DE246393C - - Google Patents

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DE246393C
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Germany
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G25/00Household implements used in connection with wearing apparel; Dress, hat or umbrella holders
    • A47G25/78Necktie-pressing devices, e.g. combined with holding devices

Landscapes

  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 246393 KLASSE 34/. GRUPPE
ALFONSO SUSSIN in BERLIN.
Gegenstand der Erfindung ist eine Presse, mit Hilfe deren man Krawatten einpressen und glätten kann. Die Presse besteht aus zwei von einem Drahtrahmen festgehaltenen Druckplatten, die durch federnde Drahtbügel gegeneinandergepreßt werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar in
ιό Fig. ι die Presse in Seitenansicht, in
Fig. 2 dieselbe in Draufsicht, in
Fig. 3 dieselbe im Schnitt nach A-B und in
Fig. 4 die beiden Druckplatten allein in Seitenansicht.
Die untere Platte 1 besteht z. B. aus Holz, Blech ο. dgl.; dagegen ist die Oberplatte 2 zweckmäßig aus Zelluloid, Glas oder ähnlichem durchsichtigen Material hergestellt. Infolgedessen kann man beobachten, ob der zwisehen den Platten eingelegte Krawattenteil glatt liegt, bevor man die Platten aufeinanderpreßt.
Die Preßvorrichtung besteht aus einem Rahmen 3 aus Draht o. dgl., der ungefähr die Form eines Rechtecks halt; die beiden freien Enden des Drahtrahmens, welche als zweite Schmalseite das Rechteck beschlie(3en, sind stumpfwinklig umgebogen, so daß sie eine dreieckige Verlängerung des Rechtecks bilden. Die freien Enden des Rahmendrahtes bilden Ösen 4, welche ineinandergreifen und dadurch den Rahmen in seiner Form zusammenhalten.
An den Einbiegungsstellen der Längsseiten
des Rahmendrahtes nach dem Dreieck hin ist ein Verbindungssteg 5 angebracht, dessen Ösen 6 den Rahmendraht umgreifen, und zwar ist der letztere derart nach unten eingebogen (Fig. 1), daß der Steg 5 auf dem Rahmen sich nicht verschieben kann. Sowohl der Steg 5 als auch die rechtwinklig abgebogene Stirnseite des Rahmens 3 sind derart nach unten eingebogen, daß sie ein unterhalb des Rahmens liegendes Auflager für die Preßplatte 1 und 2 bilden.
Zum Aufeinanderpressen der Platten dienen die aus einfachen, etwas durchgebogenen Drähten bestehenden Druckfedern 7, welche mit Hilfe ihrer angebogenen ösen 8 in Kerben 9 lagern, die in die eine Längsseite des Rahmens 3 durch Einbiegen des letzteren nach unten hin angeordnet sind. Die Druckfedern werden mit ihren freien Enden in die Kerben 10 eingelegt, welche gegenüber den Kerbeng in der anderen Längsseite des Rahmens durch Aufbiegen desselben nach oben angeordnet sind.
Die Krawattenpresse kann so billig hergestellt werden, daß man für jede Selbstbinderkrawatte eine solche Presse beschaffen und verwenden kann. Der im Knoten liegende kleine Teil der Krawatte wird glatt eingepreßt, und so kann die Krawatte in der Presse bleiben, bis sie wieder gebraucht wird. Dabei läßt sich die Presse mit der eingepreßten Krawatte, deren freier Teil aus der Presse lose, aber ebenfalls glatt heraushängt, mit dem spitz zulaufenden Bügelteil z. B. im Kleiderschrank bequem aufhängen. Damit die Preßplatten bequem erfaßt werden können, sind sie auf der einen Seite etwas verjüngt; dadurch passen sie sich dem einzupressenden Krawattenteil auch genau an. Die Einzelhei-
ten des Ausführungsbeispiels sind natürlich nicht maßgebend für das Wesen des Erfindungsgegenstandes.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Krawattenpresse mit zwei durch Federbügel gegeneinandergepreßten Druckplatten, dadurch gekennzeichnet, daß ein Drahtrahmen (3) mit nach unten gebogenen Stegen (3" und 5) und gelenkig befestigten querliegenden, federnden Stäben (7) versehen ist, von denen die ersteren als Auflage der Druckplatten (1, 2) und die letzteren zum Anpressen der Platten dienen.
  2. 2. Krawattenpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Platte (2) durchsichtig ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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