DE246016C - - Google Patents

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DE246016C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D5/00Lining shafts; Linings therefor
    • E21D5/04Lining shafts; Linings therefor with brick, concrete, stone, or similar building materials

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 246016 —. KLASSE 5 c. GRUPPE
Firma FRIEDRICH VOLLRATH in WESEL a. Rh.
Schachtauskleidung aus Eisenbeton. Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Dezember 1908 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Schachtausmauerung aus Zementplatten in Verbindung mit einer Hinterfüllung aus Eisenbeton.
Es gibt schon Ausmauerungen, bei denen Zementplatten aus Eisenbeton verwendet worden sind, auch solche, bei denen diese Platten durch Bänder untereinander verbunden und mit Beton hinterfüllt sind. Diese Ausmauerungen bieten jedoch noch keine genügende Gewähr für Festigkeit. Auch die lediglich aus eisenarmiertem Beton hergestellten Schachtausmauerungen, welche zu ihrer Herstellung umständlicher und schwer zu handhabender Verschalungen bedürfen, haben sich nicht bewährt.
Der Vorteil und das Wesen der neuen Ausmauerung liegen darin, daß durch Kupplung der Eiseneinlagen der Verschalungsplatten mit den Eiseneinlagen der Hinterfüllbetonschicht zwischen den Betonplatten und der Hinterfüllschicht eine so innige und feste Verbindung hergestellt wird, daß das ganze Mauerwerk die Eigenschaft einer homogenen Masse besitzt, welche fest und wasserdicht zugleich ist.
Ein Ausführungsbeispiel einer der Erfindung gemäß eingerichteten Schachtauskleidung ist auf der Zeichnung dargestellt. t
Fig. ι zeigt einen senkrechten Schnitt und Fig. 2 einen wagerechten Schnitt durch die Schachtauskleidung.
Fig. 3 und 4 zeigen Teile der Fig. 1 und 2 in größerem Maßstabe.
Die Auskleidung ist für einen kreisförmigen Querschnitt besitzenden Schacht von etwa 6 m Durchmesser gedacht. Kreisbogenabschnittförmige Betonplatten 2 (Fig. 3) sind durch Nut und Feder miteinander zu geschlossenen Ringen verbunden. Jede Platte besitzt zwei vorspringende Eisenbügel 5, die mit den in sie eingelassenen Eiseneinlagen 7 (Fig. 4) verbunden und dazu bestimmt sind, die Platten mit der sie hinterfüllenden Betonschicht zu verbinden.
Bei der Herstellung der Auskleidung dienen die aus den Platten zusammengesetzten Ringe als Schalung für den zwischen diese Platten und den Gebirgsstpß einzustampfenden Beton. Ein solcher Ring wird auf dem sogenannten Mauerfuß, der beim Abteufen des Schachtes in Beton oder Ziegelmauerwerk hergestellt wurde, aufgestellt. Es werden dann zunächst die für die Betonschicht vorgesehenen wagerechten Bewehrungeisen 6, welche je nach den statischen Anforderungen in bezug auf Lage und Stärke angeordnet werden (Fig. 4) mit den aus den Platten herausragenden Bügeln verbunden; darauf wird die Betonmasse in einzelnen Lagen eingebracht und eingestampft. Ist auf diese Weise der Raum hinter einem Plattenringe vollständig mit Betonmasse ausgefüllt, so wird ein zweiter Ring aufgesetzt, und zwar so, daß seine Platten zu denen des ersten Ringes versetzt liegen (Fig. 1).
Auch die Bügel oder Anker der einzelnen Platten jedes zweiten Ringes werden natürlich mit der Eisenarmierung des einzubringenden Betons verbunden. Dann wird der Raum hinter diesem zweiten Ringe mit Beton gefüllt. In dieser Weise fährt man fort, bis der ganze Schacht ausgekleidet ist.
Zur Erhöhung der Festigkeit gegen Durch- j biegung der Ausmauerung in senkrechter Rich- j tung dienen senkrechte Eiseneinlagen 4 (Fig. 3).

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Schachtauskleidung aus Eisenbeton, gekennzeichnet durch die Vereinigung der als bleibende Verkleidungsteile gebräuchlichen Eisenbetonplatten (2) mit der gleichfalls an sich bekannten Eisenbetonhinterfüllung (1) mittels Kupplung der Eiseneinlagen (7, 6) dieser beiden Verkleidungsschichten durch Queranker (5), die aus den Schalungsplatten herausragen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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