DE241585C - - Google Patents

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DE241585C
DE241585C DENDAT241585D DE241585DA DE241585C DE 241585 C DE241585 C DE 241585C DE NDAT241585 D DENDAT241585 D DE NDAT241585D DE 241585D A DE241585D A DE 241585DA DE 241585 C DE241585 C DE 241585C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J3/00Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels
    • C10J3/72Other features
    • C10J3/80Other features with arrangements for preheating the blast or the water vapour

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)

Description

KAISERLICHES
Es ist bekannt, Generatoren mit Kammern zwecks Ausnutzung der Wärme der Abgase mittels Rekuperation zu umgeben.
Auch die Ausnutzung der Wärme der Gase eines Generators in Kammern, welche mittels Regeneration abwechselnd betrieben werden, jedoch vom Generator getrennt sind, ist bekannt. Demgegenüber besteht das Wesen der vorliegenden Erfindung in erster Linie in dem ίο unmittelbaren Anbau von abwechselnd betriebenen Regenerationskammern an den Generator und rings um diesen. Hierdurch wird sowohl eine Ausnutzung der Strahlungswärme des Generators als auch, eine Ausnutzung der Eigenwärme der abziehenden Generatorgase mittels der erfahrungsgemäß die Eigenwärme der Gase viel vorteilhafter ausnützenden Regeneration erreicht. ■
Ferner erfolgt nach vorliegender Erfindung die Anordnung der Regenerationskammern rings um den Generator derart, daß sie unmittelbar aneinanderstoßen. Hierdurch, ist eine bedeutende Verminderung der große Wärmeverluste durch Strahlung bedingenden freien Oberfläche der Kammern gegeben.
Die unmittelbare Berührung der Regenerationskammern unter sich ermöglicht also weiterhin noch eine Ausnutzung der Strahlungswärme der Kammern nach dem Grundsatze der Rekuperation.
In der Zeichnung ist ein solcher Generator in einem Vertikalschnitt (Fig. 1) und einem Schnitt nach der Linie A-B (Fig. 2) dargestellt. Der zweckmäßig als Schacht nach dem Hochofenprofil ausgebildete Generator α ist beispielsweise von vier durch radiale Zwischenwände voneinander getrennten Kammern umgeben, von welchen jede durch zwei konzentrische, abwechselnd oben und unten mit Durchtrittsöffnungen c versehene Zwischenwände d in drei Abteilungen (Kanäle) b, b1, δ2 unterteilt ist. Die äußeren Kanäle b sind unten mit einem nach außen gehenden Rohrstutzen e versehen, durch den nach dem jeweiligen Zweck der Kammer entweder die durch einen Ventilator zugeführte Verbrennungsluft eintritt oder die abziehenden, oben bei f aus dem Generator in die Kammern übertretenden Generatorgase austreten. Die Verbrennungsluft tritt nach Durchstreichung der in jeder Kammer gebildeten Kanäle b, c, b1, c, &2 erwärmt bei g in den Generator ein. Die Ein- und Ausströmöffnungen f und g sind durch Schieber h bzw. i absperrbar, von denen je nach der jeweiligen Bestimmung der zugehörigen Kammer entweder der obere oder untere Schieber geöffnet, der andere dagegen geschlossen gehalten wird. Die Rohrstutzen e und die Durchtrittsöffnungen c in den Zwischenwänden d sowie die Öffnungen f und g sind horizontal gegeneinander versetzt, derart, daß die unteren Öffnungen an dem einen Ende der zugehörigen Kammer und die oberen Öffnungen an dem anderen Ende derselben Kammer liegen. Dadurch wird der Weg, den die Verbrennungsluft zum Generator oder die abziehenden Generatorgase zu nehmen haben, weiterhin verlängert. Eine weitere Verlängerung kann dadurch herbeigeführt werden, daß sämtliche oder, wie Fig. 1 zeigt, nur die äußeren Kanäle b, b1 mit Steingitterwerk ausgefüllt werden.
Beim Betrieb des Generators kann man die
Verbrennungsluft ζ. B. zuerst durch die bei χ, χ liegenden Kammern dem Generator zuführen und die Generatorgase durch die bei y, y liegenden Kammern abführen, wozu man alsdann bei den an χ, χ liegenden Kammern die oberen Öffnungen f und bei den an y, y liegenden Kammern die unteren Öffnungen g mittels der Schieber h bzw. i abschließt. Es zieht somit die Verbrennungsluft in den bei χ, χ liegenden
ίο Kammern in deren äußeren Kanal b zuerst in die Höhe, tritt dann in den Kanal δ1 der gleichen Kammern über, zieht nach unten, gelangt alsdann in den Kanal b2 und tritt aus diesem bei g in den Generator über. Die Generatorgase dagegen treten bei f aus dem Generator in den Kanal &2;der bei y, y liegenden Kammern, ziehen in diesen nach unten, treten in die Kanäle b1 der gleichen Kammern über, ziehen in diesen nach oben, streichen hier in den Kanal b und aus diesem unten durch die Rohrstutzen e nach der Verbrauchsstelle. Haben die bei y, y liegenden, von den abziehenden Heizgasen durchzogenen Kammern die Eigenwärme der ersteren erreicht, so werden nach Umstellung der Schieber h, i nunmehr die bei χ, χ liegenden abgekühlten Kammern zur Generatorgasabführung und die bei y, y liegenden erwärmten Kammern zur Zuführung der Verbrennungsluft benutzt, bis sich diese Kammern wieder abgekühlt und die bei χ, χ liegenden auf die Eigenwärme der abziehenden Generatorgase erwärmt haben.
Gegebenenfalls kann die vorgewärmte Verbrennungsluft, bevor sie in den Gaserzeuger gelangt, in bekannter Weise mit Wasserdampf gesättigt werden. Auch kann mittels Ejektors Dampf direkt in die Luftdüsen eingeführt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Gaserzeuger mit abwechselnd betriebenen Regenerationskammern, dadurch gekennzeichnet, daß die letzteren unmittelbar an den Gaserzeugerschacht und rings um ihn angebaut sind und unmittelbar aneinanderstoßen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE972335C (de) * 1944-04-19 1959-07-02 Demag Ag Verfahren und Vorrichtung zur Ausnutzung der fuehlbaren Waerme von Nutzgas aus Gaserzeugern

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE972335C (de) * 1944-04-19 1959-07-02 Demag Ag Verfahren und Vorrichtung zur Ausnutzung der fuehlbaren Waerme von Nutzgas aus Gaserzeugern

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