DE2437285B2 - Abstandshalter fuer die brennstoffstaebe eines kernreaktors - Google Patents
Abstandshalter fuer die brennstoffstaebe eines kernreaktorsInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Abstandshalter
nach der.i Oberbegriff des Anspruches 1 für die
ißrennstoffstäbe eines Kernreaktors. Ein solcher Abstandshalter
ist bekannt aus der DT-AS 15 89 489.
Bei dem bekannten Abstandshalter sind der obere und untere horizontale Abschnitt jeder Zelle durch vier
im wesentlichen vertikal verlaufende Stege aus Federmaterial miteinander verbunden, die radial um 90°
gegeneinander versetzt sind. In der Mitte zwischen dem
oberen und unteren horizontalen Abschnitt sind die Stege mit horizontal verlaufenden, zum Zelleninneren
gerichteten Ausbiegungen versehen, die federnd gegen jo den Brennstoffstab der Zelle anliegen. Diese federnden
Abschnitte bilden zusammen mit den zellenbildenden horizontalen Abschnitten einheitliche aus Blattfedermaterial
gestanzte Stucke. Der Brennstab wird also
Ebene liegenden federnden Anlagepunkten gestützt.
Der Nachteil dieses bekannten Abstandshalters besteht einmal darin, daß die Einspannkraft der Zelle
reiativ gering ist. Durch die Einspannung in nur einer
horizontalen Ebene ist die Sicherung des Brennstoffstabes gegen Schwingungen in horizontaler Richtung
gering. Ein weiterer Nachteil der bekannten Anordnung besteht darin, daß durch die horizontalen Abbiegungen
in den vertikalen Stegen der Strömungswiderstand für das in vertikaler Richtung durch den Reaktorkern
fließende Kühlmittel stark erhöht wird. Dies liegt einmal daran, daß die vier Vorsprünge alle in der gleichen
horizontalen Ebene liegen, so daß an dieser Stelle eine besonders starke Einschnürung des Strömungsquerschnittes
erfolgt. Zum anderen haben die senkrecht zur Strömungsrichtung liegenden flachen Blattfederteile
eine sehr ungünstige Strömungsform, die zu Wirbeln Anlaß gibt.
Aus der DT-OS 21 29 617 ist ein Abstandshalter für Brennstoifstäbe bekannt, bei dem sich im äußeren
Rahmen des Abstandshalters kreuzende Wände befinden, welche das Zellengitter bilden. Die federnden
Klammem sind selbständige Konstruktionsteile, die in die Wände der eben genannten Zellen eingehängt und
gegen Verschiebung durch Federzungen gesichert werden. Die federnde Halterung des Stabes wird durch
die horizontalen Abschnitte der Klammern erreicht, die zu diesem Zweck offen sind, d. h. sich nicht über 360°
erstrecken. Mit diesem bekannten Abstandshalter läßt sich zwar eine große Einspannkraft erzeugen, die selbst
bei kräftigen Schwingungen des Stabes kein Gleiten zwjschen Brennstab und den Einspannpunkten des
Abstandshalters zuläßt. Die Abstandshalter können daher in relativ großer Entfernung voneinander
angeordnet werden. Ihr Nachteil besteht jedoch darin, daß die Abstandshalter relativ schwer sind und eine
aufwendige und komplizierte Konstruktion darstellen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Abstandshalter der eingangs genannten Art in der
Weise weiterzuentwickeln, daß eine bessere Einspannkraft und ein gerir gerer Strömungswiderstand für das
Kühlmittel erreicht werden.
Zur Lösung dieser Aufgabe weist der Abstandshalter nach dem Oberbegriff des Anspruches 1 erfindungsgemäß
die im kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 genannten Merkmale auf.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen genannt.
Gemäß der Erfindung wird der Brennstoffstab in dem Abstandshalter in zwei senkrecht zueinander stehenden
vertikalen Ebenen durch je eine Dreipunkthalterung fixiert, wobei die drei Anlagepurkte in drei verschiedenen
horizontalen Ebenen liegen. Auf diese Weise wird durch die Halterung ein leichtes Biegemoment auf den
Brennstoffstab ausgeübt, wodurch eine gute Einspannkraft und insbesondere eine gute Sicherung gegen
horizontale Schwingungen des Brennstoffstabes erzielt wird. Der Strömungswiderstand der Zelle nach der
DT-AS 15 89489 dadurch vermindert, daß nur zwei vertikale Stege vorhanden sind, die durch die Warzen
bedingten Einschnürungen des Strömungsquerschnities gering sind, sich diese Einschnürungen auf mehrere
horizontale Ebenen verteilen und die Warzen eine bessere Strömungsform haben als die abgebogenen
Bleche des bekannten Abstandshalters.
Anhand des in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispieles soll die Erfindung näher erläutert
F i g. 1 vier miteinander verbundene Zellen bzw. federnde Klammern in Draufsicht,
Fig.2 einen Vertikalschnitt durch eine Zelle längs
der Linie A-A in F i g. 1.
F i g. 3 eine ausgestanzte Zelle vor ihrer Biegung,
Fig.4 und 5 eine Ausführungsform, bei der die horizontalen Abschnitte der federnden Klammern mit
herausragenden Flossen oder Führungsschienen für die
örtliche Führung des Kühlmittels versehen sind.
In Fig. 1 bezeichnet 1 eine Zeile im Abstandshalter, die von einer federnden Klammer gebildet wird. Die
Zelle besteht aus einer oberen Masche 2 im oberen Gitter, und einer unteren Masche 3 im unteren Gitter
sowie den beiden als Blattfeder wirkenden senkrechten Abschnitten des federnden Halters. Zum Anliegen an
einen Brennstab sind geprägte Warzen 5 vorhanden.
Fig.3 zeigt eine fertiggestanzte Halterzelle oder
federnde Klammer in abgewinkeltem Zustand. Diese besteht aus einem oberen horizontalen Abschnitt 6 und
einem unteren horizontalen Abschnitt 7, die durch die vertikalen Abschnitte 4 verbunden sind. In das Blech
sind Warzen 5 geprägt, die als Aniagepunkte gegen den Brennstab dienen. In gebogenem Zustand bildet der ro
obere horizontale Abschnitt 6 die obere Masche 2 und der untere horizontale Abschnitt 7 die untere Masche 3.
Der Aufbau eines Abstandshalters mit Sechs-Punkteinspannung der Brennstäbe in dar genannten Weise ist
außerdem deshalb sehr vorteilhaft, weil das Werkzeug für die Herstellung der Zelle recht einfach ist, da jede
Zelle für sich gestanzt und gebogen wird. Danach wird eine Anzahl Zellen zusammengeschweißt und auf
bekannte Art mit Rahmen versehen.
Fig.4 zeigt einen Teii eines Abstandshalters in
Seitenansicht mit einer herausragenden Flosse oder Führungsschiene 8 zur örtlichen Führung des Kühlilusses.
F i g. 5 zeigt denselben Abstandshalterteil wie Fig.4 von oben gesehen mit den Führungsschienen 8
und 9. Indem man Neigung und Anzahl der Führungsschienen variiert, kann der Druckfall im Brennstoff für
Druckwasserreaktoren bei einer Ersatzlieferung von Brennstoff in gewissen Grenzen dem Druckfall im
ursprünglich gelieferten Kern angepaßt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Abstandshalter für die Brennstoffstäbe einer Kassette eines Kernreaktors, bestehend aus einem
äußeren Rahmen, in welchem je einen Brennstoffstab aufnehmende, aus Federmaterial bestehende
Zellen polygonalen Querschnittes dicht aneinanderliegend und fest miteinander verbunden eingesetzt
sind, welche ihrerseits aus einem oberen und einem in Abstand davon befindlichen, mit dem oberen
Abschnitt fluchtenden, unteren horizontalen Abschnitt bestehen, derart, daß die oberen und unteren
Abschnitte der nebeneinander gesetzten Zellen das obere und das unter Gitter des Abstandshalter
bilden, dadurch gekennzeichnet, daß jede Zelle (1) zwei vertikale, am Brennstab punktförmig
anliegende Stege (4) und an dem oberen und dem unteren Abschnitt (6 und 7) je zwei, den Brennstab
der Zeile punktförmig abstützende Warzen (5) aufweist. *°
2. Abstandshalter nach Anspruch I1 d ' irch
gekennzeichnet, daß die Warzen (5) auf dem ol, .ren
Abschnitt (6) und auf dem unteren Abschnitt (7) vertikal übereinander liegen.
3. Abstandshalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrechten Abschnitte (4,
5) der federnden Klammern diejenigen Seiten der Zellenmaschen verbinden, die den mit Anschlägen
versehenen Seiten direkt gegenüberliegen.
4. Abstandshalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, daß eine
Anzahl Zellen mit einer herausragenden Flosse oder Führungsfahne (8) zur ör>l;chen Führung des
Kühlmittels versehen ist
35
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE7311072A SE375641B (de) | 1973-08-14 | 1973-08-14 | |
| SE7311072 | 1973-08-14 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2437285A1 DE2437285A1 (de) | 1975-02-20 |
| DE2437285B2 true DE2437285B2 (de) | 1977-01-13 |
| DE2437285C3 DE2437285C3 (de) | 1977-09-01 |
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5675621A (en) | 1995-08-17 | 1997-10-07 | General Electric Company | Reduced height flat spring spacer for nuclear fuel rods |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5675621A (en) | 1995-08-17 | 1997-10-07 | General Electric Company | Reduced height flat spring spacer for nuclear fuel rods |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| SE7311072L (de) | 1975-02-17 |
| FR2241125A1 (de) | 1975-03-14 |
| GB1480649A (en) | 1977-07-20 |
| SE375641B (de) | 1975-04-21 |
| DE2437285A1 (de) | 1975-02-20 |
| FR2241125B1 (de) | 1979-10-19 |
| IT1016629B (it) | 1977-06-20 |
| BE818880A (fr) | 1974-12-02 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |