DE2431663A1 - Gelaender fuer balkons od.dgl. - Google Patents

Gelaender fuer balkons od.dgl.

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DE2431663A1
DE2431663A1 DE2431663A DE2431663A DE2431663A1 DE 2431663 A1 DE2431663 A1 DE 2431663A1 DE 2431663 A DE2431663 A DE 2431663A DE 2431663 A DE2431663 A DE 2431663A DE 2431663 A1 DE2431663 A1 DE 2431663A1
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DE2431663A
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Inventor
Dietrich Fette
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F11/00Stairways, ramps, or like structures; Balustrades; Handrails
    • E04F11/18Balustrades; Handrails
    • E04F11/181Balustrades

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description

  • Geländer für Balkons od. dl.
  • Die Erfindung betrifft ein Geländer für balkon, Brüstungen, Flachdächer, Terrassen und dgl. mit senkrechten Pfosten, diese verbindenden Gurten und zur Befestigung der pfosten dienenden Füssen.
  • Der Erfindung liegt im wesentlichen die Aufgabe zugrunde, ein Geländer vorzuschlagen, das$ selbst von handwerklich ungeübten Personen montiert und unter diesen Voraussetzungen für die verschiedensten Anwendungsfälle verwendbar ist.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe sind erfindungsgemäss die Pfosten Profilkörper. Zudem werden die Gurte und die Füsse durch Befestigungselemente gehalten, die formschlüssig an den Profilkörpern angreifen und stufenlos über die Länge der Profilkörper verstellbar sind.
  • Diese Ausbildung der Pfosten eröffnet somit die Möglichkeit, sowohl die Gurte als auch die Füsse beliebig zu verstellen und demgemäss auf die örtlichen Gegebenheiten und die persönlichen Wünsche des Benutzers einzustellen. Zweckmässigerweise erhalten dabei die Pfosten mehrere Nuten, die nach Art von Schwalbenschwänzen geformt sind. Daher werden die pfosten mit Vorteil auch als metallische Strangpresprofile ausgeführt z.B0 aus Aluminium.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung werden anhand der Zeichnung erläutert, in der ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt ist, das vorzugsweise verwendet werden soll. Es zeigen Fig. 1 ein Geländer für einen Balkon in der Ansicht, Fig. 2 das Geländer gemäss Fig. 1 in der Teildraufsicht, Fig. 3 einen Teilschnitt nach der Linie III - III von Fig;. 1, Fig. 4 einen Teilschnitt nach der Linie IV - IV von Fig. 1, Fig. 5 einen Teilschnitt durch einen montierten Geländerfuss, Fig. 6 einen Teilschnitt nach der Linie VI - VI von Fig. 2 und Fig. 7 einen Querschnitt durch einen Pfosten im Bereich eines Gurtes.
  • Die Betonplatte 1 des Balkons dient zur Befestigung der Füsse 2, die in bekannter Weise über die Bohrungen 3 fest angeschraubt werden. Sie habe einen Ausleger 4 und eine Platte 5 zum Verbinden mit den Pfosten 6.
  • Die Platte 5 kann dabei in Bezug auf den Ausleger 4 drei verschiedene Stellungen haben, um so die Anbringung senkrecht und im Winkel von 450 - links steigend und rechtssteigend - zum Geländer herbeiführen zu können. In der rechten Geländerecke gemäss Fig. 2 zeigt der Ausleger 4 schräg nach links, bei der Ausführung gemäss Fig. 4 schräg nach rechts, während in Fig. 2 mitte die Anordnung wiedergegeben ist, bei der der Ausleger 4 im rechten Winkel zur Platte 5 steht.
  • Die Pfosten 6 haben einen praktisch quadratischen Querschnitt, wobei jedoch drei Seiten mit einer Längsnut 7 versehen sind, die einen Schwalbenschwanzquerschnitt hat. Die Pfosten 6 sind zudem hohl ausgeführt, also mit einem längsverlaufenden Hohlraum 8 versehen.
  • In die Längsnuten 7 greifen hakenartige Befestigungselemente 9 ein, die an ihrem hinteren Ende mit einem Schraubgewinde versehen sind, in das Schrauben 10 eingeschraubt werden können, die jedoch nur schematisch wiedergegeben sind.
  • Aufgrund der Längsnuten 7 können die Befestigungselemente 9 beliebig und stufenlos über die gesamte Länge der Pfosten 6 verschoben und an gewünschter Stelle der Befestigung der Gurte 11 und der oberen Gurte in Form des Handlaufes 12 dienen.
  • Vorzugsweise werden die Befestigungselemente 9 paarweise in der Art verwendet, dass die beiden Elemente in gegenüberliegende Längsnuten 7 eingreifen, wie dies aus Fig. 4 erkennbar ist. Damit in diesem Falle eine lösbare, jedoch feste Verbindung zustandekommt, werden die zu befestigenden Teile - gemäs Fig. 4 die Platte 5 - und die Befestigungselemente 9 geringfügig gegen-einander verspannt. Dazu wird ein geringes Spiel bei 13 vorgeshen, das durch eine elastische Verformung der Werkstoffe 1o beim Anziehen der Schrauben aufh0ben wird.
  • Wird hingegen an einer Befestigungsstelle für ein zu bef--stigendes Teil - z. 3. gemäss Fi. 7 für einen Gurt 11 -nur ein Befestigungselement 9 vorgesehen, so kann das betreffende Teil auch nach anbringlang der Befestigungselemente 9 noch in längsrichtung der Längsnuten 7 verschofben werden. Dies ist aus bestimmten Gründen, die noch erläutert werden, von Bedeutung.
  • Gemäss Fig. 5 ist der Ausleger 4 3uf der Betonplatte 1 befestigt, der senkrechte Pfosten f rcicht jedoch bis an die untere Kante dieser setonplatte 1. Wie die gestrichelte Linie 14 zeigt , kann die Montage ohne weiteres auch so vorgenommen werden, dass zwischen der ;Betonplatte 1 und dem Pfosten 6 ein noch grösserer Abstand entsteht, um so z.B. noch eine Dachrinne od. dgl. zwischen dem Pfosten 6 und der Stirnseite der Betonplatte 1 anbringen zu können.
  • Gemäss Fig. 6 liegt der Pfosten 6 auf der Betonplatte 1 auf.
  • Es versteht sich, dass sich oberhalb der Be-tonplatte 1 in üblicher Weise Estricschichten 14 ::nd Fliesen 15 befinden können, falls dies gewünscht ist.
  • Die A,,sführungsformen gemäss Fig. 5 und 6 zeigen indes, dass die Verstellbarkeit der Befestigungselemente 9 in Verbindung mit der Anordnung der Füsse 2 von grosser Bedeutung ist.
  • Gemäss Fig. 3 hat der Obere Gurt 12 einen im wesentlichen E-förmigen Querschnitt mit etwa waagerechtem Steg 16 bzw. den drei senkrechten Schenkeln 17. In den Raum zwischenden beiden hinteren Schenkeln 17 greift der Pfosten 6 ein, der in gleicher Weise wie die Platte 5 gemäss Fig. 4 mit dem mittleren Schenkel 17 durch zwei Befestigungselemente 9 fest verbunden wird.
  • In den Raum zwischen den beiden vorderen Schenkeln 17 können senkrechte oder schräge Blenden, Rippen, Verzierungen od. dgl. eingreifen, die bei 18 gestrichelt dargestellt sind. Zu ihrer Befestigung wird der mittlere, länger gehaltene Schenkel 17 mit einer Rasterung oder mit Bohrungen bzw. Ausnehmungen in einer Vielzahl mit geringem Abstand z.B. mit einem Abstand von 1 cm versehen, um so an beliebiger Stelle und ggfs. mit gleichen Abständen die bei 18 angedeuteten Elemente schnell und genau anbringen zu können. Diese zusätzliche Massnahme zur Bewerkstelligunz einer einfachen Montage unter Ausschluss besonderer z.B.
  • kann auch der Befestigung der Pfosten 6 dienen.
  • Bei Verwendung der vorgenannten, bei 18 angezeigten Elemente werden im allgemeinen auch die mittleren Gurte 11 zu deren Befestigung herangezogen. In diesem Falle genügt die erwähnte, an sich noch zum Verschieben geeignete Lagerung der Gurte 11, die ebenfalls wie die oberen Gurte mit der genannten rasterung od. dgl. versehen werden kann. Unter diesen Voraussetzungen wäre also die lagerung der Gurte gemäss Fig. 7 ausreichend.
  • Wie die Ausführungsformen gemäss Fig. 4 und 7 erkennen lassen, ist es lediglich erforderlich, drei der vier Seiten der Pfosten mit Längsnuten 7 zu versehen. Demgemäss kann eine Seite glatt und eben bleiben bzw. so ausgeführt werden. Diese glatte Fläche wird aus optischen Gründen nach aussen gekehrt, wenn die Montage vollzogen wird.
  • Hieraus ist zu ersehen, dass nach Zulieferung der abgelängten Gurte und Pfosten eine l1lontage in einfacher Weise lediglich mit einem Werkzeug möglich ist, das an Anziehen der Schrauben 1o ermöglicht.
  • Es versteht sich, dass an sich beliebige Profilierungen für die Pfosten und die Gurte verwendet werden können.
  • Von grösster Wichtigkeit ist jedoch, dwss die Pfosten 6 über ihre ges-amte Länge hinweg gleichmässig profiliert sein müssen, um so eine stufenlose Verstellung über die gesamte Pfostenlänge hinweg bewirken zu können. Auch empfiehlt sich die Querchnittswahl nach Art eines Schwalbenschwanzes, da hierdurch auf jeder Seite des Pfostens 6 die hakenförmigen Befestigungselemente sowohl in die eine als auch in die andere Querrichtung Zug'kräfte übertragen können und zudem eine Längsführung für die Befestigungselemente 9 gegeben ist.

Claims (12)

  1. A n s -c r ü c h e
    geländer für Balkon, Brüstungen od. dgl. mit senkrechten Pfosten, diese verbindenden Gurten und zur Befestigung der Pfosten dienenden Füssen, dadurch gekennzeichnet, dass die Pfosten (6) srofi'körper und die Gurte (11,12) und die Füsse (2) durch Befestigungselemente (9) gehalten sind, die in den Profilkörper formschlüssig eingreifen und über die Länge der Profilkörpers stufenlos verstellbar sind.
  2. 2. Geländer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die im wesentlichen quadratischen oder rechteckigen Pfosten (6) mit Längsnuten (7) in Schwalbenschwanzform versehen sind.
  3. 3. Geländer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dss die längsnuten (7) mittig, symmetrisch auf den Seiten des Profilkörpers (6) angeordnet sind.
  4. 4. Geländer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Profs örper (6) bei vier Seitenwandungen bzw. Aussenseiten lediglich an drei Seiten profiliert ist bzw. an einer Seite eben ausgebildet ist.
  5. 5. Geländer nach anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungselemente (9) hakenartig geformt sind.
  6. 6. Geländer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungselemente (9) einen den längsnuten (7) entsprechenden Querschnitt haben, und zwar an ihrem dem Profilkörper zugekehrten Ende.
  7. 7. Geländer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Befestigungselementen (9) und den zu befestigenden eilen (5) des Geländers - wenn diese an einer Seite des Profilkörpers anliegen und die Befestigungsschrauben od. dl. noch nicht angezogen sind -ein geringer Abstand ( Spiel bei 13 ) vorgesehen ist.
  8. 8. Geländer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Obergurt ( Handlauf 12 ) im Querschnitt B-förmig ist mit waagerecht liegendem Steg (16), wobei die Pfosten (6) in einen Raum hineinragen, der durch zwei benachbarte Schenkel (17) bestimmt ist.
  9. 9. Geländer nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der andere Raum, der durch zwei Schenkel (17) bestimmt ist, zur Aufnahme von Blenden, Rippen, Verzierungen od. dgl. dient.
  10. 1o. -Geländer nach Anspruch 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein Steg der Gurte (11,12), und zwar ein senkrechter oder im wesentlichen senkrechter, mit einer Rasterung oder Bohrungen bzw. Ausnehmungen versehen ist, die mit geringem Abstand über die Gurtlånge verteilt angeordnet sind.
  11. 11. Geländer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelgurte (11) höhenverschiebbar an den Pfosten (6) gelagert sind0
  12. 12. Geländer nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungselemente (9) der riittelgurte (11) einseitig am Profilkörper (6) angreifen ( Fig. 7 ).
    13. Geländer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei unverschiebbarer Lagerung am Pfosten (6) an diesen zwei Befestigungselemente (9) angreifen, die in gegenüberliegende Längsnuten eingreifen.
    14. Geländer nach Anspruch 1, dadurch geknnzeichnet, dass zumindest ein Fuss (2) vorgesehen ist, bei dem die am Profilkörper (6) anzulegende Platte (5) unter einem Winkel von etwa 450 zu dem eigentlichen Befestigungsfuss bzw. dessen Ausleger (4) verläuft.
    150 Geländer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet; dass die Füsse (2) aus einer Befestigungsplatte (5) zur Anlage am Profilkörper (6) und einem Ausleger (4) bestehen, dessen Breite sich zu seinem freien Ende hin vergrössert.
    e e
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