DE2425231A1 - Hydraulischer heber - Google Patents
Hydraulischer heberInfo
- Publication number
- DE2425231A1 DE2425231A1 DE19742425231 DE2425231A DE2425231A1 DE 2425231 A1 DE2425231 A1 DE 2425231A1 DE 19742425231 DE19742425231 DE 19742425231 DE 2425231 A DE2425231 A DE 2425231A DE 2425231 A1 DE2425231 A1 DE 2425231A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- base plate
- shut
- bore
- reservoir
- lifting cylinder
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 239000000463 material Substances 0.000 claims 3
- 238000005086 pumping Methods 0.000 claims 2
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 claims 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims 1
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims 1
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims 1
- 239000012530 fluid Substances 0.000 claims 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims 1
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 claims 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 claims 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66F—HOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
- B66F3/00—Devices, e.g. jacks, adapted for uninterrupted lifting of loads
- B66F3/24—Devices, e.g. jacks, adapted for uninterrupted lifting of loads fluid-pressure operated
- B66F3/25—Constructional features
- B66F3/42—Constructional features with self-contained pumps, e.g. actuated by hand
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Geology (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Types And Forms Of Lifts (AREA)
- Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)
- Forging (AREA)
Description
SeantfoJLa Industrial Developments AGc 1, Sehaan
(Fürstentum Liechtenstein)
Hydraulischer Heber
öle Erfindung betrifft einen hydraulischen Heber mit einer
Grundplatte, .auf der ein Pumpzylinder,, ein Hebezylinder
und ein diesen konzentrisch umschllessendes Reservoir befestigt
ist» das Über einen ersten durch die Grundplatte verlaufenden Durchgang und ein erstes» beim Pumpen die Ausströmung
eines Hydraullkmittels aus dem Reservoir ermöglichendes Rückschlagventil
mit dem Pumpzylinder verbunden ist» der über einen zweiten durch die Grundplatte verlaufenden Durchgang und ein
zweites» beim Pumpen die Ausströmung des Hydraulikmittels
aus dem Pumpzylinder ermöglichendes Rückschlagventil mit dem Hebezylinder verbunden ist» und wobei der Hebezylinder über
einen Entlastungs-Burehgang und ein einen verstellbaren Bolzen
aufweisendes Absperrorgan mit dem Reservoir verbunden ist.
Derartige hydraulische Heber finden insbesondere ¥erwendung
als Magenheber und sollen in diesem Fall so> bemessen sein, dass
Sii-© In einem Wagen mitgeführt werden können.
Faii°8 -
Ein bekannter Wagenheber weist eine Grundplatte aus Stahl auf, auf der der Hebezylinder und das dazu konzentrische Reservoir
angeschweisst sind. Des weitern weist diese vorbekannte Ausführung ein mit dem Reservoir» beziehungsweise dem Hebezylinder
durch Je einen durch die Grundplatte führenden Durchgang verbundenes, auf der Grundplatte festgeschraubtes Ventilgehäuse
auf. Am letzteren ist auf der oberen Seite der Pumpzylinder befestigt, und im Inneren des Ventilgehäuses sind die zwei
für die Betätigung des Hebers notwendigen Rückschlagventile, sowie ein manuell betätigbares, zur Entlastung des Hebezylinders
dienendes Absperrorgan untergebracht. Dieser Wagenheber hat nun den Nachteil, dass die Herstellung des separaten
Ventilgehäuses die Fabrikationskosten merkbar erhöht. Zudem wird durch das Ventilgehäuse auch das Gesamtgewicht des Hebers
vergrössert, was insbesondere bei Hebern, die zum Mitführen in Personenautos bestimmt sind, einen erheblichen Nachteil
bedeutet.
Des weitern ist ein Heber bekannt, bei dem die Grundplatte
durch ein Guss-Stück gebildet wird, und bei dem die Rückschlagventile
und das Entlastungs-Absperrorgan in diesem Guss-Stück
untergebracht sind. Obschon dieser Heber kein separates Ventilgehäuse
aufweist, kann durch diese Ausbildung kaum Material und Gewicht eingespart werden, da das Guss-Stück anstelle
des Ventilgehäuses einen Aufsatz zum Aufnehmen des Entlasfeungs-Absperrorganes
aufweist.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, einen Wagenheber zu schaffen, bei dem kein separates Ventilgehäuse erforderlich
ist und dessen Grundplatte trotzdem überall eine im wesentlichen
konstante Materialstärke aufweist. Die Aufgabe wird dtircii
einen Heber der eingangs genannten Art gelöst, der erffiiKtaigsgemäss
dadurch gekennzeichnet' ist* dass der verstellbare Bolzen in einer sieh in der Grundplatte befindenden Absperr-Bolirung
geführt ist» die einen als Verschluss-Sitz ausgebildeten
509844/0280
■ -3-
Abschnitt und beidseitig von diesem je einen Abschnitt aufweist,
wobei einer der beiden letztgenannten Abschnitte durch eine erste Verbindungs-Bohrung mit dem Reservoir und der andere
durch eine zweite Verbindungs-Bohrung mit dem Hebezylinder verbunden
ist, dass die Absperr-Bohrung gegen den Rand der Grundplatte hin ansteigt und dass die Grundplatte aus einem Walzmaterial
besteht und im Bereich des äusseren End-Abschnittes der Absperr-Bohrung
eine durch Verformen erzeugte, sich ungefähr bis zur Aussenwand des Reservoirs erstreckende Aufbeulung aufweist,
wobei das Walzmaterial im Bereich der Aufbeulung im wesentlichen die gleiche Dicke hat, wie im restlichen Bereich der Grundplatte-
Die Erfindung betrifft des weitern ein Verfahren zur Herstellung des hydraulischen Hebers. Dieses ist dadurch gekennzeichnet,
dass ein Rand-Abschnitt der Grundplatte durch eine plastische
Deformation mit einer Aufbeulung versehen wird.
Der Erfindungsgegenstand soll nachstehend nun anhand eines' in
der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert werden. In der Zeichnung zeigen
die Fig. 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines Hebers,
die Fig. 2 eine ebenfalls teilweise geschnittene Ansicht in der
in der Figur 1 durch den Pfeil II bezeichneten Blickrichtung und
die Fig. 3 einen entlang der Linie III-III der Figur 1 verlaufenden
Schnitt durch den Heber, wobei jedoch die beweglichen Teile weggelassen wurden.
Der in der Zeichnung dargestellte, hydraulische Heber weist
eine Grundplatte 1 auf, auf der ein flaschenförmiger Teil 2
mit zwei koaxialen Wänden 2a und 2b aufgesehweisst ist. Die
innere Wand 2a des Teils 2 bildet den Hebezylinder, der unten
509844/0280
durch die Grundplatte 1 abgeschlossen ist und in dessen Innenraum 2e der Hebekolben 3 verschiebbar geführt ist. Der von der
Innenwand 2a und der Aussenwand 2b und dem entsprechenden Abschnitt der Grundplatte 1 begrenzte Hohlraum bildet das Reservoir
2d für das Hydraulikmittel. Beim oberen Ende 2c des Teils 2 ist der Hebekolben 3 in einer Buchse geführt und der Hebezylinder
2a durch nicht sichtbare Dichtungsringe gegen aussen dicht abgeschlossen. Das Reservoir 2d ist gegen aussen ebenfalls dicht abgeschlossen,
und in der Nähe seines oberen Endes durch eine in der Zeichnung nicht sichtbare Überlauföffnung mit dem Innenraum
2e des Hebezylinders 2a verbunden. In den Hebekolben 3 ist an seinem oberen Ende ein zum Angreifen an der zu hebenden Last dienender
Lastenträger 4 verstellbar eingeschraubt.
Auf der Grundplatte 1 ist des weitern ein Pumpzylinder 5 angeschweisst,
in welchem der Pumpkolben 6 verschiebbar geführt ist. Die Grundplatte 1 weist ferner eine Ausnehmung la und eine
senkrecht zur letzteren verlaufende und sie kreuzende Bohrung Ib auf. In die Ausnehmung la ragt ein Ende eines Lenkers 22, der
mittels eines in die Bohrung Ib eingesetzten Bolzens 7 an der
Grundplatte 1 angelenkt ist. Am andern Ende des Lenkers 22 ist init einem Bolzen 8 ein Gelenkstück 9 angelenkt, das seinerseits
durch einen Bolzen. 10 schwenkbar mit dem Pumpkolben 6 verbunden
ist. An seinem dem Bolzen 8 abgewandten Ende ist das Gelenkstück 9 mit einer Niete 11 vernietet. Das Gelenkstück
9 weist des weitern eine Bohrung 9a auf, in die ein für die Betätigung
des Pumpkolbens 6 dienender, in der Figur 1 strichpunktiert dargestellter Stab 12 eingesetzt werden kann, der zur
Gewichtsersparnis zwe ckmäs s ige rwe ise als Hohlstab ausgebildet ist.
Der das Reservoir 2d bildende Hohlraum ist durch einen ersten
durch die Grundplatte 1 führenden Durchgang 13 und ein erstes Rückschlagventil init dem Pumpzylinder 5» oder genauer gesagt,
mit dessen Innenraum 5a verbunden. Der letztere ist über ein
509844/0280
zweites Rückschlagventil und einen zweiten durch die Grundplatte 1 verlaufenden Durchgang 14 mit dem Hebezylinder 2a,
oder genauer gesagt» mit dessen Innenraum 2e verbunden. Die beiden Durchgänge 13 und 14 werden Je durch drei Bohrungen
gebildet und zwar durch je eine horizontale, das heisst zur
Auflagefläche Ic parallele, und je zwei vertikale, das heisst zur Auflagefläche Ie senkrechte Bohrungen. Die horizontalen,
mit 13a, beziehungsweise l4a bezeichneten Bohrungen werden von der Seitenfläche Id her in die Grundplatte 1 gebohrt und
ihre Mündungen nach der Fertigstellung zugesehweisst oder mit einem Zapfen verschlossen. Die Bohrung 13a des ersten Durchganges
13 ist einerseits durch die senkrechte Bohrung 13b mit
dem Reservoir 2d und andererseits durch die abgestufte senkrechte Bohrung 13c init dem Pumpzylinder 5 verbunden. Die Bohrung 13c
weist einen sich gegen oben konisch erweiternden Abschnitt 13d auf, der als Ventilsitz dient und zusammen mit dem durch eine
Kugel gebildeten Verschlusskörper 15 das erste Rückschlagventil 13d,15 bildet.
Die horizontale Bohrung 14a des zweiten Durchganges 14 ist einerseits durch die vertikale Bohrung l4b mit dem Innenraum
5a des Pumpzylinders 5 und andererseits durch eine abgestufte, vertikale Bohrung 14c mit dem Innenraum 2e des Hebezylinders
2a verbunden. Die vertikale Bohrung 14c weist einen sich gegen oben konisch erweiternden Abschnitt l4d auf, der als Ventilsitz
dient und zusammen mit dem Verschlusskörper 16 das zweite Rückschlagventil I4d,l6 bildet. Wie der Zeichnung entnommen
werden kann, sind die beiden Rückschlägventile 13d,15 und l4d,
16 so angeordnet, dass das im Reservoir 2d vorhandene Hydraulikmittel
beim Betätigen des Pumpkolbens 6 vom Reservoir 2d in den Pumpzylinder 5 und von diesem in den Hebezylinder
2a strömen kann.
Von der Seitenfläche Ie her ist eine weitere abgestufte Bohrung
17 in die Grundplatte 1 gebohrt, die im folgenden als Absperr-Bohrung
bezeichnet wird. Die Absperr-Bohrung 17 ist gegen
509844/0280
den vom Hebezylinder bedeckten Bereich der Grundplatte gerichtet, so dass Ihre Achse die Achse 2f des Hebezylinders 2a
schneidet- Im übrigen erstreckt sich die Absperr-Bohrung 17 bis unter den Innenraum 2e des Hebezylinders 2a und steigt gegen
den Rand der Grundplatte 1 oder genauer gesagt, gegen deren Seitenflächen Ie hin an, wobei der Winkel zwischen der
Absperr-Bohrung 17 und der Auflagefläche Ic der Grundplatte 1 zwischen 5° und 20° liegt. Der äusserste Abschnitt 17a der Absperr-Bohrung
17 Ist mit einem Innengewinde versehen, der nächste, etwas engere Abschnitt 17b Ist durch eine erste vertikale,
das heisst zur Auflagefläche Ic rechtwinklige Verbindungs-Bohrung l8 mit dem Reservoir 2d verbunden. An den Abschnitt 17b
sehliesst ein sich konisch verengender Abschnitt 17c und an diesen
ein wieder zylindrischer Abschnitt 17d an. Der letztere ist durch eine zweite vertikale Verbindungs-Bohrung 19 mit dem Innenraum
2e des Hebezylinders 2a verbunden. Der Abschnitt 17c der Absperr-Bohrung
ist als Verschluss-Sitz ausgebildet und bildet zusammen mit dem verstellbaren Bolzen 20 und dem kugelförmigen Verschlusskörper
21 ein Absperrorgan 17c,20,21. Die Absperr-Bohrung 17 und
die beiden In sie mündenden Verbindungs-Bohrungen 18 und 19 bilden
zusammen den Entlastungs-Durchgang 17,18,19. Der zum Öffnen und Schllessen des Absperrorganes 17c,20,21 dienende Bolzen 20
weist an seinem dem Verschlusskörper 21 zugewandten Ende einen zylindrischen Abschnitt 20a auf, an den ein mit einem Aussengewinde
versehener Abschnitt 20b anschllesst. An seinem aus der Absperr-Bohrung
17 hinausragenden Ende weist der Bolzen 20 einen Flügel 20c auf.
Damit sich zwischen der Absperr-Bohrung 17 und der oberen
Fläche Ig der Grundplatte 1 trotz der Neigung der ersteren eine ausreichende Materialstärke ergibt, ist die Grundplatte
1 im Bereich des äusseren End-Abschnittes 17a der Absperr-Bohrung
17 mit einer Aufbeulung If versehen. Diese erstreckt sich in Richtung der Absperr-Bohrung 17 etwa bis zur Aussen-
509844/0280
wand 2b des Reservoirs 2d, so dass die obere Flasche Ig der
Grundplatte 1 in dem Bereich, in welchem der Teil 2 auf ihr aufliegt,
eben ist. Im übrigen sollte die Aufbeulung If im Bereich
der Seitenfläche Ie eine Breite, das heisst eine quer zur Absperr-Bohrung 17 gemessene Ausdehnung aufweisen, die
mindestens gleich dem Durchmesser des äussersten Abschnittes 17a der Absperr-Bohrung ist. Dadurch wird erreicht, dass das
die Absperr-Bohrung 17 umschliessende Material Überalls eine
ausreichende Dicke und Festigkeit aufweist. Andererseits sollte die Breite der Aufbeulung If nicht unnötig gross bemessen
sein, da sonst der am Boden aufliegende Bereich der Grundplatte 1 verkleinert und dadurch die Standfestigkeit des Hebers reduziert
wird. Die Breite der Aufbeulung sollte daher je nach dem Neigungswinkel der Absperr-Bohrung etwa gleich dem zweibis
dreifachen Durchmesser des äussersten Abschnittes der Absperr-Bohrung sein.
Die Grundplatte 1 besteht aus einem Walzmaterial, und zwar vorzugsweise aus Walzstahl. Bei der Herstellung der Grundplatte
wird diese zuerst auf die vorgesehene Grosse zugeschnitten. Dann wird in'ihrem durch die Seitenfläche Ie begrenzten Randabschhitt
mit Hilfe eines Druckwerkzeuges durch eine Kaltverformung die Aufbeulung If hergestellt. Die derart durch eine plastische Deformation
hergestellte Aufbeulung weist im wesentlichen die gleiche
Materiäldicke auf wie der restliche Bereich der Grundplatte 1. Nach der Bildung der Aufbeulung If werden dann die verschiedenen
Bohrungen in die Grundplatte gebohrt, gereihigt und dann die Mündungen der horizontalen Bohrungen 13a und l4a" verschlossen.
Anschliessend können der Teil 2 und der Pumpzylinder 5 etwa durch eine Reibschweissung an der Grundplatte angeschweisst und
schliesslich noch die beweglichen Elemente montiert werden.
Zum Öffnen und Schliessen des Absperrorgans wird vorteilhafterweise
die mit 12 bezeichnete, auch zum Betätigen des Pumpkolbens dienende Stange verwendet.
509844/0280
Die im wesentlichen durch ein Rohr 12c gebildete Stange 12 weist an einem ihrer Enden einen in das Rohr 12c eingesetzten
Zapfen 12a auf. Dieser ist mit einer Quernut 12b versehen, die so bemessen ist, dass die Stange 12, wie dies in der Figur
1 dargestellt ist, über den Flügel 20c des verstellbaren Bolzens
20 gesteckt werden kann, so dass die Stange 12 in dieser Stellung drehfest mit dem Bolzen 20 verkuppelt ist. Der mit der Nut
12b versehene Zapfen 12a und der Flügel 20c bilden also Kupplungsmittel 12a,12b,20c und ermöglichen, eine Drehbewegung von der
Stange 12 auf den Bolzen 20 zu übertragen. Zweckmässigerweise sind das Stangenende und der Flügel 20 so ausgebildet, dass die
Stange 12 beim Aufstecken zentriert wird und sich beim Drehen in radialer Richtung nicht verschieben kann. Eine solche koaxiale
Führung kann etwa dadurch erreicht werden, dass die Nut 12b sich nur bis zur Innenfläche der Rohrwand erstreckt und dass die Ausdehnung
des Flügels in radialer Richtung etwas kleiner ist als der Innenradius des Rohres 12c. Die eine Länge von etwa 250 mm
bis 500 mm aufweisende Stange 12 ist an ihrem dem Bolzen 20 abgewandten, in der Figur 1 nicht dargestellten Ende vorzugsweise
mit einem abgewinkelten Abschnitt oder mit einem Querstab versehen, der eine Art Kurbelgriff bildet und das Drehen der Stange
erleichtert. Die radiale Ausdehnung dieses Kurbelgriffes muss selbstverständlich so auf die Länge der Stange 12 und den Neigungswinkel
des Bolzens 12 abgestimmt sein, dass der Kurbelgriff in keiner Drehstellung den Boden berührt, auf dem der Heber aufgestellt
ist.
Die vorstehend beschriebene Ausbildung ist insbesondere für Heber
vorteilhaft, die zum Heben von Lasten mit einem Gewicht bis zu etwa 5 Tonnen und zum Mitführen in Personenwagen bestimmt
sind. Dadurch, dass beide Rückschlagventile und das Entlastungs-Absperrorgan
in der Grundplatte angeordnet werden, können das Gewicht und die Herstellungskosten des Hebers relativ klein gehalten
werden. Die Neigung der Absperr-Bohrung 17 und des Bolzens
09844/028
20 ermöglicht dabei, dass das Absperrorgan zum Entlasten des Hebezylinders und Absenken des Hebekolbens mit Hilfe der Stange
12 bequem geöffnet und nachher wieder verschlossen werden kann.
509844/0280
Claims (9)
- PATENTANSPRÜCHEJHydrauliseher Heber mit einer Grundplatte, auf der ein Pumpzylinder, ein Hebezylinder und ein diesen konzentrisch umschliessendes Reservoir befestigt ist, das über einen ersten durch die Grundplatte verlaufenden Durchgang und ein erstes, beim Pumpen die Ausströmung eines Hydraulikmittels aus dem Reservoir ermöglichendes Rückschlagventil mit dem Pumpzylinder verbunden ist, der über einen zweiten durch die Grundplatte verlaufenden Durchgang und ein zweites, beim Pumpen die Ausströmung des Hydraulikmittels aus dem Pumpzylinder ermöglichendes Rückschlagventil mit dem Hebezylinder verbunden ist, und wobei der Hebezylinder über einen Entlastungs-Durchgang und ein einen verstellbaren Bolzen aufweisendes Absperrorgan mit dem Reservoir verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass der verstellbare Bolzen (20) in einer sich in der Grundplatte (1) befindenden Absperr-Bohrung (17) geführt ist, die einen als Verschluss-Sitz ausgebildeten Abschnitt (17c) und beidseitig von diesem je einen Abschnitt (17b, 17d) aufweist, wobei einer der beiden letztgenannten Abschnitte (17b, 17d) durch eine erste Verbindungs-Bohrung (18) mit dem Reservoir (2d) und der andere durch eine zweite Verbindungs-Bohrung (19) mit dem Hebezylinder ( 2a) verbunden ist, dass die Absperr-Bohrung (17) gegen den Ranc (Ie) der Grundplatte (1) hin ansteigt und dass die Grundplatte (1) aus einem Walzmaterial besteht und im Bereich des äusseren End-Abschnittes (17a) der Absperr-Bohrung (17) eine durch Verformen erzeugte, sich ungefähr bis zur Aussenwand (2b) des Reservoirs (2d) erstreckende Aufbeulung (If) aufweist, wobei das Walzmaterial im Bereich der Aufbeulung (If) im wesentlichen die gleiche Dicke hat wie im restlichen Bereich der Grundplatte (1).
- 2.Hydrauliseher Heber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der verstellbare Bolzen (20) einen mit einem Aussengewinde versehenen Abschnitt (20b) und die Absperr-Bohrung (17) einen mit einem entsprechenden Innengewinde versehenen Abschnitt (17a) aufweist.509844/0280
- 3.Hydrauliseher Heber nach" Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine auf das freie Ende des verstellbaren Bolzens (20) des Absperrorganes (17c, 20, 21) aufsteckbare Stange (12) vorhanden ist, wobei die erstere und der Bolzen (20) Kupplungsmittel (12a, 12b, 20c) aufweisen, die die Übertragung einer Drehbewegung der Stange (12) auf den Bolzen (20) ermöglichen.
- 4.Hydrauliseher Heber nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel zwischen der Absperr-Bohrung (17) und der Auflagefläche (Ic) der Grundplatte (1) 5° bis 20° beträgt.
- 5.Hydrauliseher Heber nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das die Grundplatte (1) bildende Walzmaterial Stahl ist.
- 6.Hydrauliseher Heber nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Absperr-Bohrung (17) gegen die Achse (2f) des Hebezylinders (2a) gerichtet ist.
- 7.Hydraulischer Heber nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilsitze (13d, l4d) für das erste und zweite Rückschlagventil (13d, 15, l4d, 16) durch je einen Abschnitt des durch die Grundplatte (1) verlaufenden ersten, beziehungsweise zweiten Durchganges (13, 1*0 gebildet werden.
- 8.Verfahren zur Herstellung eines hydraulischen Hebers nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rand-Abschnitt der Grundplatte (1) durch eine plastische Deformation mit einer Aufbeulung (If) versehen wird.
- 9.Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufbeulung (If) durch eine Kaltverformung gebildet wird.609844/0280
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH564474A CH580027A5 (de) | 1974-04-25 | 1974-04-25 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2425231A1 true DE2425231A1 (de) | 1975-10-30 |
| DE2425231B2 DE2425231B2 (de) | 1977-12-22 |
| DE2425231C3 DE2425231C3 (de) | 1978-08-10 |
Family
ID=4297054
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2425231A Expired DE2425231C3 (de) | 1974-04-25 | 1974-05-24 | Hydraulischer Heber |
Country Status (11)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS5710038B2 (de) |
| BE (1) | BE828337A (de) |
| CA (1) | CA1027107A (de) |
| CH (1) | CH580027A5 (de) |
| DE (1) | DE2425231C3 (de) |
| ES (1) | ES436851A1 (de) |
| FR (1) | FR2268743B1 (de) |
| GB (1) | GB1462549A (de) |
| NL (1) | NL178780C (de) |
| SE (1) | SE394104B (de) |
| ZA (1) | ZA744411B (de) |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS5431676U (de) * | 1977-08-05 | 1979-03-01 | ||
| JPS6069295U (ja) * | 1983-10-18 | 1985-05-16 | 株式会社マサダ製作所 | オイルジヤツキ |
| CN2136233Y (zh) * | 1992-10-18 | 1993-06-16 | 陈海亮 | 快动油压千斤顶 |
| JPH07210648A (ja) * | 1994-01-21 | 1995-08-11 | Fuji Tekunika:Kk | 多点数数取装置 |
-
1974
- 1974-04-25 CH CH564474A patent/CH580027A5/xx not_active IP Right Cessation
- 1974-05-24 DE DE2425231A patent/DE2425231C3/de not_active Expired
- 1974-07-09 ZA ZA00744411A patent/ZA744411B/xx unknown
-
1975
- 1975-04-11 NL NLAANVRAGE7504328,A patent/NL178780C/xx not_active IP Right Cessation
- 1975-04-17 GB GB1586875A patent/GB1462549A/en not_active Expired
- 1975-04-22 ES ES436851A patent/ES436851A1/es not_active Expired
- 1975-04-24 JP JP5017975A patent/JPS5710038B2/ja not_active Expired
- 1975-04-24 BE BE155728A patent/BE828337A/xx not_active IP Right Cessation
- 1975-04-24 FR FR7512891A patent/FR2268743B1/fr not_active Expired
- 1975-04-24 CA CA225,390A patent/CA1027107A/en not_active Expired
- 1975-04-25 SE SE7504852A patent/SE394104B/xx not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL178780B (nl) | 1985-12-16 |
| ES436851A1 (es) | 1976-12-01 |
| ZA744411B (en) | 1975-09-24 |
| CH580027A5 (de) | 1976-09-30 |
| DE2425231C3 (de) | 1978-08-10 |
| DE2425231B2 (de) | 1977-12-22 |
| CA1027107A (en) | 1978-02-28 |
| SE7504852L (sv) | 1975-10-27 |
| FR2268743B1 (de) | 1978-09-01 |
| JPS50149051A (de) | 1975-11-28 |
| JPS5710038B2 (de) | 1982-02-24 |
| FR2268743A1 (de) | 1975-11-21 |
| GB1462549A (en) | 1977-01-26 |
| NL7504328A (nl) | 1975-10-28 |
| BE828337A (fr) | 1975-08-18 |
| NL178780C (nl) | 1986-05-16 |
| SE394104B (sv) | 1977-06-06 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE4221003A1 (de) | Hilfsvorrichtung zum Öffnen/Schließen für ladedeckseitige Platte | |
| DE1920311U (de) | Vorrichtung fur fahrzeug mit hydraulischen bremsen zur veranderung der bremskraft auf die fahrzeugraeder in abhangigkeit von der radlast. | |
| DE2066194C2 (de) | ||
| DE3807759A1 (de) | Scherenwagenheber | |
| DE20209473U1 (de) | Handwerkzeug in Form einer Zange zum Aufweiten von Hohlkörpern | |
| DE2164014C3 (de) | Hydraulischer Garagen-Wagenheber | |
| DE2425231A1 (de) | Hydraulischer heber | |
| EP0308468B1 (de) | Hydraulische einkolbenpumpe für eine handbetätigung | |
| DE2833924A1 (de) | Hydraulische schaltgruppe | |
| DE69826085T2 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Flügeldämpfers | |
| DE2614754A1 (de) | Pneumatischer wagenheber | |
| DE3533108C2 (de) | ||
| DE3004218A1 (de) | Hoehenverstellbare sattelkupplung | |
| DE102005021206B4 (de) | Scharnier und Aufhängevorrichtung für eine Kraftfahrzeugtür | |
| DE3102121C2 (de) | ||
| DE60011220T2 (de) | Wagenheber | |
| DE19741983A1 (de) | Greifer mit kugelgelagerten Backen | |
| DE3611245A1 (de) | Blechverbindung mit einem verbindungselement mit schaft und kopf | |
| DE3137938C2 (de) | Bohrwerkzeug zur Herstellung einer hinterschnittenen Erweiterung in einer Blindbohrung | |
| DE4413560C2 (de) | Hydraulik-Steuervorrichtung für Rettungsgeräte | |
| DE2227430B2 (de) | Kuppelglied einer Hubvorrichtung für sperrige, schwere Lasten mit Eckbeschlägen, wie Container, insbesondere Wechselbrücken | |
| DE29803330U1 (de) | Hubvorrichtung | |
| DE3240919A1 (de) | Eisenbahn-trichterwagen | |
| DE19831546C1 (de) | Senkbremseinrichtung für hydraulische Hebebühnen | |
| DE881255C (de) | Hydraulischer Lastenheber |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |