DE2453013C2 - Medizinisches Gerät zur automatischen Überwachung der Temperatur des menschlichen Körpers - Google Patents
Medizinisches Gerät zur automatischen Überwachung der Temperatur des menschlichen KörpersInfo
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Description
dadurch gekennzeichnet, daß eine durch das Alarmsignal triggerbare Ergänzungsschaltung
zur Erfassung der Änderungsgeschwindigkeit der Signalspannung (U\) vorhanden ist die
— einen Zeitgeber (8) zur Festlegung einer Zeitspannung (/It) ab dem Zeitpunkt des Auftretens
des Alarmsignals (L5),
— einen Speicher (7) zur Übernahme des Momentanwerts
der Signalspannung (Ui) zum Zeitpunkt des Auftretens des Alarmsignals (La)
und
— eine Bewertungsschaltung (9, 10) umfaßt, die den Unterschied (AT) der Signalspannungswerte
zum Zeitpunkt des Auftretens des Alarmsignals und nach Ablauf der vom Zeitgeber (8)
festgelegten Zeitspannung (/It) festgestellt und
bei Überschreiten eines bestimmten einstellbaren, bei lebenden Menschen nicht vorkommenden,
jedoch bei Artefakten wie Dislokation oder Defekt des Temperaturfühlers (1) möglichen
Wert der Änderungsgeschwindigkeit (ATIAt) der Signalspannung (U\) Warnsignalimpulse
(L10, Li 3) abgibt.
2. Medizinisches Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewertungsschaltung (9,13)
mit einem Potentiometer (14) zur Einstellung einer Ansprechschwelle versehen ist und daß bei Überschreiten
eines einstellbaren Werts einer höheren Änderungsgeschwindigkeit der Signalspannung (U])
die Bewertungsschaltung anspricht und über eine weitere Meldeeinrichtung (17) einen Hinweis (Ln)
auf eine beim Menschen gerade noch vorkommende Änderungsgeschwindigkeit der Temperatur auslöst.
3. Medizinisches Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine weitere Bewertungsschaltung
(9, 10) mit einem weiteren Potentiometer (11) zur Einstellung einer höheren Ansprechschwelle für
die Änderungsgeschwindigkeit der Signalspannung (U\) vorhanden ist und daß bei Überschreiten dieser
Ansprechschwelle eine weitere Meldeeinrichtung (18) einen Hinweis CL10) auf eine wahrscheinliche
Dislokation oder Beschädigung des Temperaturfühlers (1) auslöst.
4. Medizinisches Gerät nach Anspruch 3, dadurch v>
gekennzeichnet, daß beim Vorliegen der höheren Änderungsgeschwindigkeit der Signalspannung (U \)
an der weiteren Meldeeinrichtung (18) über eine Verriegelungseinrichtung (23) der Hinweis (Ln) auf
die gerade noch vorkommende Änderungsgeschwindigkeit der Temperatur Abschaltbar ist
5. Medizinisches Gerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß die
Ausgangssignale der Bewertungsschaltungen {10, 13) als Steuersignale an den Eingang eines Rechners
mit Sichtgerät aufschaltbar sind
Die Erfindung betrifft ein Gerät nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 zur ununterbrochenen und
automatischen Überwachung der Körpertemperatur (insbesondere von Schwerkranken), das selbsttätig prüft
und entscheidet ob Änderungen der vom elektrischen Temperaturfühler gemessenen Temperaturwerte physiologisch
plausibel sind, ob die Änderungen auf Gefahrensituationen für die zu überwachende Person oder auf
eine Dislokation oder einen Defekt des Temperaturfühlers hinweisen. Durch optische oder akustische Anzeige-,
Melde- oder Alarmmittel werden die verschiedenen Ursachen bzw. Situationen verständlich angezeigt bzw.
gemeldet
Zur ununterbrochenen Messung und automatischen Überwachung der Körpertemperatur von Patienten
sind elektronische Temperaturmeßgeräte bekannt, bei denen die Temperaturabhängigkeit des elektrischen
Widerstandes eines geeigneten Materials, z. B. von Platin oder von speziellen Halbleitern benutzt wird, um
eine der zu messenden Körpertemperatur proportionale elektrische Spannung zu erzeugen. Bei der Patientenüberwachung
wird das der Körpertemperatur proportionale elektrische Signal einem Meß- und Anzeigegerät
mit Grenzwerteinrichtung zugeführt. Überschreitet die vom Temperaturfühler gemessene Temperatur den an
der Einstelleinrichtung für den oberen Temperaturgrenzwert eingestellten oberen Grenzwert oder unterschreitet
sie den an der Einstelleinrichtung für den unteren Temperaturgrenzwert eingeteilten unteren
Grenzwert, so wird vom Meß- und Anzeigegerät automatisch Alarm ausgelöst.
Diese bekannten Geräte zur Überwachung der Körpertemperatur haben zwei wesentliche Nachteile:
Erhöht sich der thermische Übergangswiderstand zwischen Meßstelle und Temperaturfühler, z. B. infolge
Herausrutschens des Rektalfühlers aus dem Rektum oder Ablösung des Hauttemperaturfühlers von der
Haut, kühlt sich der Temperaturfühler wegen der im Vergleich zur Körpertemperatur im allgemeinen sehr
viel niedrigeren Umgebungstemperatur so stark ab, daß die am Anzeigeinstrument mit Hilfe des Grenzwertstellers
eingestellte niedrige Temperatur erreicht und folglich Alarm ausgelöst wird. Alarm kann ferner ausgelöst
werden, wenn die Zuleitung des Temperaturfühlers bricht und dadurch eine zu niedrige Fühlertemperatur
vorgetäuscht wird.
Solche Fehlalarme führen jedoch zur gleichen Reaktion der Ärzte während Operationen oder des Pflegepersonals
in der Wachstation wie bei einem echten Alarm, da sie mangels besonderer Vorkehrungen im allgemeinen
von echten Alarmen nicht zu unterscheiden sind. Die Fehlalarme können daher zu falschen Therapiemaßnahmen
führen. Es mußte daher bis jetzt einige Zeit und Mühe aufgewandt werden, um zu prüfen, ob
der Alarm echt oder falsch war.
Solche Fehlalarme haben auch zur Folge, daß das Vertrauen in das Überwachungsgerät verlorengeht und
die Aufmerksamkeit sinkt, so daß echte Alarme vom Personal nicht genügend beachtet werden oder daß die
Alarmeinrichtung außer Betrieb gesetzt wird
Der zweite bedeutende Nachteil bisheriger medizinischer Temperaturüberwachungsgeräte besteht darin,
daß sie einer wichtigen Forderung nicht oder nur unbefriedigend genügen.
Bei der Überwachung der Körpertemperatur eines schwerkranken Patienten, insbesondere unmittelbar
nach therapeutischen Maßnahmen ist es wichtig, die Geschwindigkeit der Temperaturänderung zu überwachen.
Das heißt, es soil eine Gefahrensituation, etwa
durch Alarmgabe sofort angezeigt werden, wenn diese Änderungsgeschwindigkeit einen zulässigen Wert überschreitet
Aus der DE-AS 12 34 588 ist eine Schaltungsanordnung zur Feuerschutzüberwachung bekannt welche die
Anstiegsgeschwindigkeit der Temperatur eines Ortes überwacht In der genannten Schrift ist auch die Möglichkeit
erwähnt, zusätzlich zur betriebsmäßigen Brandwarnung durch einen Strom- bzw. Spannungssprung eine
Störalarmmeldung auszulösen. Die Störalarmmeldung wird ausgelöst durch sprunghafte Änderung eines
elektrischen Signals infolge Kurzschluß bzw. Unterbrechung elektrischer Leitungen. Eine rasche Änderung
des elektrischen Signals vermag die Störalarmmeldung nicht auszulösen, solange die Änderung einen zeitlich
stetigen Verlauf aufweist Mit dieser bekannten Anordnung kann nur eine einzige Störalarmmeldung ausgelöst
werden; eine Vorwarnung auf einen möglichen Störalarm kann nicht signalisiert werden.
Der Erfindung liegt damit die Aufgabe zugrunde, ein Gerät zur Überwachung der Körpertemperatur zu
schaffen, das einen möglichen Störalarm signalisieren kann, die Überwachung automatisiert und die Meßsicherheit
erhöht.
Diese Aufgabe wird mit Hilfe der im Patentanspruch 1 gekennzeichneten Maßnahmen erreicht.
Das Überwachungsgerät ist mit elektronischen Mitteln ausgestattet, die die der Änderungsgeschwindigkeit
der gemessenen Temperatur proportionale elektrische Signalspannung automatisch erfassen und bei Überschreiten
wenigstens einer bestimmten einstellbaren Änderungsgeschwindigkeit der Temperatur geeignete
Steuersignale zur Betätigung von nachgeschalteten Anzeige-, Melde- oder Alarmeinrichtungen liefern, wobei
verschiedenartige Verläufe der Temperaturänderung und deren Ursachen diskriminiert werden.
Eine beispielhafte Ausführungsform der Erfindung wird nachfolgend anhand der Figuren näher erläutert.
Es zeigt
F i g. 1 eine Ausführungsform eines Temperaturüberwachungsgerätes und
F i g. 2 mögliche Verläufe der Signalspannungen U\ und Ui über der Zeit.
Das erfindungsgemäße Temperaturüberwachungsgerät umfaßt als wesentliches Teil den Temperaturfühler
1, der für kutane, orale oder rektale Applikationen in bekannter Weise ausgebildet sein kann, dessen temperaturempfindliches
Element Teil einer Meßbrückenschaltung sein kann, die zusammen mit einer geeigneten
Verstärkerschaltung einen bekannten elektronischen Meßverstärker 2 bildet. An dessen Ausgang 20 steht
eine Signalspannung U\ für die Verarbeitung im erfindungsgemäßen Schaltungsteil zur Verfügung, die proportional
der Temperatur des Fühlers 1 ist. Die Signalspannung Ui, deren möglicher zeitlicher Verlauf in
F i g. 2 dargestellt ist, wird einem Integrierglied 3 zugeführt,
dessen Zeilkonstante groß gegenüber der Zeitkonstante des Temperaturfühlers und der Zeitkonstante
des Meßverstärkers 2 ist Im Integrierglied 3 wird die Signalspannung U\ integriert; es liefert an seinem Ausgang
eine Spannung Ui, die, wie in F i g. 2 gestrichelt
dargestellt, wegen der großen Zeitkonstante abrupten Schwankungen von Ui und damit der Temperatur nur
mit großer zeitlicher Verzögerung folgt Die Ausgangsspannung Ui des Integriergliedes 3 wird dem einen Eingang
eines nachgeschalteten Subtrahierers 4 zugeleitet, dessen zweiter Eingang mit dem Ausgang 20 des Meßverstärkers
2 verbunden ist und somit mit der tempera-
is turproportionalen Signalspannung U\ beaufschlagt
wird. Der Subtrahierer 4 bildet die zeitabhängige Differenz AU(t) = Ui- U\ zwischen der Spannung Ui und
der Signalspannung Ux und führt diese dem einen Eingang
einer Bewertungsschaltung 5 zu, deren zweitem Eingang über ein Potentiometer 6 eine einstellbare
Schwellenspannung zugeführt wird, so daß am Ausgang 19 der Bewertungsschaltung 5 ein Alarmsignal Ls für die
Betätigung von Signal- und Meldeeinrichtungen zur Verfügung steht, je nachdem, ob die am Potentiometer 6
eingestellte Schwellenwertspannung AUb von der Spannungsdifferenz
AU(t) überschritten wird oder nicht Die Zeitkonstante T\ und der Schwellenwert AU6 sind so
gewählt, daß nur dann ein Steuerimpuls am Ausgang der Bewertungsschaltung 5 entsteht, wenn große Änderungen
der Temperatur des Temperaturfühlers 1 und damit der Spannung U\ ermittelt werden.
Bei dem hier beschriebenen Temperaturüberwachungsgerät wird das am Ausgang der Bewertungsschaltung 5 bei Überschreiten eines bestimmten Wertes
der Geschwindigkeit der Temperaturänderung entstehende Signal L% sowohl zur Steuerung bzw. zum Start
eines Zeitgebers 8 als auch eines Speichers 7 benutzt, deren Steuereingänge mit dem Ausgang der Bewertungsschaltung
5 verbunden sind, während der zweite Eingang des Speichers 7 mit dem Ausgang des Meßverstärkers
2 in Verbindung steht. Wenn daher ab dem Zeitpunkt fi (siehe F i g. 2) bis zum Zeitpunkt h die Temperatur
plötzlich um einen bestimmten Wert absinkt und demzufolge die Spannung LA auf einen niedrigeren
Wert abfällt, speichert nach dem Anstoß durch den Spannungsimpuls L·, der Speicher 7 den zu dem Zeitpunkt
ti (siehe F i g. 2) erreichten Signalspannungswert U\ (ti). Am Ausgang des Speichers 7 ist ein Subtrahierglied
9 mit seinem einen Eingang angeschlossen, während sein zweiter Eingang von dem Meßverstärker 2 mit
dem jeweils vorliegenden Signalspannungswert U\ (t) beaufschlagt wird. Dem Subtrahierer 9 folgen eine weitere
Bewertungsschaltung 10 und ein an deren Ausgang 12 angeschlossenes Anzeige-, Melde- oder Alarmgerät
18 nach, wobei der Schwellenwert AUw für die Bewertungsschaltung 10 an einem Potentiometer 11 einstellbar
ist. Die Bewertungsschaltung 10 hat einen Steuercingang 10a, über den sie mit dem Zeitgeber 8 in Verbindung
steht, so daß bei Ablauf eines am Zeitgeber 8
bo einzustellenden und durch den Impuls zum Zeitpunkt ti
angestoßenen Zeitintervalls At = h — f2 die Bewertungsschaltung
10 die im Subtrahierer 9 gebildete Differenz zwischen dem gespeicherten Spannungswert U\
(ti) und dem augenblicklich vorliegenden Spannungswert U] (ti) mit dem am Potentiometer 11 eingestellten
Schwellenwert AU\ \ vergleicht. Überschreitet die Differenz
U] (ti) — U] (I2) den Schwellenwert, so wird am
Signalausgang 12 der Bewertungsschaltung 10 ein Span-
nungsimpuls Lio erzeugt, der die zugeordnete Anzeige-,
Melde- oder Alarmeinrichtung 18 betätigt.
Das Vorliegen eines Hinweises Lm am Signalausgang
12 bedeutet, daß der Differenzquotient ΔΤίΔι, der die
zwischen den Zeitpunkten i2 und h erreichte Änderungsgeschwindigkeit
der Temperatur darstellt, einen bestimmten Wert überschritten hat. Dieser Alarmwert
ist durch die Einstellung der Zeitdifferenz am Zeitgeber 8 und des Schwellenwertes am Potentiometer 11 bestimmt.
Wird nun ein derart vorbestimmter kritischer Wert der Temperaturänderungsgeschwindigkeit eingestellt,
der einerseits bei lebenden Menschen nicht vorkommt, andererseits aber typisch für eine Dislokation
oder einen Defekt des Fühlers 1 ist, dann signalisiert das Signal Li0, daß der Temperaturfühler und seine Lage
geprüft werden müssen.
Zur Diskrimination eines anderen Temperaturverlaufs ist parallel zur Bewertungsschaltung 10 und dem
nachfolgenden Alarmteil 18 eine zweite Bewertungsschaltung 13 mit zugehörigem Anzeige-, Melde- oder
Alarmteil 17 geschaltet, die ebenfalls von dem Zeitgeber
8 gesteuert und von der am Ausgang des Subtrahierers
9 anstehenden Differenzspannung beaufschlagt wird und ein eigenes Potentiometer 14 hat, mit dem ein anderer,
im Vergleich zum Schwellenwert am Potentiometer 11 vorzugsweise niedriger Schwellenwert ΔUh als
Spannungsdifferenz einstellbar ist. Dieser wird z. B. derart eingestellt, daß für das Zeitintervall Δί ein physiologisch
möglicher, aber Gefahr anzeigender Wert der Temperaturdifferenz ermittelt wird. Der am Ausgang
der Bewertungsschaltung 13 gelieferte Spannungsimpuls Ln kann dann z. B. dazu benutzt werden, um in der
Meldeeinrichtung 17 ein Signal zu erzeugen, das z. B. »Temperaturänderung beobachten« bedeutet
Ähnlich können weitere Bewertungsschaltungen an die Ausgänge des Zeitgebers 8 und des Subtrahierers 9
angeschlossen sein, um andere signifikante Temperaturänderungswerte zu erfassen und entsprechende Warnungssignale
zu erzeugen.
Die verschiedenen Alarme können durch irgendwelehe Melde-, Anzeige- oder Alarmmittel wie verschiedenartige
Lampen, Leuchtschriften oder bei Verwendung eines Rechners mit Sichtgerät durch Erzeugung
von Texten auf dem Bildschirm des Sichtgerätes dargestellt werden. Der Rechner soll jedoch nur den Text
liefern, seinem Eingang werden die Ausgangssignale der Bewertungsschaltungen (5,10,13) als Steuersignale zugeführt.
Die Unterscheidung bezüglich der unterschiedlichen Alarmfälle erfolgt im Meß- und Anzeigegerät zur
Messung der Körpertemperatur.
Im allgemeinen ist das erfindungsgemäße Gerät mit dem üblichen Temperaturanzeigeinstrument mit
Grenzwerteinrichtung ausgestattet, so daß die verschiedenen, medizinisch signifikanten oder für die Sicherung
der Funktionsbereitschaft wichtigen Temperaturkriterien
erfaßt werden. So würde das Ansprechen des Melders 16 die Warnung bedeuten, z. B. »es treten große
Temperaturänderungen auf!« (Vorwarnung), das Ansprechen des Melders 17 »es treten schnelle, große
Temperaturänderungen auf« (Warnung) und schließlich das Ansprechen des Melders 18 »die Temperaturänderungen
sind zu schnell, d.h. der Fühler muß geprüft werden!«. Diese Differenzierung vermeidet einerseits
unnötige Aufregung beim medizinischen Personal und gewährleistet andererseits, daß therapeutische Gegenmaßnahmen
rechtzeitig getroffen werden und die Funktionsbereitschaft des Temperaturfühlers ständig kontrolliert
ist. so daß bei einer Dislokation oder einem Defekt die Ursache schnell behoben und die Meßbereitschaft
wieder hergestellt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Medizinisches Gerät zur automatischen Überwachung der Temperatur des menschlichen Körpers,
insbesondere bei Schwerkranken, mit
— einem Temperaturfühler zur Umwandlung der aufgenommenen Temperaturwerte in ihnen
proportionale elektrische Signalspannungswerte,
— einem elektrischen Meßverstärker für diese Signalspannung
und mit
— einer elektronischen Schallung, die bei raschen
Änderungen der Signalspannung ein Alarmsignal zur Auslösung eines akustischen Alarmgebers,
zur Erregung einer Anzeige oder einer sonstigen Meldung abgibt,
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742453013 DE2453013C2 (de) | 1974-11-08 | 1974-11-08 | Medizinisches Gerät zur automatischen Überwachung der Temperatur des menschlichen Körpers |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742453013 DE2453013C2 (de) | 1974-11-08 | 1974-11-08 | Medizinisches Gerät zur automatischen Überwachung der Temperatur des menschlichen Körpers |
Publications (2)
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|---|---|
| DE2453013A1 DE2453013A1 (de) | 1976-05-13 |
| DE2453013C2 true DE2453013C2 (de) | 1984-09-20 |
Family
ID=5930342
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19742453013 Expired DE2453013C2 (de) | 1974-11-08 | 1974-11-08 | Medizinisches Gerät zur automatischen Überwachung der Temperatur des menschlichen Körpers |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE2453013C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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