DE2412079B2 - Verfahren und vorrichtung zur herstellung von kompositionsmetallpulver - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur herstellung von kompositionsmetallpulver

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DE2412079B2 DE19742412079 DE2412079A DE2412079B2 DE 2412079 B2 DE2412079 B2 DE 2412079B2 DE 19742412079 DE19742412079 DE 19742412079 DE 2412079 A DE2412079 A DE 2412079A DE 2412079 B2 DE2412079 B2 DE 2412079B2
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Description

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Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von Kompositionsmetallpulver, bei dem die Oberfläche von Pulverteilchen eines Metalls mit einem anderen Metall überzogen wird. Im vorliegenden Zusammenhang werden von dem Ausdruck »Metall« auch Metallegierungen umfaßt.
Die Pulvermetallurgie zur Herstellung von Metallprodukten, wie Maschinenteilen, durch Sinterung von Metallen in gepulverter Form ist bekannt. Die als Ausgangsmaterial der Pulvermetallurgie verwendeten Metallpulver bestehen üblicherweise entweder aus einem Gemisch von zwei oder mehr Arten einfacher Metallpulver oder aus einem Pulver einer Legierung.
Wenn ein Gemisch von zwei oder mehr Arten einfacher Metallpulver verwendet wird, ist das Verfahren mühsam und umständlich, da die jeweiligen Metallpulver getrennt hergestellt werden müssen. Weiterhin treten Schwierigkeiten bei der homogenen Vermischung der einzelnen Metallpulver auf, und es besteht eine Neigung zur Segregation der jeweiligen Pulver. Ferner besteht der Nachteil, daß eine Komplexänderung in der Abmessung der Pulver während des Sinterungsarbeitsganges stattfindet und nachteilig das erhaltene gesinterte Produkt beeinflußt.
Andererseits hat ein Verfahren, bei dem ein Legierungspulver verwendet wird, den ernsthaften Nachteil, daß die Preßformbarkeit der Legierungspul- 6S ver schlecht ist.
Aus der DT-PS 12 55 244 ist ein Verfahren zur Herstellung von Spritzpulver für das Aufbringen von Hartstoffschichten bekannt, bei dem die Hartstoffkomponente mit der leicht fließenden Komponente in festem Zustand miteinander vermischt wird und die aus Hartstoffen und einem leicht fließenden Metall oder einer leicht fließenden Legierung bestehende Mischung bei Temperaturen im Bereich des Schmelzpunkts des Metalls oder der Legierung geschmolzen und anschließend verdüst wird.
Bei diesem Verfahren, bei dem die beiden Bestandteile in festem Zustand miteinander vermischt und danach die Mischung geschmolzen wird, wird, wie Versuche gezeigt haben, kein Metallpulver erhalten, bei welchem die Oberfläche mit einer geschlossenen Metallschicht überzogen ist, sondern es wird ein Einphasenlegierungspulver erhalten.
In der DT-AS 21 24 199 sind ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Herstellen von Metallpulver durch Zerstäuben einer Schmelze mit einem gasförmigen Zerstäubungsmittel unter Verwendung einer Düse beschrieben. Bei dem bekannten Verfahren wird dem Zerstäubungsmittel feines Pulver zugeführt, welches aus dem gleichen Werkstoff wie die Schmelze und/oder einem anderen Werkstoff besteht. Infolge dieser Arbeitsweise haften die zugeführten feinen Pulverteilchen durch Verschweißen oder Sintern fest auf der Oberfläche der zerstäubten, noch nicht völlig erstarrten größeren Metalltröpfchen. Es wird kein Kompositionsmetallpulver erhalten, bei dem die Oberfläche des Kernmetalls vollständig mit geschmolzenem Metali überzogen ist.
Es ist schließlich bekannt, Kompositionsmetallpulver, das einen Kern aus Metallpulver und einen Überzug eines anderen Metalls aufweist, durch ein chemisches Substitutionsverfahren herzustellen, wobei die Oberfläche eines Metallpulvers durch ein anderes Metall ersetzt wird, oder durch ein Copräzipitationsverfahren zu erzeugen, wobei zwei oder mehrere Arten von Metallverbindungen chemisch ausgefällt werden.
Keines dieser Verfahren ist jedoch für die großtechnische Herstellung geeignet, und da die Kosten der Pulver hoch sind, haben diese Verfahren keinen Eingang in die Technik gefunden. Ferner bestehen ernsthafte Beschränkungen hinsichtlich der Art der Metalle, die bei solchen Verfahren anwendbar sind.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Verfahrens zur Herstellung von Kompositionsmetallpulver, das aus einem den Kern bildenden Metallpulver besteht, welches mit einem Überzug aus einem anderen Metall versehen ist, wobei keine Anwendung von chemischen Methoden erforderlich ist, eine kontinuierliche Arbeitsweise mit hoher Leistung gewährleistet ist und ein Kompositionsmetallpulver erhalten wird, das gute Preliformbarkeits- und Sinterungseigenschaften aufweist.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß durch ein Verfahren zur Herstellung von Kompositionsmetallpulver durch Verdüsen eines aus einer Gießeinrichtung austretenden Metallschmelzestrahls mit einem Zerstäubungsmittel unter Zuführung eines pulverförmigen zweiten Metalls, das dadurch gekennzeichnet ist, daß das pulverförmige zweite Metall in den Metallschmelzestrahl vor dessen Eintritt in die Verdüsungszone eingestreut wird.
Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren ist es möglich, eine sehr große Anzahl von Kombinationen von Kernmetallpulver und Überzugsmetall anzuwenden. Bevorzugte Kombinationen sind in der folgenden Tabelle als Beispiele angegeben.
Tabelle Kernmstall Überzugsmetall
Zusammensetzung
Kupfer (2 bis 10%, vorzugsweise 5%)
Chrom oder Ferrochrom von Ferriuyp
Ni-Cr-Fe (Ferrochrom vom
Austenittyp)
Ni-Ti- Al-Mo-O-Co
Ni-Ti-Al-Mo-Cr
Kupfer —Zinn
Kupfer
Aluminium (98 bis 90%, —
vorzugsweise 95%)
Eisen
ebenso
Ni-Co
Kupier
Zinn
Cr
Cr
Ni
Ti
Al
Mo
Cr
Co
Ti
Al
Mo
Cr
Co
15 bis 25%
12 bis 25%
4 bis 20%
1 bis 5%
1 bis 5%
1 bis 5%
10 bis 20%
20 bis 20%
1 bis 5%
1 bis 5%
1 bis 5%
■ O bis 20%
1 ü bis 20%
Das als Kern des Kompositionsmetallpuivers verwendete, eingestreute Metallpulver hat vorzugsweise eine solche Teilchengröße, daß es durch ein Sieb mi. einer Siebgröße von 74 Mikron geht, und insbesondere eine solche Größe, daß es durch ein Sieb von etwa 40 Mikron geht.
Die Menge des in den Metallschmelzestrahl eingestreuten Metallpulvers variiert in Abhängigkeit von den Abmessungen des zuzusetzenden Pulvers. Diese Menge Deträgt jedoch vorzugsweise nicht mehr als etwa 50 Volum-% und insbesondere 20 bis 30 Volum-%.
Zur Zerstäubung des kontinuierlichen Stromes aus dem Gemisch von Metallschmelze und Metallpulver zur Erzielung des Kompositionsmetallpuivers wird ein Zerstäubungsmittel von hoher Geschwindigkeit gegen den kontinuierlichen Strom des geschmolzenen Gemisches gedüst. Wasser, Luft, Stickstoff, Argon und Gemische von Luft und Wasserdampf werden zweckmäßig als Zeistäubungsmittel von hoher Geschwindigkeit verwendet. Jedoch sind geeignete Zerstäubungsmit lel nicht auf diese Fließmittel beschränkt. Besonders bevorzugt wird Wasser.
Das Zcrsiäubungsmittel von hoher Geschwindigkeit wird günstigerweise mit einer Geschwindigkeit von 30 m bis 200 m je see und in einer Menge von 20 1 bis 4001 je min zugedüst.
Eine zweckmäßige Arbeitsweise besteht in der Ausführung der Vermischung in der folgenden Weise: Die Metallschmelze wird als kontinuierlicher Strom in dünner Schicht zum Fließen gebracht, und das Metallpulver wird dann kontinuierlich in die Schmelze aus einem Schlitz, der oberhalb des kontinuierlichen Stromes der Schmelze angebracht ist. eingestreut.
Gemäß einer besonderen Ausführungsform wird der MetaHschmelzestrahl durch den Zusammenfluß von zwei aus der Gießeinrichtung getrennt austretenden Strahlen gebildet, und es wird das pulverförmige zweite Material an der Stelle des Zusammenflusses eingestreut.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert.
F i g. 1 /eigt eine Ausführungsform, bei der das MrM:iilnn!ver mit der in einer Richtung strömenden Schmelze vermischt wird. Die Schmelze 1 fließt beispielsweise in einer Menge von 100 bis 200 g je see in einer gegebenen Richtung in einem Gefäß 2, welches
;,o aus einem feuerfesten Material, wie Aluminiumoxid od. dgl., gebildet ist, und nachdem sein Niveau mittels eines Schlitzes 3, der im Gefäß 2 an einer Stelle unmittelbar vor der Stelle, wo das Mischen ausgeführt wird, angebracht wird, eingestellt wurde, wird es mit dem Metallpulver 5, welches gleichförmig aus einem Metallpulver-Zuführtank 4, der oberhalb des Gefäßes 2 angebracht ist, eingestreut wird, vermischt, worauf das erhaltene Gemisch mittels eines Prallkörper:; 6 zum Aufwärtsströmen in Form eines Bandes gebracht wird. Dieser Mischungsstrom wird dann mit einem aus einer Mehrzahl von Düsen oder Schlitzen eingedüsten Zerstäubungsmittel von hoher Geschwindigkeit zerstäubt und gekühlt, so daß sich das Kompositionsmetallpulver bildet, d. h. ein Pulver, welches als Kern das Metallpulver hat und als Überzug das ursprünglich geschmolzene Metall aufweist. Die Mehrzahl von Düsen oder Schlitzen, durch die das Zerstäubungsmittel von hoher Geschwindigkeit gedüst wird, sind so angebracht, daß sie entweder in der gleichen Richtung wie der Strom des geschmolzenen Gemisches geneigt sind oder senkrecht den Strom schneiden, so daß der aus den Düsen oder Schlitzen ausgedüste Düsenstrom den Strom des geschmolzenen Gemisches an einer gegebenen Stelle schneidet Eine Eindüsvorrichtung dieser Art ist an sich bekannt. Zweckmäßig wird die in der JA-PS 5 52 253 angegebene Vorrichtung verwendet.
F i g. 2 zeigt eine Ausführungsform, bei der die Vermischung unter Anwendung einer Mehrzahl von Schlitzen für die Schmelze und einer Mehrzahl von
ho Pulverzuführungen ausgeführt wird. Die Schmelze 1 fließt durch ein V-förmiges Gefäß 2', und nachdem ihr Niveau mittels der jeweiligen Schlitze 3', welche an der Stelle kurz vor dem Teil, wo die Vermischung ausgeführt werden soll, angebracht sind, eingestellt ist,
*>s wird sie mit dem Pulver 5 vermischt, welches gleichförmig auf die jeweiligen Schmelzoberflächen von zwei Zufuhröffnungen des Pulverzufuhrtankes 4', welcher oberhalb des vorstehenden Gefäßes 2 ange-
bracht ist, gestreut wurde, wobei die beiden Mischströme im winkeligen Boden des Gefäßes zusammengebracht werden und zur Strömung nach abwärts in bandartiger Weise geführt werden. Dieser Gemischstrom wird in der gleichen Weise wie vorstehend geschildert zerstäubt und gekühlt, wobei das Kompositionspulver erhalten wird.
Die Mundstücke des in den F i g. 1 und 2 gezeigten Pulverzufuhrtanks können Schlitzform mit rechteckiger oder wellenförmiger Gestalt oder eine solche Form von w Mundstücken haben, daß eine gleichförmige Vermischung von Pulver und Schmelzstrom erreicht wird.
In Fig.3 ist eine Ausführungsform gezeigt, bei der das Gefäß konische Form hat. Die Schmelze 1 fließt nach abwärts über ein feuerfestes Material 2", beispielsweise aus Aluminiumoxid, das in konischer Form ausgebildet ist, und läuft durch einen Schlitz 3", welcher mittels einer Spindel 6 gebildet ist, so daß es an der Stelle A zusammenkommt. Ein Pulverzufuhrtank 4" ist oberhalb der Stelle A angebracht, und das Pulver 5 fällt gleichförmig aus diesem Zufuhrtank 4" und wird mit der Schmelze vermischt. Der auf diese Weise erhaltene Gemischstrom wird dann mittels eines Zerstäubungsmittels von hoher Geschwindigkeit, welches entweder aus einem kreisförmigen Schlitz oder ringförmig ineebraehten Düsen ausgedüst wird, zerstäubt und gekühlt, so daß das Kompositionspulver gebildet wird. Nach diesem Verfahren kann die Menge der Schmelzzuführung leicht durch eine senkrechte Bewegung der Spindel 6 eingestellt werden. Wenn andererseits die Einstellung der Zufuhrmenge der Schmelze durch eine senkrechte Bewegung der Spindel nicht notwendig ist, ist es möglich, eine Mehrzahl von Mundstücken an diesem Teil anstelle der Spindel anzubringen. Zur Vermeidung einer Verfestigung der Schmelze am Schlitztcil wird bei sämtlichen vorstehenden Ausführungsformen eine Vorerhitzung dieses Teils zum Zeitpunkt des Beginns des Betriebes der Vorrichtung ausgeführt
40 Beispiel
Es wurde die in F i g. 3 gezeigte Vorrichtung angewandt, und geschmolzenes Zinn von 8000C wurde zum Abwärtsströmen aus dem Schlitz 3" in einer Geschwindigkeit von 700 g je see gebracht, während ein Kupferpulver entsprechend einer Feinheit von ungefähr 40 Mikron zum gleichförmigen Fall in das geschmolzene Zinn in einer Menge von 8 g je see gebracht wurde, so daß ein Strom aus dem Gemisch von Schmelze und Pulver gebildet wurde. Dieser Mischstrom wurde dann mit einem Wasserstrom von hoher Geschwindigkeit mit 180 m je min, welcher in einer Menge von 2001 je min strömte, zerstäubt, wobei die in der )A-PS 5 52 253 angegebene Flüssigkeitszerstäubungsvorrichtung angewandt wurde, worauf die erhaltenen feinen Teilchen abgekühlt werden und dadurch das Kompositionspulver hergestellt wurde.
Die F i g. 4 ist die Wiedergabe einer Photomikrographie (450X) eines Schnittes des erhaltenen Pulvers, wobei a in der Photographie Kupfer und b Zinn bedeuten.
Die Wiedergabe der Photomikrographie der F i g. 4 stammt von einer Photographie einer Probe, die durch Einbetten des im Beispiel erhaltenen Kompositionspulvers in ein synthetisches Harz und anschließendes Schneiden des eingebetteten Pulvers erhalten wurde. Bei der Untersuchung dieser Probe wurde festgestellt. daß das im Beispiel erhaltene Pulver ein Kompositionspulver war, welches aus Kupfer als Kern und Zinn als Überzug bestand, d.h. ein Gemisch aus 15 Volum-% Kupfer und 85 Volum-% Zinn.
Im Fall der erfindungsgemäßen Kompositionsmetallpulver ist eine erhebliche Auswahl der Kombinationen zwischen dem Metallpulver, das den Kern bildet, und dem Metall, das den Überzug bildet, möglich. Infolgedessen werden die Preßformbarkeit. der ernsthafteste Nachteil im Fall der üblichen Legierungspulver und da·; Problem der Segregation der Komponenten, der Nachteil im Fall der üblichen Pulvergemische, durch die geeignete Wahl des für den Überzug zu verwendende;! Metalls überwunden: als Beispiel wird im Fall eines Bronzepulvers reines Kupfer für den Überzug und eine Legierung von Kupfer und Zinn für den Kern verwendet, und im Fall eines Legierungss'ahls wird reines Eisen für den Überzug verwendet. Falls man andererseits reines Eisen als Überzug im Fall der Anwendung eines Legierungsstahlpulvers, welche·· als Legierungskomponente ein Element mit einer großen Affinität für Sauerstoff, beispielsweise Titan, emhü!;. verwendet, wird die Oxidation während der Anfana-sv:- fe, wo die Sinterung zwischen den Teilchen fortschreitet, verhindert, so daß dann weiterhin der Vone·1 em;'];;. daß es möglich wird, ein volles Wachstum Nv lvi· Einschnürung zu erzielen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Kompositionsmetallpulver durch Verdüsen eines aus einer Gießeinrichtung austretenden Metallschmelzestrahls mit einem Zerstäubungsmittel unter Zuführung eines pulverförmigen zweiten Metalls, dadurch gekennzeichnet, daß das pulverförmige zweite Metall in den Metallschmelzcstrahl vor dessen Eintritt in die Verdüsungszone eingestreut wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Metallschmelzestrahl durch den Zusammenfluß von zwei aus der Gießeinrichtung getrennt austretenden Strahlen gebildet und das puIveVformige zweite Metall an der Stelle des Zusammenflusses eingestreut wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch die Verwendung von Wasser als Zerstäubungsmittel.
4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein mit einem Schlitz (3) versehenes Gefäß (2) zur Erzeugung eines bandförmigen Metallschmelze-Strahls und einem darüber angeordneten Pulver-Zuführtank (4) mit bodenseitigem Pulverauslaß.
5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 2 und nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch ein Gefäß (2") mit V-förmig angeordneten Schlitzen (3") und einem über der Zusammenflußstelle ^angeordneten Pulver-Zuführtank(4").
DE19742412079 1973-06-04 1974-03-13 Verfahren und vorrichtung zur herstellung von kompositionsmetallpulver Granted DE2412079B2 (de)

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