DE2419483B2 - Sitzmöbel mit Nackenstütze - Google Patents

Sitzmöbel mit Nackenstütze

Info

Publication number
DE2419483B2
DE2419483B2 DE2419483A DE2419483A DE2419483B2 DE 2419483 B2 DE2419483 B2 DE 2419483B2 DE 2419483 A DE2419483 A DE 2419483A DE 2419483 A DE2419483 A DE 2419483A DE 2419483 B2 DE2419483 B2 DE 2419483B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
seating furniture
support struts
furniture according
locking
guide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE2419483A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2419483C3 (de
DE2419483A1 (de
Inventor
Manfred 7141 Steinheim Elzenbeck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AUGUST FROESCHER KG 7141 STEINHEIM
Original Assignee
AUGUST FROESCHER KG 7141 STEINHEIM
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AUGUST FROESCHER KG 7141 STEINHEIM filed Critical AUGUST FROESCHER KG 7141 STEINHEIM
Priority to DE2419483A priority Critical patent/DE2419483C3/de
Priority to ZA00752096A priority patent/ZA752096B/xx
Priority to US05/568,275 priority patent/US3979150A/en
Priority to CA224,921A priority patent/CA1039639A/en
Publication of DE2419483A1 publication Critical patent/DE2419483A1/de
Publication of DE2419483B2 publication Critical patent/DE2419483B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2419483C3 publication Critical patent/DE2419483C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C7/00Parts, details, or accessories of chairs or stools
    • A47C7/36Support for the head or the back
    • A47C7/38Support for the head or the back for the head

Landscapes

  • Chairs For Special Purposes, Such As Reclining Chairs (AREA)
  • Chair Legs, Seat Parts, And Backrests (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Sitzmöbel mit den im Oberbegriff des Anspruches 1 aufgeführten Merkmalen.
Sitzmöbel dieser Art sind bekannt und finden insbesondere als Kraftfahrzeugsitze Verwendung, bei denen die Nackenstütze in erster Linie der Sicherheit des Benutzers und erst in zweiter Linie der Bequemlichkeit desselben dient.
Aus dem deutschen Gebrauchsmuster 16 27 472 ist eine Kopflehne für Sitzmöbel, beispielsweise in Fahrzeugen vornehmlich in Überlandomnibussen bekannt, welche ein Stahlrohrgestell aufweisen. Die Nackenstütze bzw. das Kopfpolster wird von zwei Führungsbolzen getragen, die fest mit einem Kopfstück verbunden sind, welches entweder an einem Rohrbügel des Sitzes oder der Nackenstütze außenliegend und sichtbar befestigt wird. Sie sind in einer Führungslasche gehalten und zur Höhenverstellung verschiebbar, wobei die Führungsbolzen Ringnuten aufweisen, in welche Kugelschnepper eingreifen, die in der Führungslasche angeordnet sind und das Arretieren in verschiedenen Höhenlagen ermöglichen. Alle Bauteile liegen außerhalb der Polsterung und die Führungsstifte ragen im
so abgenommenen Zustand entweder von der Halterung an der Lehne oder von der Kopfstütze weg. Für einen Einbau in ansprechende Polstermöbel im Wohn- oder Bürobereich ist diese Konstruktion nicht geeignet, zumal die Führungsbolzen auch nicht getrennt abnehmbar sind.
Aus dem deutschen Gebrauchsmuster 72 43 913 ist eine höhenverstellbare Kopfstütze für Kraftfahrzeuge, insbesondere eine lösbare Kopfstütze bekannt. Bei dieser Anordnung greift ein durchgehender quer zur Verstellrichtung liegender Federstab als Rastelement in Kerben der vom Sitzgestell hochragenden Führungsstangen ein. Diese Konstruktionslösung verlangt, daß ein durchgehender Federstab untergebracht werden kann. Es wird schwierig sein, die Federkraft und die Haltekraft so abzustimmen, daß die Nackenstütze leicht zu bedienen ist. Ferner sieht die Konstruktion an der äußersten Vertiefung eine Arretierung für unbeabsichtigtes Herausziehen vor.
Aus der amerikanischen Patentschrift 35 72 834 ist eine Nackenstütze bekannt, welche um eine Drehachse entweder im Bereich der Nackenstütze oder im Bereich der Rückenlehne schwenkbar ist und die eine Höheneinstellung mit Einzelrastelementen aufweist. Diese haben nach außerhalb der Rückenlehne oder Nackenstütze ragende Handgriffe, welche im Genickbereich liegen und störend sein dürften. Bei der Höhenverstellung wird die Nackenstütze geradlinig verschoben. Die Haltestreben mit den Rasten sind von der Nackenstütze bzw. von der Halterung der Rückenlehne nicht abnehmbar, so daß sie stets herausstehen. Auch diese Konstruktion ist für Sitzmöbel im Wohn- und Bürobereich nicht geeignet.
Sitzmöbel mit Nackenstütze werden aber auch in zunehmendem Maße im häuslichen Bereich sowie bei anspruchsvolleren Büroausstattungen verwendet, da sie dem Benutzer die Möglichkeit bieten, sich wie in einem Ruhesessel oder dergleichen auszuruhen und zu entspannen, ohne daß sie mit entsprechend hohen und wuchtigen Lehnen ausgerüstet werden müssen, welche zu einer Gestaltung des Sitzmöbels führen, die aus räumlichen oder finanziellen Gründen in vielen Fällen nicht tragbar ist
Obwohl Sitzmöbel mit einer Nackenstütze gegenüber den bekannten Ruhesesseln mit hoher Lehne entscheidende Vorteile mit sich bringen, hat es sich gezeigt, daß auch Sitzmöbel mit fest montierter Nackenstütze noch nicht allen Erfordernissen gerecht werden, da es häufig nicht erwünscht ist, daß die nur gelegentlich, beispielsweise während der Mittagspause, benützte Nackenstütze ständig zu sehen ist und gelegentlich auch stört, da sie den Blick nach hinten behindert und überdies während der normalen Arbeitszeit eine »gemütliche« Note in das Büro bringt, die beispielsweise bei Publikumsverkehr aus psychologischen Gründen unerwünscht ist. Fest montierte Nackenstützen stören auch dort, wo mehrere Sitzmöbel für eine Besprechung oder dergleichen zusammengestellt werden, von denen einige eine Nackenstütze besitzen, während andere nicht mit einer solchen versehen sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Sitzmöbel vorzuschlagen, bei welchem die Nackenstütze in einfacher Weise angebracht, in der Höhe verstellt und entfernt werden kann, wobei zusätzlich angestrebt wird, daß sich das Sitzmöbel nach dem Abnehmen der Nackenstütze nicht von einem vergleichbaren Sitzmöbel, bei welchem von vornherein keine Möglichkeit für das Anbringen einer Nackenstütze besteht, unterscheidet und die Bequemlichkeit nicht beeinträchtigt wird. Erfindungsgemäß ist für jede der Stützstreben in der Sitzlehne und in der Nackenstütze je ein Führungsteil mit einem Rastelement vorgesehen. Durch die Führungsteile mit ihren Rastelementen können die Stützstreben trotz der leichten Herausnehmbarkeit einfach, gut und sicher mit der Lehne und der Nackenstütze verbunden werden. Nach dem Herausnehmen der Stützstreben unterscheiden sich die Sitzmöbel nicht mehr von solchen üblicher Bauart. Höhenverstellung und herausnehmbare Verrastung können mit gleichartigen oder sogar gleichen Führungsteilen und Rasten gestaltet werden. Da die Stützstreben nicht nur aus der Sitzlehne, sondern auch aus der Nackenstütze herausgezogen werden können, ist die Nackenstütze leicht zu verpacken und zu lagern, da Stützstreben nicht mehr störend aus ihr hervortreten.
Wenn gemäß Anspruch 2 die Führungsteile zu Führungsblöcken zusammengefaßt sind, so wird die Herstellung erleichtere und vor allem ohne die Gefahr von Montageungenauigkeiten eine gute Ausrichtung der Führungsöffnungen gewährleistet, so daß das Einstecken, Höhenverstellen und Herausziehen keine Schwierigkeiten bietet.
Wenn die Rastelemente gemäß Anspruch 3 als Raststifte ausgebildet sind, so wird einerseits eine gut federnde und gut rastende, flach bauende Konstruktion ermöglicht und andererseits mit einfachen Mitteln
ίο sichergestellt, daß die Rastelememe nicht zu tief in die Führungsöffnungen ragen, so daß die Stützstreben gut eingesteckt werden können. Die Ausbildung nach Anspruch 4 gewährleistet eine gute Beweglichkeit, Verrastung und Unterbringung ausreichend starker, eine günstige Elastizität aufweisender Federn.
Wenn die Stützstreben nach Anspruch 5 ausgebildet sind, brauchen keine weiteren Löseteile für die Rasten vorgesehen zu werden, weil man die Stützstreben im Bedarfsfalle verdrehen und dadurch die Rasten lösen kann, um die Nackenstützen abzunehmen.
Wenn die Stützstreben gemäß Anspruch 6 abgewinkelt sind, bewegt sich die Nackenstütze bei der Verstellung nach oben gleichzeitig relativ zur Rückenlehne etwas nach vorn, wodurch die Bequemlichkeit verbessert wird und die Nackenstütze verschiedenen Sitzpositionen und Körpergrößen besser angepaßt werden kann. Wenn die Stützstreben zudem verdrehbar sind, braucht die Nackenstütze zum Lösen der Verrastung nur an der einen Seite nach unten gedruckt
jo zu werden. Es ergibt sich dann eine parallelogrammartige Verscnwenkung, die zu einer Verdrehung der Stützstreben und einem Herausdrücken der Raststifte aus den Nuten führt.
Um zu verhindern, daß eine solche Drehbewegung und Entriegelung unbeabsichtigt erfolgt, schlägt Anspruch 7 ein Sicherungselement vor, welches nach den Ansprüchen 8 bis 10 vorteilhaft ausgebildet sein kann und gleichzeitig als Hebel zur Herbeiführung einer Drehbewegung der Stützstreben zum Lösen derselben dienen kann. Durch das Einschrauben oder Verrasten wird der Sicherungsstift gegen Verlust gesichert. Er kann aber auch nur durch Einstecken in passende Bohrungen einen Preßsitz erhalten und dadurch gesichert Bein.
Die in den Ansprüchen 11 bis 13 aufgeführten vorteilhaften Ausgestaltungen sichern einerseits gute Einrastungen in den gewünschten Stellungen und verhindern andererseits ein unbeabsichtigtes Herausziehen. Die Ausgestaltung nach Anspruch 14 trägt zu einem leichten Einführen der Stützstreben im Bedarfsfall bei. Die Ausgestaltung nach Anspruch 15 vermeidet einerseits störende und arbeitsaufwendige besondere Einführöffnungen in der Polsterung und gewährleistet andererseits sowohl bei eingesteckter als auch bei abgenommener Nackenstütze ein ansprechendes Bild des Sitzmöbels.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert und beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht eines Sitzmöbels gemäß der Erfindung;
F i g. 2 eine vergrößerte Detaildarstellung eines Querschnitts durch ein Sitzmöbel gemäß F i g. 1 im bereich des oberen Endes der Sitzlehne und im Bereich der Nackenstütze und
F i g. 3 eine Vorderansicht der Befestigungselemente für die Nackenstütze.
Wie aus F i g. 1 der Zeichnung deutlich wird, besitzt
das Sitzmöbel 10 einen Fuß 12, beispielsweise in Form eines Drehgestells, eine Sitzfläche 14, eine Sitzlehne 16 und eine daran mittels Stützstreben 18 befestigte Nackenstütze 20.
Wie Fig.2 zeigt, sind die aus rundem Material gefertigten Stützstreben 18 derart abgewinkelt, daß sich ein unterer Abschnitt 18a ergibt, welcher parallel zu der gegenüber der Horizontalen schräg nach hinten geneigten Sitzlehne 16 verläuft, und daß sich ein oberer Abschnitt 18f> ergibt, welcher bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel im wesentlichen senkrecht verläuft und die Nackenstütze 20 trägt.
Für jede der Stützstreben ist in der Sitzlehne 16 und in der Nackenstütze 20 jeweils ein Führungsteil 22 vorgesehen, welches eine Führungsöffnung 24 besitzt, in welche jeweils ein federbelastetes Rastelement in Form eines zylindrischen Raststiftes 26 hineinragt. Die Führungsteile 24 sind in der Sitzlehne 16 und in der Nackenstütze 20 jeweils zu einem Führungsblock 28 zusammengefaßt, wie dies besonders aus der Fig.3 deutlich wird. Zur Sicherung gegen eine unerwünschte Drehung sind die beiden Stützstreben 18 durch einen Sicherungsstift 30 miteinander verbunden, welcher Querbohrungen 32 in den Stützstreben 18 durchgreift. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Sicherungsstift dicht oberhalb der Sitzlehne 16 angeordnet, um die Stellbewegung der Nackenstütze 20 nicht zu beeinträchtigen.
Wie F i g. 2 zeigt, weist die Sitzlehne 16 bei dem betrachteten Ausführungsbeispiel eine Lehnenschale 34 auf, die beispielsweise aus Holz oder Kunststoff bestehen kann und im ganzen der Körperform entsprechend ausgebildet ist und leichte Seitenwände 36 mit der Konturlinie 38 hat. Die Lehnenschale 34 ist mit einer nicht dargestellten Polsterung versehen. Bei der Herstellung des Sitzmöbels wird mit der Lehnenschale 34 ein Führungsblock 28 verbunden, insbesondere mittels Schrauben 40 verschraubt, die in Gewindebuchsen 42 an der Lehnenschale 34 eingreifen. Anschließend wird die Polsterung der Sitzlehne 16 in üblicher Weise angebracht, wobei sie sich über die Kante der Lehnenschale 34 erstrecken und dort mit einem Kunststoffprofil befestigt werden kann. In dem Polsterbezug werden die Nähte so gelegt, daß jeweils eine Naht gerade an den Stellen verläuft, an denen die Stützstreben aus der Polsterung austreten. Genau oberhalb jeder Führungsöffnung kann die Naht dann für ein kurzes Stück unterbrochen werden, um das Einsetzen der Stützstreben 18 zu ermöglichen. Diese Ausgestaltung der Polsterung bzw. des Polsterbezuges bringt es mit sich, daß es dem fertiggestellten Sitzmöbel zunächst nicht anzusehen ist, daß es für die Anbringung einer Nackenstütze vorbereitet ist. Ein solches Sitzmöbel läßt sich daher ohne weiteres beispielsweise in einem Konferenzraum zusammen mit anderen gleichartigen Sitzmöbeln aufstellen, an denen keine Nackenstütze angebracht werden kann.
Die Nackenstütze 20 besteht ebenfalls aus einer festen Schale 44, an welcher ein Führungsblock 28 mittels Schrauben 40 befestigt ist, sowie aus einer mit der Schale 44 verbundenen, den Führungsblock 28 überdeckenden Polsterung. Auch an der Nackenstütze 20 kann wieder eine Naht mit Unterbrechungen vorgesehen sein, durch die die Stützstreben 18 eingeführt werden können.
Die Montage der Nackenstütze kann nun beispielsweise derart erfolgen, daß zunächst die Stützstreben 18 mit ihrem Teilstück 18a in die Führungsöffnungen 24 des mit der Sitzlehne 16 verbundenen Führungsblocks 28 eingeführt werden. Dabei gelangt das untere Ende des Teilstückes 18a der jeweiligen Stützstrebe 18 in Kontak mit dem federbelasteten Raststift 26 in der Führungsöffnung 24. An dem unteren Ende der Stützstrebe 18 isi eine schräge Führungsfläche 48 vorgesehen, die einerseits das Einführen der Stützstreben 18 erleichteri und andererseits eine solche winkelmäßige Ausrichtung der Stützstrebe 18 gegenüber der Führungsöffnung 24
ίο erzwingt, daß der Raststift 26, dessen beide Enden von Druckfedern 50 in Richtung auf die Längsachse der Führungsöffnung 24 gedrückt werden, in eine auf die Führungsfläche 48 folgende Rastnut 52 des unteren Teilstücks 18a der Stützstrebe 18 einfallen kann. Diese Rastnut 52 ist, wie aus Fig.2 deutlich wird, so ausgebildet, daß einem weiteren Einschieben der Stützstrebe 18 ein erheblicher Widerstand entgegenge setzt wird, der unter normalen Umständen nichi überwunden wird. Außerdem ist die Rastnut 52 so tief, daß die Stützstrebe 18 nach dem Einrasten des Raststiftes 26 normalerweise auch nicht mehr nach oben herausgezogen werden kann, ohne daß sie zuvor gedreht wird, um die Verriegelung zwischen Rastnut 52 und Raststift 26 zu lösen.
Nachdem beide Raststifte 26 in den unteren Führungsblock 28 eingerastet sind und damit, wie oben ausgeführt, praktisch fest mit der Sitzlehne 16 verbunden sind, kann auf die oberen Enden der Stützstreben 18 die Nackenstütze 20 aufgesteck werden. Auch an den Enden der oberen Teilstücke iS der Stützstreben 18 sind wieder Führungsflächen 48 vorgesehen, welche die Raststifte 26 in den Führungs öffnungen 24 des oberen Führungsblocks 28 so wer zurückdrängen, daß die Stützstreben 18 bis zu einer obersten Rastnut 54 eingeschoben werden können, in welche dann die zugeordneten Raststifte 26 einfallen, Die oberste Rastnut 54 besitzt eine von unten nach oben zunehmende Tiefe, so daß die Nackenstütze 20 nach dem Einrasten der Raststifte 26 mit normalem Kraftaufwand nicht mehr nach oben abgezogen werden kann. Dagegen ist es möglich, die Nackenstütze 20 noch weiter nach unten zu verschieben, wo längs der oberen Teilstücke iSb der Stützstreben 18 weitere Rastnuten 56 vorgesehen sind, die dazu dienen, die Nackenstütze 20 in verschiedenen Höhen verstellbar zu sichern. Die weiteren Rastnuten 56 sind so flach, daß die Nackenstütze 20 leicht auf die gewünschte Höhe eingestellt werden kann und andererseits so tief, daß ein unerwünschtes Verrutschen der Nackenstütze 20 be bestimmungsgemäßem Gebrauch verhindert wird.
Aus der vorstehenden Beschreibung wird deutlich, daß der Sicherungsstift 30 bei der Montage deij Nackenstütze 20 zu einem beliebigen Zeitpunkt in diq Querbohrungen 32 der Stützstreben 18 eingesetz werden kann. Wenn die Nackenstütze 20 dagegen entfernt werden soll, muß zunächst der Sicherungsstif' 30 außer Eingriff mit mindestens einer der Querbohrungen 32 gebracht werden. Um nun die Verriegelung mii den Raststiften 26 zu lösen, müssen die Stützstreben If verdreht werden. Das kann einerseits mit den· Sicherungsstift 30 geschehen. Wegen der Abwinkelunj der Stützstreben 18 läßt sich die Rastung bei dei erfindungsgemäßen Ausführungsform jedoch viel leich ter dadurch lösen, daß man auf die eine Seite dei
Nackenstütze 20 drückt. Da beide Teilstücke dej Stützstreben 18 parallel in den Führungsöffnungen der Führungsblöcke geführt sind, ergibt sich durch daJ Herunterdrücken eine Verschwenkung der Stützstrebei]
und damit eine Verdrehung derselben in ihren Führungsöffnungen, wodurch die Raststifte 26 aus den Rastnuten herausgedrückt werden und dann die Stützstreben 18 aus der Sitzlehne 16 und/oder der Nackenstütze 20 herausgezogen werden können, so daß das Sitzmöbel 10 wieder wie ein völlig normaler Stuhl oder Sessel ohne Nackenstütze wirkt.
Obwohl durch die Kombination der verschiedenen bei dem betrachteten Ausführungsbeispiel verwirklichten Konstruktionsmerkmale besonders vorteilhafte Ergebnisse erzielt werden, versteht es sich, daß hinsichtlich der Einzelheiten zahlreiche Änderungen vorgenommen werden können, ohne den Grundgedanken der Erfindung zu verlassen. So ist es beispielsweise möglich, die Führungsöffnungen in einzeln montierten Führungsstücken vorzusehen und diese oder den unteren und/oder den oberen Führungsblock 28 auf der Außenseite der Lehnenschale 34 bzw. der festen Schale 44 der Nackenstütze 20 zu montieren; die Führungsblöcke 28, welche im allgemeinen aus Kunststoff bestehen, müssen in diesem Fall lediglich entsprechend abgerundet werden, um eine Verletzungsgefahr zu vermeiden. Das Anbringen der Führungsblöcke auf der Außenseite der festen Schalen ist besonders dort vorteilhaft, wo keine oder nur eine dünne Polsterung existiert, oder wo bereits vorhandene Sitzmöbel nachträglich so umgerüstet werden sollen, daß das Anbringen einer Nackenstütze möglich ist. Außerdem müssen die Rastelemente nicht unbedingt Raststifte sein, obwohl diese sich in der Praxis sehr bewährt haben. Es ist beispielsweise möglich, klinkenförmige Rastelemente zu verwenden, welche bei entsprechend gestalteten Rastnuten ebenfalls ein Einschieben der Stützstreben in die Führungsöffnungen gestatten, ein Herausziehen der Stützstreben 18 ohne eine vorangegangene Drehung jedoch verhindern. Wenn es nicht erwünscht ist, daß die Drehbewegung der Stützstreben zum Entriegeln derselben bezüglich der Sitzlehne gleichzeitig eine Entriegelung bezüglich der Nackenstütze zur Folge hat, können die Rastnuten des oberen Teilstücks der Stützstreben um einen größeren Teil des Umfangs derselben herumgeführt werden, so daß zum Lösen der
ίο Verriegelung mit der Nackenstütze eine zusätzliche Drehung der Stützstreben erforderlich ist. Schließlich können auch bei dem erfindungsgemäßen Sitzmöbel Nackenstützen verwendet werden, welche gegenüber den Stützstreben schwenkbar sind. Dies ist jedoch im allgemeinen nicht erforderlich, da durch das Abwinkein der Stützstreben gewährleistet ist, daß die Nackenstütze in jeder eingestellten Höhe die richtige Lage bezüglich der Sitzlehne einnimmt.
Aus der vorstehenden Beschreibung wird deutlich, daß man für die Stützstreben im Normalfall ein Material mit rundem Querschnitt verwenden wird, wie dies auch die Zeichnung zeigt, und daß man in der Regel überdies mit Rastnuten arbeiten wird, welche Zylinderflächen besitzen. Die Erfindung läßt sich jedoch auch mit Stützstreben elliptischen Querschnitts verwirklichen oder mit Stützstreben, die einen anderen unrunden Querschnitt besitzen. Günstig wären beispielsweise Stützstreben mit D-förmigem Querschnitt, deren abgeflachter Teil die Rastnuten trägt. Entscheidend ist für die vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung, daß die Stützstreben in ihren Führungen zum Entriegeln drehbar sind.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (15)

Patentansprüche:
1. Sitzmöbel mit einer an der Rückenlehne höhenverstellbar angebrachten Nackenstütze, die von zwei Stützstreben getragen wird, welche mit Rastnuten versehen sind, die mit Rastelementen in je einem Führungsteil für die Stützstreben in der Rückenlehne oder in der Nackenstütze zusammenwirken, dadurch gekennzeichnet, daß für jede der Stützstreben (18) in der Rückenlehne (16) und in der Nackenstütze (20) je ein Führungsteil (22) mit einem Rastelement (26) vorgesehen ist.
2. Sitzmöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Führungsteile (22) in der Nackenstütze (20) und in der Sitzlehne (16) jeweils zu einem Führungsblock (28) mit zwei Führungsbohrungen (24) zusammengefaßt sind, in welche jeweils mindestens ein federbelastetes Rastelement (26) .hineinragt.
3. Sitzmöbel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastelemente quer zur Längsachse der Stützstreben (18) angeordnete zylindrische Raststifte (26) sind.
4. Sitzmöbel nach Anspruch 3i, dadurch gekennzeichnet, daß die Raststifte (26) an beiden Enden durch Druckfedern (50) in Richtung auf die zugeordneten Führungsöffnungen (24) vorgespannt sind.
5. Sitzmöbel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützstreben (18) in ihren Führungsbohrungen (24) zur Entriegelung drehbar sind und vorzugsweise zylindrisch ausgebildet sind.
6. Sitzmöbel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein der Nackenstütze (20) zugewandter Abschnitt (ISb) der Stützstreben (18) in Richtung auf die Sitzfläche (14) gegenüber einem der Rückenlehne (16) zugewandten Abschnitt (18a^ abgewinkelt ist.
7. Sitzmöbel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Stützstreben über ein quer zu ihrer Längsachse verlaufendes Sicherungselement (30) miteinander verbunden sind.
8. Sitzmöbel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherungselement ein Sicherungsstift (30) ist, welcher in Querbohrungen (32) der Stützstreben (18) eingreift.
9. Sitzmöbel nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherungsstift (30) in mindestens eine der Querbohrungen (32) einschraubbar ist.
10. Sitzmöbel nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherungsstift (30) in mindestens einer der Querbohrungen (32) einrastbar ist.
11. Sitzmöbel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß vorzugsweise an den der Nackenstütze (20) zugewandten Abschnitten (ISb) der Stützstreben (18) mehrere, verschiedenen Höhenlagen zugeordnete nur eine geringe Ausrastkraft erfordernde Rastnuten (56) vorgesehen sind.
12. Sitzmöbel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß an den der Sitzlehne (16) zugewandten Abschnitten (XSa) der Stützstreben (18) mindestens eine Rastnut (52) vorgesehen ist, deren Form eine stärkere
Rastwirkung für Belastungen der Stützstreben (18) in Längsrichtung derselben ergibt als zwischen den Rastnuten (54, 56) der der Nackenstütze (20) zugewandten Abschnitte (\tb) der Stützelemente (18) und den ihnen zugeordneten Rastelementen (26).
13. Sitzmöbel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die in der höchsten Stellung der Nackenstütze (20) wirksamen Rastnuten (54) der der Nackenstütze (20) zugewandten Abschnitte (leider Stützstreben (18) eine von unten nach oben zunehmende Tiefe aufweisen, damit ein Abziehen der Nackenstütze (20) zumindest erschwert wird.
14. Sitzmöbel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Enden der Stützstreben (18) jeweils eine zu den Enden abfallende schräge Führungsfläche (48) vorgesehen ist.
15. Sitzmöbel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbohrungen (24) unter Nahtöffnungen der Polsterung liegen.
DE2419483A 1974-04-23 1974-04-23 Sitzmöbel mit Nackenstatze Expired DE2419483C3 (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2419483A DE2419483C3 (de) 1974-04-23 1974-04-23 Sitzmöbel mit Nackenstatze
ZA00752096A ZA752096B (en) 1974-04-23 1975-04-03 A chair having a vertically adjustable headrest
US05/568,275 US3979150A (en) 1974-04-23 1975-04-15 Chair having a vertically adjustable headrest
CA224,921A CA1039639A (en) 1974-04-23 1975-04-17 Chair having a vertically adjustable headrest

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2419483A DE2419483C3 (de) 1974-04-23 1974-04-23 Sitzmöbel mit Nackenstatze

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2419483A1 DE2419483A1 (de) 1975-11-13
DE2419483B2 true DE2419483B2 (de) 1978-10-12
DE2419483C3 DE2419483C3 (de) 1979-06-13

Family

ID=5913673

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2419483A Expired DE2419483C3 (de) 1974-04-23 1974-04-23 Sitzmöbel mit Nackenstatze

Country Status (4)

Country Link
US (1) US3979150A (de)
CA (1) CA1039639A (de)
DE (1) DE2419483C3 (de)
ZA (1) ZA752096B (de)

Families Citing this family (14)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2841494A1 (de) * 1978-09-23 1980-04-03 Hauni Werke Koerber & Co Kg Verfahren und anordnung zum kontinuierlichen erfassen des schuettgewichtes von koernigem, faserigem oder blattartigem gut
JPS6124116Y2 (de) * 1980-07-25 1986-07-19
JPS6027752U (ja) * 1983-08-02 1985-02-25 株式会社タチエス ヘッドレストの上下調節装置
JPS61128910A (ja) * 1984-11-26 1986-06-17 株式会社タチエス 車両用座席等のヘツドレスト装置
CA1265429A (en) * 1986-09-09 1990-02-06 John Collier Automotive head restraint
US4854642A (en) * 1988-01-15 1989-08-08 Hoover Universal, Inc. Head restraint guide assembly
US5662382A (en) * 1996-07-15 1997-09-02 Lear Corporation Vehicle seat with integral child restraint seat and interlocking headrest assembly
US5690387A (en) * 1996-10-28 1997-11-25 Sarti; Ronnie A. Removable headrest for chairs
IT1291007B1 (it) * 1997-01-14 1998-12-14 Bruzolo Manifatt Gestind Mb Appoggiatesta per sedili di autoveicoli
US5860177A (en) * 1997-04-22 1999-01-19 Jung; Brian H. Adjustable travel pillow
DE10161587A1 (de) 2001-12-14 2003-06-26 Dauphin Friedrich W Gmbh Stuhl
US20050093356A1 (en) * 2003-10-31 2005-05-05 Liu Da D. Wheeled chair having a clothes hanger
US9351578B2 (en) * 2008-03-17 2016-05-31 Alite Designs, Inc. Portable chairs and methods thereof
FR2959459B1 (fr) * 2010-04-30 2014-01-17 Faurecia Sieges Automobile Appui-tete pour siege de vehicule automobile

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3498672A (en) * 1968-03-05 1970-03-03 L F Grammes & Sons Inc Vehicle headrest construction

Also Published As

Publication number Publication date
CA1039639A (en) 1978-10-03
ZA752096B (en) 1976-03-31
DE2419483C3 (de) 1979-06-13
DE2419483A1 (de) 1975-11-13
US3979150A (en) 1976-09-07

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2419483C3 (de) Sitzmöbel mit Nackenstatze
EP0259609A2 (de) Stuhl
DE2506661C3 (de) Faltstuhl
DE4236834C2 (de) Sitzmöbel
DE4140638C2 (de) Kindersicherheitssitz
DE102011051966B4 (de) Stuhl
DE10133132A1 (de) Armstütze für Stühle
DE9404758U1 (de) Möbel, insbesondere Sitzmöbel, mit verschiebbaren Kissen, insbesondere mit verschiebbaren Rückenkissen
DE29617255U1 (de) Polstermöbelelement
DE1580623A1 (de) Sitz,insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE69403860T2 (de) Omnibussitz
WO1998017152A2 (de) Sitzmöbel
EP3791754B1 (de) Wandelbares sofa
DE102020124190B4 (de) Mehrteiliger Beschlag für ein Sitz- und/oder Liegemöbel, Sitz und/oder Liegemöbel, Verfahren zur Benutzung und Verwendung des mehrteiligen Beschlags
DE29703704U1 (de) Sitz-Liegemöbel
DE202017104400U1 (de) Sitz- und/oder Liegemöbel
DE29617154U1 (de) Polstersessel oder Polsterelement mit verstellbarem Sitz- und Rückenpolster
EP1112707B1 (de) Sitz-und/oder Liegevorrichtung
DE10216196B4 (de) Orthopädischer Fahrzeugsitz
EP0085134B1 (de) Sitz-Liege-Möbel mit mehreren Polsterteilen
EP4252589A1 (de) Lehnenvorrichtung für ein sitz- und/oder liegemöbelstück
DE202015106679U1 (de) Verstellbare Sitz- und/oder Liegemöbelanordnung sowie Möbelbeschlag für eine solche Sitz- und/oder Liegemöbelanordnung
DE1554090A1 (de) Metall- bzw. Stahl-Sitzmoebel
DE69005889T2 (de) Gelenkmechanismus für die Teile eines mehrfach verstellbaren Sofas.
DE7414078U (de) Sitzmöbel mit Nackenstütze

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
EHJ Ceased/non-payment of the annual fee