DE2405083C2 - Ventilbetätigungsvorrichtung - Google Patents
VentilbetätigungsvorrichtungInfo
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Description
a) das Ausgangsgetrieberad (55) mit einer Innenverzahnung (57) und einer Außenverzahnung
(58) gleicher Teilung, jedoch unterschiedlicher Walzkreisdurchmesser vorgesehen ist und
b) der Motor (45) in zwei Lagen umsetzbar auf der Grundplatte (34) montiert ist, wobei das
Ausgangsritzel (49) des Motors in der einen Lage mit der Innenverzahnung und in der
anderen Lage mit der Außenverzahnung des Ausgangsgetrieberads in Eingriff steht.
2. Ventilbetätigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgangsgetrieberad
(55) eine Ringnut (56) aufweist und die Innen- und Außenverzahnung (57, 58) an gegenüberliegenden
Seiten der Nut angeordnet sind.
3. Ventilbetätigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte
(34) Montagevorsprünge (41 bis 44) aufweist, auf die der Motor (45) in zwei zueinander gedrehten
Lagen aufsetzbar ist und das Ausgangsritzel (49) jeweils exzentrisch zur die Drehung von der einen
zur anderen Lage bestimmenden Achse liegt.
4. Ventilbetätigungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der einen Lage der
Motor (45) um 180° gedreht zur anderen Lage angeordnet ist.
5. Ventilbetätigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
Motor (45) zusammen mit einem Getriebekasten (47) eine Baueinheit bildet und das Ausgangsritzel
(49) dem Getriebekasten (47) zugeordnet ist.
6. Ventilbetätigungsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgangsritzel
(49) exzentrisch zur Motorwelle (48) angeordnet ist.
7. Ventilbetätigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der
Motor (45) auf einer Seite und das Ausgangsgetrieberad (55) auf der anderen Seite der Grundplatte
(34) angeordnet sind und das Ausgangsritzel (49) eine öffnung (35) der Grundplatte (34) durchsetzt.
Die Erfindung betrifft eine Ventilbetätigungsvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Elektrische Betätigungsvorrichtungen dieser Art sind bereits in einer Vielzah' von Ausführungen bekannt.
Solche Betätigungsvorrichtungen umfassen einen Elektromotor, der eingeschaltet eine Ausgangswelle, die mit
einer Ventilspindel gekoppelt ist, um einen Winkel verdreht und durch einen Endschalter abgeschaltet
wird.
Elektrische Betätigungsvorrichtungen der bekannten Art sind durch charakteristische Betriebsparameter
spezifiziert, die sich auf die Geschwindigkeit und/oder das Drehmoment beziehen. Für einen bestimmten
Ventiltyp muß daher eine Betätigungsvorrichtung ausgewählt werden, die den Erfordernissen entspricht,
wie schnell das Ventil verstellt werden soll und/oder welches Drehmoment für die Verstellung erforderlich
ist Wenn die Größe des betätigten Ventils geändert wird oder wenn das erforderliche Drehmoment sich
während des fortlaufenden Betriebs veränderte oder wenn die Betriebsbedingungen es wünschenswert
machten, ein Ventil schneller oder langsamer zu ίο betätigen, mußte die vorher benutzte Betätigungsvorrichtung
durch eine neue Betätigungsvorrichtung mit anderen geeigneten Betriebsparametern ersetzen.
Es besteht die Aufgabe, die Betätigungsvorrichtung so auszubilden, daß die Drehzahl der Ausgangswelle
und das an ihr wirkende Drehmoment leicht veränderbar ISL
Gelöst wird diese Aufgabe mit den Merkmalen des Anspruches 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind den
Unteransprüchen entnehmbar.
Durch ein relativ einfaches Umsetzen des Motors kann das an der Ausgangswelle der Betätigungsvorrichtung
verfügbare Drehmoment um beispielsweise 50% erhöht werden, um einen veränderten Betriebszustand
zu kompensieren. Außerdem kann bei derselben Art des Umsetzens die Drehzahl der Ausgangswelle der
Betätigungsvorrichtung reduziert werden, d. h. das Ventil wird dann langsamer verstellt.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist das Ritzel der Motorbaugruppe exzentrisch zur Motorwelle
angeordnet. Auf diese Weise kann der Eingriff des Ritzels von der einen Verzahnung zur anderen
Verzahnung des Ausgangsgetrieberades einfach dadurch verändert werden, daß die Motorbaugruppe
gelöst, um 180° gedreht und dann wieder an ihrem Ort befestigt wird.
Ein Ausführungsbeispiel wird nun in der folgenden Beschreibung anhand der Zeichnung näher erläutert. Es
zeigt
F i g. 1 ein Schaltbild der Betätigungsvorrichtung; Fig. 2 im Teilschnitt der mechanische Aufbau der
Betätigungsvorrichtung;
Fig.3 die Ausgangswelle in Schnitt und Seitenansicht;
Fig.4 eine Kupplungsvorrichtung zwischen Aus-4i>
gangswelle und Ausgangsgetrieberad;
F i g. 5A und 5B einen Schnitt und eine Draufsicht auf das Ausgangsgetrieberad:
F i g. 6 eine Draufsicht auf die Grundolatte und Fig. 7A und 7B Draufsicht und Seitenansicht von
Nocken zur Betätigung von Endschaltern.
Wie in F i g. 1 gezeigt, umfaßt die Betätigungsvorrichtung einen Wechselstrommotor mit Hilfsphase M, der
zwei Wicklungen .v und y, denen ein Kondensator C
zugeordnet ist, aufweist. Der Motor treibt eine Ventilspindel 10 an. Diese Ventilspindel 10 trägt in
einem bestimmten Winkelabstand zwei Nocken 11 und 12, die mit zwei Endschaltern 13 bzw. 14 zusammenwirken.
Die beweglichen Kontakte der Schalter 13 und 14 sind mit den Anschlüssen 15 bzw. 16 des von Hand zu
betätigenden Steuerschalters 17 verbunden. Der bewegliche Kontakt des Steuerschalters 17 ist mit dem
Anschluß 18, d. h. mit einer Seite der Betriebsspannungsquelle verbunden. Die andere Seite der Betriebsspannungsquelle,
Anschluß 19. ist mit einer Seite einer br>
Anzeigelampe Li, mit einer anderen Seite einer weiteren Anzeigelampe L2 und mit einem Anschluß 20,
der vom Verbindungspunkt der Motorwicklungen α und /gebildet wird, verbunden. Die andere Seite der Lampe
L\ ist mit dem Anschluß 13a des Endschalters 13 und die andere Seite der Lampe Li mit dem Anschluß 14ö des
Endschalters 14 verbunden. Der Anschluß 136 des Endschalters 13 ist über eine Klemme 21 mit dem
Verbindungspunkt der Motorwicklung χ und des Kondensators C verbunden; der Anschluß 14a des
Endschalters 14 ist in ähnlicher Weise über eine Klemme 22 mit dem Verbindungspunkt der Motorwicklung
y und des Kondensators Cverbunden.
Bei den in Fig. 1 dargestellten Stellungen der Schalter 13, 14 und 17 führt ein Stromkreis vom
Netzspannungsanschluß 18 über den beweglichen Kontakt des handbetätigten Steuerschalters 17, über
den Kontakt 16, den beweglichen Kontakt von Schalter 14 und dessen Kontakt 14ö zur Lampe Li und von dort
zum anderen Anschluß 19 der Netzspannung. Den Wicklungen χ und y des Motors M wird kein Strom
zugeführt Die Lampe Li steht unter Strom und zeigt an,
daß die Betätigungsvorrichtung sich in einer ihrer Endstellungen Defindet.
Wenn nun der Steuerschalter 17 betätigt wird, so daß sein beweglicher Kontakt mit dem Anschluß 15 in
Berührung kommt, wird die Lampe Li spannungslos. Ein
Stromkreis wird vom Anschluß 18 über den beweglichen Kontakt des Schalters 17 und seinen Kontakt 15,
dann über den beweglichen Kontakt des Endschalters 13, seinen Kontakt 13A>
und die Klemme 21 zu einer Seite des Motors M geschlossen. Da zu dieser Zeit der
bewegliche Kontakt des Endschalters 14 nicht mit seinem Kontakt 14a verbunden ist, liegt der Kondensator
C in Serie mit der Motorwicklung y. Dieser Serienschaltung ist die Motorwicklung χ parallel
geschaltet. Durch diese zwei parallelen Schaltkreise fließt Strom zum Anschluß 20 und von dort zur anderen
Seite 19 des Netzanschlusses. Dadurch beginnt der Motor M die Ventilspindel 10 in einer Richtung zu
drehen. Der Motor läuft in eine Endstellung, bei der der Nocken 11 auf der Ventilspindel 10 den beweglichen
Kontakt des Endschalters 13 berührt und bewirkt, daß dieser bewegliche Kontakt sich vom Kontakt 13b in
Berührung mit Kontakt 13a verschiebt. Der Motor M wird dadurch stromlos und die Lampe L] an Spannung
gelegt. Die beweglichen Kontakte der Schalter 13, 14 und 17 sind nun in einer Lage, die derjenigen von F i g. 1
entgegengesetzt ist.
Eine völlig analoge Folge von Vorgängen erfolgt, wenn der bewegliche Kontakt des Steuerschalters 17
nun in die in Fig. 1 gezeigte Lage zurückgestellt wird.
Wie bereits erörtert, ist der Motor Λ-/ Teil einer
Baueinheit, die später erläutert wird und ein Ausgangsritzel enthält, das vom Eingriff mit einer Verzahnung in
einem Ausgangsgetrieberad in Eingriff mit einer anderen Verzahnung gebracht werden kann, indem die
Einbaulage der Baueinheit verändert wird. Bei dieser Änderung der Einbaulage müssen die Stromanschlüsse
des Motors vertausch» werden, damit die Betätigungsvorrichtung in der richtigen Richtung läuft. Dieses
Vertauschen der elektrischen Anschlüsse erfolgt mittels der Klemmen 21 und 22.
Aus F i g. 2 ist zu ersehen, daß die Betätigungsvorrich- eo
tung eine Basis 30 umfaßt, die mit hervorstehenden Flaschen 31 versehen ist. An diese kann ein Deckel 32
lösbar mit Bolzen 33 befestigt werden. Die Basis 30 enthält innere Schultern, die eine Grundplatte 34 tragen.
Die Grundplatte 34 ist in Fig. 6 gezeigt und umfaßt t>s
ein einstückiges Spritzgußteil, das mit einer öffnung 35 versehen ist, durch welche das Ritzel der Motorbaueinheit
verläuft. Die Grundplatte 34 besitzt eine weitere Öffnung 36, durch welche die Ventilspindel 10 der
Betätigungsvorrichtung verläuft Die Grundplatte 34 besitzt weiter zwei Sockel 37 und 38, auf denen die
Endschalter 13 und 14 in einem bestimmten Winkelabstand zueinander, bezogen auf die Ventilspindel 10, und
in der Nähe des Bewegungsweges der Nocken 11 und 12 auf der Spindel montiert werden können. Der
Kondensator C, der dem Motor M von F i g. 1 zugeordnet ist, kann auf der Grundplatte 34, wie in den
F i g. 2 und 6 dargestellt, montiert werden. Die verschiedenen, mit Bezug auf F i g. 1 bereits beschriebenen
elektrischen Verbindungen können über eine Anschlußleiste, die von der Grundplatte ungefähr an
dem Ort der durch die unterbrochene Linie 39 angedeutet ist, getragen wird, und von dort über einen
Rücksprung 40 in einer Kante der Grundplatte zu geeigneten Leitungsanschlüssen in der Basis der
Betätigungsvorrichtung geführt werden.
Die Grundplatte 34 enthält vier Vorsprünge 41,42,43
und 44, die in Abstand voneinander um die Öffnung 35 herum angeordnet sind, und die in entsprechende
Rücksprünge eingreifen können, welche im Boden der Motorbaueinheit ausgebildet sind und mit denen die
Einheit bezüglich der öffnung 35 genau positioniert werden kann. Die Motorbaueinheit kann fest, aber
lösbar auf den Vorsprüngen 41 bis 44 in zwei möglichen Lagen montiert werden. Eine dieser Lagen ergibt sich
aus der anderen durch Drehung um 180°. Eine Umsetzung der Motorbaueinheit von einer ihrer
Montagelagen zur anderen bewirkt eine Veränderung im Übersetzungsverhältnis des Ausgangsgetriebes der
Betätigungsvorrichtung, was eine entsprechende Veränderung im Drehmoment und der Geschwindigkeit am
Ausgang der Betätigungsvorrichtung bewirkt.
Im einzelnen läßt sich aus den Fig.2 und 6
zusammengenommen ersehen, daß die Motcrbaueinheit einen Motor 45 umfaßt, der über Träger 46 an einem
Getriebekasten 47 befestigt ist. Der Motor 45 und der Getriebekasten 47 bilden so eine Baueinheit. Der
Getriebekasten 47 liefert eine Untersetzung zwischen der Motorwelle 48 und einem Ausgangsritzel 49. Die
Achse des Ritzels 49 ist gegenüber der Motorwelle 48 versetzt. Die Anordnung ist derart, daß die Achse des
Ritzels 49 sich seitlich aus einer von zwei möglichen Stellungen, die in Fig.6 durch die unterbrochenen
Linien 50 und 51 angedeutet sind, in die andere versetzt, wenn die Motorbaueinheit 45, 47 um 180" aus der einen
ihrer zwei möglichen Montagestellungen auf den Vorsprüngen 41 bis 44 in die andere gedreht wird. Die
seitliche Versetzung des Ritzels ist relativ klein, d. h. die Entfernung zwischen den Linien 50 und 51 beträgt
größenordnungsmäßig drei Millimeter. Die Versetzung ist jedoch hinreichend, um den Eingriff des Ritzels von
der einen Verzahnung zur anderen der beiden Verzahnungen, die im Ausgangsgetriebe der Betätigungsvorrichtung
vorgesehen sind, umzusetzen. Die Motorbaueinheit wird auf der G rundplatte 34 durch vier
Bolzen 52 in ihrer Lage gehalten. Diese Bolzen verlaufen durch Büchsen an den Ecker des Getriebekastens
47 und können mit Bohri'ngen der Vorsprünge 41 bis 44 verschraubt werden. Die Motorbaueinheit kann
also aus einer ihrer Montagelagen in die andere umgesetzt werden, indem einfach die Bolzen 52 gelöst
w-rden, die Motorbaueinheit um 180° gedreht und zurück auf die Vorsprünge 41 bis 44 gesenkt wird und
dann die Bolzen 52 wieder angezogen werden.
In F i g. 2 ist nur ein einziger Motor 45 in Verbindung mit dem Getriebekasten 47 gezeigt. Es versteht sich, daß
auch mehrere Motoren einem einzigen Getriebekasten zugeordnet sein können, wenn größere Leistung
erwünscht ist. Insbesondere kann ein zweiter Motor auf dem Getriebekasten 47 neben dem Motor 45 montiert
werden, wobei dessen Ausgangswelle mit einem geeigneten Getriebe im Getriebekasten 47 verbunden
ist, so daß die Ausgangswellen der beiden Motoren die Getriebe im Getriebekasten 47 parallel antreiben.
Die Ventilspindel 10 der Betätigungsvorrichtung passiert, wie am besten in F i g. 2 gezeigt ist, die öffnung
36 in der Grundplatte 34. Sie ist an ihrem unteren Ende 10a geschlitzt, so daß sie dort ein Zwischenstück 53
geeigneter Ausbildung aufnehmen kann, durch das die Ventilspindel 10 mit der Stange 54 eines zu betätigenden
Ventils, beispielsweise eines Kugelhahns oder eines Drosselventils verbunden werden kann, Ein Ausgangsgetrieberad
55 ist innerhalb der Basis 30 der Betätigungsvorrichtung unterhalb der Grundplatte 34
mit der Ventilspindel 10 verbunden. Durch die besondere Verbindung, die in der in F i g. 2 gezeigten
Ausführungsform verwendet wird, ist es möglich, daß das Ausgangsgetrieberad 55 von der Ventilspindel 10,
wenn gewünscht, abgekoppelt werden kann. Dies ist jedoch nicht unerläßlich und das Ausgangsgetrieberad
55 kann, wenn gewünscht, auch fest mit der Ventilspindel 10 verbunden sein. Das Ausgangsgetrieberad 55
enthält eine Ringnut 56, deren Seiten mit zwei Verzahnungen 57 und 58 versehen sind. Die Teilung
dieser Verzahnungen ist identisch, die Zahnzahl ist jedoch voneinander verschieden. Bei einer typischen
Ausführungsform enthält die Innenverzahnung 57 84 Zähne und die Außenverzahnung 58 54 Zähne. Der
radiale Abstand zwischen den beiden Verzahnungen 57 und 58 ist größer als der Durchmesser des Ritzels 49, so
daß das Ritzel 49 mit der einen Verzahnung nicht in Eingriff steht, wenn es mit der anderen Verzahnung
kämmt. Betrachtet man die verschiedenen Zahnzahlen in den Verzahnungen 57 und 58, so erkennt man, daß das
Ausgangsgetrieberad 55 und die damit verbundene Ventilspindel 10 mit geringerer Geschwindigkeit und
größerem Drehmoment dreht, wenn das Ritzel 49 mit der Innenverzahnung 57 in Eingriff ist, als dies der Fall
ist, wenn das Ritzel 49 mit der Aoßenverzahnung 58 des Ausgangsgetrieberades in Eingriff ist
Wie bereits beschrieben, kann die Lage des Ritzels 49 bezüglich der Achse der Ventilspindel 10 und der Achse
des Ausgangsgetrieberades 55 versetzt werden, indem die Bolzen 52 gelöst werden, die Motorbaueinheit von
den Vorsprüngen 41 bis 44 abgehoben, um 180° gedreht
wird, zurück auf die Vorsprünge 41 bis 44 abgesenkt und an ihrem Platz durch Wiederanziehen der Bolzen 52
befestigt wird. Dadurch versetzt sich die Achse des Ritzels 49 seitlich aus der einen in die andere Lage 50,51
wodurch das Ritzel seinen Eingriff von der einen Verzahnung zur anderen Verzahnung des Ausgangsgetrieberades
umsetzt. Auf diese Weise kann das Drehmoment und die Geschwindigkeit am Ausgang der
Betätigungsvorrichtung, wenn erwünscht oder nötig, verändert werden. Ein ähnliches Resultat kann durch
andere Anordnungen erreicht werden. Beispielsweise kann ein Obertragungsgetriebe, das in zwei möglichen,
vorherbestimmten Stellungen angeordnet sein kann, zwischen dem Ausgangsritzel einer fest angeordneten
Motorbaueinheit und dem Ausgangsgetrieberad der Betätigungsvorrichtung vorgesehen sein. Durch dieses
würde dann der Antrieb vom Ausgangsritzel der Motorbaueinheit zu einer gewünschten von zwei
Verzahnungen des Ausgangsgetrieberades übertragen.
Alternativ dazu könnte das Ausgangsgetrieberad 55 mit einem hervorstehenden Ring versehen sein, auf dessen
gegenüberliegenden Seiten Verzahnungen ausgebildet sind. Die Motorbaueinheit könnte so eingerichtet sein,
daß sie in zwei möglichen, vorherbestimmten Lagen seitlich und/oder winkelversetzt montiert werden kann,
in einer Weise, daß ihr Ausgangsritzel mit der einen oder der anderen, mit Zähnen versehenen Seite des
hervorstehenden Ringes in Eingriff kommt. Von diesen
ίο verschiedenen Anordnungen wird diejenige, welche in
F i g. 2 gezeigt ist, bevorzugt, da bei der Ausbildung der Verzahnungen 57 und 58 auf den inneren Seitenflächen
der Vertiefung 56 die Lage des Ritzels nur um einen relativ kleinen Betrag verschoben werden muß, um eine
Versetzung von der einen Verzahnung des Ausgangsgetrieberades ^ur anderen zu bewirken. Dies wiederum
reduziert die Exzentrizität, die für das Ausgangsritzel 49 erforderlich ist.
Wie bereits erwähnt, kann zwischen Ventilspindel 10 und Ausgangsgetrieberad 55 eine Kupplungsvorrichtung
vorgesehen sein. Diese erlaubt, daß diese beiden Teile außer Eingriff gebracht werden können, wenn die
Ventilstange 54 von Hand gedreht werden soll. Dazu kann die Ventilspindel 10 einen inneren, axial verschiebbaren
Kupplungszapfen 60 enthalten, dessen unteres Ende 61 konisch ist und an einer Querbohrung 62,
welche durch das untere Ende der Spindel 10 verläuft, angeordnet ist. Die Querbohrung 62 nimmt Paare von
Lagerkugeln 63a, 636 und 64a, 64b auf, welche den Raum der Bohrung zwischen dem konischen unteren Ende 61
des Kupplungszapfens 60 und diametral gegenüberliegenden, kreisbogenförmigen Rücksprüngen 65, die
benachbart der inneren Bohrung des Ausgangsgetrieberades 55 ausgebildet sind, ausfüllen.
Der Kupplungszapfen 60 ist innerhalb der Spindel 10 vertikal beweglich und wird von einer Feder 66 nach
unten gedruckt. Das untere Ende dieser Feder berührt eine Schulter 67 auf dem Zapfen 60 und ihr oberes Ende
wird an ihrem Platz an der Spitze der Spindel 10 festgehalten. Unter normalen Arbeitsbedingungen
drückt die Feder 66 den Kupplungszapfen 60 nach unten, so daß die konische Oberfläche am unteren Ende
61 des Kupplungszapfens die Kugeln 63a, 63b und 64a, 646 nach außen in Eingriff mit den Rücksprüngen 65 im
Ausgangsgetrieberad 55 drückt. Dies verbindet das Ausgangsgetrieberad 55 mit der Ventilspindel 10. Wenn
das Ausgangsgetrieberad von der Ventilspindel abgekuppelt werden soll, wird eine Kappe 68, die an dem
Zapfen 60 befestigt ist, von Hand gegen den Widerstand der Feder 66 nach oben gezogen. Dies wiederum hebt
das konische Ende 61 von den Kugeln 63a, b und 64a, b
ab, wodurch die Kugeln sich innerhalb der Bohrung 62 nach innen bewegen und das Ausgangsgetrieberad 55
von der Welle 10 abkuppeln.
Die Kappe 68 ist mittels eines Schraubensatzes 69 am oberen Ende des Kupplungszapfens 60 befestigt Das
obere Ende der Feder 66 ist in seiner Lage relativ zur Ventilspindel 10 durch einen mit einem Gewinde
versehenen Einsatz 70 fixiert, der auf das obere Ende
der Spindel 10 aufgeschraubt ist Ein O-Ring ist unterhalb des Einsatzes 70 angeordnet Unterhalb des
O-Rings befindet sich eine Unterlagsscheibe 71. Das obere Ende der Feder 66 liegt gegen diese Unterlagsscheibe
an. Der O-Ring dient dazu, daß Innere der
Ventilspindel 10 gegen Wasser oder ähnliches abzudichten.
Die Kappe 68 enthält Fingerstücke 68a, die das Anziehen der Kappe und des daran befestigten
Kupplungszapfens 60 nach oben erleichtern. Wenn die
Kappe 68 nach oben gezogen wird, werden einige ebene Flächen 72 am oberen Ende der Ventilspindel 10
freigelegt. An diesen kann ein Gabelschlüssel oder ähnliches angesetzt werden, um die Ventilspindel 10 von
Hand zudrehen.
Das obere Ende der Spindel 10 verläuft durch eine
Öffnung 74 im Deckel 72. Es ist in einer Buchse 75, die am Deckel 32 angebracht ist, gelagert. Das untere Ende
eier Spindel 10 ist in einer Buchse 76 am unteren Ende der Basis 30 gelagert.
Die Nocken 11 und 12, die oben in bezug auf Fig. 1
beschrieben worden sind, sind in F i g. 2 in ihrer Lage auf der Ventilspindel 10 gezeigt; ihre Beziehung zu den
Endschaltern 13 und 14 ist bereits aus der oben gegebenen Beschreibung deutlich, sowie aus den F i g. 2
und 6. Wie in den F i g. 7A und 7B dargestellt ist, besitzt jeder Nocken einen kreisförmigen Körper Ha, der mit
einem Paar Gewindelöcher itb versehen ist. die
Klemmschrauben aufnehmen. So kann der Nocken in jeder gewünschten radialen und axialen Stellung auf der
Spindel 10 montiert werden. Die Nockenkurve lic jedes
Nockens ist so ausgebildet, daß sie den beweglichen Kontakt eines zugeordneten Endschalters betätigen
kann. Die so erhaltene, im Querschnitt L-förmige Nockenanordnung erlaubt, daß zwei Nocken 11 und 12
ineinandergeschachtelt auf der Spindel 10 montiert werden, wie dies am besten aus F i g. 7B hervorgeht. Auf
diese Weise verläuft die Nockenkurve lic von jedem
Nocken entlang dem Körper Ha des anderen Nockens.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Ventilbetätigungsvorrichtung mit einem Elektromotor, dessen Welle ein Untersetzungsgetriebe
antreibt, welches seinerseits über ein Ausgangsgetrieberad eine Ventilspindel antreibt, die ein
Ventilverschlußstück betätigt, wobei der Motor auf einer Grundplatte eines Antriebsgehäuses angeordnet
ist, dadurch gekennzeichnet, daß
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