DE2445142C3 - Analog-Digital-Umsetzer und Digital-Analog-Umsetzer sowie Verfahren zu ihrem Betrieb - Google Patents
Analog-Digital-Umsetzer und Digital-Analog-Umsetzer sowie Verfahren zu ihrem BetriebInfo
- Publication number
- DE2445142C3 DE2445142C3 DE2445142A DE2445142A DE2445142C3 DE 2445142 C3 DE2445142 C3 DE 2445142C3 DE 2445142 A DE2445142 A DE 2445142A DE 2445142 A DE2445142 A DE 2445142A DE 2445142 C3 DE2445142 C3 DE 2445142C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- analog
- digital
- transistor
- resistor
- transistors
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 11
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 claims description 17
- 230000005669 field effect Effects 0.000 claims description 13
- 239000004065 semiconductor Substances 0.000 claims description 11
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 8
- 239000000758 substrate Substances 0.000 claims description 8
- 238000010079 rubber tapping Methods 0.000 claims description 7
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 3
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 claims description 3
- 230000001427 coherent effect Effects 0.000 claims description 2
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 15
- 238000013139 quantization Methods 0.000 description 4
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 3
- 238000011161 development Methods 0.000 description 2
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 230000005611 electricity Effects 0.000 description 2
- 230000000630 rising effect Effects 0.000 description 2
- 101100289061 Drosophila melanogaster lili gene Proteins 0.000 description 1
- XUIMIQQOPSSXEZ-UHFFFAOYSA-N Silicon Chemical compound [Si] XUIMIQQOPSSXEZ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000011093 chipboard Substances 0.000 description 1
- 230000005494 condensation Effects 0.000 description 1
- 238000009833 condensation Methods 0.000 description 1
- 239000004020 conductor Substances 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 1
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 1
- 230000000763 evoking effect Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000011017 operating method Methods 0.000 description 1
- 239000000123 paper Substances 0.000 description 1
- 229910052710 silicon Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010703 silicon Substances 0.000 description 1
- 238000006467 substitution reaction Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03M—CODING; DECODING; CODE CONVERSION IN GENERAL
- H03M1/00—Analogue/digital conversion; Digital/analogue conversion
- H03M1/66—Digital/analogue converters
- H03M1/74—Simultaneous conversion
- H03M1/80—Simultaneous conversion using weighted impedances
- H03M1/802—Simultaneous conversion using weighted impedances using capacitors, e.g. neuron-mos transistors, charge coupled devices
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Theoretical Computer Science (AREA)
- Analogue/Digital Conversion (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Analog-Digital-Umsetzer nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1
und auf einen Digital-Analog-Umsetzer sowie auf Verfahren zu ihrem Betrieb.
Ein Analog-Digital-Umsetzer dieser Art wird in dem Aufsatz von D. R. Breuer »High-S/.^ed A/D Converter
Monolithic Techniques«, der in arm «Digest of Technical Papers« der 1972 IEEE Internatir-al
Solid-State Circuits Conference auf den Seiten 146 und
147 enthalten ist, beschrieben. Dort bestehen die Spanpi-'.ngswertvergieicher aus aufwendigen Schaltungen
mit Operationsverstärkern. Der Analog-Digital-Umsetzer kann damit nicht ohne weiteres als integrierte
Halbleiterschaltung hergestellt werden. Außerdem ist die Anzahl der im Analog-Digital-Ur.ise'zer verwendbaren
Spannungswertvergleicher beschränkt.
Aus der DE-OS 23 39 492 ist ein Analog-Digital-Umsetzer bekannt, der ohne eine Widerstandsleitung oder
-kette mit einer Vielzahl von Vergleichern aufgebaut ist und der eine komplizierte Codiereinrichtung umfaßt.
Auch dieser Umsetzer ist nur unter großen Schwierigkeiten als integrierte Schaltung zu realisieren.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es. Umsetzer der eingangs genannten Art anzugeben, die in einfacher
Weise auf einem Halbleiterchip integrierbar sind. Gemäß der Erfindung wird das bei einem Analog-Digitai-Umsetzer
durch eine Ausbildung entsprechend dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 erreicht.
Gemäß weiterer Erfindung wird das bei einem Digital-Analog-Umsetzer durch eine Ausbildung gemäß
dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 2 erreicht. Bevorzugte Weiterbildungen und Ausgestaltungen
der Umsetzer nach der Erfindung sind in den Patentansprüchen 3 bis 13 angegeben.
Gemäß weiterer Erfindung sind in den Patentansprüchen 14 bis 16, 18 und 19 jeweils Verfahren zum Betrieb
der Umsetzer nach der Erfindung gekennzeichnet. Patentanspruch 17 gib! eine bevorzugte Weiterbildung
der Ye-fahren nach den Ansprüchen 14 bis 16 an.
Ein erfindungsgemäßer Umsetzer kann in einfacher Weise auf einem Halbleiterchip integriert wurden. Zwei
oder mehrere, insbesondere auf einem Halbleiterchlp integrierte Anordnungen können einander parallel
geschaltet werden. Es können weiterhin sehr viele Transistoren an die Widerstandsleitung angeschlossen
werdeh, wodurch sowohl bei der Analog-Digital-Umsetzung als auch bei der Digital-Analog-Umsetzung eine
hohe Auflösung erreicht wird.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeis;t
Fig. 1 das Schaltbild eines erfindungsgemäßen Umsetzers,
F i g. 2 ein Spannungsdiagramm zu F i g. 1,
I i g. 3 das .Schaltbild eines nach der Erfindung
ausgebildeten Analog-Digital-Umsci/crs.
I i g. 4 ein .Spannungsdiagramm /li Γ ι g. J.
f i g. 5 das Schaltbild eines Analog-Digital-Umsetzers
nach der Erfindung für einen dynamischen Betrieb.
Γ ig. 6.Spannungs-Zeit-Diagramme zu Fi g. 5.
E i g. 7 das Schaltbild eines Digilal-Analog-l Imsctzcrs
nach der Erfindung.
l'ig. 8 das Schaltbild eines weiteren Digital-Analog-Umsetzers
nach der Erfindung.
I" ig. 9 in Draufsicht den Sehaltiingsaiifbaii eines
Umsetzers nach der Erfindung auf einem Halbleitersubstrat.
I i g. 10 ein Spannungsdiagramm zu I' i g. 9.
I ig. Il in Draufsicht eine weitere Realisierung eines
I Inisetzers nach der Erfindung auf einem Halbleitersubstrat.
l'ig. 12 ein Spannungsdiagramm zu I' ig. II.
lung eines Umsetzers nach der Erfindung.
I ig. 14 das Schaltbild einer anderen bevorzugten Ausgestaltung eines Umsetzers nach der Erfindung und
lig. 15 das Schallbild einer weiteren bevorzugten Ausgestaltungeines Umsetzers nach der Erfindung.
Der in l'ig. 1 dargestellte Umsetzer besteht aus der
Widerstandsleitung 1 an die an den jeweiligen Abgriffpunkten 11 bis 14 die Transistoren 2 bis 5 über
ihre Steuerclcktrodenanschlüsse 21 bis 51 angeschlossen
sind An die Transistoranschlüsse 23 bis 53 sind die
I .asielemenie 6 bis 9 angeschlossen. Die Widerslandsleitung
I kann eine durchgehende Leitung oder eine aus diskreten Widerständen zusammengesetzte Widerstandskctte
sein. Die Transistoren 2 bis 5 sind in der Eig. 1 als Feldeffekttransistoren dargestellt, können
jedoch auch bipolare Transistoren sein.
Ein solcher Umsetzer kann als Analog-Digital-Umsetzer betrieben werden, wenn die Lastelemente b bis 9
Widerslände sind. Es werden dabei an die Enden 19 und 20 der Widerstandsleitung 1 zwei verschiedene
Spannungen ll(;\. Uc2 angelegt, so daß entlang der
Widerslandsleitung ein Spannungsabfall erzeugt wird. Die Abgriffpunkte 11 bis 14 liegen dann auf unterschiedlichen
Abgrillspannungen (A bis IU. In dem in 1 ι g. 2
dargestellten Spannungsknotendiagramm ist der Spannungsabfall über die gesamte Widerstandsleitung durch
die Gerade 200 dargestellt. Auf der Abszisse sind die Abgriffpunkte Il bis 14 eingetragen und auf der
Geraden 200 die zugehörigen Abgriffspannungen lh bis IU. Beim Betrieb des Umsetzers werden die Widerstandsanschlüsse
61 bis 91. beispielsweise über eine Verbindungsleitung 101 auf Versorgungsspannung gelegt
und an die Transistoranschlüsse wird beispielsweise über eine Verbindungsleitung 10 und erforderlichenfalls
über einen Signalverstärker 16 das Analogsignal Ua angelegt. Dies hat zur Folge, daß jeweils diejenigen der
Transistoren 2 bis 5 eingeschaltet werden, bei denen die Abgriffspannungen an den Abgriffpunkten der Widerstandsleitung
größer als die Spannung Ua minus der Schwellspannung Ut der Transistoren ist. Wird Ut der
Einfachheit halber als 0 V angenommen, so bedeutet dies für einen durch die Gerade 201 repräsentierten
Momentanwert Ua des Analogsignals, daß der Transistor 2 leitend geschaltet ist. während alle anderen
Transistoren sperren. Das Analogsignal Ua bewirkt
somit, daß die Anzahl der eingeschalteten Transistoren den jeweiligen Ampiiludenweri repräsentieren. Der
dem jeweiligen Analogwert entsprechende Digitalwert wird an den Transistoranschlüssen 23 bis 53 parallel
entnommen.
Ik'i der vorstehend beschriebenen Betriebsweise als
An ]'og-Digital-Umsetzer schalten die jeweiligen Tran
sistorcn hei verschiedenen Spannungen l/.\. Bei
Verwendung von MOS-Eckleffckt-Transistorcn hat das
den Nachteil, dal! sich der Substratsteuereffekl unterschiedlich
auf die einzelnen Transistoren auswirkt, wodurch sich unterschiedliche Schwellspannungen /'/
für die Transistoren ergeben und dadurch unerwünschte Nichtlinearilätcn erzeugt werden. In der E i g. 3 isl der
Schalliingsaufbau eines Analog-Digital-Umsetzers mit einer erfindungsgemallen Anordnung dargestellt, bei
der der Substnitstcucrefiekl nicht wirksam wird. Die
Ansteuerung des Umsetzers erfolgt über die Wider Standsleistung, wobei das Analogsignal erforderlichen
falls über einen Signalversiarker 30 auf ein Ende, beispielsweise das Ende 19 dieser Leitung gegeben wird.
Am anderen Ende der Widcrslandsleitung ist ein SiritmupMpr:iti»r 300 vnrvJi'srhrn rlrr hrwirkt rl;i(t cm
Spannungsabfall an der Widerstandsleiiung erzeugt wird, der unabhängig von der Analogsignalspannung / Ί
ist. Die Transistoranschlüssc 22 bis 52 werden, beispielsweise wieder über eine Vcrbindungsleitung 10.
entweder auf Masse oiler auf Versegungspotcniial
gelegt, während die Widerstandsanschlüssc 61 bis 91.
beispielsweise wieder über eine Verbindiingesleitiinr
Verbindungsleitung 101. entweder auf Versorgiingspolential
oder auf Masse gelegt werden. Da? dem jeweiligen Analogsignalwert entsprechende Digitalsignal
wird wieder an den Transisloranschlüsscn 23 bis 53
parallel entnommen. Die sich an den Abgriffpunkten 11
bis 14 der Widcrstandslcitung ergebenden Spannungen II, bis Ut sind in einem Spannungsknotendiagramm in
der I ig. 4 dargestellt. Die Gerade 400 in E ig. 4 gibt wieder den Spannungsabfall entlang der Widersiandslcitung.
in diesem ("all für einen Momentanwert U.\ an. Die Spannungen U\ bis IU sind wiederum durch Punkte
eingezeichnet. Der Schnittpunkt der Abszisse mil der
Ordinate entspricht der Schwcllspaniung Lh- Es sind
jeweils die Transistoren eingeschaltet, deren Abgriffspannung größer als die Schwcllspannung Ur ist. in der
Fig.4 also die Transistoren 2 und 3. Die gestrichelt
gezeichnete Gerade 401 gibt den Grenzfall an. in dem alle Transistoren eingeschaltet sind, während die
gestrichelt gezeichnete Gerade 402 den Gren/fall
angibt, in dem alle Transistoren gesperrt sind. Das Analogsignal U.\ bewirkt somit, daß die Anzahl der
eingeschalteten Transistoren wieder den jeweiligen Amplitudenwert des Analogsignals repräsentieren, der
wiederum an den Anschlüssen 23 bis 53 der Transistoren abgenommen werden kann.
Ein erfindungsgemäß aufgebauter Analog-Digital-Umsetzer kann auch dynamisch betrieben werden. Der
dynamische Betrieb hat den Vorteil, daß der Leistungsverbrauch reduziert wird und die Umsetzgeschwindigkeit
erhöht werden kann. In der Fig.5 ist der Schaltungsaufbau eines Analog-Digital-Umsetzers mit
einer erfindungsgemäßen Anordnung für dynamischen Betrieb dargestellt. Der Umsetzer unterscheidet sich
von dem in F i g. 3 dargestellten Umsetzer im wesentlichen nur dadurch, daß die Lastelemente 6 bis 9 aus
Kondensatoren 60 bis 90 bestehen. Außerdem wird das Analogsignal, erforderlichenfalls wieder über einen
Verstärker 530. über einen Schalttransistor 510 an das eine Ende 19 der Widerstandsleitung angelegt. Ein
Stromgenerator 540 ist über einen Schalüransistor 511
an das andere Ende der Widerstandsleitung angeschlossen. Weiter sind Schalttransistoren 512 und 513
vorgesehen durch die beide Finden der Widcrstandslcitung
auf Versorgungspotential gelegt werden können. Die Transistoranschlüssc 22 bis 53 werden, beispielsweise
über eine Verbindungslcitung IO an einen Impulsgenerator 550 angeschlossen, während die Kondensa- r>
toranschlüsse 601 bis 901, beispielsweise über eine Verbi"diingsleiiung 101, auf festes Potential vorzugsweise
Masse gelegt werden. Anhand der in Fig. 6 dargestellten Impulsdiagramme I und Il sei die
Wirkungsweise des Umsetzers beschrieben. Die beiden Schalttransistorcn 512 und 513 und die Schalttransistorcn
510 und 511 werden im Gegentakt betrieben, d.h.. die .Schalttransistoren 512 und 513 sind immer dann
geschlossen, wenn die Transistoren 510 und 511 offen
sind. Die Transistoren 512 und 513 seien durch die ir>
Steuerimpulse I gesteuert. Zum Zeitpunkt /i werden die
Transistoren 512 und 513 geöffnet, wodurch die Anschlüsse 19 und 20 der Widerstandslcitung I und
damit die Abgriffpunkte 11 bis 14 auf Versorgungsspannung
Ky liegen. Die Anstiegsflnnken der vom Impuls- .Ό
generator 550 an die Verbindungslcitung 10 gegebenen Impulse Il fallen mit der Anstiegsflanke der Impulse I
zusammen, während die Impulse Il eine etwas größere Impulsdauer aufweisen. Die Impulse Il legen die
Verbindungsleitung 10 abwechselnd auf Masse und auf r> Versorgungsspannung V,,. Während der Impulsdauer
der Impulse I, d. h., in der Zeilspanne /? - ti werden die
Kondensatoren 60 bis 90 auf Versorgungspotential Kv aufgeladen. Zum Zeitpunkt ο werden die Transistoren
512 'ind 513 abgeschaltet und die Transistoren 510 und in
511 geöffnet. Das Analogsignal gelangt auf die Widerstandsleitung und erzeugt einen Spannungsabfall.
Zur Zeit ij wird die Verbindungsleitung 10 auf Masse
gelegt, wodurch die Kondensatoren entladen werden, deren entsprechende Transistoren eine Abgriffspan- ΐί
nung haben, die größer als die Schwellspannung L/r ist.
Das Analogsignal bewirkt somit, daß die Anzahl der entladenen Kondensatoren den jeweiligen Amplitudenwert des Analogsignals repräsentieren. Das Digitalsignal
wird wieder an den Transistoranschlüssen 23 bis 53 abgenommeii
r^:_ ti ι ...
Digital-Analog-Umsetzer betrieben werden. In der Fig. 7 ist dazu eine Schaltungsanordnung mit einem
Sägezahngenerator dargestellt. Ein wesentlicher Unterschied zu den bisher beschriebenen Anordnungen
besteht darin, daß die Lastelemente 6 bis 9 durch Dioden 81 bis 84 realisiert sind. Die Diodenanschlüsse 811 bis
841 werden nicht miteinander verbunden, sondern bilden die Digitaleingänge des Digital-Analog-Wandlers.
Der Zweck der Dioden ist es. ein gegenseitiges Gleichstromkoppeln der digitalen Eingänge zu vermeiden.
In der Fig. 7 sind die Dioden 81 bis 84 in Durchlaßrichtung an die Transistoren 2 bis 5 angeschlossen.
An ein Ende der Widerstandsleitung, beispielsweise an das Ende 19 ist ein Sägezahngenerator
80 und an deren anderes Ende 20 ein Stromgenerator 85 angeschlossen. Die Trar.sistoranschlüsse 22 bis 52
werden über eine Verbindungsleitung 10 und über einen Widerstand 86 auf Versorgungsspannung Vn gelegt und
über einen Impulserzeuger 87 mit der Steuerelektrode eines Transistors 88 verbunden. Der Transistor 88
verbindet den Ausgang des Sägezahngenerators 80 mit einer Elektrode eines Kondensators 89, dessen andere
Elektrode geerdet ist. An der einen Elektrode des fii
Kondensators 89 kann das Analogsignal abgenommen werden. Der Pulserzeuger 87 hat die Aufgabe aus einer
Spannungsänderung einen Impuls von kurzer Dauer zu erzeugen. Dieser Impuls schaltet kurzzeitig den
Transistor 88 ein, der dadurch den Kondensator 89 auf die Momentanspannung des Sägezahngenerators auflädt.
Die Funktion des Umsetzers sei im folgenden näher erläutert: Der Sägezahngenerator 80 erzeugt die
Spannung Um, die sich von z.B. OV bis auf LJcwtw
vergrößert, wodurch die Transistoren 2—5 nacheinander eingeschaltet werden. Die binäre »I«- und
»0«-Zustände werden durch entsprechende Spannungswerte beispielsweise Versorgungsspannung Kr «nd 0 V
entsprechend an den Hingängen des Umsetzeis repräsentiert. Dies bedeutet, daß der zuerst durch die
Sägezahnspannung Um leitend geschaltete Transistor.
der eine Eingangsspannung von 0 V hat, eine Spannungsänderung am Widersland 86 hervorruft. Diese
Spannungsänderung verursacht, mit Hilfe des Pulserzeugers 87 und des Transistors 88, daß die Kapazität 89
auf die entsprechende Sägezahnspannung aufgeladen wird. Dadurch entsteht an dieser Kapazität eine
Treppenspannung, die der angelegten digitalen Information entspricht.
Ein Digital-Analog-Umsetzer mit Sägezahngenerator kann auch in Kollektorschaltung betrieben werden. Der
Schaltungsaufbau eines solchen Umsetzers unterscheidet sich von der in Fig. 7 dargestellten Anordnung
dadurch, daß die Dioden 81 bis 84 in Sperrichtung an die Transistoren angeschlossen sind. Außerdem arbeiten
die Transistoren beim Betrieb in Kollektorschaltung. An den Widerstand 86 wird außerdem nicht die Versorgungsspannung
Kr, sondern beispielsweise 0 V angelegt und der zuerst mit Hilfe der Sägezahnspannung Um
entdeckte binäre »!«-Zustand verursacht den Umsetzer, die entsprechende Sägezahnspannung im Kondensator
89 zu speichern.
In der Fig. 8 ist der Schaltungsaufbau eines Digital-Analog-Umsetzers mit Gewichtssatz dargestellt.
Dieser Umsetzer besteht lediglich aus den Transistoren 2 bis 5. den in Durchlaßrichtung an die
Transistoren angeschlossenen Dioden 81 bis 84, der Widerstandsleitung 1 und dem an die Transistoranschlüsse
22 bis 52 über eine Verbindungsleitung 10 =n~c;ch!o"cncn Wideri'.ar-.ci 96. An die Er.dcr. !9 -jr.d 20
der Widerstandsleitung 1 werden zwei Spannungen ilen und ilen angelegt. Dadurch sind die Transistoren wie
ein Gewichtssatz zu betrachten, die unterschiedliche Ströme durch den Widerstand 96 erzeugen, da die
Transistoren, die an unterschiedlichen Abgriffpunkten angeschlossen sind, auch unterschiedliche Gatespannungen
aufweisen. Die Steuerung der Transistoren geschieht durch die an den Diodenanschlüssen 811 bis
741 anliegende digitale Information. Dabei ist jeweils
nur der Transistor eingeschaltet, an dessen Eingang der binäre »0«-Zustand herrscht Am Widerstand 96
entsteht eine Treppenspannung, die der angelegten digitalen Information entspricht. Diese Treppenspannung
repräsentiert das Analogsignal Ua und wird an der Verbindungsleitung 10 abgenommen.
In der F i g. 9 ist in Draufsicht die Realisierung eines erfindungsgemäßen Umsetzers auf einem Halbleitersubstrat
dargestellt Im Halbleitersubstrat sind ein oder eine Reihe mehrerer Isolierschicht-Feldeffekttransistoren
20 bis 50 mit dotierten Gebieten als Source- und Drainelektroden vorhanden. Dabei sei unter Isolierschicht-Foldeffekttransistor,
im Gegensatz zum Sperrschicht-Feldeffekttransistor, ein Transistor verstanden, der den Aufbau eines MIS-Feldeffekttransistors bzw.
eines MOS-Feldeffekttransistors aufweist, dessen Gateelektrode jedoch nicht notwendig aus Metall ist In der
F i g. 9 sind sämtliche Transistoren 20 bis 50 parallel
zueinander angeordnet und haben eine Weite w und
einen Abstand ζ voneinander, jeweils eine dotierte Elektrode eines jeden Transistors ist Teil eines
zusammenhängenden, für alle Transistoren gemeinsamen dotierten Gebietes 110. Die andere dotierte
Elektrode eines jeden Transistors weist einen nach außen führenden Kontaktanschluß 126 bis 129 auf. Die
Gateelektrode,ι benachbarter Feldeffekttransistoren in der Reihe sind, isoliert vom Halbleitersubstrat, durch
elektrisches Widerstandsmaterial miteinander verbunden, so daß eine durchgehende Gateleitung 100
vorhanden ist. Die Gatelcitung 100 übernimmt beim Beirieb zwei Funktionen:
a) Das Steuern der entsprechenden Transistoren,
b) das Erzeugen der Abgriffspannungen U\ bis Ut,
wodurch die Gateleitung die Widerstandsleitung bildet.
In der F i r. Q ist Hin ΓίίΟρΙρίΐιιηιχ !Oft rtnrrhorphpnH
gezeichnet. Dies soll andeuten, daß hier die Gateclektroden der Transistoren und die Verbindungen zwischen
den Gateelektroden aus gleichem Material bestehen.
In der Fig. 10 ist das zur Fig. 9 gehörende
Spannungsknotendiagramm über die Länge der Gateleitung dargestellt. Die Länge der Gateleitung ist dabei
entsprechend der Transistorweite w und des Transistorabstandes ζ aufgeteilt. Die Gerade 900 gibt den
Spannungsabfall entlang der Gateleitung zwischen den
an ihren Enden 119 und 120 anliegenden Spannu.igswerten
Ua\ und U(n an. Die Abgriffspannungen L/, bis LZ4
berechnen sich aus dem Mittelwert der Gaterandspannungen der entsprechenden Transistorbereiche. Beispielsweise
errechnet sich die Spannung U2 aus den zum Transistor 30 gehörenden Gaterandspannungen L/21 und
U22ZuIh = CLZ2I + U22)Il.
Wie vorstehend beschrieben, werden die Gates mit einer Gatespannung betrieben, die sich als Mittelwert
der Gaterandspannungen errechnen läßt. Im Hinblick auf hohe Umsetzgeschwindigkeit ist es vorteilhaft, die
Transistoren mit einer möglichst hohen Gatespannung zu betreiben. In der Fig. 11 ist eine Anordnung
dargestellt, die dies dadurch erreicht, daß die Gateelektrodenbereiche 122 bis 125 der Feldeffekttransistoren
niedrigeren Widerstand aufweisen als die Verbindungen zwischen diesen Elektroden, und zwar derart, daß kein
Spannungsabfall entlang der Gateelektroden der Transistoren entsteht. Handelt es sich um eine
Silizium-Gate-Technologie, so ist es vorteilhaft diesen niedrigen Widerstand durch Metall-Gateelektroden zu
realisieren. Der Spannungsabfall entlang der Gateleitung ist durch die treppenförmige Kurve 1000 im
Spannungsknotendiagramm der F i g. 12 dargestellt. Die
Gatelänge ist hier wiederum in die Transistorbereiche und die Zwischenbereiche eingeteilt Ein Spannungsabfall
tritt nur Ober den Zwischenbereichen auf, während über den Gateelektroden der Transistoren die Spannung
konstant ist. Dieser konstante Spannungswert entspricht jeweils einer der Abgriffspannungen U\ bis
LZ4 und ist gleich der maximalen Gaterandspannung des
entsprechenden Transistorbereiches. Damit ist die Abgriffspannung höher als die zur Fig.9 gehörende
Abgriffspannung.
Die in F i g. 9 und F i g. 11 dargestellten Anordnungen
können auch parallel geschaltet werden.
Die erfindungsgemäßen Analog-Digital-Umsetzer bzw. Digital-Analog-Umsetzer können so aufgebaut
werden, daß sie eine lineare oder nicht lineare Quantisierung erzeugen, d. h., daß das Analogsignal in
gleich große oder unterschiedliche Quantisierungsstufen aufgeteilt wird. Bei nicht linearer Quantisierung
müssen diese Widerstände unterschiedliche Widerstandswerte aufweisen. Bei den in Fig. 9 und Il
dargestellten Anordnungen kann lineare oder nichtlineare Quantisierung dadurch erreicht werden, daß die
Abstände ζ gleiche oder unterschiedliche Werte aufweisen.
Bei den in Fig. 9 und Fig.lt dargestellten Anordnungen können die Lastelemente entweder über
die Kontaktanschlüsse 126 bis 129 oder über dotierte Gebiete an die mit den Kontaktanschlüssen versehenen
Transistorcleklroden angeschlossen werden. Widerstände als Laslelemente können beispielsweise Schichtwiderstände
sein, die die mit den Kontaktanschlüssen versehenen Transistorelektroden berühren. Kondensatoren
können durch MIS-Kondensatoren realisiert werden.
,Un kiel··»
Betriebsverfahren wird der Spannungsabfall über die Widerstandsleitung entweder durch Anlegen von
Spannungen an die Enden der Widerstandsleitung oder durch einen Stromgenerator, der einen konstanten
2r> Strom erzeugt, hervorgerufen. Der erzeugte Spannungsabfall
ist dabei widerstandsabhängig. Widerstandsänderungen werden beispielsweise durch Temperaturschwankungen
hervorgerufen, so daß der Spannungsabfall über die Widerstandsleitung ebenfalls
so temperaturabhängig ist. In den Fig. 13 und 14 sind
Anordnungen beschrieben, bei denen der Spannungsabfall entlang der Widerstandslcitung konstant gehalten
wird. In der F i g. 13 ist eine Anordnung angegeben, bei
der der Spannungsabfall entlang der Widerstandslci-
r> tung durch einen Stromgenerator erzeugt wird. An
einem Ende 20 der Widerstandsleitung 1 einer erfindungsgemäßen Anordnung sind in Serie hintereinander
ein Transistor 301 und ein Widerstand 302 angeschlossen. Der Widerstand 302 besteht dabei aus
M) einem Widerstandsmaterial, dessen Widerstandswert
dieselbe Temperaturabhängigkeit aufweist wie der Widerstandswert der Widerstandsleitung, ^r Transistor
301 ist vorzugsweise ein Feldeffekttransistor. Die Steuerelektrode des Transistors ist mit 3011, die beiden
übrigen Elektroden sind mit 3012 und 3013 bezeichnet. Der Spannungsabfall Uw entlang der Widerstandsleitung
zwischen den Enden 19 und 20 errechnet sich zu:
LA. = (Us-Ut-UJRJR.
■>» Dabei bedeuten LA die Spannung an der Steuerelektrode
3011 des Transistors, LA, die Spannung am Anschluß 3021 des Widerstandes 302, Ut die Einsatzspannung
des Transistors 301, /?» den Widerstandswert
der Widerstandsleitung und R den Widerstandswert des
« Widerstandes 302. Verändert sich der Widerstand Rw
z. B. mit der Temperatur, so verändert sich im gleichen Maße der Widerstand R. Dies hat zur Folge, daß das
Verhältnis R„/R und somit Uw konstant bleibt. Die in
Fig. 13 dargestellte Anordnung benötigt einen gerin-
Wi gen Aufwand an Bauelementen und ist deshalb
besonders gut integrierbar. Die Anordnung ist weiter unempfindlich gegenüber Widerstandsschwankungen.
Beim Betrieb als Analog-Digital-Umsetzer bzw. als Digital-Analog-Umsetzer wird dadurch eine hohe
Auflösegenauigkeit erreicht. Die in Fi g. 13 dargestellte Anordnung kann in allen angegebenen Betriebsweisen
betrieben werden. In der Fig. 14 ist eine Anordnung dargestellt, bei der der Spannungsabfall über die
Widerstandsleitung durch zwei Spannungsquellen erzeugt
wird. Jedes Ende 19, 20 der Widerstandsleitung I eines erfindungsgemäQen Umsetzers ist mit dem
Ausgang 3G33, 3043 je eines invertierenden Verstärkers 303, 304 verbunden. Die Eingänge 3030, 3040 der
Verstärker sind über zwei Widerstände 305, 307 miteinander verbunden. Der Ausgang eines jeden
Verstärkers ist über je einen Widerstand 3032, 3042 mit dem Eingang des Verstärkers rückverbunden. Der
Eingang 3030 des Verstärkers 303 ist über einen weiteren Widerstand 306 mit einem Anschlußelenient
308 verbunden. Die Verstärker prägen den Enden 19 und 20 der Widerstandsleitung zwei Spannungen U\ und
U2 ein. wodurch der Widerstandswert R1, der Widerstandsleitung
keinen Einfluß auf den Spannungsabfall Un entlang der Widerstandsleitung hat. Der Spannungsabfall
(Λ, wird dadurch erzeugt, daß am Eingang 3030
des Verstärkers 303 eine Spannung Ua zu einer zwischen den Widerständen 305 und 307 angelegten
Spannun** Ui^ hinzusddiert wird. Wird das Vcrhältn1·"
der Widerstandswerte der Widerstände 305 und 3032 gleich dem Verhältnis der Widerstandswerte der
Widerstände 307 und 3042 gewählt, so errechnen sich die Spannungen U\ und L^ zu:
OJund U2= - U1n
wodurch ein Spannungsabfall entlang der Widerstandsleitung von U)-Ll2= - (7„ entsteht. Die in der Fig. 14
dargestellte Anordnung kann in allen angegebenen Betriebsweisen betrieben werden. Beim Betrieb als
Analog-Digital-Umsetzer, bei dem das Analogsignal auf ein Ende der Widerstandslcitung gegeben wird, ist so zu
verfahren, daß das Analogsignal zwischen den Widerständen 305 und 307 angelegt wird.
In der Fig. 15 ist eine Anordnung dargestellt, bei der
nur eine einzige Spannungsquellc verwendet wird. Die Enden 19, 20 der Widerstandslcitung 1 sind über cine n
Differenzverstärker 30J4 miteinander verbunden. Ein Ende 19 der Widerstandsleitung ist über einen
Widerstand 3051 mit dem positiven Differentialeingang -, 3035 des Differen/verstärkers verbunden. Der Ausgang
3038 des Differenzverstärkers ist über einen Widcstand 3036 mit dem negativen Differ^ntialeingatig 3039
rückverbunden. Der negative Differentialeingang ist über einen Widerstand 3037 an Masse angeschlossen.
ίο Der positive Diflerentialeingang ist über einen Widerstand
3061 mit einem Anschlußelenient 3081 verbunden. Bezeichnet man die Widerstandswerte der Widerstände
3051,3061,3037 und 3036 mit K1. K2, K, und W4. so erhält
man einen Spannungsabfall entlang der Widerstandslei-
ΙΊ Hing, der unabhängig vom Widerstandswert der
Widerstandsleitiing und unabhängig von einer an das Ende 19 der Widerstandslcitung angelegten Spannung
UiN ist, wenn man die Widerstandswerte Wi bis Rt so
wählt, daß gilt:
■"' RiZ(Ri+ W4)= RtZ(R1 + R2)= 1/2.
Sind die Widerstände 3051, 3061, 3036 und 3037 aus gleichem Material, so verändern sich die Widerstände
als Folge der Temperatur oder der Herstellung im
_<■"■ gleichen Maße, wodurch das Verhältnis der Widerstände
und somit die Spannung am positiven Differentialeingang 3035 des Verstärkers und die Verstärkung nicht
beeinflußt werden. Die in Fig. 14 und Fig. 15 dargestellten Anordnungen können auf einem HaIb-
!(i leiterkörper integriert werden. Die in Fig. 15 dargestellte
Anordnung kann in allen angegebenen Betriebsweisen betrieben werden. Beim Betrieb als Analog-Digital-Umsetzer,
bei dem das Analogsignal auf ein Ende der Widerstandsleitung gegeben wird, ist so /u
t'i verfahren, daß das Analogsignal auf das Ende 19 der
Widerstandsleitung gegeben wird.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
Claims (19)
1. Analog-Digital-Umsetzer mit einer Widerstandsleitung oder -kette, an die an einem oder
mehreren Abgriffspunkten je ein Spannungswertvergleicher über einen ersten Vergleichereingang
angeschlossen ist, wobei der erste Vergleichereingang der Steuerelektrodenanschluß eines Transistors
ist, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Spannungswertvergleicher nur aus einem Transistor (2 bis 5) und einem Widerstand (6 bis 9)
oder einem Kondensator (60 bis 70) besteht, daß der Widerstand oder der Kondensator an einen der
beiden übrigen Anschlüsse des Transistors, der zugleich den Ausgang des Spannungswertvergleichers
bildet und der direkt mit einem der Ausgang des Umsetzers verbunden ist, angeschlossen ist, daß
der andere Transistoranschluß (22, 32 und 52) den zweiten Vergleichereingang bildet, und daß an die
anderen Anschlüsse (61 bis 91 oder 601 bis 901) der Widerstände oder Kondensatoren ein festes Potential
anlegbar ist.
2. Digital-Analog-Umsetzer, dadurch gekennzeichnet, daß er eine Widerstandsleitung oder -kette
(1) an die an einem oder mehreren Abgriffspunkten (11 bis 14) je ein Transistor (2 bis 5) mit seinem
Steuerelektrodenanschluß (21 bis 51) angeschlossen ist und je eine Diode (81 bis 89) für jeden Transistor,
die an einen der beiden übrigen Anschlüsse (23 bis 53) des Transistors angeschlossen ist, umfaßt
(Fig. 7).
3. Analog-Digital-Umsetzer oder Digital-Analog-Umsetzer nach Anspruch I oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß jeder der Transistoren ein Feldeffekttransistor ist.
4. Analog-Digital-Umsetzer oder Digital-Analog-Umsetzer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß in einem Halbleitersubstrat ein oder eine Reihe mehrerer Isolierschicht-Feldeffekttransistoren
(20 bis 50) mit dotierten Gebieten als Source- und Drainelektroden vorhanden sind, daß die
Gateelektroden benachbarter Feldeffekttransistoren in der Reihe, isoliert vom Halbleitersubstrat,
durch elektrisches Widerstandsmaterial miteinander verbunden sind, daß jeweils eine dotierte Elektrode
eines jeden Transistors Teil eines zusammenhängenden für alle Transistoren gemeinsamen dotierten
Gebiet (110) ist und daß die andere dotierte Elektrode eines jeden Transistors einen nach außen
hin führenden Kontaktanschluß (126 bis 129) aufweist.
5. Analog-Digital-Umsetzer oder Digital-Analog-Umsetzer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gateelektroden der Transistoren und die Verbindungen zwischen den Gateelektroden aus
gleichem Material sind.
6. Analog-Digital-Umsetzer oder Digital-Analog-Umsetzer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gateelektroden (122 bis 125) der Feldeffekttransistoren niedrigeren spezifischen
Widerstandswert aufweisen als die Verbindungen zwischen den Gateelektrodcn.
7. Analog-Digital-Umsetzer oder Digital-Analog-Umsetzer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gateelektroden (122 bis 125) aus Metall sind.
8. Analog-Digital-Umsetzer oder Digital-Analog-
Umsetzer nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstände (z) zwischen zwei
Feldeffekttransistoren (20 bis 50) Werte entsprechend einer vorgegebenen Gewichtsfunktion aufweisen.
9. Analog-Digital-Umsetzer oder Digital-Analog-Umsetzer
nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß alle Abstände (^zwischen zwei
Transistoren gleich groß sind.
10. Analog-Digital-Umsetzer oder Digital-Analog-Umsetzer
nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an ein Ende (20) der Widerstandsleitung in Serie hintereinander
ein Transistor (301) und ein Widerstand (302) angeschlossen sind, wobei der Widerstand aus ein
Widerstandsmaterial ist, dessen spezifischer Wider standswert dieselbe Abhängigkeit bezüglich wenigstens
einer Einflußgröße aufweist, wie der Widerstandswert der Widerstandsleitung.
11. Analog-Digital-Umsetzer oder Digital-Analog-Umsetzer
nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daS die Widerstände der Widerstandsleitung
und der Widerstand aus demselben Widerstandsmaterial bestehen.
12. Analog-Digital-Umsetzer oder Digital-Analog-Umsetzer nach einem der Ansprüche I bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß jodes Ende der Widerstandsleiiung mit dem Ausgang (3033,3043) je
eines invertierenden Verstärkers (303, 304) verbunden ist, daß die Eingänge (3030,3040) der Verstärker
über zwei Widerstände (305, 307) miteinander verbunden sind, daß der Ausgang eines jeden
Verstärkers über je einen Widerstand (3032, 3042) mit dem Eingang des Verstärkers rückverbunden ist,
und daß der Eingang eines jeden Verstärkers (303) über einen weiteren Widerstand (306) mit einem
Anschlußelement (308) verbunden ist.
13. Analog-Digital-Umsetzer oder Digital-Analog-Umsetzer nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daJ die Enden der Widerstandsleitung über einen Differenzverstärker
(3034) miteinander verbunden sind, wobei ein Ende (19) der Widcrstandsleitung über einen Widerstand
(3051) mit dem positiven Differentialeingang (3035) des Differenzverstärkers verbunden ist, daß der
Ausgang (30J8) des Differenzverstärkers über einen Widerstand (3036) mit dem negativen Differentialeingang
(3039) rückve:bunden ist, daß der negative Differentialeingang über einen Widerstand (3037)
mit einem Anschluß für das Bezugspotential verbunden ist und daß der positive Differentialeingang
über einen Widerstand (3061) mit einem Anschlußelement (3081) verbunden ist.
14. Verfahren zum Betrieb eines Analog-Digital-Umsetzers nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei nur Widerstände an die Transistoren angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die
Enden (19 bzw. Uin,20) der Widerstandsleitung auf
je ein festes Potential gelegt werden, daß sämtliche Widerstände (6 bis 9) gemeinsam auf ein weiteres
festes Potential gelegt werden, daß auf sämtliche zweiten Vergleichereingänge (22 bis 54) gemeinsam
ein Signal gegeben wird und daß aus den Transistoranschlüssen, die zugleich die Ausgänge
der Spannungswertvergleicher bilden, die Ausgangssignale parallel entnommen werden.
15. Verfahren zum Betrieb eines Analog-Digital-Umsetzers
nach einem der vorhergehenden Ansprü-
ehe, wobei nur Widerstände an die Transistoren
angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß alle anderen Anschlüsse (61 bis 91) der Widerstände
und alle zweiten Vergleichereingänge (22 bis 52) auf je ein festes Potential gelegt werden, daß auf ein
Ende (19 bzw. UtN) der Widerstandsleitung ein
Signal angelegt wird, daö an das andere Ende (20) ein Stromgenerator (300) angeschlossen wird, der
einen konstanten, vom jeweiligen Signalwert unabhängigen Strom durch die Widerstandsleitung
erzeugt und daß aus den Transistoranschlüssen, die zugleich die Ausgänge der Spannungswertvergleicher
bilden, die Ausgangssignale parallel entnommen werden.
16. Verfahren zum Betrieb eines Analog-Digital-Umsetzers nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei nur Kondensatoren an die Transistoren angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die
Anschlüsse (601 bis 901) der Kondensatoren (60 bis 90) gemeinsam auf ein festes Potential gelegt und die
zweiten Vergleichereingänge (22 bis 52) an einen Impulsgenerator (550) angeschlossen werden, daß an
ein Ende (19) der Widerstandsleitung über einen
Schalttransistor (510) ein Signal angelegt wird, daß an das andere Ende (20) der Widerstandsleitung über
einen weiteren Schalttransistor (511) ein Stromgenerator (540) angeschlossen wird und daß die beiden
Enden (19 bzw. Um, 20) der Widerstandsleitung über
je einen dritten und vierten Schalttransistor (512, 513) auf ein festes Potential legbar sind, wobei der
dritte und vierte Schalltransistor (512,513) gleichzeitig mit einem vom Impulsgenerator erzeugten
Impuls geöffnet und vor Beendigung dieses Impulses wieder geschlossen werden und wobei die Transistoren
(512, 513) im Gegentakt zu den Transistoren (510, 511) betrieben werden und daß aus den
Transistoranschlüssen, die zugleich die Ausgänge der Spannungswertvergleicher bilden, die Ausgangssignale
parallel entnommen werden.
17. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprücne 14 bis 17, zum Betrieb eines Analog-Digital-Umsetzers
nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Analogsignal
über einen Signalverstärker (16, 30, 530) auf den jeweiligen Analogeingang gegeben wird.
18. Verfahren zum Betrieb eines Digital-Analog-Umsetzers nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Enden (19 bzw. Uin, 20) der Widerstandsleitung auf je ein festes
Potential gelegt werden, daß sämtliche zweiten Vergleichereingänge (22 bis 52) über wenigstens
einen Widerstand (86) an ein weiteres festes Potential angeschlossen werden, daß an die freien
Diodenanschlüsse (811 bis 814) digitale Signale parallel angelegt werden und daß an sämtlichen
zweiten Vergleichereingängen (22 bis 52) gemeinsam ein Signal entnommen wird.
19. Verfahren zum Betrieb eines Digital-Analog-Umsetzers nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Ende (19 bzw. Um) der Widerstandslcitung an einen Sägezahngenerator
(80), das andere Ende (20) an einen Stromgenerator (85) der einen stets konstanten
Strom durch die Widerstandsleitung erzeugt, angeschlossen werden, daß sämtliche zweiten Vergleichereingängc
(22 bis 52) an einen Eingang (871) eines Impulsgebers (87), welcher bei einer eingangsseitigen
Spannungsäiiderung ausgangsseitig kurzzeitig einen Impuls abgibt, angeschlossen sind, daß das
Ende (19 bzw. U/n) der Widen-tandsleitung über
einen Schalttransistcr (88), der durch die Ausgan^simpulse
des Impulsgebers ein- und ausgeschaltet wird, mit einer Elektrode des Kondensators (89),
dessen andere Elektrode auf festes Potential gelegt ist, verbunden, daß an die freien Diodenanschlüsse
(811 bis 841) digitale Signale parallel angelegt werden und daß am Anschluß (891) der einen
Kondensatorelektrode das Ausgangssignal entnommen wird.
Priority Applications (9)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2445142A DE2445142C3 (de) | 1974-09-20 | 1974-09-20 | Analog-Digital-Umsetzer und Digital-Analog-Umsetzer sowie Verfahren zu ihrem Betrieb |
| GB34554/75A GB1524527A (en) | 1974-09-20 | 1975-08-20 | Circuit arrangments |
| US05/612,570 US4091378A (en) | 1974-09-20 | 1975-09-11 | Arrangement, in particular an analog-digital/digital-analog converter and method of operation thereof |
| FR7528357A FR2285754A1 (fr) | 1974-09-20 | 1975-09-16 | Dispositif, notamment convertisseur analogique-numerique, et son procede de commande |
| IT27371/75A IT1042656B (it) | 1974-09-20 | 1975-09-18 | Dispositivo spieciamente convertitoree analogico digitale contenente una linea a tesistenza od una catena di resistori |
| NL7511015A NL7511015A (nl) | 1974-09-20 | 1975-09-18 | Analoog-digitaal-omvormer en werkwijze voor het bedrijven daarvan. |
| BE160214A BE833629A (fr) | 1974-09-20 | 1975-09-19 | Dispositif, notamment convertisseur analogique-numerique, et son procede de commande |
| JP50113572A JPS5157279A (en) | 1974-09-20 | 1975-09-19 | Handotaisochitokuni anarogudeijitaruhenkanki |
| US05/834,786 US4180806A (en) | 1974-09-20 | 1977-09-19 | Arrangement, in particular an analog-digital converter and method of operation thereof |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2445142A DE2445142C3 (de) | 1974-09-20 | 1974-09-20 | Analog-Digital-Umsetzer und Digital-Analog-Umsetzer sowie Verfahren zu ihrem Betrieb |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2445142A1 DE2445142A1 (de) | 1976-04-01 |
| DE2445142B2 DE2445142B2 (de) | 1980-02-28 |
| DE2445142C3 true DE2445142C3 (de) | 1980-10-16 |
Family
ID=5926384
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2445142A Expired DE2445142C3 (de) | 1974-09-20 | 1974-09-20 | Analog-Digital-Umsetzer und Digital-Analog-Umsetzer sowie Verfahren zu ihrem Betrieb |
Country Status (8)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4091378A (de) |
| JP (1) | JPS5157279A (de) |
| BE (1) | BE833629A (de) |
| DE (1) | DE2445142C3 (de) |
| FR (1) | FR2285754A1 (de) |
| GB (1) | GB1524527A (de) |
| IT (1) | IT1042656B (de) |
| NL (1) | NL7511015A (de) |
Families Citing this family (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2836948A1 (de) * | 1977-08-26 | 1979-03-08 | Intel Corp | Mos-analog/digital-umsetzer |
| NL7805068A (nl) * | 1978-05-11 | 1979-11-13 | Philips Nv | Drempelschakeling. |
| JPS6150336U (de) * | 1984-09-06 | 1986-04-04 | ||
| GB2187054B (en) * | 1986-02-21 | 1989-04-26 | Stc Plc | Analogue to digital converters |
| JP3130528B2 (ja) * | 1990-07-31 | 2001-01-31 | 日本電気株式会社 | ディジタル・アナログ変換器 |
Family Cites Families (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1462414A1 (de) * | 1966-03-24 | 1969-01-02 | Anker Werke Ag | Schaltungsanordnung zur Erzeugung zeitlich verzoegerter Ausgangsimpulse |
| US3610960A (en) * | 1968-05-21 | 1971-10-05 | Rca Corp | Scan generator circuit |
| US3609411A (en) * | 1970-07-06 | 1971-09-28 | Hughes Aircraft Co | Mosfet level detector |
| US3728719A (en) * | 1972-03-20 | 1973-04-17 | Us Navy | R-2r resistive ladder, digital-to-analog converter |
| US3820111A (en) * | 1972-11-13 | 1974-06-25 | Bell Telephone Labor Inc | Analog-to-digital converter |
-
1974
- 1974-09-20 DE DE2445142A patent/DE2445142C3/de not_active Expired
-
1975
- 1975-08-20 GB GB34554/75A patent/GB1524527A/en not_active Expired
- 1975-09-11 US US05/612,570 patent/US4091378A/en not_active Expired - Lifetime
- 1975-09-16 FR FR7528357A patent/FR2285754A1/fr active Granted
- 1975-09-18 NL NL7511015A patent/NL7511015A/xx not_active Application Discontinuation
- 1975-09-18 IT IT27371/75A patent/IT1042656B/it active
- 1975-09-19 JP JP50113572A patent/JPS5157279A/ja active Pending
- 1975-09-19 BE BE160214A patent/BE833629A/xx not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2285754A1 (fr) | 1976-04-16 |
| JPS5157279A (en) | 1976-05-19 |
| DE2445142B2 (de) | 1980-02-28 |
| US4091378A (en) | 1978-05-23 |
| GB1524527A (en) | 1978-09-13 |
| DE2445142A1 (de) | 1976-04-01 |
| IT1042656B (it) | 1980-01-30 |
| NL7511015A (nl) | 1976-03-23 |
| FR2285754B1 (de) | 1979-06-15 |
| BE833629A (fr) | 1976-01-16 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE60027973T2 (de) | Digital-Analog-Wandler des Stromtyps | |
| DE69330198T2 (de) | Analog Digitalwandler | |
| DE3737279C2 (de) | ||
| DE3311067A1 (de) | Digital-analog-wandler hohen aufloesevermoegens | |
| DE2059933C3 (de) | Digital-Analog-Umsetzer | |
| DE2525057A1 (de) | Spannungsvervielfacherschaltung | |
| DE3422716A1 (de) | Spannungs/strom-wandlerschaltung | |
| DE3318537C2 (de) | ||
| DE2653688A1 (de) | Betriebsschaltung fuer ladungstraegergekoppelte halbleiterbauelemente | |
| DE69311824T2 (de) | Schaltung mit veränderlicher Verzögerung | |
| DE2359647A1 (de) | Schaltungsanordnung zur erzeugung einer kompensierten steuerspannung | |
| DE2801272A1 (de) | Schaltungsanordnung mit gewichtsfaktorabhaengiger ladungsaufteilung und -uebertragung | |
| DE2702681B2 (de) | Analog-Digital-Umsetzer mit Komparatoren | |
| DE2816259A1 (de) | Analog-digital-wandler in form einer ladungsgekoppelten halbleiterschaltung | |
| EP0010149B1 (de) | Referenzquelle auf einem integrierten FET-Baustein sowie Verfahren zum Betrieb der Referenzquelle | |
| DD248010A5 (de) | Analog/digital-umsetzer | |
| DE2445142C3 (de) | Analog-Digital-Umsetzer und Digital-Analog-Umsetzer sowie Verfahren zu ihrem Betrieb | |
| DE2838310B1 (de) | Schaltungsanordnung zur Umsetzung von Digital-Signalen,insbesondere PCM-Signalen,in diesen entsprechende Analog-Signale,mit einem R-2R-Kettennetzwerk | |
| DE2301855C3 (de) | Schaltungsanordnung mit Feldeffekttransistoren zur Pegelanpassung | |
| DE2317584A1 (de) | Vorrichtung zur umwandlung von numerischen informationen in analoge informationen | |
| DE1930275C3 (de) | Analog-Digital-Wandler | |
| DE2836948A1 (de) | Mos-analog/digital-umsetzer | |
| EP0024549B1 (de) | TTL-Pegelumsetzer zur Ansteuerung von Feldeffekttransistoren | |
| DE2740833C2 (de) | Schaltungsanordnung zum Betreiben elektromechanischer Schaltwerke | |
| DE1925873A1 (de) | Abtastgenerator |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |