DE2432052C2 - Fangvorrichtung für Rolläden bzw. Rolltore - Google Patents

Fangvorrichtung für Rolläden bzw. Rolltore

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DE2432052C2
DE2432052C2 DE19742432052 DE2432052A DE2432052C2 DE 2432052 C2 DE2432052 C2 DE 2432052C2 DE 19742432052 DE19742432052 DE 19742432052 DE 2432052 A DE2432052 A DE 2432052A DE 2432052 C2 DE2432052 C2 DE 2432052C2
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    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/56Operating, guiding or securing devices or arrangements for roll-type closures; Spring drums; Tape drums; Counterweighting arrangements therefor
    • E06B9/80Safety measures against dropping or unauthorised opening; Braking or immobilising devices; Devices for limiting unrolling
    • E06B9/82Safety measures against dropping or unauthorised opening; Braking or immobilising devices; Devices for limiting unrolling automatic
    • E06B9/84Safety measures against dropping or unauthorised opening; Braking or immobilising devices; Devices for limiting unrolling automatic against dropping

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Fangvorrichtung für Rollladen bzw. Rolltore, mit einem ortsfesten Lagergehäuse, einer mit der Wickelwelle drehfest verbundenen Trägerscheibe mit Fliehkraftgliedern, die ab einer bestimmten Fliehkraft nach außen bewegt werden und unter Zusammenwirken mit dem Lagergehäuse die Trägerscheibe sowie die Wickelwelle feststellen.
Mit einer solchen Fangvorrichtung sollen Rolläden bzw. Rolltore gegen plötzliches und ungewolltes Herabfallen gesichert werden. Aus der USA-Patentschrift 93 289 ist eine Fangvorrichtung bekannt, bei der im Bereich der Wickelwelle ein an einem um diese feststehend angeordneten Lagerteil ein Sperrteil vorgesehen ist. Mehrere in Radialrichtung gegenüber der Wickelwelle leichtgängig bewegbare Glieder sind mit dieser drehfest verbunden: sie wirken bei ungewollter und plötzlicher Wickelwellendrehung in Schließrichtung mit dem Sperrteil zur Unterbrechung der Wickelweilendrehung zusammen. Diese bewegbaren Glieder sind jedoch als bogenförmige Hebel ausgebildet, die jeweils die Wickelwelle auf einem großen Teil ihres Umfangs umgeben. Es läßt sich daher nur eine geringe Anzahl solcher Glieder, beispielsweise nur zwei, insgesamt anbringen, so daß sich an dem Rolladen ein gewisser Fallweg ergibt, bevor eines der bewegbaren Glieder auf die erhöhte Drehbewegung reagieren und das weitere Herabfallen verhindern kann. Die bekannte Fangvorrichtung hat außerdem den Nachteil eines komplizierten Auf
baus.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Fangvorichtung die Betriebssicherheit zu erhöhen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Trägerscheibe mit schlitzförmigen, nach außen verlaufenden Führungsausnehmungen versehen ist, in denen die Fliehkraftglieder beweglich geführt sind, und im Lagergehäuse oberhalb der Wickelwelle ein Sperrteil angeordnet ist, an dem jeweils ein im größten Abstand von der Wickelwelle befindliches Fliehkraftglied anschlägt
Diese erfindungsgemäße Fangvorrichtung ist einfach aufgebaut, hat eine störungsfreie und sichere Funktion und läßt sich platzsparend im Bereich einer Wickelvorrichtung für den Rolladen bzw. das Rolltor anordnen. Die erfindungsgemäße Fangvorrichtung verhindert in einfacher und sicherer Weise automatisch ein ungewolltes Herabfallen von Rolläden bzw. Rolltoren, so daß dadurch Verletzungügefahren ausgeschlossen werden können. Treten in der motorischen oder manuellen Bewegungsrichtung für das Aufziehen bzw. Herabiassen des Rolladens bzw. des Rolltores Störungen auf oder bewegt sich der Rolladen bzw. das Rolltor durch ungünstige Umstände selbsttätig in die Schließstellung, so wird die Sicherungsvorrichtung wirksam und fängt den herabfallenden Rolladen bzw. das Rolltor auf und hält es in der aufgefangenen Stellung sicher fest.
Die Fangvorrichtung hat mehrere mit der Wickelwolle verbundene Fliehkraftglieder, die bei plötzlicher Verdrehung der Wickelwelle in die Rolltor-Schließstellung durch die Fliehkraft nach außen bewegt werden und von denen dann eines mit einem feststehenden Sperrteil zusammenwirkt und die Wickelwellen-Drehung unterbricht.
Die Trägerscheibe, die die Fliehkraftglieder leichtgängig führt, kann mit der Wickelwelle flexibel verbunden sein. Diese Lagerverbindung gewährleistet einerseits eine sichere Drehverbindung zwischen der Wickelwelle und der Trägerscheibe und andererseits beim plötzlichen Stehenbleiben der Trägerscheibe durch das Anschlagen eines Fliehkraftgliedes an dem Sperrteil ein Auffangen des Ruckes in der flexiblen Verbindung, so daß der Ruck nicht direkt, sondern gedämpft auf die Wickelwelle übertragen wird und dadurch Bcschädigungen in der Lagerverbindung vermieden werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht auf eine Wickelvorrichtung für
so Rolläden bzw. Rolltore mit einer motorisch angetriebenen Wickelwelle und einer dieser zugeordneten Fangvorrichtung;
F i g. 2 eine Seitenansicht der Fangvorrichtung;
F i g. 3 einen Querschnitt durch die Fangvorrichtung; Fig.4 eine Stirnansicht einer flexiblen Verbindung zwischen dem Wickelwellen-Lagerteil und dem Lagerteil der Fangvorrichtung.
Eine erfindungsgemäße Fangvorrichtung 10 für Rollladen bzw. Rolltore zum Sichern gegen ungewolltes und
bo plötzliches (ruckartiges) Herabfallen ist im Endbercieh einer den Rolladen bzw. das Rolltor aufnehmenden und in Höhenrichtung bewegenden Wickelwellc 11 angeordnet. Diese Fangvorrichtung 10 besitzt ein ;in einem um die Wickelwelle 11 feststehend angeordneten Lagcr-
«>5 gehäuse 12 vorgesehenes Sperrteil 13 und mehrere mit der Wickelwelle 11 drehfest verbundene, eiwa in Radialrichtung gegenüber der Wickelwelle 11 leichtgiingig bewegbare Fliehkraftglieder 14, von denen eines bei
plötzlicher Wickelwellen-Drehung in die Schließstellung des Rolladens bzw. Rolltors, also bei plötzlichem Herabfallen des Rolladens bzw. Rolltors, mit dem Sperrteil 13 zusammenwirkt und die WickeWellen-Drehung unterbricht, so daß ein weiteres Herabfallen des Rollladens bzw. Rolltors verhindert wird.
. Um die Wickelwelle 11 ist eine diese umgebende Lagerbuchse 15 angeordnet, welche mit der Wickelwelle 11 durch eine Keilverbindung 16 o. dgl. drehfest verbunden ist. Die Wickelwelle 11 ist mit der Lagerbuchse 15 unter Zwischenschaltung von Wälzlagern 17 in einem Lagergehäuse 12 drehbar angeordnet, wobei dieses Lagergehäuse 12 das Sperrteil 13 hält und die drehbare Wickel welle 11 aufnimmt Auf der Lagerbuchse 15 der Wickel welle 11 ist eine weitere Lagerbuchse 18 angeordnet, die mit einer Trägerscheibe 19 starr verbunden ist, in welcher die Fliehkraftglieder 14 leichtgängig geführt sind.
An dem ringförmigen Lagergehäuse 1?. erstreckt sich innenseitig neben und oberhalb der Wickelwelle 11 das Sperrteil 13, welches z. B. durch Schweißen starr an dem Lagergehäuse 12 festgelegt ist Das Sperrteil 13 ist vorzugsweise von zwei in Wickelwellen-Längsrichtung im Absland nebeneinander angeordneten Stegen gebildet, die dem Sperrteil 13 eine Gabelform verleihen und zwischen sich die Trägerscheibe 19 hindurchlassen. Das Sperrteil 13 hat im oberen Bereich eine konkave Auffangmulde 13a, eine gewölbte Lagerschale, in die sich ein Fliehkraftglied 14 lagefixiert einlegen kann. Weiterhin hat das Sperrteil 13 eine von der inneren Ringwandung des Lagergehäuses 12a schräg oder bogenförmig nach oben und in Richtung der Wickelwelle 11. ansteigende Auflauffläche 136, durch die beim Verdrehen der Wickelwelle 11 in die Rolladen-Öffnungsstellung evtl. noch in größerem Radialabstand von der Wickelwelle 11 befindliche Fliehkraftglieder 14 zur Wickelwelle 11 hingedrückt werden.
In der Trägerscheibe 19 sind mehrere auf dem Trägerscheibenumfang gleichmäßig verteilt angeordnete und radial nach außen verlaufende Führungsausnehmungen 20, wie Schlitze, Langlöcher, od. dgl., angeordnet, in denen die Fliehkraftglieder 14 leichtgängig geführt sind.
Jedes Fliehkraftglied 14 setzt sich aus einem in der Führungsausnehmung 20 liegenden Bolzen 14a und zwei beiderseits der Trägerscheibe 19 liegenden, mit dem Bolzen 14a starr verbundenen Anschlagkörpern 146, wie Rollen od. dgl., zusammen, wobei diese Anschlagkörper 146 in den Auffangmulden 13a des gabelförmigen Sperrteils 13 in der Sicherungsstellung nahezu formschlüssig anliegen.
Die langlochförmigen Führungsausnehmungen 20 können auch mit ihrer Längsrichtung tangential zur Wickelwelle 11 verlaufen und sich dabei mit ihrer Längsrichtung in der für die Öffnungsbewegung des Roiladens bzw. Rolltors vorgesehenen Drehrichtung zur Wickelwelle 11 schräg nach außen erstrecken.
Die Führungsausnehmungen 20 haben eine solche Länge, daß ihr wickelwellenseitiges Ende jeweils außerhalb des Sperrteils 13 liegt und das Fliehkraftglied 14 Mittel verdreht werden. Weiterhin ist e£ vorteilhaft, die Wickelwelle 11 mit der Fangvorrichtung 10 in Richtung der Bauwerksfläche 22 in Führungen 23 verschiebbar zu lagern, so daß der Rolladen bzw. das Rolltor in jeder auf- bzw. abgewickelten Stellung sich immer dicht an der Bauwerksfläche 22 anschließt. Bei der verschiebbaren Wickelwellenausführung ist das Lagergehäuse 12 ebenfalls mit der Wickelwelle 11 verschiebbar und wird hierbei durch ein Halteteil 24, wie Lagerauge mit Gleit- oder Wälzlager, in einer Führung 23 verschiebbar geführt und gleichzeitig durch das Halteteil 24 gegen Verdrehen festgehalten. Es besteht auch die Möglichkeit, die Wickelwelle 11 in Richtung der Bauwerksfläche 22 unveränderbar auszuführen und dabei im festen Abstand zu lagern. Dann ist das Lagergehäuse 12 mit einer Konsole 25 od. dgl. ortsfest an der Bauwerksfläche 22 oder einer Wickelwellen-Lagerung befestigt
Um beim Zusammenwirken zwischen einem Fliehkraftglied 14 und dem Sperrteil 13, durch das die Wikkelwelle 11 plötzlich abgebremst wird, den Stoß und somit das Drehmoment weich aufzufangen und Beschädigungen zwischen der Wickelwellen-Lagerbuchse 15 und der Trägerscheiben-Lagerbuchse 18 zu vermeiden, ist die Verbindung zwischen der Wickelwellen-Lagerbuchse 15 und der Trägerscheiben-Lagerbuchse 18 flexibel ausgeführt.
Wie F i g. 2 zeigt, sind zwischen den beiden Buchsen 15 und 18 mehrere Ausnehmungen 26 vorgesehen, in denen ein Auffangteil 27, z. B. eine Feder, vorzugsweise eine in Wellen-Längsrichtung gebogene Blattfeder, ein Gummi- oder Kunststoffteil od. dgl, angeordnet ist, das beim plötzlichen Anhalten der Trägerscheibe in einem gewissen Bereich nachgiebig ist und dadurch den Ruck allmählich auffängt und stark vermindert an die Wickelwelle 11 weitergibt, so daß diese weich abgebremst wird.
Wie Fig.4 zeigt, kann die flexible Verbindung zwischen den beiden Buchsen 15 und 18 auch durch eine gleichzeitig eine Verdrehverbindung schaffende Schicht 28 aus einem Kunststoff, Gummi od. dgl. gebildet sein. Hierbei sind beide Buchsen 15 und 18 in Abstand umeinander angeordnet und mit in Drehrichtung in einem Abstand zueinander vorgesehen, jedoch in Radialrichtung sich überlappenden Vorsprüngen 29 und 30 ausgestattet. Zwischen den beiden Buchsen 15 und 18 ist die flexible Verbindungsschicht 28 vorgesehen, beispielsweise eingespritzt, eingeschäumt od. dgl., die sich mit den Buchsen 15 und 18 herstellungsmäßig verbindet und durch die Vorsprünge 29 und 30 zusätzlich verankert
so wird.
Diese Verbindungsschicht 28 fängt den plötzlichen Ruck beim Abbremsen der Trägerscheibe 19 auf und gibt ihn dann sehr stark vermindert an die Wickelweile 11 weiter. Sollte die Verbindungsschicht 28 beispielsweise bei längerem Gebrauch beschädigt werden, so würden die beiden Buchsen 15 und 18 durch die sich in Radialrichtung überlappenden Vorsprünge 29 und 30 nach einer geringen Verdrehung gegeneinander wiederum die verdrehfeste Verbindung erzeugen. Durch das Anschlagen der Vorsprünge 29 und 30 aneinander wür-
uilici MUi UiIgSIi eiern vuiuciiaui du uciii opci ι ich ι*) aufnimmt, wobei sich das andere Ende im Bereich des Sperrteils 13 erstreckt, so daß das in diesem Endbereich befindliche Fliehkraftglied 14 mit dem Sperrteil 13 im Funktionsfall zwangsläufig zusammenwirken muß.
Die Wickelwelle 11 läßt sich durch einen Getriebemotor 21 verdrehen, was insbesondere bei Rolltoren der FaI! ist, sie kann jedoch auch von Hand durch bekannte ucuic yv luivciwcucii-i-'i cuuiig uiiict uiin»iicii wciucn, au daß die Fangvorrichtung dann immer noch funktionstüchtig wäre. Beim Drehen der Wickelwelle 11 in der Richtung, in welcher der Rolladen bzw. das Rolltor in die öffnungsstellung bewegt wird, fallen die leichtgängig in den Führungsausnehmungen 20 gelagerten Fliehkraftglieder 14 durch die schräg nach unten und in Richtung der Wickelwelle 11 verlaufenden Führungsausneh-
mungen 20 im Bereich des Sperrteils 13 immer in Richtung Wickelwelle 11 und können dadurch ungehindert an dem Sperrteil 13 vorbeilaufen. Hat sich ein Fliehkraftglied 14 evtl. in der Führungsausnehmung 20 verkantet, so drückt die Auflauffläche \3b das Fliehkraftglied 14 ebenfalls zur Wickelwelle 11 hin und die Wikkelwelle 11 kann sich ungehindert drehen. Beim normalen Drehen der Wickelwelle 11 in der Richtung, welche der Schließbewegung des Rolladens bzw. Rolltors entspricht, fallen die Fliehkraftglieder 14 im Bereich des Sperrteils 13 infolge der schräg nach unten verlaufenden Führungsausnehmungen 20 ebenfalls in Richtung Wickelwelle 11 und bewegen sich an dem Sperrteil 13 vorbei, so daß die Wickelwelle 11 zum Schließen ungehindert gedreht werden kann.
Wird durch einen Defekt im Getriebemotor 21 oder an der sonstigen Bewegungseinrichtung die Drehgeschwindigkeit der Wickelwelle 11 plötzlich erhöht, was durch das Gewicht des dann herabfallenden Rolladens bzw. Rolltors noch begünstigt wird, so werden die Fliehkraftglieder 14 durch die dann aufkommende Fliehkraft in ihre Führungsausnehmungen nach außen geschleudert und das jetzt als erstes in den Bereich des Sperrteils 13 gelangende Fliehkraftglied 14 wirkt mit dem Sperrteil 13 zusammen, schlägt in der Einlegeausnehmung 13a an und unterbricht dadurch die Drehbewegung der Wickel welle 11, welche jedoch durch die flexible Lagerverbindung mit dem Auffangteil 27 und der Verbindungsschicht 28 beschädigungsfrei auf die Wickelwelle 11 übertragen wird. Das mit dem Sperrteil 13 zusammenwirkende Fliehkraftglied 14 unterbricht die Fallbewegung des Rolladens bzw. Rolltors und hält diesen in der Stellung fest.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
40
45
50
55

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Fangvorrichtung für Rolläden bzw. Rolltore, mit einem ortsfesten Lagergehäuse, einer mit der Wikkelwelle drehfest verbundenen Trägerscheibe mit Fliehkraftgliedern, die ab einer bestimmten Fliehkraft nach außen bewegt werden und unter Zusammenwirken mit dem Lagergehäuse die Trägerscheibe sowie die Wickelwelle feststellen, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerscheibe (19) mit schlitzförmigen, nach außen verlaufenden Führungsausnehmungen (20) versehen ist, in denen die Fliehkraftglieder (14) beweglich geführt sind, und im Lagergehäuse (12) oberhalb der Wickelwelle (11) ein Sperrteil (13) angeordnet ist, an dem jeweils ein im größten Abstand von der Wickelwelle (11) befindliches Fliehki aftglied (14) anschlägt
2. Fangvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsausnehmungen (20) der Trägerscheibe (19) in gleichmäßigen Abständen zueinander angeordnet sind.
3. Fangvorrichtung nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrteil (13) gabelförmig ausgebildet ist und eine in Aufrollrichtung gesehen von der Innenwandung des Lagergehäuses (12) aus schräg oder bogenförmig zur Wickelwelle (11) gerichtete Auflauffläche (13b) und an seinem in Abrollrichtung gesehen vorderen Rand eine Auffangmulde (13a^für ein Fliehkraftglied (14) aufweist.
4. Fangvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Fliehkraftglied (14) aus einem Bolzen (14a^ und zwei beiderseits der Trägerscheibe (19) liegenden, mit dem Bolzen (14a,/ zu einer Einheit verbundenen Anschlagkörpern (I4b) wie Rollen od. dgl., gebildet ist.
DE19742432052 1974-07-04 1974-07-04 Fangvorrichtung für Rolläden bzw. Rolltore Expired DE2432052C2 (de)

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DE2432052A1 DE2432052A1 (de) 1976-01-22
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