DE2436733A1 - Vorrichtung zur gleichmaessigen verteilung von einzudampfenden fluessigkeiten in einem fallstromverdampfer - Google Patents

Vorrichtung zur gleichmaessigen verteilung von einzudampfenden fluessigkeiten in einem fallstromverdampfer

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DE2436733A1
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D1/00Evaporating
    • B01D1/06Evaporators with vertical tubes
    • B01D1/065Evaporators with vertical tubes by film evaporating

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur gleichmässigen Verteilung von einzudampfenden Flüssigkeiten in einem Fallstromverdampfer Bei Fallstromverdampfern fliesst die einzudampfende Flüssigkeit in der Regel auf den Innenflächen der Rohre eines senkrecht stehenden, dampfbeheizten Rohrbündels in dünner Schicht siedend abwärts, wobei der erzeugte Brüden ebenfalls von oben nach unten strömt und somit die durch Schwerkraft bewirkte Abwärtsbewegung des Flüssigkeitsfilmes unterstützt.
  • Damit unter anderem in den Rohren keine Ansätze oder Verkrustungen entstehen können, ist es erforderlich, dass die Flüssigkeit gleichmässig auf die Rohre verteilt und diese gleichmässig von einem Flüssigkeitsfilm bedeckt werden.
  • Für die gleichmässige Verteilung der Flüssigkeit sind verschiedene Vorrichtungen bekannt, die aus Brausen oder Düsen, Auffangwannen mit Bodenlöchern oder Lochplatten oberhalb des oberen Rohrbodens oder aber aus über den oberen Rohrboden bhaus verlängerten Heizrohren mit Beschickung der Rohre über Schlitze oder Löcher sowie durch Uberlauf bestehen können.
  • All diese bekannten Vorrichtungen befriedigen nur unvollkommen, da alle Querschnittsverengungen an der Verteilvorrichtung infolge von Ausfällungen oder Ablagerungen zu Verstopfungen führen können. Vorteilhafter erscheint daher die Verwendung von über den Rohrboden hinaus verlängerten Rohren und Beschickung durch Uberlauf. Voraussetzung für eine gleichmässige Verteilung der Flüssigkeit ist aber eine praktisch nicht erreichbare exakte horizontale Ausrichtung der einzelnen Rohrenden. Zu dieser Schwierigkeit kommt hinzu, dass sich über dem von unten beheizten Rohrboden eine unbewegte Flüssigkeit befindet, der ständig Wärme zugeführt wird, so dass sie eintrocknen kann.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung zur gleichmässigen Verteilung einzudampfender Flüssigkeit in einem Fallstromverdampfer zu schaffen, bei der die Gefahr von Verstopfungen trotz einfacher Konstruktion weitgehendst ausgeschaltet und bei der darüber hinaus die Möglichkeit gegeben ist, Zerstäubungen der Flüssigkeit durch freiwerdenden Dampf weitgehendst zu vermeiden.
  • Die Erfindung geht dabei aus von einer Vorrichtung zur gleichmässigen Verteilung einer einzudampfenden Flüssigkeit auf die Heizrohre eines Fallstromverdampfers mit über den oberen Rohrboden hinaus verlängerten Rohren, denen die Flüssigkeit durch Uberlauf zugeführt wird. Die aufgezeigte Aufgabe wird dadurch gelöst, dass oberhalb des Rohrbodens in an sich bekannter Weise ein Auffangraum, zum Beispiel eine Wanne, für die Flüssigkeit vorgesehen ist, dass im Boden dieses Auffangraumes Verteilerrohre angeordnet und diese nach unten so verlängert sind, dass sie in den Flüssigkeitsstauraum zwischen den Heizrohrenden hineinragen.
  • Die Zuführung der Flüssigkeit in den Stauraum zwischen den überstehenden Rohrenden erfolgt also aus einem Auffangraum durch gesonderte Verteilerrohre, deren Austritte unterhalb dem durch die Rohrenden vorgegebenen Uberlaufniveau enden.
  • Der Zufluss durch diese Verteilerrohre führt infolge der Begrenzung durch die Rohrenden des Verdampfers zu einer Quellströmung, so dass trotz unterschiedlicher Abweichung der Oberkanten der Rohrenden von einer Bezugshorizontalen die umliegenden Rohre rundum überlaufen werden. Ausserdem bleibt die Flüssigkeit über dem Rohrboden immer bewegt.
  • Verstopfungen werden vermieden, da die Querschnitte der Verteilerrohre wesentlich grösser als bei Lochplatten mit freiem Ablauf gewählt werden können.
  • Gemäss weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist die lichte Weite der Verteilerrohre gleich oder grösser als die der Heizrohre. Die Zahl der Verteilerrohre ist kleiner als die der Heizrohre und es ist jeweils eine annähernd gleich grosse Zahl von Heizrohren bündelförmig um ein Verteilerrohr angeordnet. Durch die gleichmässige Verteilung der Verteilerrohre auf die Heizrohre lässt sich mit einfachen Mitteln eine optimale Verteilung der Flüssigkeit erzielen, ohne dass die Gefahr einer Verstopfung gegeben ist.
  • Zwischen dem Auffangraum für die Flüssigkeit und dem Raum oberhalb des durch die Heizrohrenden gebildeten Flüssigkeits spiegel ist zweckmässig ein Durchlass für einen ungehinderten Dampfübergang zu den Heizrohren vorgesehen. Der Brüden kann daher unabhängig von den Verteilerrohren in den Bereich zwischen Auffangraum und den Rohrendenoberkanten geleitet werden, wo ein ungehinderter Eintritt in die Rohre möglich ist, ohne dass die Gefahr einer Zerstäubung von Flüssigkeit gegeben ist. Der Durchlass ist dabei zweckmässig als Ringspalt ausgebildet.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung seien nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
  • Im einzelnen zeigen: Fig. 1 das Oberteil eines Fallstromverdampfers im Längsschnitt, Fig. 2 einen vergrösserten Ausschnitt der Verteilervorrichtung und Fig. 3 die relative Lage der Verteilerrohre zu den Heizrohren.
  • Fig. 1 zeigt einen Teil des Heizkörpers 1 mit einem kreisringförmig ausgebildeten Bündel von Heizrohren 2, die an ihren oberen Enden durch den Rohrboden 3 gehalten werden. Der Keizdampf wird über den Anschluß 4 zugeführt. Oberhalb des Heizkörpers 1 liegt die Verteilvorrichtung 5. Dieser wird die einzudickende Flüssigkeit über den Anschluss 6 zugeführt und zunächst in einen Auffangraum geleitet, der von der Wanne 7 gebildet wird. Diese Wanne weist im Boden Durchlasse auf, die als Verteilerrohre 8 nach unten verlängert sind und in den Flüssigkeitsstauraum 9 zwischen den Rohrenden 10 hineinragen.
  • Die Flüssigkeit wird den Heizrohren also nicht direkt aus dem Auffangraum zugeleitet, sondern indirekt durch Einleitung im Uberlaufstau. Infolge des Rückstaues ist die Abschlussgeschwindigkeit aus der Wanne verringert, was mit dazu beiträgt, dass gegenüber den bisherigen Anordnungen wesentlich grössere Bodendurchlässe vorgesehen werden können und eine Verstopfung somit weitgehendst unterbunden ist. Andererseits führt das Gefälle zwischen Wanne 7 und Flüssigkeitsstauraum 9 zu einer Quellbewegung der Flüssigkeit im Stauraum, da die aus der Wanne unter Druck zugeführte Flüssigkeit infolge der benachbarten Wände der Aussenwand und der Heizrohrenden 10 in erster Linie nur nach oben ausweichen kann. Es bildet sich also auf dem Rohrboden keine stehende Flüssigkeit. Die Quellströmung führt weiter dazu, dass. auch# etwas von einer horizontalen Bezugslinie abweichende Rohrkanten überflutet werden.
  • Neben den Verteilerrohren 8 weist die Wanne 7 einen weiteren Durchlass in Form eines. Ringspaltes 11 auf, so dass bei der Einleitung der Flüssigkeit in den durch die Wanne gebildeten Entspannungsraum freiwerdender Brüden ungehindert den Heizrohrenden 10 zugeleitet werden kann.
  • Zur Reinigung der Verteilervorrichtung ist diese nach oben hin von einer lösbaren Ringplatte 12 abgedeckt, während die Wanne 7 von einem lösbaren Gehäusering 13 getragen wird.
  • Fig. 2 zeigt einen vergrösserten Ausschnitt der Verteilervorrichtung 5.
  • Fig. 3 zeigt die ringförmig angeordnete Wanne 7 in der Draufsicht, um die relative Lage der Verteilerrohre 8 zu den Heizrohren 10 zu veedeutlichen. Letztere sind bündelförmig um je ein Verteilerrohr 8 angeordnet, um so eine möglichst gleichmässige Flüssigkeitsverteilung zu sichern. Die lichte Weite der Verteilerrohre richtet sich nach der Zahl und der Lage.
  • Sie kann, um einen gleichmässigen Uberlauf zu erzielen, auch unterschiedlich gewählt werden.
  • 3 Figuren 5 Patentansprüche

Claims (5)

  1. P A T E N T A N 5 P R U C H E 1. Vorrichtung zur gleichmässigen Verteilung einer einzudampfenden Flüssigkeit auf die Heizrohre eines Fallstromverdampfers mit über den oberen Rohrboden hinaus verlängerten Heizrohren, denen die Flüssigkeit durch Uberlauf zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb des Rohrbodens (3) in an sich bekannter Weise ein Auffangraum (7) für die Flüssigkeit vorgesehen ist, dass im Boden dieses Auffangraumes Verteilerrohre (8) angeordnet und diese nach unten so verlängert sind, dass sie in den Flüssigkeitsstauraum (9) zwischen den Heizrohren enden (10) hineinragen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die lichte Weite der Verteilerrohre (8) gleich oder grösser als die der Heizrohre (2) ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahl der Verteilerrohre (8) kleiner als die der Heizrohre (2) und dass jeweils eine annähernd gleich grosse Zahl von Heizrohren (2) bündelförmig um ein Verteilerrohr (8) angeordnet ist.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Auffangraum (7) für die Flüssigkeit und dem Raum oberhalb des durch die Heizrohrenden (10) gebildeten Flüssigkeitsspiegels ein Durchlass (11) für einen ungehinderten Dampfübergang zu den Heizrohren (2) besteht.
  5. 5. Eorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchlass (11) als Ringspalt ausgebildet ist.
    L e e r s e i t e
DE19742436733 1974-07-30 1974-07-30 Vorrichtung zur gleichmaessigen verteilung von einzudampfenden fluessigkeiten in einem fallstromverdampfer Ceased DE2436733B2 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007013125A1 (de) 2007-03-15 2008-09-18 Behr Gmbh & Co. Kg Wärmeübertrager

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