DE244698C - - Google Patents

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DE244698C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B31/00Component parts, details or accessories not provided for in, or of interest apart from, other groups
    • F01B31/08Cooling of steam engines; Heating; Heat insulation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

Elften=
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 244698 KLASSE 14#. GRUPPE
GEBR. MEER und ALBERT STAPPEN in MÜNCHEN-GLADBACH.
Gegenstand der Erfindung ist eine Anordnung bei Verbund- oder Mehrfachexpansionsmaschinen, welche eine wirksame Heizung der Aufnehmer ergibt. Dies ist in einfachster Weise durch Ausbildung des Kolbens als Aufnehmer in bekannter Art erreichbar, sofern man die heizende Oberfläche genügend groß hält. Bei der gewöhnlichen Kolbenanordnung ist dies unmöglich, weil nur die Stirnflächen
ίο des Kolbens vom Dampf bespült sind. Hier setzt die Neuerung ein, indem der Kolben als plungerartiger Verbundstufenkolben ausgeführt ist, dessen zylindrische Fläche vom Hochdruckdampf oder allgemein vom Dampf des dem betreffenden Aufnehmer vorgeschalteten Zylinders bespült wird. Hierdurch wird die heizende Oberfläche so groß, daß die für die Erreichung der erwünschten Ersparung an Dampf- und Kohlenverbrauch erforderliche weitestgehende Verminderung der Zylinderkondensation erreicht wird.
Dabei bleibt die Betriebssicherheit infolge der sehr einfachen Bauart durchaus gewahrt, während bei gesondert aufgestellten Aufnehmern stets zu Undichtheiten Veranlassung gebende Zwischenrohrleitungen erforderlich sind. Die Herstellungskosten stellen sich bei der neuen Anordnung sehr niedrig.
Alle drei Vorteile werden in noch höherem Maße erreicht durch die bequeme Anwendbarkeit einer Schlitzauslaßsteuerung und des mit ihr verbundenen wärmesparenden Gleichströmungsprinzipes.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Maschine für einen Hoch- und Niederdruckzylinder" zur Darstellung gebracht. Die Fig. 1 bis 4 veranschaulichen die Anordnung in verschiedenen Stellungen der Kurbeln mit den bedingten verschiedenen Dampfströmungen.
α ist das Ventil des Hochdruckzylinders, welches in der Wandung des Zylinders angeordnet ist und dessen Zuflußrohr an der Stelle einmündet, wo die beiden für die Hoch- und Niederdrückwirkung in Betracht kommenden Zylinder verschiedenen Durchmessers aneinanderstoßen. Der Kolben c besteht aus zwei Kolben verschiedenen Durchmessers, die mit einer Ringfläche ineinander übergehen. Diese Ringfläche ist die Fläche für den Hochdruckkolben, während rechts die ganze Kreisfläche für den Niederdruckkolben in Betracht kommt.
Die weitere Konstruktion wird aus der Wirkungsweise der Vorrichtung klar werden.
Der Dampf tritt durch die Einlaß vorrichtung α in den Hochdruckzylinder b (Fig. 1), wirkt auf den Hochdruckringraum und treibt den Kolben nach rechts in die Lage der Fig. 2. Im Kolben c ist eine Anzahl von Schlitzen d angeordnet, durch die der Dampf in der Auspuffperiode des Hochdruckkolbens in das Kolbeninnere, d. h. in den Aufnehmer, hineintritt, wobei die Ringkante h die Steuerung des Dampfes vornimmt. Im oder am Niederdruckkolbenboden ist ein mechanisch gesteuertes Ventil f angebracht, das im geeigneten
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Claims (1)

  1. Moment geöffnet wird, so daß der bisher durch die Mantelwandung geheizte Dampf aus dem Aufnehmer hinter die Kolbenfläche des Niederdruckzylinders β strömt (Fig. 3). Bewegt sich der Kolben zurück, so entweicht der Dampf durch die im Niederdruckzylinder angebrachten Schlitze g, wobei die Fläche des Niederdruckkolbens die Steuerung übernimmt.
    Die Fig. 1 zeigt demnach die Maschine in der vorderen Totlage mit Füllung im Hochdruckzylinder und Dampfaustritt im Niederdruckzylinder, die Fig. 2 den Voraustritt im Hochdruckzylinder und die Kompression im Niederdruckzylinder, Fig. 3 zeigt die Maschine in der hinteren Totlage mit Austritt im Hochdruckzylinder und Füllung im Niederdruckzylinder, und Fig. 4 bringt die Kompression im Hochdruchzylinder und den Voraustritt im Niederdruckzylinder zur Anschauung.
    Die Einlaß vorrichtung α für den Dampf kann natürlich in beliebiger Weise ausgebildet sein. Es kommen beispielsweise Ventile oder auch andere bekannte Einlaßvorrichtungen in Betracht. Die Steuerung des im Aufnehmer sitzenden Ventils f wird in einer den konstruktiven Verhältnissen Rechnung tragenden Weise gehandhabt.
    Paten τ-An Spruch:
    Aufnehmerheizung einer Dampfmaschine mit Verbundstufenkolben, bei welcher der hohl ausgebildete Kolben als Aufnehmer für den zum nächstfolgenden Zylinder übergehenden Dampf dient, dadurch gekennzeichnet, daß die Beheizung des Aufnehmers durch den Dampf des in an sich bekannter Weise einen Ringraum bildenden Hochdruckzylinders stattfindet, indem dieser die zylindrische Wandungsfläche des Kolbens umstreicht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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