DE2432009C3 - Spritzgießform zum Herstellen von Gummigegenständen - Google Patents

Spritzgießform zum Herstellen von Gummigegenständen

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Publication number
DE2432009C3
DE2432009C3 DE19742432009 DE2432009A DE2432009C3 DE 2432009 C3 DE2432009 C3 DE 2432009C3 DE 19742432009 DE19742432009 DE 19742432009 DE 2432009 A DE2432009 A DE 2432009A DE 2432009 C3 DE2432009 C3 DE 2432009C3
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Germany
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injection
mold
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rubber articles
injection mold
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Expired
Application number
DE19742432009
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English (en)
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DE2432009B2 (de
DE2432009A1 (de
Inventor
Bronislaw; Olszewski Ryszard; Dworakowski Jozef; Piastow; Stepinski Arkadiusz; Cieslawski Jerzy; Warschau; Kobierecki (Polen)
Original Assignee
Piastowskie Zaklady Przemyslu Gumowego Stomil, Piastow (Polen)
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Description

Die Erfindung betrifft eine Spritzgießform zum Herstellen von Gummigegenständen, mit einem oberen und einem unteren Formteil, die der Gestalt der Gummigegenstände entsprechende Formhöhlungen aufweisen, wobei in einen der beiden Formteile auswechselbar eine Einspritzhülse eingesetzt ist, deren Durchgangsbohrung im zentralen Bereich der Form in der Trennebene der beiden Formteile in zu den Formteilen führende Kanäle mündet.
Eine derartige Spritzgießform ist aus DT-OS 2108 971 bekannt. Hierbei ist der Einspritzkanal als Rohr ausgebildet und zweimal räumlich verwunden und geht in einen Angußkanal über, an dessen Ende rechtwinklig Verteilerkanäle abgehen. Diese Gestaltung ist strömungstechnisch sehr ungünstig, da das Sprilzmatcrial auf dem Weg in die eigentlichen rormhöhlungen zweimal unter einem Winkel umgelenkt wird, einmal beim Übergang aus den räumlich verwundenen Einspritzkanal in den weagerecht angeordneten Angußkanal und zum zweiten Mal am Ende des Angußkanals in die rechtwinklig dazu verlaufenden Verteilerkanäle, so daß Rückstaus entstehen, die einen erhöhten Einspritzdruck erfordern und die Gefahr der Verstopfung mit sich bringen. Durch die krummlinige Form wird zudem viel mehr unproduktive Spritzmasse verbraucht, auch ergeben sich Schwierigkeiten bei der Reinigung.
Aus der DT-AS 17 29 570 is', eine zweiteilige Spritzgießform bekannt, die einen Einsatzkörper mit einer durchgehenden Bohrung aufweist, die ihre Fortsetzung in einer Bohrung zwischen den beiden Formteilen findet, wobei am Ende dieser Bohrung rechtwinklig Seitenkanäle abgehen, die in den Formhöhlungen der Formen münden, so daß die gleichen Probleme, wie oben dargelegt, auftreten. Außerdem muß die Verbindung zwischen dem Einsatzstück und den beiden Formhälflen äußerst exakt hergestellt werden und nach jedem Gebrauch nach der Reinigung auch jedes Mal exakt zusammengesetzt werden, v/as fertigungstechnisch sehr aufwendig und andererseits auch zeitaufwendig ist. Wird dies nicht sorgfältig gemacht, gelangt Spritzmasse zwischen das Einsatzstück und die Formhälften, wodurch Störungen beim Einspritzen auftreten können, die beispielsweise dazu führen können, daß die Formkörper nicht vollständig mit Spritzmasse gefüllt werden, so daß Ausschuß hergestellt wird. Die Störungen können auch dazu führen daß der Einspritzkana! verengt wird, wodurch sich die Einspritzdauer verlängert bzw. sogar im Extremfall der Einspritzkanal verstopft, so daß überhaupt die Form nicht gefüllt werden kann.
Beim Durchfluß einer Kautschukmischung durch einen zylindrischen Einspritzkanal erfolgt eine Volumenzunahme der eingespritzten Kautschukmischung ,ο eine natürliche Eigenschaft von vulkanisierbarem Kautschuk bei erhöhter Temperatur - was unerwünschte Folgen nach sich zieht und zwar: Ein Hineindrücken des Kautschuks zwischen die Kontaktflächen beider Formhälften und die Bildung eines .< unnötigen Ausflusses auf der ganzen Länge des Einspritzkanals und dessen Verzweigungen, das Auftreten von großen die Form zerstörenden hydrodynamischen Widerständen sowie eine Erhöhung der Durchffußgeschwindigkeit der Kautschukmischung, welche das Entstehen von Luftblasen im Inneren des zu formenden Gummigegenstands fördert
Aus der Zeitschrift »Kautschuk und Gummi-Kunststoffe« 18. Jahrgang, 1965, Heft 12, S. 809 f. isi eine Spiralform zur Messung des Fließweges von Kau- « tschukmischungen mit einem divergierenden Anguß bekannt die einen Formkanal mit quadratischen Querschnitt aufweist, der sich in Flußrichlung verjüngt.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Spritzgießform zum Herstellen von Gummigegenständen anzugeben, -,ο die einfach herstellbar ist und die es ermöglicht, die Verluste an Kautschukmischung insbesondere auch durch Verminderung der Ausflußbildungen zu verringern sowie die auftretenden hydrodynamischen Widerstände gering zu halten, so daß eine Zerstörung der Form ausgeschlossen ist sowie eine größere Steigerung der Durchflußgeschwindigkeit verhindert, so daß blasenireie Erzeugn sse gewonnen werden können und die einfach zu reinigen und zusammenzubauen ist.
Die Aufgabe wird nach der Erfindung bei einer Spritzgießform zum Herstellen von Gummigegenständen dei eingangs erwähnten Art dadurch erreicht, daß die Durdigangsbohrung der Einspritzhülse geradlinig verläuft und in Einspritzrichtung um 1 bis 3 Grad, vorzugsweise 3 Grad, divergiert.
Es ist vorteilhaft, daß die Einspritzhülse in der Trennebene der Formteile angeordnet ist.
Auf Grund der erfindungsgemäß geradlinig verlaufenden und divergierenden Durchgangsbohrung der Einspritzhülse werden die sich nachteilig auswirkenden ,ο Erscheinungen wie eine Volumenzunahme der eingespritzten Kautschukmischung, die Form zerstörende und/oder das Einspritzen nachteilig beeinflussende hydrodynamische Widerstände und eine Steigerung der Durchflußgeschwindigkeit der Kautschukmischung auf ein Minimum reduziert. Die Spritzgießform ist außerdem leicht zu reinigen und leicht zusammenzusetzen, so daß sie insgesamt wirtschaftlicher ist als die bekannten Formen.
Nachstehend wird die Erfindung an Hand von to Ausführungsbeispielen unter Bezug auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
Fi g. 1 einen Längsschnitt durch eine Form, in der im unteren Formteil eine zweistufige zylindrische Durchgangsbohrung ausgeführt ist,
F i g. 2 eine Draufsicht auf den unteren Formteil nach
Fig.l,
Fig.3 einen Längsschnitt durch eine Form mit im oberen und unteren Formteil ausgeführter zylindrischer
Durchgangsbohrung, deren Achse in der Trennebene der Form liegt.
Em?. Spritzgießform besteht aus einem oberen Formteil 1 und einem unleren Formteil 2 mit darin ausgeführten Formhöhlungen 3, wobei in der Seitenwand des unteren Formteils 2 eine zweistufige zylindrische Durchgangsbohrung 4 mit auf die Trennebene der Formteile 1, 2 gerichtetem Ausgang ausgeführt ist. In die Durchgangsbohrung 4 is; eine austauschbare eine Durchgangsbohrung 7 aufweisende Einspritzhülse 5 iiiit einem Mundstück β eingesetzt. Die Duichgangsbohrung 7 bildet den gegen die Trennebene der Formteile 1, 2 divergierenden Einspritzkanal und weist einen runden Querschnitt auf, wobei der Divergenzwinkel der Durchgangsbohrung 7 3 betragt. Eine andere in F i g. 3 dargestellten Ausführungsform unterscheidet sich von der in den F i g. 1 und 2 gezeigten Ausführungsform durch die Anordnung der austauschbaren Einspritzhülse 5 mit dem Mundstück 6 und damit auch der Durchgangsbohrung 7, die hier in der Trennebene der Formteile 1, 2 angeordnet sind, wobei die hier einen ovalen Querschnitt aufwei'.ende Durchgangsbohrung 7 den gegen die Trennebene der Formteile 1, 2 unter einem Winkel von Γ divergierenden Einspritzkanal bildet. Die Einspritzhülse 5 ist austauschbar am unleren Formteil 2 befestigt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    Spritzgießform zum Herstellen von Gummigegenständen, mit einem oberen und einem unteren Formteil, die der Gestalt der Gummigegenstände entsprechende Formhöhlungen aufweisen, wobei in einen der beiden Formteile auswechselbar eine Einspritzhülse eingesetzt ist, deren Durchgangsbohrung im zentralen Bereich der Form in der Trennebene der beiden Formteile in zu den Formierten führende Kanäle mündet, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchgangsbohrung (7) der Einspritzhülse (5) geradlinig verläuft und in Einspritzricntung um 1 bis 3 Grad, vorzugsweise 3 Grad, divergiert.
  2. 2. Spritzgießform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einspritzhülse (5) in der Trennebene der Formteile (1,2) angeordnet ist.
DE19742432009 1973-07-07 1974-07-03 Spritzgießform zum Herstellen von Gummigegenständen Expired DE2432009C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
PL16389273 1973-07-07
PL16389273A PL88398B1 (de) 1973-07-07 1973-07-07

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2432009A1 DE2432009A1 (de) 1975-01-23
DE2432009B2 DE2432009B2 (de) 1976-09-30
DE2432009C3 true DE2432009C3 (de) 1977-05-12

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