DE2436341C2 - Spannring mit Verschluß aus Kunststoff für Gebinde - Google Patents
Spannring mit Verschluß aus Kunststoff für GebindeInfo
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Description
25
Die Erfindung betrifft einen Spannring mit Verschluß aus Kunststoff für Gebinde gemäß dem Oberbegriff des
Patentanspruches.
durch ergibt sich ein zuverlässiger Sitz des Spannringes auf dem Gebinde. Die Stabilität und Belastbarkeit des
Gebindeverschlusses mittels des Spannringes wird beträchtlich erhöht. Der geschlossene Spannring kann
nicht über den Gebinderand geschoben werden, um das Gebinde zu öffnen. Es ist insbesondere auch unmöglich,
im Bereich des Spannringverschlusses mittels eines Schraubenziehers oder dgl. unter den Spannring zu
greifen und diesen mit Hebelwirkung über den Gebinderand zu heben.
Eine Ausführungsform wird in der folgenden Beschreibung unter Hinweis auf die Zeichnungen genauer
veranschaulicht Es zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt des Spannrings mit Anordnung
der Verstärkungsstege und der Rastzähne im Verschlußteil;
F i g. 2 eine Aufsicht des Verschlußteiles; F i g. 3 eine Unteransicht des Verschlußteiles;
F i g. 4 eine Frontansicht des Verschlußteiles;
F i g. 5 die Anordnung der Sperrklinken am zungenförmigen Ende des Spannringes;
F i g. 6 die Umstellung eines unlösbaren Verschlusses in einen lösbaren Verschluß in räumlicher Darstellung;
Fig.7 das Lösen eines Verschlusses in räumlicher Darstellung.
In Fig.l ist der Spannringkörper 1 dargestellt, an dessen zungenförmigen Ende 2 in Doppelreihen Sperrklinken
3 angeordnet sind. Das andere Ende des Spannringes bilde; das Verschlußteil 4, welches auch Böck-
Ein Spannring dieser Gattung ist Gegenstand des al- 30 chen genannt wird. Dieses Verschlußteil 4 weist zwei
teren deutschen Patentes 23 40 360. Ein Spannring die- Seitenteile 5 in F i g. 2 und F i g. 3 auf, welche durch
ser Gattung weist ein U-förmiges Profil auf, das die Abstandsstege 6 miteinander verbunden sind. Versetzt
Ränder von Deckel und Eimer des Gebindes übergreift. zu diesen Abstandsstegen 6 sind weitere Abstandsstege
Am einen Ende des Spannringes ist eine gezahnte Zun- 7 in Höhe der Basis 12 des Spannringkörpers 1 vorgesege
einstückig angeformt, während am anderen Ende ein- 35 hen. Die Abstandsstege 6, 7 sind dabei so angeordnet,
stückig ein Verschlußkopf angeformt ist, in dessen mit daß keine Hinterschneidungen in Spritzrichtung bei der
Rastelementen versehene Durchführung die Zunge zum Herstellung auftreten. Unterhalb der Abstandsstege 6
Verschließen des Spannringes eingeschoben wird, so bzw. oberhalb der Abstandsstege 7 sind sägezahnförmidaß
sie unlösbar einrastet. Der Spannring hält somit das ge Rastelemente 8 bzw. 9 entlang den Seitenflächen 5
Gebinde zuverlässig geschlossen. Auch der Verschluß- 40 angeordnet. Die zweiteilige Spritzform für die Herstelkopf
weist an seiner dem Gebinde zugewandten Unter- lung wird in Pfeilrichtung £-Fgeschlossen. Wegen des
seite einen dem U-förmigen Profil des Spannringes ent- " ' '
sprechenden, dieses Profil fortsetzenden Aufnahmeraum auf, so daß auch der Verschlußkopf die Ränder
von Deckel und Eimer übergreift.
sprechenden, dieses Profil fortsetzenden Aufnahmeraum auf, so daß auch der Verschlußkopf die Ränder
von Deckel und Eimer übergreift.
Dieser Spannring gemäß dem älteren Patent zeichnet sich durch seine einfache Herstellung im Spritzgußverfahren
und die hohe Zugbelastbarkeit des Verschlusses aus.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen
45
Spannring der eingangs genannten Gattung so zu verbessern, daß er im geschlossenen Zustand am gesamten
Umfang des Gebindes lückenlos dicht anliegt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Patentanspruchs.
Die Zunge setzt mit einem Absatz an dem Spannring an, der der Materialstärke der dem Gebinde zugewandten
Unterseite der Durchführung des Verschlußkopfes
50 Fehlens von Hinterschneidungen sind die Herstellung verteuernde Seitenschieber in der Form nicht erforderlich.
In F i g. 3 sind an den Seitenteilen 5 die Rastelemente
9 zu erkennen. Sie setzen sich nach der Auflagefläche 18 hin als Stützelemente 24 fort. Gleichzeitig dienen sie
zum Angreifen der Auswerfer aus der Spritzform, wie Fig. 3erkennen läßt. *
Fig.4 zeigt die Frontansicht des Verschlußteiles mit
den Seitenflächen 5 und den Rastelementen 8 unterhalb des ersten Abstandssteges 6. Weiterhin ist dort der
längsseitige Versteifungssteg 10 zu erkennen, der innerhalb der Längsachse des Spannringkörpers 1 verläuft.
Der Spannringkörper 1 wird dabei von zwei Seitenteilen 11 mit der Basis 12 gebildet. Innerhalb dieser U-förmigen
Anordnung verläuft der Versteifungssteg 10 in der Längsachse des Spannringkörpers 1.
Das zungenförmige Ende 2 ist nach F i g. 5 mit einer
entspricht. Ist die Zunge bti geschlossenem Spannring 60 Doppelreihe von Sperrklinken 3 versehen, die symme-
in die Durchführung des Verschlußkopfes eingescho- trisch zur Mittellinie 14 angeordnet sind. Beim Zusam-
ben, so daß der Spannring gespannt und der Absatz der Zunge an den Verschlußkopf angenähert ist, so setzt
sich das U-förmige Profil des zungenseitigen Endes des Spannrings lückenlos in dem U-förmigen Profil des Aufnahmeraumes
des Verschlußkopfes fort. Der Spannring umgreift somit die Ränder von Deckel und Eimer des
Gebindes über deren gesamten Umfang lückenlos. Damenstecken vom Spannringende 2 mit dem Verschlußteil
rasten die Sperrklinken 3 in die Rastelemente 8, 9 des Verschlußteiles 4 ein.
Senkrecht zur Mittellinie 14 verlaufende Sperrflächen 13 übertragen die Last großflächig auf die Sperrklinken
3.
Die F i g. 6 und 7 zeigen die Verbindung des Deckels
15 eines Behälters 16 durch den Spannringkörper 1 mit Verschlußteil 4. Durch Aufschlitzen des Verschlußteiles
4 längs der Trennlinie a—b (F i g. 1,2,4,6) wird aus dem
unlösbaren Verschluß ein lösbarer Verschluß. Man kann, wenn man F i g. 1 und 2 vergleicht, dann dieses
klappbare Teil von der Schnittlinie a—b entgegen der Pfeilrichtur.g £(F i g. 1) dann hochbiegen um die Biegekante
c—d. Faßt man jetzt das zungenförmige Ende 2 an und zieht es in Pfeilrichtung 29 (F i g. 7) nach oben, dann
wird dadurch der Verschluß gelöst.
Die besondere Ausbildung des Verschlußkörpers gewährleistet daß die gleiche Sperrwirkung bzw. Verschlußkraft
vorhanden ist, auch wenn die Abstandsstege 6 entlang der Trennlinie a—b auf der einen Seite in ihrer
Verbindung mit der: Seitenteilen 5 gelöst wurden.
Wesentlich für diese gleichbleibende Sperrwirkung und auch eine sehr gute Sperrwirkung bei unlösbarem
Verschluß ist, daß ein Ansatz 17 des Spannringkörpers 1
vorhanden ist, der ebenfalls U-förmiges Profil hat bzw. Seitenteile 11 mit der Basis 12. Die Oberseite 22 der
Basis 12 fluchtet dabei mit der Oberseite 19 der Abstandsstege 7. Wird jetzt das zungenförmige Ende 2 um
das verschließende Teil herumgeführt und in Pfeilrichtung 30 eingeführt, erkennt man aufgrund der Ausbildung
des Absatzes 27 und des Ansatzes 17, daß die Unterseite 28 des zungenförmigen Endes 2 plan auf der
Oberseite 19 der Abstandsstege 7 aufliegt. Dadurch liegen die Sperrzähne 3 genau parallel zu den Rastelementen
8, 9. Eine optimale Sperrwirkung ist dadurch gewährleistet. Sie wird weiter noch dadurch erreicht, daß
die Höhe 26 des Sperraumes praktisch genau so groß ist wie die Höhe 25 des zungenförmigen Endes. Durch cias
Vorhandensein des Absatzes 27 wird beim Befestigungsdruck immer eine Kraft in Pfeilrichtung 31, d. h.
auf die Auflage 18 hin ausgeübt. Dieser Druck ändert sich nicht, selbst wenn durch Aufklappen des klappbar
gemachten Teiles des Böckchens 4, gebildet von den Abstandsstegen 6, sich jetzt die Unterseite 20 der Stege
6 von der Zunge 2 entfernt. Durch die Abstandsstege 7 wird der Aufnahmeraum 21 vom Sperraum 23 getrennt.
Selbst wenn die Ränder der zu verschließenden Teile nicht eben sind, wird die Verschlußwirkung dadurch
nicht beeinträchtigt, weil immer die Unterseite 28 des zungenförmigen Endes 2 auf der Oberseite 19 der Abstandsstege
7 aufliegt.
Zusammengefaßt kann festgestellt werden, daß es mit einem geringsten Fertigungsaufwand, d. h. mit einfachen
Spritzformen der Verschlußteil 4 aus thermoplastischem Kunststoff hergestellt wird, gelingt, einen Verschluß
billig herzustellen, der sowohl in lösbarer als auch unlösbarer Ausführung größte Verschlußkräfte
zuläßt und weiterhin geeignet ist, auch Toleranzen bei den zu verbindenden Teilen auszugleichen. Insbesondere
die Stützelemente 24 gestatten ein gutes Finführen der zu verschließenden Teile, sie vermindern auch die
Reibung zwischen den zu verschließenden Teilen im Aufnahmeraum 21 beim Festziehen des Verschlusses.
Dadurch gelingt es, daß größte Sperrkräfte im Sperrraum 23 erreicht werden, weil beim Ziehen des zungenförmigen
Endes 2 beim Verschließen in Pfeilrichtung 32, nachdem dieses Ende in Pfeilrichtung 30 eingeführt
wurde, dann die ganze Zugkraft hier im Sperraum wirksam wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Spannring mit Verschluß aus Kunststoff für Gebinde, wobei der Spannring ein U-förmiges Profil aufweist und der Verschluß aus einer am einen Ende des Spannringes einstückig angeformten gezahnten Zunge und aus einem am anderen Ende des Spannringes einstückig angeformten Verschlußkopf besteht, der eine mit Rastelementen versehene Durchführung für das Einschieben der Zunge aufweist, wobei die dem Gebinde zugewandte Unterseite der Durchführung und deren über die Unterseite hinausragende Seitenwände einen das U-förmige Profil des Spannringes fortsetzenden Aufnahmeraum bilden, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge (2) mit einem Absatz (27) an dem Spannring (17) ansetzt, durch den ihre Unterseite (28) den ghichen Abstand von der Auflagefläche (18) des Spannringes (17) bzw. des Verschlußkopfes (4) aufweist wie die Oberkante (19) der Unterseite (7) der Durchführung (23).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742436341 DE2436341C2 (de) | 1974-07-27 | 1974-07-27 | Spannring mit Verschluß aus Kunststoff für Gebinde |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742436341 DE2436341C2 (de) | 1974-07-27 | 1974-07-27 | Spannring mit Verschluß aus Kunststoff für Gebinde |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2436341A1 DE2436341A1 (de) | 1976-02-05 |
| DE2436341C2 true DE2436341C2 (de) | 1984-09-06 |
Family
ID=5921766
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19742436341 Expired DE2436341C2 (de) | 1974-07-27 | 1974-07-27 | Spannring mit Verschluß aus Kunststoff für Gebinde |
Country Status (1)
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Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
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|---|---|---|---|---|
| US3149869A (en) * | 1962-11-21 | 1964-09-22 | Coleman R Chamberlin | One-time use plastic lock |
| US3556575A (en) * | 1968-11-15 | 1971-01-19 | Thomas & Betts Corp | Tamperproof seal |
| US3590442A (en) * | 1970-01-07 | 1971-07-06 | Thomas & Betts Corp | Bundling strap |
| US3618173A (en) * | 1970-04-10 | 1971-11-09 | Thomas & Betts Corp | Bundling strap |
-
1974
- 1974-07-27 DE DE19742436341 patent/DE2436341C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2436341A1 (de) | 1976-02-05 |
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