DE2442017C3 - Branddetektor - Google Patents
BranddetektorInfo
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- G08B—SIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B17/00—Fire alarms; Alarms responsive to explosion
- G08B17/06—Electric actuation of the alarm, e.g. using a thermally-operated switch
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- G08B17/11—Actuation by presence of smoke or gases, e.g. automatic alarm devices for analysing flowing fluid materials by the use of optical means using an ionisation chamber for detecting smoke or gas
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- G08B25/00—Alarm systems in which the location of the alarm condition is signalled to a central station, e.g. fire or police telegraphic systems
- G08B25/14—Central alarm receiver or annunciator arrangements
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Branddetektor zum Anschluß an eine eine Alarmvorrichtung und eine
Spannungsquelle aufweisende Zentraleinheit, wobei der Branddetektor, oder jeder mehrerer parallel liegender
Branddetektoren, ein bei Brandeinwirkung betätigbares
Schaltelement und ein Aiarmanzeigeelement aufweist.
Ein Branddetektor der eingangs genannten Art im aus der DE-OS 20 50 719 bekannt. In der bekannten
Anordnung ist zum Anschluß des Branddetektors der aus lormaiions Rauchfühlern besteht, neben den beiden
Zuleitungen eine eigene Signalleitung erforderlich.
Branddetektoren, welche über Leitungen an eine Signalzentrale angeschlossen sind, besitzen ein Schaltelement,
welches seinen elektrischen Widerstand im Brandfall von einem relativ hohen Wert auf einen
wesentlich niedrigeren Wert sprungartig ändert. Dabei kann das Schaltelement selbst auf Brandfolgeerscheinungen
reagieren, z. B. auf eine erhöhte oder schnell ansteigende Temperatur und beispielsweise als Bimetall-Schalter
ausgebildet sein, oder es kann durch einen Brandfühler, z. B. eine Ionisationskammer oder eine
photoelektrische Einrichtung gesteuert werden, wobei es beispielsweise als gesteuerter Halbleiter ausgeführt
sein kann oder als Transistor-Kippschaltung. In jedem
Fall ändert dieses Schaltelement den Widerstand zwischen den Anschlußleitungen des Detektors bei
Wahrnehmung eines Brandes sprungartig auf einen niedrigeren Wert, so daß plötzlich ein erhöhter
ίο Alarmstrom in den Leitungen zu fließen beginnt
welcher in der Signalzentrale zur Signalisation eines Alarmzustandes, z. B. mittels eines Alarmrelais ausgewertet
wird.
'j ander über die gleichen Leitungen an eine Signalzentrale
angeschlossen. Dabei ist es notwendig, in den einzelnen angeschlossenen Branddetektoren in Serie zu
dem jeweiligen Schaltelement eine individuelle Alarmanzeigelampe
zu schalten, um einen angesprochenen
Branddetektor lokalisieren und von nicht angesprochenen Detektoren unterscheiden zu können. Im Alarmfaii,
d. h. wenn das Schaltelement auf Durchgang geschaltet ist fließt somit durch das Schaltelement und durch die
Alarmanzeigelampe ein Alarmstrom und die Lampe leuchtet auf. Als Lampe kann hierbei eine beliebige
lichtemittierende Einrichtung diener, z. B. eine Glühlampe, eine Entladungslampe oder eine lichtemittierende
Diode.
lampen, weisen jedoch eine außerordentlich starke Abhängigkeit der Lichtstärke und ebenso der Lebensdauer
von der Lampenspannung bzw. dem Lampenstrom auf. Dies kann dazu führen, daß beispielsweise
eine Glühlampe oder eine lichtemittierende Diode durchbrennt oder zerstört wird, wenn die Lampenspannung
den zugelassenen Wert überschreitet so daß der entsprechende Branddetektor funktionsunfähig wird.
Andererseits kann bei Sinken der Spannung unter den vorgeschriebenen Wert dis Lich.jtärke der Lampe so
niedrig werden, daß eine einwandfreie Erkennbarkeit und damit eine sichere Identifikation eines angesprochenen
Branddetektors nicht mehr möglich ist Aus diesen Gründen war es bei vorbekannten Brandmeldeanlagen
notwendig, eine aufwendige Versorgung der angeschlossenen Branddetektoren mit einer konstanten
Spannung vorzusehen.
In ausgedehnten Brandmeldeanlagen, bei welchen häufig viele Branddetektoren über lange Leitungen an
eine Signalzentrale angeschlossen sind, ist jedoch der Spannungsabfall in den Leitungen meist so groß, daß die
bei den einzelnen Branddetektoren ankommende Spannung sehr verschieden sein kann. Dieser Nachteil
läßt sich auch durch eine konstante Spannungsversorgung von der Signalzentrale aus nicht beheben.
Aus der DE-OS 20 59 489 ist eine Schaltungsanordnung zur Steuerung von mehreren als Anzeigeelemente
in Alarmeinrichtungen von Nachrichtensystemen dienenden lichtemittierenden Dioden bekannt bei welcher
ein Stromkonstanthalter mit einem Transistor verwendel wird. Bei der bekannten Anordnung wird jedoch
keine Unabhängigkeit des Stroms von der Versorgungsspannung erreicht, sondern lediglich eine Konstanz des
Stroms bei Änderung des Kollektorwiderstandes, welcher aus den einzelnen lichtemittierenden Dioden
mit parallel geschalteten Transistoren besteht. Die bekannte Anordnung bezweckt bei Belastungsänderungen,
wie sie bei der Ansteuerung eines der zu den lichtemittierenden Dioden parallel geschalteten Transi-
stören entsteht, eine konstante Anzeige zu liefern, nicht
jedoch eine Unabhängigkeit des Stroms von der Versorgungsspannung, d. h. Klemmenspannung zu ergeben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Branddetektor der eingangs genannten Art zu schaffen,
der unter minimalem Leitungsaufwand an die Zentraleinheit anschließbar ist und der in einer Brandmeldeanlage
ohne fc&nstante Spannungsversorgung betrieben werden kann und sich in ausgedehnten Brandmeldeanlagen
mit großen Leitungslängen verwenden läßt ohne daß dadurch die Funktion der Alarmanzeigelampe
beeinträchtigt wird.
Diese Aufgabe wird bei dem Branddetektor der
eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß in Serie zum Schaltelement una dem Alarmanzeigeelement
zwischen zur Zentraleinheit führenden Leitungen ein an sich bekannter, aus einem Feldeffekttransistor und
einem dazu in Serie liegenden Widerstand bestehender Stromkonstanthalter geschaltet ist.
Der erfindungsgemäßc Branddetektor ist mit einem
Minimum an Leitungsaufwand an die Zentraleinheit anschließbar, da er keine besonderen Steuerleitungen
benötigt, so daß insgesamt zwei Leitungen genügen, während in der bekannten eingangs an erster Stelle
erwähnten Anordnung insgesamt drei Leitungen notwendig sind.
Gegenüber anderen bekannten Anordnungen, etwa gegenüber jener der bereits erwähnten DE-OS
20 59 489, ist die Einsparung an Leitungsaufwand noch erheblich höher, da dort für jeden einzelnen Branddetektor
jeweils eine zusätzliche Leitung mit einem Widerstand erforderlich ist
Die Verwendung eines Feldeffekttransistors als Konstantstromquelle ist aus U. Tietze/Ch. Schenk
»Halbleiter-Schaltungstechnik«, Springer-Verlag 1969,
Seite 333, Abschnitt 17.7 bekannt, jedoch kann auch bei
Anwendung eines derartigen Feldeffekttransistors als Konstantstromquelle in der bekannten Branddetektorschaltung
gemäß der DE-OS 20 59 489 nicht zur Erzielung des erfindungsgemäß erhaltenen Vorteils
führen, da bei der bekannten Anordnung die Stromkonstanthaltung, wie erwähnt, lediglich bei einer Laständerung
wirksam wird, jedoch dort keine Unabhängigkeit des Stroms von der Versorgungsspannung vorhanden
ist Die trfindungsgemäße Ausbildung des BranJdetektors
ermöglicht es dagegen, die ordnungsgemäße Funktion einer Alarmanzeige des Branddetektors von
der Leitungslänge unabhängig zu machen.
Die Erfindung wiro anschließend anhand zweier
Ausführungsbeispiele beschrieben.
F i g. i zeigt das Schaltschema einer Brandmeldeanlage unter Verwendung von Branddetektoren gemäß
einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung.
F i g. 2 zeigt die Schaltung eines zweiten Ausführungsbeispiels der Erfindung, welches als Ionisationsfeuermelder
ausgeführt ist.
In dem in Fig. I dargestellten Schaltschema sind mehrere Branddetektoren D1, Di über gemeinsame
Leitungen /ι, h parallel an eine Signalzentrale SC mit einer Spannungsquelle E und einem Alarmrelais A
angeschlossen. Die einzelnen Branddetektoren enthalten ein Schaltelement C, beispielsweise einen temperaturempfindlichen
Bimetall-Schalter oder einen gesteuerten Halbleiter, z. B. einen Thyristor, sowie eine
dazu in Serie liegende Alarmanzeigelampe L, z. B. eine Glühlampe, Entladungslampe oder lichtemittierende
Diode. Zusätzlich zum Schaltelement Cund der Lampe L Hegt in Serie zwischen den Leitungen ein Transistor T
und ein variabler Widerstand VR. In dem gezeigten
Ausführungsbeispiel ist der Transistor Tals Feldeffekttransistor ausgeführt, dessen Drain-Elektrode an der
Leitung l\ Hegt, während die Source-Elektrode mit
einem Ende des variablen Widerstandes VR verbunden ist, während die Gate-Elektrode des FET an die andere
Seite des variablen Widerstandes VR angeschlossen ist welche andererseits mit der Lampe L verbunden ist
ίο Sobald das Schaltelement Cinfolge Ansprechens des
Branddetektors Di. D2 ... im Brandfalle geschlossen
wird, fließt ein Strom zwischen den Leitungen U und k
durch den Transistor T, den variablen Widerstand VR, die Alarmanzeigelampe L und den geschlossenen
Kontakt C des entsprechenden Branddetektors, so daß die zu dem angesprochenen Detektor zugehörige
Lampe L aufleuchtet Wenn die an den Leitungen h und h liegende Spannung groß ist so wird am variablen
Widerstand VR ein großer Spannungsabfall verursacht so daß an der Gate-Elektrode de Feldeffekttransistors
T eine große negative Vorspanaürg erzeugt wird,
wodurch der Source-Drain-Strom des Feldeffekttransistors auf einen bestimmten Wert eingestellt wird. Wenn
andererseits die Spannung an den Leitungen /i und h
niedrg ist so wird auch der Spannungsabfall über dem variablen Widerstand VR klein und die negative
Vorspannung der Gate-Elektrode des Feldeffekttransistors
Fwird herabgesetzt so daß sich der Source- Drain-Strom
erhöht Durch geeignete Einstellung des Arbeitspunktes kann erreicht werden, daß der durch den
Transistor 7"fließende Strom zwischen den Leitungen I1
und h einen konstanten Wert annimmt welcher unabhängig von der Spannung zwischen den Leitungen
h und /ι an den Anschlußpunkten des jeweiligen
Branddetektors Di, D2... wird. Son it fließt auch durch
die jeweilige Alarmanzeigelampe L ein konstanter Strom, und die Lampe leuchtet im Alarmfall mit
konstanter Intensität unabhängig vo.i Spinnungsschwankungen
auf den Leitungen oder vom Spannungsabfall in mehr oder weniger langen Leitungen. Ein
Fi-andmeldesystem mit derartigen Branddetektoren
benötigt also keine spezielle Spannungskonstanthaltung in der Signalzentrale SC, und die Leitungslänge bis zu
den einzelnen Detektoren hat keinen Einfluß auf den Betrieb der Alarmanzeigelampe L Üer beschriebene
Konstantstromkreis ist besonders einfach aufgebaut, kann in kompakter Form hergestellt werden und mit
Leichtigkeit in übliche Brandmelder eingefügt werden. Der variable Widerstand VR ermöglicht zudem eine
bequeme Einstellung auf einen gewünschten Arbeitspunkt.
Fig.2 zeigt die Schaltung eines an sich bekannten
Ior^ationsbrandmelders, bei welchem ein weiteres
Beispiel der Erfindung Verwendung findet. Zwischen den Leitungen .'; und h sind zwei Ionisationskammern
IK\ und IK] in Serie angeschlossen. Die erste loniiationskammer
IK\ ist luftzugänglich, während die andere Kammer IK1 veitgehend abgeschlossen oder rauchuriempfindlich
ausgebildet ist Im Brandfall steigt der
Widerstand der offenen Ionisationskammer !K\ an und ein erster Feldeffekttransistor Ti, dessen Gate-Elektrode
an den Verbindungspunkt beider Ionisationskammern angeschlossen ist, beginnt zu leiten. Die Source-Elektrode
des Feldeffekttransistors 71 liegt an einem Spannungsteiler ti\, R]1 während die Drain-Elektrode
einerseits über den Widerstand R2 an der Leitung A liegt,
andererseits mit der Steuerelektrode eines gesteuerten Halbleiters SCR verbunden ist. welcher in diesem
Ausführungsbeispiel als Schaltelement Cdient. In Serie
zum SCR liegt wiederum eine Alarmanzeigelampe L ein weiterer Feldeffekttransistor T2 und ein einstellbarer
Widerstand VR. Dabei wird wiederum die Gate-Elektrode des weiteren Feldeffekttransistors Γ? vom
Spannungsabfall Ober dem variablen Widerstand VR gesteuert, so daß der durch die Lampe L und den SCR
im Alarmfall fließende Strom von der Spannung zwischen den Leitungen l\ und £ unabhängig wird.
Es sei bemerkt, daß die Erfindung nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt ist,
sondern sich bei jedem Brandmelder anwenden läßt, welcher ein unter der Einwirkung von Brandfolgeerscheinungen
eine sprungartige Widerstandabnahme zeigendes Schaltelement aufweist, unabhängig von der
Art des Brandfühlerelementes und des ausgewerteten Brandphänomens. Die beschriebene Erfindung zeigt
nicht nur einen besonders einfachen Aufbau unter
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einem Widerstand und einem Feldeffekttransistor. Im Vergleich zu anderen möglichen Schaltungen, z. B. der
Parallelschaltung ein?s spannungskonstandialtenden Elementes parallel zur Alarmanzeigelampe, weisen die
beschriebenen Schaltungen erhebliche Vorteile auf. Mit einem Spannungskonstanthalter läßt sich in einem
gewissen Bereich zwar die Zerstörung der Alarmanzeigelampe verhindern, jedoch nicht das Absinken der
Intensität unterhalb der Ansprechspannung. Die bein schriebenen Schaltungen mit einem Stromkonstanthalter
bestehend aus einem Feldeffekttransistor und einem Widerstand haben demgegenüber einen wesentlich
größeren Regelbereich, so daß damit Brandmeldeanlagen mit erheblich größeren Leitungslängen und
π größeren Leitungswiderständen als bisher hergestellt werden können. Zudem treten bei Überschreitung der
Regelgrenzen keine sprungartigen Änderungen, die zu einer Funktionsgefährdung führen können, auf.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Branddetektor zum Anschluß an eine eine Alarmvorrichtung und eine Spannungsquelle aufweisende
Zentraleinheit, wobei der Branddetektor, oder jeder mehrerer parallel liegender Branddetektoren,
ein bei Brandeinwirkung betätigbares Schaltelement und ein Aiarmanzeigeelement aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß in Serie zum Schaltelement (C; SCR) und dem Alarmanzeigeelement
zwischen zur Zentraleinheit führenden Leitungen /|, k ein an sich bekannter, aus einem
Feldeffekttransistor (T; Ti) und einen dazu in Serie liegenden Widerstand (VR) bestehender Stromkonstanthalter
geschaltet ist
2. Branddetektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand (VR) einstellbar
ist.
3. Branddetektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltelement (C) ein
Bimetaü-SchaJter ist, welcher bei Überschreitung
einer vorgegebenen Temperatur kurzschließt
4. Branddetektor nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet daß das Schaltelement (SCR) ein
von einem Brandfühler gesteuerter Halbleiter ist welcher bei Wahrnehmung eines Brandphänomens
durch den Brandfühler auf Durchgang schaltet
5. Branddetektor nach Anspruchs dadurch
gekennzeichnet daß der Brandfühler als brandempfindliches Element eine Ionisationskammer (TKi)
aufweist
6. Branddetektor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannungsabfall über der
Ionisationskammer (IKt } bei Überschreitung eines
vorgegebenen Wertes einei. Feldeffekttransistor (Ti) auf Durchgang schaltet und daß mittels des
durch den Feldeffekttransistor (T1) fließenden Stromes der gesteuerte Halbleiter (SCR) auf
Durchgang geschaltet wird.
7. Branddetektor nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß das Alarmanzeigeelement (L)
als Glühlampe ausgebildet ist
8. Branddetektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Aiarmanzeigeelement (L)
als lichtemittierende Diode ausgebildet ist.
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Legal Events
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