DE2444657C2 - Mühle - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C13/00—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
- B02C13/13—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with horizontal rotor shaft and combined with sifting devices, e.g. for making powdered fuel
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- Crushing And Pulverization Processes (AREA)
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Description
— daß die Trennwand (9) gehäusefest angeordnet ist,
— daß die Leitschaufeln (1?/ jeweils um eine zur Gehäuseachse (3) -parallele Achse feststellbar
verschwenkbar sind,
— und daß die das Auslaßrohr (19) tragende &
Seitenwand (12) des Sichtgehäuses (2) eine in die Sichtkammer (B) vorspringende geneigt
verlaufende Innenfläche (18) aufweist, welche die Sichtkammer (B) in Richtung auf die
Gehäuseachse (3) verengt. *o
2. Mühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Außenkantenteil des Rückströmkanals
(13) in die Mahlkammer ^hineinragt.
3. Mühle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Querschnitt des
Rückströmkanals (13) in Richtung auf die Mahlkammer (A) vergrößert.
4. Mühle nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die freie Querschnittsfläche
des Rückströmkanals (13) mittels einer durch eine Verstellvorrichtung (22) betätigbaren, den
Innenteil der Trennwand (9) bildenden Absperrplatte (20) veränderbar ist.
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Die Erfindung bezieht sich auf eine Mühle gemäß dem Oberbegriff von Patentanspruch 1.
Eine Mühle der eingangs genannten Art (DE-OS 22 856) besitzt ein Mahlgehäuse und ein Sichtgehäuse,
wobei beide Gehäuse gegeneinander durch eine Trennwand, welche durch den Mahlrotor gebildet ist,
gegeneinander abgeteilt sind und das Innere des Sichtgehäuses nahe des vom Mahlgehäuse zum
Sichtgehäuse führenden Durchströmkanals eine Anzahl von feststehenden Leitschaufeln für das Mahlgut-Luftgemisch
aufweist Aufgrund der Drehung des die Trennwand darstellenden Mahlrotors wird dabei die
Luft, die durch Leitschaufelkanäle hindurch in die Klassierzone, also in Richtung auf die rotierenden
Sichtflüge! im Sichtgehäuse strömt, außerordentlich stark verwirbelt. Dies beruht darauf, daß die Drehung
des als Rotorring ausgebildeten Mahlrotors eine spiralige Luftströmung zwischen den Leitschaufel
erzeugt Dies kann jedoch noch keine befriedigende Klassierung des Mahlguts bewirken, da die Klassierung
des Mahlgutes einerseits durch die diesem erteilte Zentrifugalkraft und andererseits durch die Zentripetalkraft
bewirkt wird. Aufgrund der unschwenkbaren Anordnung der Leitschaufeln ist zudem eine Änderung
oder gar Steuerung dieser beeinträchtigten Klassierung des Mahlgutes nicht möglich.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Mühle der
gattungsgemäßen Art derart auszugestalten, daß bei geringem konstruktivem und auch energiemäßigem
Aufwand eine gute Klassierung des Mahlgutes erreicht wird, die vorzugsweise steuerbar sein soll.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen
Merkmale gelöst, wobei zweckmäßige Ausgestaltungen in den Unteransprüchen angegeben sind.
Da nach Maßgabe der Erfindung die Trennwand gehäusefest angeordnet ist, strömt die Luft gleichförmig
und direkt durch die Leitschaufeln in Richtung auf die Klassierzone, ohne in den Leitschaufelkanälen spiralig
verwirbelt zu werden, was sich bereits sehr günstig auf eine gute Klassierung des Mahlgutes auswirkt Aufgrund
der verschwenkbaren Anordnung der Leitschaufeln läßt sich der Wirbelstrom in der Sichtkammer nach
Wunsch verändern, so daß eine genaue Steuerung der Klassierung des Mahlgutes möglich ist Die Rückleitung
des Grobguts aus der Sichtkammer in die Mahlkammer wird durch die in die Sichtkans.'aer vorspringende,
geneigt verlaufende Innenfläche der Seitenwand des Sichtgehäuses unterstützt.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Diese zeigt in
F i g. 1 eine Ausführungsform der Erfindung in senkrechtem Schnitt;
F i g. 2 einen Schnitt gemäß Linie IZ-II in F i g. 1;
F i g. 3 einen Schnitt gemäß Linie IH-III in F i g. 1;
Fig.4 und 5 in senkrechtem Schnitt den Hauptteil
weiterer Ausführungsformen;
F i g. 6 einen Schnitt gemäß Linie VI-VI in F i g. 5 und
Fig. 7 in senkrechtem Schnitt den Hauptteil einer weiteren Ausführungsform.
Wie aus der Zeichnung, insbesondere aus Fig. 1, ersichtlich, umfaßt die Mühle ein Mahlgehäuse 1 und ein
Sichtgehäuse 2. Das Mahlgehäuse 1 und das Sichtgehäuse 2, die beide zylindrisch ausgebildet sind, weisen etwa
denselben Durchmesser auf und sind koaxial sowie benachbart zueinander angeordnet.
Innerhalb des Mahlgehäuses 1 ist fluchtend zu dessen Gehäuseachse 3 eine Drehwelle 4 angeordnet, die durch
einen nicht dargestellten Motor angetrieben wird und an der ein Rotor 5 befestigt ist. Der Rotor 5 weist eine
mit der Drehwelle 4 koaxial zu dieser verkeilte Scheibe 6 sowie eine Vielzahl von Schlagplatten 7 auf, die in
etwa gleichmäßigem Abstand voneinander am Umfang der Scheibe 6 befestigt sind. Das Mahlgehäuse 1 ist an
seinem gesamten Innenumfang mit einem geriffelten bzw. gezahnten Mahlring 8 ausgekleidet, welcher der
Umlaufbahn der Schlagptatten 7 gegenüberliegt. Die
Schlagplatten 7 und der Mahlring 8 wirken beim Zerkleinern des in die Mahlkammer A des Mahlgehäuses
1 eingegebenen Materials zusammen.
Eine Trennwand 9, die zwischen der Mahlkammer A und der Sichtkammer B angeordnet ist, ist in Form einer
Scheibe ausgebildet und koaxial zur Drehwelle 4 angeordnet Zwischen dem äußeren Umfang der
Trennwand 9 und den inneren Umfangsflächen des Mahlgehäuses 1 sowie des Sichtgehäuses 2 ist ein
Ringraum gebildet, der als Durchströmkanal 10 dient to
Die Trennwand 9 weist Kreisbogenöffnungen auf, die in Umfangsrichtung um die Achse 3 herum angeordnet
und im Abstand voneinander vorgesehen sind. Diese Öffnungen dienen als Rückströmkanal 13. Die Trennwand
9 ist mittels Bolzen und Schraubmuttern 11 an einer Seitenwand 12 des Sichtgehäuses 2 befestigt
Es ist statt dessen auch möglich, daß der Rückströmkanal 13 die Form einer Ringöffnung aufweist, die um
die Gehäuseachse 3 zentriert ist In diesem Fall ist der Innenteil der Trennwand 9 mittels Bolzen und
Schrauben an der Seitenwand 12 des Sichtgehäuses 2 befestigt
Der Durchströmkanat 10 ist daher in der Nähe der Innenumfangsfläche des Mahlgehäuses 1 sowie des
Sichtgehäuses 2 angeordnet, während der Rückstromkanal 13 näher an der Achse 3 liegt als der
Durchströmkanal 10. Die Mahlkammer A steht über die beiden Kanäle 10, 13 mit der Sichtkammer B in
Verbindung. Der Rückströmkanal 13 ist ausreichend groß, um den Durchlaß grober zermahlener Fragmente
zu ermöglichen.
Eine der Trennwand 9 gegenüberliegende Seitenwand 14 des Mahlgehäuses 1 ist mit einer Schüttrinne 15
zur Zufuhr von Material in die Mahlkammer Ä versehen. Diese Schüttrinne 15 steht über eine in der J5
Seitenwand 14 vorgesehene Öffnung 16 mit der Mahlkammer A in Verbindung. Die öffnung 16 ist näher
an der Achse 3 als der Durchströmkanal 10 angeordnet.
In der Sichtkammer B sind in etwa regelmäßigem Abstand längs des Durchströmkanals 10 in der Nähe
dessen Öffnung mehrere Leitschaufeln 17 vorgesehen, die den aus der Mahlkammer A herauskommenden
Luftstrom in Form eines Wirbelstroms in die Sichtkammer 5 führen.
Die Anordnung ist hierbei derart getroffen, daß der *5
durch den Durchströmkanal 10 eingeleitete Luftstrom in gleichförmigem Winkel üder den gesamten Umfang
eintreten kann.
Die Leitschaufeln 17 sind an der Seitenwand 12 des Sichtgehäuses 2 befestigt, und zwar mittels Zapfen, die >°
nahe dem Durchströmkanal 10 vorgesehen sind, wobei jede Leitschaufel 17 um eine etwa zur Achse 3 parallele
Achse verschwenkbar ist.
Die Seitenwand 12 des Sichtgehäuses 2 weist eine geneigt verlaufende Innenfläche 18 auf, die sich zur
Achse 3 hin neigt. Außerdem weist die Seitenwand 12 eine zur Gehäuseachse 3 koaxiale Öffnung auf. Ar*
diesem offenen Teil der Seitenwand 12 ist ein Auslaßrohr 19 befestigt. Dadurch verengt sich die
Sichtkammer Bin Richtung auf die Gehäusoachse 3. Die
in die Sichtkammer B mündende öffnung des Durchströmkanals 10 ist weiter innerhalb des Sichtgehäuses
2 als die aus der Sichtkammer B ausmündende öffnung des Rückströmkanals 13 angeordnet, so daß die
erstgenannte Öffnung in einer zur Achse 3 parallelen Richtung stufenweise gegenüber der letztgenannten
Öffnung versetzt ist.
Die beschriebene Mühle funktioniert folgenderma
Das in die Mahlkammer A über die Schüttrinne 15
eingegebene Mahlgut wird zuerst durch die Schlagkraft der Schlagplatten 7 des Rotors 5 zerkleinert und sodann
weiterhin in kleinere Stücke zerkleinert, indem das Mahlgut gegen den Mahlring 8 gedrückt wird. Zu
diesem Zeitpunkt erzeugt die mit hoher Geschwindigkeit erfolgende Drehung des Rotors 5 in der
Mahlkammer A einen Wirbelstrom, der durch die Leitschaufeln 17 über den Durchströmkanal 10 in die
Sichtkammer B geführt wird. Der Luftstrom, der in die
Sichtkammer B eingeführt ist und sich im Wirbelstrom dreht, strömt sodann teilweise üder den Rückströmkanal
13 in die Mahlkammer A zurück, was auf dem zwischen der Mahlkammer A und der Sichtkammer B
vorliegenden Unterschied des durch die Drehung des Rotors 5 erzeugten Druckes beruht Demgegenüber
strömt die verbleibende Luft über das Auslaßrohr 19 aus dem Sichtgehäuse 2 heraus.
Demgemäß wird das in der Mahlkammer A zermahlene Mahlgut unabhängig davon, ob es grob
oder fein ist aus der Mahlkammf; A über den
Durehätrömkana! 10 in die Sichtkamrner Sausgetragen,
wobei es von dem durch die sich drehenden Schlagplatten 7 erzeugten Wirbelstrom getragen wird.
Das gemahlene Gut, das in die Sichtkammer B transportiert wird, zirkuliert um die Achse 3 im
Luftstrom und wird durch die Zusammenwirkung der Zentrifugalkraft und der Förderkraft des in Richtung auf
die Gehäuseachse 3 wirkenden Luftstromes in Grobgut und in Feingut gesichtet.
Im einzelnen bedeutet dies, daß sowohl das Feingut als auch das Grobgut die Tendenz aufweist in Richtung
auf das Auslaßrohr 19 zu strömen, während sie durch den Gasstrom zirkuliert werden. Die Zentrifugalkraft,
die auf das gemahlene Gut einwirkt und sich aufgrund der Zirkulationsbewegung ergibt, ist umso größer, je
grober das Gut ist. Wenn Feingut vorliegt überwindet daher die Kraft, welche das gemahlene Gut in Richtung
auf das Auslaßrohr 19 transportiert, die Zentrifugalkraft, was zur Folge hat, daß das Feingut über das
Auslaßrohr 19 aus der Mühle ausgetragen wird. Wenn andererseits Grobgut vorliegt, gleichen sich die in
Richtung auf das Auslaßrohr 19 wirkende Förderkraft und die Zentrifugalkraft aus, wodurch das Grobgut
kontinuierlich in der Nähe des Einlasses des Rückströmkanals
13 zirkuliert. Demgemäß wird das Grobgut über den Rückströmkanal 13 ins Innere der Mahlkammer A
zurückgeleitet, in dem es aufgrund des zwischen der Mahlkammer A und der Sichtkammer B vorliegenden
Druckunterschiedes, der durch die Drehung der innerhalb des Mahlgehäuses vorgesehenen Rotors 5
erzeugt wird, zurückgezogen wird. Da die Ausbildung derart gehalten ist, daß die zur Sichtkammer B
mündenden Öffnungen der beiden Kanäle 10, 13 stufenweise gegeneinander versetzt sind und die
Innenfläche 18 der Seitenwand 12desSichtge'.räuses2in
der beschriebenen Weise geneigt verlaufend ausgebildet ist, erreicht in diesem Fall das Grobgut die öffnung
des Rückströmkanals 13 aufgrund der Kombinationswirkung der auf Jie Trennwand 9 einwirkenden
Förderkraft der Innenfläche 18 und der Zentrifugalkraft,
ohne daß hierbei Gebrauch gemacht wird von der durch den Druckunterschied zwischen der Mahlkammer A
und der Sichtkammer B erzeugten Ansaugkraft; daraufhin wird sodann das Grobgut gleichförmig in die
Mahlkammer A zurücngeleitet.
Das über den Durchströmkanal 10 in die Sichtkam-
mer B geleitete Grobgut wird durch den Wirbelstrom gekühlt, während es sich allmählich zirkulierend in
Richtung auf den Rückströmkanal 13 fortbewegt. Dies ist von besonderem Vorteil, wenn ein wärmeempfindliches
Mahlgut behandelt wird.
Das Grobgut wird sodann durch den Rotor 5 erneut in Feingut zermahlen.das sodann über den Durchströmkanal
10 in die Sichtkammer B transponiert wird. Auf diese Weise wird der Mahlvorgang wirksam durchgeführt,
wobei ausschließlich ein Feingut-Luft-Gemisch aus dem Auslaßrohr 19 abgezogen wird.
Der Winkel, den die Leitschaufeln 17 einnehmen, ist verstellbar, so daß die Größe der in Richtung auf die
Gehäuseachse 3 wirkenden Geschwindigkeitskomponente, mittels der das gemahlene Gut in die Sichtkammer
B transportiert wird, einstellbar ist. Hierdurch wird es möglich, die Teilchengröße des aus dem Auslaßrohr
|9 abiuneiicriueii FciOgüiS ZU Sicüern.
Bei der abgewandelten Ausführungsform gemäß Fig.4, die einen senkrechten Schnitt längs einer durch
die Gehäuseachse 3 gehenden Ebene darstellt, ist die Innenfläche des den Innenraum begrenzenden äußeren
Teils des Rückströmkanals 13 als geneigt verlaufende Fläche 21 ausgebildet, die in Richtung auf die
Mahlkammer A zur Achse 3 hin geneigt ist. Diese Fläche 21 dient dazu, das in der Sichtkammer B
befindliche zirkulierende Grobgut gleichmäßig und sanft in die Mahlkammer A zurückzuleiten.
Weiterhin ragt die geneigt verlaufende Fläche 21 des Rückströmkanals 13 weit in die Mahlkammer A hinein,
wodurch auch ein Außenkantenteil des Rückströmkanals 13 weit in die Mahlkammer A hineinragt; hierdurch
kann das über den Rückströmkanal 13 zurückgeleitete Grobgut genauer und besser an die geeignete
Mahlstelle verbracht werden, so daß hierdurch auch ein wirksamer Mahlvorgang gewährleistet ist.
Bei der weiterhin abgewandelten Ausführungsform gemäß Fig.5 und 6 ist die Trennwand 9, die eine
Ringform aufweist, mit einer benachbarten Absperrplatte 20 versehen, die mittels eines Handgriffs 22 in
Umfangsrichtung drehbar ist. Wenn die Absperrplatte
20 gedreht wird, wird die Querschnittsfläche des Rückströmkanals 13 geändert und dadurch auch die
Menge des Grobguts gesteuert, das von der Sichtkammer
Sin die Mahlkammer A transportiert werden soll.
Wenn beispielsweise eine große Menge an Grobgut von der Mahlkammer A in die Sichtkammer S geleitet
wird, wird die Absperrplatte 20 derart eingestellt, daß die Querschnittsfläche des Rückströmkanals 13 vergrößert
ist. Hierdurch wird auch die Menge des in die Mahlkammer A zurückgeleiteten Grobguts vergrößert,
wobei das Grobgut dann in der Mahlkammer A weiter zerkleinert und sedann wieder in die Sicht.ksmmer B
ausgetragen wird.
Bei der aus Fig. 7 ersichtlichen abgewandelten Ausführungsform läßt sich ebenfalls, genau wie bei der
Ausführungsform gemäß F i g. 5 und 6, die Menge des in die Mahlkammer A zurückzutransportierenden Grobguts
steuern. Eine von außerhalb der Mühle mittels eines Hanagriffs 22 betätigbare Absperrplatte 20 ist fest über
der inneren Umfangsfläche des ringförmigen Rückströmkftials
13 vorgesehen und in Richtung der Gehäuseachse 3 beweglich. Der Querschnitt des Rückströmkanals 13 vergrößert sich in Richtung auf die
Mahlkammer A. Wenn die Absperrplatte 20 bewegt wird, wird dadurch die Querschriittsfläche des Rückströmkanals
13 gesteuert. Mittels Bolzen und Muttern oder dgl. ist eine Führung 23 an der Seitenwand 12 des
Sichtgehäuses 2 befestigt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Mühle mit einem um eine horizontale Achse umlaufend antreibbaren, Schlagplatten tragenden
Rotor, mit einem den Rotor umgebenden," zylindrisehen
Mahlgehäuse, das in seiner Seitenwand in Achsnähe eine Schüttrinne für die Mahlgutaufgabe
und Luftansaugung trägt und umfangsseitig mit einem Mahlring ausgekleidet ist, mit einem koaxial
und benachbart zum Mahlgehäuse angeordneten Sichtgehäuse, wobei zwischen Mahlkammer und
Sichtkammer eine Trennwand vorgesehen ist und die der Schüttrinne gegenüberliegende Seitenwand
des Sichtgehäuses ein zentrales Auslaßrohr für das Feingut-Luft-Gemisch trägt, mit einem in der
Trennwand vorgesehenen, am Gehäuseinnenumfang angrenzenden, ringförmigen Durchströmkanal
für einen das gemahlene Gut aus der Mahlkammer in die Sichtkiiamer transportierenden Luftstrom, mit
einem im Umfangsbereich der Sichtkammer angeordneten,
am Durchströmkanal angrenzenden stationären Leitschaufelkranz zur Erzeugung eines
Wirbelstroms in der Sichtkammer, und mit einem in der Trennwand auf etwa halbem Radius angeordneten
Rückströmkanal für einen das ausgesichtete Grobgut aus der Sichtkammer in die Mahlkammer
rücktransportierenden Luftstrom, dadurch gekennzeichnet,
Applications Claiming Priority (1)
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Legal Events
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Free format text: LIEDL, G., DIPL.-PHYS., PAT.-ANW., 8000 MUENCHEN |