DE2415366B2 - Schaltungsanordnung zum erzeugen eines bezugssignals fuer einen in einem magnetbandgeraet vorgesehenen bandgeschwindigkeitsregler - Google Patents
Schaltungsanordnung zum erzeugen eines bezugssignals fuer einen in einem magnetbandgeraet vorgesehenen bandgeschwindigkeitsreglerInfo
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Description
45
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zum Erzeugen eines Bezugssignals für einen in
einem Magnetbandgerät vorgesehenen Bandgeschwindigkeitsregler, dem das Bezugssignal als Geschwindigkeitssollsignal
zugeführt wird, wobei das Bezugssignal in Abhängigkeit von einem Stop- und Startsignal dem
Stillstand eines Magnetbandes oder dem Lauf des Magnetbandes mit Nenngeschwindigkeit zugeordnete
Werte annimmt und nach jedem Auftreten des Stopsignals sofort den dem Stillstand zugeordneten Wert annimmt.
Bei einer Speicherung von digitalen Daten auf einem Magnetband werden die Daten üblicherweise in Form
von Datenblöcken auf das Magnetband aufgeschrieben. Die Datenblöcke sind durch Blocklücken voneinander
getrennt. Die Länge der Blocklücken wird durch die Wege bestimmt, die das Magnetband zurücklegt, während
es bis zu seiner Nenngeschwindigkeit beschleunigt wird und während es wieder zum Stillstand kommt.
Die Geschwindigkeit des Magnetbands wird bei bekannten Magnetbandgeräten durch ein Bezugssignal
festgelegt. Dieses Bezugssignal wird als Geschwindigkeitssollsignal an einen Eingang eines Bandgeschwindigkeitsreglers
angelegt. Ein mit dem Bandgeschwindigkeitsregler verbundener Motor ist einerseits mit
einer Transportrolle zum Bewegen des Magnetbands und andererseits mit einem Tachogenerator mechanisch
gekoppelt Der Tachogenerator liefert ein Signal, dessen Momentanwert proportional der Drehzahl des
Motors und damit proportional der Geschwindigkeit des Magnetbands ist. Dieses Signal wird als Istwert
einem weiteren Eingang des Bandgeschwindigkeitsreglers zugeführt. Der Bandgeschwindigkeitsregler bildet
die Differenz zwischen beiden Signalen und gibt über einen Leistungsverstärker eine Spannung an den Läufer
des Motors, die derart bemessen ist, daß die Geschwindigkeit des Magnetbands möglichst proportional
dem Bezugssignal ist.
Bei einer bekannten Motorantnebsanordnung für ein
Magnetband in einem Magnetbandgerät (DT-OS 14 38 860) hat das Bezugssignal einen trapezförmigen
Verlauf. Nach einem Startsignal steigt das Bezugssignal, ausgehend von einem Wert, der dem Stillstand des
Magnetbands zugeordnet ist, linear bis zu einem kon stamen Wert an, der der Nenngeschwindigkeit des Magnetbands
zugeordnet ist. Nach einem Stopsignal fällt das Bezugssignal wieder linear bis zu dem Wert ab, der
dem Stillstand des Magnetbands zugeordnet ist.
Beim Schreiben der Datenblöcke muß sichergestellt sein, daß das Magnetband seine Nenngeschwindigkeil
besitzt. Mit jedem Startsignal wird daher ein Zeitglied eingeschaltet, das die Schreibschaltungen erst zu dem
Zeitpunkt freigibt, zu dem das Magnetband seine Nenngeschwindigkeit erreicht hat.
Falls die Zeitdauer zwischen dem Stopsignal und einem Startsignal größer ist als die Zeit, die benötigt
wird um das Magnetband von der Nenngeschwindigkeit zum Stillstand zu bringen, sind die Blocklücken
gleich groß. Falls ein Startsignal vorhanden ist, bevor das Magnetband zum Stillstand kommt, erreicht das
Magnetband sehr bald wieder seine Nenngeschwindigkeit. Da jedoch mit dem Schreiben eines Datenblocks
erst begonnen wird, wenn die Verzögerungszeit abgelaufen ist, hat das Magnetband in der Zwischenzeit
einen größeren Weg zurückgelegt und die Blocklücke wird damit ebenfalls größer. Wegen der größeren
Blocklücken können auf dem Magnetband weniger Datenblöcke untergebracht werden, und die Speicherkapazität
des Magnetbands wird daher schlecht ausgenützt. Hinzu kommt, daß üblicherweise bei einer Speicherung
von digitalen Daten ein Magnetband zügig beschrieben wird, d.h. es wird nach jedem Schreiben
eines Datenblocks zum Schreiben des nächsten Datenblocks beschleunigt, bevor es zum Stillstand gekommer
ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung anzugeben, die das Auftreter
von großen Blocklücken vermeidet, wenn das Magnetband nach dem Schreiben eines Datenblocks zurr
Schreiben eines weiteren Datenblocks beschleunigi wird, bevor es zum Stillstand gekommen ist.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe bei der Schal tungsanordnung der eingangs genannten Art dadurch
gelöst, daß vom Startsignal ein linearer Anstieg des Be zugssignals von dem dem Stillstand zugeordneten Wer
bis zum der Nenngeschwindigkeit zugeordneten Wer erzeugbar ist, wobei durch das Abbremsen des Magnet
bandes im Falle des Überschreitens der Isigeschwindig
keil über die durch das linear ansteigende Bezugssigna gegebene Sollgeschwindigkeit eine Reduzierung vor
Blocklücken zwischen Datenblöcken auf dem Magnet
fcand erreicht wird.
Die Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung hat Se Vorteile, daß die Längen der Blocklücken eine gefinge
Streuung aufweisen und die Speicherkapazität ies Magnetbands damit besser ausgenützt wird.
Die Schaltungsanordnung erfordert einen besonders «ringen Aufwand bei Verwendung einer dem Randge-Jdiwindigkeitsregler
vorgeschalteten Steuereinrichtung, bestehend aus einem Transistor, an dessen Emitier
ein Bezugspotential anliegt, dessen. Basis das Stopgnd
Startsignal zugeführt wird und an dessen Kollektor rfas Bezugssignal abgegeben wird, aus einem ersten
Widerstand, der mit dem Kollektor des Transistors verlunden
ist und an dem eine Betriebsspannung anliegt and aus einem Kondensator, der zwischen dem Kollek-■
»or und dem Emitter des Transistors angeordnet ist.
Um eine Zerstörung des Transistors bei der Entladung
des Kondensators zu vermeiden, ist es zweckmäßig, wenn die Steuereinrichtung in Serienschaltung mit
dem Kondensator einen zweiten Widerstand enthält, der beim Entladen des Kondensators über den Transistor
den Strom durch diesen begrenzt.
Im folgenden wird an Hand von Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel der Schaltungsanordnung gemäß
der Erfindung erläutert. Es zeigt
F i g. 1 ein Blockschaltbild einer Schaltungsanordnung zum Erzeugen von Blocklücken zwischen Datenblöcken
auf einem Magnetband,
Fig.2 Zeitdiagramme von Signalen an verschiedenen
Punkten der Schaltungsanordnung bei Verwendung einer bekannten Steuereinrichtung,
Fig.3 Zeitdiagramme von Signalen an verschiedenen
Punkten der Schaltungsanordnung bei Verwendung einer Steuereinrichtung gemäß der Erfindung,
F i g. 4 ein Schaltbild einer Steuereinrichtung.
Der in F i g. 1 dargestellten Schaltungsanordnung wird ein Signal S zugeführt, das die Bewegung eines
Magnetbands MB steuert. Das Signal 5 ist ein Binärsignal. Wenn es den Binärwert 0 annimmt, wird das Magnetband
bis zu seiner Nenngeschwindigkeit beschleunigt und mit dieser bewegt. Wenn es den Binärwert 1
annimmt, wird das Magnetband zum Stillstand gebracht Die Schaltungsanordnung gibt an den Läufer
eines Motors MO eine Spannung ab, der der jeweiligen Geschwindigkeit des Magnetbands zugeordnet ist. Der
Motor MO ist mechanisch mit einer Transportrolle TR verbunden, die das Magnetband bewegt. Außerdem ist
auf der Welle des Motors MO ein Tachogenerator TA befestigt, der ein Signal ν erzeugt, dessen Momentanwert proportional der Drehzahl des Motors MO und
damit der Geschwindigkeit des Magnetbands ist. Das Signal Kwird in der Schaltungsanordnung einem Regelverstärker
Vl als Istwert für die Regelung der Geschwindigkeit des Magnetbands zugeführt. Zur Anpassung
des Innenwiderstands des Tachogenerators TA und zur Invertierung des Vorzeichens des Signals ν
wird das Signal ν dem Regelverstärker KI über einen
Verstärker V2 und einen Widerstand R 1 zugeführt. Als Sollwert wird dem Regelverstärker Vl über ein
Potentiometer P ein Bezugssignal b zugeführt, das in fto
einer Steuereinrichtung ST aus dem Signal S erzeugt wird. Das Potentiometer P dient zur Einstellung der
Nenngeschwindigkeit des Magnetbands.
'■'■ Der Regelverstärker Vl bildet die Differenz zwischen dem Bezugssignal b und dem Signal ν und gibt an < >5 Seinem Ausgang ein Signal ab, dessen Momentanwert proportional dieser Differenz ist. Die Verstärkung des :Regelverstärkers Vl wird mittels eines Gegenkopnlungswiderstands R 2 eingestellt. Das Signal am Ausgang des Regelverstärkers Vl wird einem Leistungsverstärker V3 zugeführt, der den Strom und die Spannung für den Läufer des Motors MO erzeugt. Die Spannung wird jeweils so verändert, daß die Differenz zwischen dem Bezugssignal b und dem Signal ν möglichst klein wird. Durch den Regelverstärker V1 wird somit die Geschwindigkeit des Magnetbands immer so verändert, daß sie proportional dem Bezugssigna! b ist.
'■'■ Der Regelverstärker Vl bildet die Differenz zwischen dem Bezugssignal b und dem Signal ν und gibt an < >5 Seinem Ausgang ein Signal ab, dessen Momentanwert proportional dieser Differenz ist. Die Verstärkung des :Regelverstärkers Vl wird mittels eines Gegenkopnlungswiderstands R 2 eingestellt. Das Signal am Ausgang des Regelverstärkers Vl wird einem Leistungsverstärker V3 zugeführt, der den Strom und die Spannung für den Läufer des Motors MO erzeugt. Die Spannung wird jeweils so verändert, daß die Differenz zwischen dem Bezugssignal b und dem Signal ν möglichst klein wird. Durch den Regelverstärker V1 wird somit die Geschwindigkeit des Magnetbands immer so verändert, daß sie proportional dem Bezugssigna! b ist.
Weiterhin enthält die Schaltungsanordnung ein Zeitglied VZ, dem das Signal 5 zugeführt wird. Die Verzögerungszeit
is des Zeitgliedes VZ ist so eingestellt, dab sie gieich der Zeitdauer ist, die erforderlich ist, bis
das Magnetband ausgehend vom Stillstand seine Nenngeschwindigkeit erreicht. Das Zeitglied VZ ist beispielsweise
eine monostabile Kippstufe, die durch das Signal 5 in ihre instabile Lage gebracht wird und die
nach der Verzögerungszeit W in ihre stabile Lage zurückkippt.
Nach der Verzögerungszeit ts hat das Magnetband jeweils seine Nenngeschwindigkeit erreicht
und es kann mit dem Beschreiben eines Datenblocks begonnen werden.
In dem Blockschaltbild der Schaltungsanordnung wurden aus Gründen der Anschaulichkeit nur diejenigen
Teile dargestellt, die für eine Bewegung des Magnetbands in einer Richtung, beispielsweise der Vorwärtsrichtung
erforderlich sind. Für die Bewegung des Magnetbands in Rückwärtsrichtung sind eine weitere
Steuereinrichtung 57~und ein weiteres Potentiometer P
zur Einstellung der Nenngeschwindigkeit erforderlich. Die weitere Steuereinrichtung ST erzeugt ein Bezugssignal b mit umgekehrtem Vorzeichen.
Weitere Einzelheiten der in F i g. 1 dargestellten Schaltungsanordnung werden zusammen mit den in
den F i g. 2 und 3 dargestellten Zeitdiagrammen beschrieben.
Die F i g. 2 und 3 zeigen Zeitdiagramme von Signalen, wie sie beim Betrieb der in F i g. 1 dargestellten
Schaltungsanordnung anfallen. In Abszissenrichtung ist die Zeit /und in Ordinatenrichtung sind die Momentanwerte der Signale dargestellt. Die F i g. 2 und 3 zeigen
das Signal S, das die Bewegung des Magnetbands steuert, das Bezugssignal b, das am Ausgang der
Steuereinrichtung Srabgegeben wird und das Signal v, das vom Tachogenerator abgegeben wird und dessen
Momenianwerte proportional der Geschwindigkeit des Magnetbands sind.
Die F i g. 2 zeigt Zeitdiagramme des Bezugssignals b und des Signals ν bei einer mit einer bekannten Steuereinrichtung
ST versehenen Schaltungsanordnung. Diese bekannte Steuereinrichtung S7enthält ein Integrierglied,
das mit den gleichen Zeitkonstanten aufgeladen und entladen wird. Ein derartiges Integrierglied ist beispielsweise
ein Miller-Integrator.
Zum Zeitpunkt 11 ändert das Signal 5 seinen Binärwert von 1 auf 0 und die Bewegung des Magnetbands
wird eingeleitet. Gleichzeitig wird das Zeitglied VZ ausgelöst. Die Steuereinrichtung 57 erzeugt aus dem
rechteckförmigen Signal S ein bis zu einem konstanten Wert linear ansteigendes Bezugssignal b. Der konstante
Wert ist der Nenngeschwindigkeit des Magnetbands zugeordnet und die Steigung des Bezugssignals ist so
bemessen, daß die größte zulässige Beschleunigung des Magnetbands erreicht wird. Über den Regelverstärker
Vl und den Leistungsverstärker V2 wird der Motor MO so geregelt, daß die Geschwindigkeit des Magnetbands
möglichst proportional dem Bezugssignal b ist. Das Signal ν hat damit einen Verlauf, der dem des Be-
zugssignals b sehr ähnlich ist.
Zum Zeitpunkt 12 erreicht das Signal b den konstanten
Wert und die Geschwindigkeit des Magnetbands ist gleich der Nenngesch.windigkeit. Gleichzeitig ist die
Verzögerungszeit Is des Zeitglieds VZ abgelaufen und am Ausgang des Zeitglieds VZ wird ein Signal abgegeben,
das das Schreiben eines ersten Datenblocks auf das Magnetband freigibt. Der Weg, den das Magnetband
zwischen den Zeitpunkten f 1 und /2 zurückgelegt hat, wird als Startweg bezeichnet und er ist proportional
der schraffiert dargestellten Fläche unter dem Signal ν zwischen den Zeitpunkten 11 und /2.
Zum Zeitpunkt /3 ist das Schreiben des ersten Blokkes
beendet und das Signal S ändert seinen Binärwert von 0 auf 1. Das Anhalten des Magnetbands wird damit
eingeleitet. Das Integrierglied in der Steuereinrichtung S7"wird mit der gleichen Zeitkonstante, mit der es aufgeladen
wurde, wieder entladen und das Magnetband wird so abgebremst, daß es zum Zeitpunkt 14 zum Stillstand
kommt. Der Weg, den das Magnetband zwischen den Zeitpunkten /3 und /4 zurückgelegt hat, wird als
Stopweg bezeichnet und er ist proportional der ebenfalls schraffiert dargestellten Fläche unter dem Signal ν
zwischen den Zeitpunkten /3 und 14.
Nach einer Pause wird zum Zeitpunkt /5 das Magnetband erneut gestartet und das Zeitglied VZ wird
wieder ausgelöst. In gleicher Weise wie zum Zeitpunkt /1 wird das Integrierglied aufgeladen und zum Zeitpunkt
/6 erreicht das Magnetband wieder seine Nenngeschwindigkeit. Die Verzögerungszeit ts ist zu diesem
Zeitpunkt wieder abgelaufen, so daß ein zweiter Datenblock auf das Magnetband aufgeschrieben werden
kann. Das Magnetband legt zwischen den Zeitpunkten 15 und 16 wieder einen Startweg zurück. Dieser Startweg
bildet zusammen mit dem Stopweg zwischen den Zeitpunkten (3 und f4 die Blocklücke zwischen dem
ersten und dem zweiten Datenblock.
Zum Zeitpunkt 17 ist das Schreiben des zweiten Datenblocks
beendet und das Anhalten des Magnetbands wird eingeleitet. In gleicher Weise wie zum Zeitpunkt
/3 wird das Integrierglied in der Steuereinrichtung ST entladen und die Geschwindigkeit des Magnetbands
wird verringert. Zum Zeitpunkt i8 wird das Magnetband
nach einer kurzen Pause erneut beschleunigt, um einen dritten Datenblock aufschreiben zu können. Die
Entladung des Integrierglieds wird unterbrochen und es wird mit einer erneuten Aufladung begonnen. Gleichzeitig
wird wieder das Zeitglied VZausgelöst.
Zum Zeitpunkt /9 ist das Integrierglied wieder vollständig aufgeladen und das Magnetband erreicht seine
Nenngeschwindigkeit. Mit dem Schreiben des dritten Datenblocks muß jedoch bis zum Zeitpunkt /10 gewartet
werden, bis die Verzögerungszeit is abgelaufen ist.
Die Länge der Blocklücke zwischen dem zweiten und dem dritten Datenblock ist wieder proportional
der Fläche unter dem Signal ν zwischen den Zeitpunkten /7 und /10. Wie man aus Fig.2 erkennt, ist jetzt
die Fläche größer als zwischen den Zeitpunkten /3 und /6. Damit ist auch die Blocklücke zwischen dem zweiten
und dem dritten Datenblock länger als diejenige zwischen dem ersten und dem zweiten Datenblock.
Zum Zeitpunkt 111 ist das Schreiben des dritten Datcnblocks
beendet und ohne das Magnetband anzuhalten soll ein vierter Datenblock aufgeschrieben werden.
Das Zcitglied VZ wird wieder ausgelöst, aber das Integrierglicd
wird nicht entladen und das Magnetband behält seine Nenngeschwindigkeit bei. Die Verzögerungs-
/ch ts ist zum Zeitpunkt M2 abgelaufen und mit dem
Schreiben des vierten Datenblocks kann begönnet werden.
Die Blocklücke zwischen dem dritten und dem vier ten Datenblock ist jetzt wieder so groß, wie diejenig«
zwischen dem ersten und dem zweiten Datenblock, d; die Fläche unter dem Signal ν zwischen den Zeitpunk
ten ill und /12 gleich ist der Fläche zwischen der
Zeitpunkten /3 und /6.
Die F i g. 3 zeigt Zeitdiagramme des Bezugssignals I
ίο und des Signals ν bei einer mit einer erfindungsgemä
Ben Steuereinrichtung 57" versehenen Schaltungsanordnung. Diese Steuereinrichtung enthält ein Integrierglied,
das beim Start des Magnetbands mit der gleicher Zeitkonstante wie beim Integrierglied in der bekannter
'5 Steuereinrichtung aufgeladen wird und das beim Anhalten des Magnetbands sehr schnell entladen wird.
Zum Zeitpunkt t Γ ändert das Signal 5, wie in F i g. 2
seinen Binärwert von I auf 0 und die Bewegung des Magnetbands wird eingeleitet, fn gleicher Weise wie
bei der bekannten Steuereinrichtung S7wird aus dem rechteckförmigen Signal / ein Bezugssignal b erzeugt
das linear bis zu einem der Nenngeschwindigkeit zugeordneten konstanten Wert ansteigt. Gleichzeitig
wird ebenfalls das Zeitglied VZausgelöst. Zum Zeitpunkt (2' erreicht das Magnetband seine
Nenngeschwindigkeit und da gleichzeitig die Verzögerungszeit /5 abgelaufen ist, wird mit dem Schreiben des
ersten Datenblocks begonnen. Die Fläche unter dem Signal b zwischen den Zeitpunkten /1' und /2' ist wieder
proportional dem Startweg.
Zum Zeitpunkt /3' ist das Schreiben des ersten Datenblocks
beendet und das Signal 5 ändert seinen Binärwert von 0 auf 1. Mit der Änderung des Binärwerts
wird das Integrierglied in der Steuereinrichtung ST sehr schnell entladen und das Bezugssignal b nimmt
nach sehr kurzer Zeit den Wert an, der dem Stillstand des Magnetbands zugeordnet ist. Damit wird das Magnetband
sehr stark abgebremst und es kommt zum Zeitpunkt /4 zum Stillstand. Wegen des starken Abbremsens
wird der Stopweg zwischen den Zeitpunkten /3' und /4' verhältnismäßig kurz.
Zum Zeitpunkt /5' wird das Magnetband erneut gestartet
und das Zeitglied VZ wird wieder ausgelöst. In gleicher Weise wie zum Zeitpunkt tY wird das Integrierglied
aufgeladen und zum Zeitpunkt f8' erreicht das Magnetband wieder seine Nenngeschwindigkeit.
Zu diesem Zeitpunkt ist auch die Verzögerungszeit ts abgelaufen, so daß mit dem Schreiben des zweiten Datenblocks
begonnen werden kann. Die Blocklücke zwisehen dem ersten und dem zweiten Datenblock wird
wieder durch die Summe des Stopwegs zwischen den Zeitpunkten ?3' und /4' und dem Startweg zwischen
den Zeitpunkten 15' und /6' gebildet.
Zum Zeitpunkt / 7' ist das Schreiben des zweiten Datenblocks beendet und das Anhalten des Magnetbands
wird eingeleitet. In gleicher Weise wie zum Zeitpunkt 13' wird das Integrierglied in der Steuereinrichtung ST
sehr schnell entladen. Das Magnetband kommt jedoch erst zum Zeitpunkt r8' zum Stillstand. Ähnlich wie in
** F i g. 2 wird zum Zeitpunkt /8' das Magnetband erneut
beschleunigt, um einen dritten Datenblock aufzuschreiben. Wie zum Zeitpunkt /5' wird das Integrierglied erneut
aufgeladen und zum Zeitpunkt /9' kann mit dem Schreiben des dritten Datenblocks begonnen werden.
Die Blocklücke zwischen dem zweiten und dem dritten Datcnbiock setzt sich wieder aus dem Stopweg und
dem Startweg zusammen und sie ist genau so groß wie diejenige zwischen dem ersten und dem zweiten Da-
tenblock.
Zum Zeitpunkt 110' nimmt das Signal 5 den Binärwert 1 an und das Schreiben des dritten Datenblocks ist
beendet. Das Integrierglied wird wieder sehr schnell entladen und das Magnetband wird wieder abgebremst.
Unmittelbar nach dem Zeitpunkt 110' nimmt das Signal S wieder den Binärwert 0 an, um das Aufschreiben
eines vierten Datenblocks einzuleiten. Gleichzeitig wird wieder das Zeitglied VZ ausgelöst. Das Integrierglied
wird aufgeladen und zum Zeitpunkt t\V ist der Momentanwert des Signals ν gleich dem des Bezugssignals b. Das Abbremsen des Magnetbands wird zu
diesem Zeitpunkt beendet. Mit dem Anstieg des Bezugssignals b wird das Magnetband wieder beschleunigt.
Zum Zeitpunkt f 12' erreicht das Magnetband wieder seine Nenngeschwindigkeit und die Verzögerungszeit
fs ist abgelaufen. Mit dem Schreiben des vierten Datenblocks kann begonnen werden. Die Blocklücke zwischen
dem dritten und dem vierten Datenblock ist um einen geringen Betrag kleiner als die Blocklücke zwischen
den vorhergehenden Datenblöcken. Die Verzögerungszeit fs wird so eingestellt, daß bei einem zügigen
Beschreiben des Magnetbands ohne Zwischenstop eine minimal zugelassene Blocklücke eingehalten wird.
Bei einem Beschreiben des Magnetbands in einem Start-Stop-Betrieb wird damit die Blocklänge etwas
größer als bei einem zügigen Beschreiben. Da jedoch Magnetbänder üblicherweise zügig beschrieben werden,
wird die Speicherkapazität der Magnetbänder auf diese Weise besser ausgenützt.
Der Unterschied in der Länge der Blocklücke wird bei Verwendung der Steuereinrichtung 57" gemäß der
Erfindung umso geringer, je schneller das Magnetband abgebremst wird.
Die F i g. 4 zeigt das Schaltbild einer Steuereinrichtung ST gemäß der Erfindung. Die Steuereinrichtung
s ST enthält einen Schalttransistor T, an dessen Emitter
ein Bezugspotential von 0 V anliegt und an dessen Kollektor über einen Widerstand R 3 eine positive Betriebsspannung
UB anliegt. Zwischen dem Kollektor und dem Emitter des Transistors T sind ein weiterer
ίο Widerstand R4 und ein Kondensator C angeordnet.
Über einen Widerstand R 5 wird der Basis des Transistors Tdas Signal S zugeführt. Wenn das Signal S den
Binärwert 0 annimmt, der beispielsweise dem Bezugspotential von 0 V zugeordnet ist, wird der Transistor 7
gesperrt. Über die Widerstände A3 und A4 wird der
Kondensator C mit einer Zeitkonstante aufgeladen, die der größten zulässigen Beschleunigung des Magnetbands
zugeordnet ist. Am Kollektor des Transistors 1 wird das Bezugssignal b abgegeben, das linear bis zi
einem konstanten Wert ansteigt, der ungefähr gleich der Betriebsspannung UB ist. Wenn das Signal 5 der
Binärwert 1 annimmt, der beispielsweise einer Span nung von +5 V zugeordnet ist, wird der Transistor Ί
leitend und der Kondensator C wird über den Wider stand A4 und den Transistor Tsehr schnell entladen
Der Widerstand R 4 ist wesentlich kleiner als dei Widerstand R 3 und er dient zum Begrenzen des Stro
mes durch den Transistor 7"während der Entladung, un
eine Zerstörung des Transistors 7" zu vermeiden. Da Bezugssignal b am Kollektor des Transistors T nimm
auf diese Weise sehr schnell einen Wert an, der den Stillstand des Magnetbands zugeordnet ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Schaltungsanordnung zum Erzeugen eines Bezugssignals für einen in einem Magnetbandgerät
vorgesehenen Bandgeschwindigkeitsregler, dem das Bezugssignal als Geschwindigkeitssollsignal zugeführt
wird, wobei das Bezugssignal in Abhängigkeit von einem Stop- und Startsignal dem Stillstand
eines Magnetbandes oder dem Lauf des Magnetbandes mit Nenngeschwindigkeit zugeordnete Werte
annimmt und nach jedem Auftreten des Stopsignals sofort den dem Stillstand zugeordneten Wert
annimmt, dadurch gekennzeichnet, daß vom Startsignal (S) ein linearer Anstieg des Bezugssignals
(b) von dem dem Stillstand zugeordneten Wert bis zum der Nenngeschwindigkeit zugeordneten
Wert erzeugbar ist, wobei durch das Abbremsen des Magnetbands (MB) im Falle des Überschreitens
der Istgeschwindigkeit über die durch das linear ansteigende Bezugssignal (b) gegebene Sollgeschwindigkeit
eine Reduzierung von Blocklücken zwischen Datenblöcken auf dem Magnetband (MB) erreicht
wird.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine dem Bandgeschwindigkeitsregler
(Vl bis V3) vorgeschaltete Steuereinrichtung (ST), bestehend aus einem Transistor (T),
an dessen Emitter ein Bezugspotential anliegt, dessen Basis das Stop- und Startsignal (S) zugeführt
wird und an dessen Kollektor das Bezugssignal (b) abgegeben wird, aus einem ersten Widerstand (#3),
der mit dem Kollektor verbunden ist und an dem eine Betriebsspannung (UB) anliegt und aus einem
Kondensator (C), der zwischen dem Kollektor und dem Emitter des Transistor (77 angeordnet ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in Serienschaltung mit
dem Kondensator (C) ein zweiter Widerstand (A4)
vorgesehen ist, der beim Entladen des Kondensators Cüber den Transistor (T) den Strom durch diesen
begrenzt.
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Also Published As
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