leicht transportablen Landstationen der Fall ist.
Im wesentlichen unterscheidet sich der neue
ίο Luftleiter von den bisher in der drahtlosen Telegraphie gebräuchlichen Anordnungen dadurch, daß er keine offene Schwingungsbahn bildet, sondern einen geschlossenen Schwingungskreis darstellt, bei dem zur Ermöglichung einer guten Strahlung an geeigneten Stellen Reflexionselemente, wie z. B. Spulen, eingeschaltet sind.
Es sind zwar schon ähnliche Anordnungen bekannt geworden, jedoch fehlten diesen die Reflexionselemente, da man nur rein geschlossene Schwingungskreise benutzen wollte, um eine möglichst geringe Strahlung zu erzielen, wogegen bei vorliegender Erfindung durch die Reflexion an geeigneten Stellen bei einem Minimum von Verlusten ein Maximum an Strahlung erreicht wird.
Eine derartige, einen geschlossenen Schwingungskreis darstellende Luftleiteranordnung bietet außer der Möglichkeit, die Erdverbindung oder das Gegengewicht fortzulassen, den weiteren Vorteil, daß durch eine geeignete Bemessung der Reflexionselemente (Spulen) die Strahlungsdämpfung des Systems innerhalb weiter Grenzen geregelt werden kann, so daß sich die neue Antennenform ganz besonders gut eignet für solche Sender, die nach dem Prinzip der Stoßerregung arbeiten. In diesem Falle kann der bei diesen Sendern noch vielfach verwendete schwach gedämpfte Schwingungskreis zwischen dem Stoßkreis und der Antenne fortfallen.
Auf der Zeichnung ist in Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel des neuen Luftleiters dargestellt.
Es bezeichnet a Ct1 den Luftleiter, welcher z. B. induktiv durch die Spule b von einem gesteuerten oder ungesteuerten Stoßkreise c aus erregt wird. An dessen Stelle kann selbstverständlich auch ein Empfänger treten, d sind Reflexionselemente, in dem bezeichneten Falle Spulen. Selbstverständlich kann der Luftleiter auch eine spitze Form besitzen oder auch mehrere Zweige α ax mit eingeschalteten Reflexionselementen aufweisen.
Die Wirkungsweise bei einer derartigen An-Ordnung, die sich für die Zwecke der drahtlosen Telegraphie bei den damit angestellten Versuchen ungewöhnlich gut bewährt hat, und mit der es möglich wurde, ganz bedeutende Reichweiten zu erzielen, ist so zu verstehen, daß der einzelne Luftleiter aus zwei Zweigen a Ci1 gebildet ist, die nichts anderes als ein Lechersches System darstellen (Fig. 2), dessen beide Bahnen a O1 in gleicher Phase, aber mit verschiedenem Vorzeichen schwingen. Die beiden Bahnen sind zur Ermöglichung einer guten Strahlung auseinandergerückt, während die Spulen d den Zweck haben, eine Reflexion
der Wellen, d. h. in diesem Fall eine Umkehr der Stromrichtung, möglichst im höchsten Punkt zu bewirken und damit eine gute Strahlung zu ermöglichen. Wesentlich hierbei ist nur, daß jeder der beiden Zweige a (Z1 (Fig. i) bis zum Reflexionspunkt genau wie beim Lechersystem auch auf ein Viertel der benutzten Wellenlänge abgestimmt ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Luftleiter für die drahtlose Nachrichtenübermittlung, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe aus geschlossenen Schwingungssystemen besteht, die wie bei dem Lecherschen System mehrfache Reflexionspunkte besitzen, so daß jedes System in einer ganzen Wellenlänge schwingt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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