DE239849C - - Google Patents

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DE239849C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D27/00Shaving accessories
    • A45D27/44Lather removing devices

Landscapes

  • Devices For Medical Bathing And Washing (AREA)
  • Cleaning And Drying Hair (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 239849 KLASSE 33 c. GRUPPE
EMIL SCHMIDT in WIESDORF und AUGUST SCHNEIDER in CÖLN-DEUTZ.
Gesichtsabspülvorrichtung für Friseure. Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Oktober 1910 ab.
Zur Behebung der hygienischen Bedenken, die im Friseurgewerbe allgemein gegen das Abwaschen des nach dem Rasieren an den Wangen des Kunden zurückbleibenden Seifenschaumes mittels eines Schwammes, Lappens o. dgl. gehegt werden, hat man unter Wegfall der von Hand aus auszuführenden Ab-■ waschung vorgeschlagen, diese durch sogenannte Abspülmasken bzw. nach Art eines
ίο Inhalators wirkende Spülvorrichtung vorzunehmen.
Letztere haben den Nachteil, daß die Abspülung des Gesichtes eine ungenügende ist, die auch dadurch nicht genügend vervollkommnet werden kann, daß man den bei dieser Art von Vorrichtungen zur Aufnahme einer Spritzdüse dienenden Trichter zu einem die Gesichtspartien vollständig in sich aufnehmenden Gehäuse vergrößert.
Durch Anwendung von Abspülmasken wird die Gefahr der Übertragung von Hautkrankheiten u. dgl. nicht vermindert, sondern im Gegenteil erhöht, weil die Abspülmasken mit ihren Rändern, welche während des Spülens von der Spülflüssigkeit nicht berührt, also auch nicht desinfiziert werden, ringsum fest an der Gesichtshaut der abzuspülenden Person anliegen, so daß sich leicht Krankheitskeime o. dgl. daran ansetzen. Da diese Abspülmasken abwechselnd von den verschiedensten Personen benutzt werden, ist die Übertragungsgefahr sehr groß.
Nach vorliegender Erfindung wird die Abspülvorrichtung durch eine Art Spülkorb gebildet, der aus mehreren einzelnen, mit feinen Öffnungen versehenen Spritzröhren zusammengesetzt ist, die nach Lage und Form den abzuspülenden Gesichtsteilen, Kinn, Wangen und Oberlippe, entsprechend angeordnet sind. Die Spritzröhren sind einzeln auswechselbar und absperrbar an einen nach Belieben mit der Wasserleitung, einem Irrigator, sonstigen Flüssigkeitsbehältern, Flakon 0. dgl. zu verbindenden Rohrstutzen angeschlossen, derart, daß sie beliebig, je nach dem Bartschnitt des betreffenden Kunden, entweder einzeln oder zwei von ihnen gleichzeitig oder alle zusammen benutzt werden können. Diese Spritzrohre kommen selbst mit der Haut des Künden nicht in Berührung, da der ganze Spritzkorb von derselben in gewissem Abstande gehalten wird und verbleibt. Um ein Beschmutzen der Kunden durch die austretende Spülflüssigkeit zu verhüten, kann an dem Spritzkorb eine ihn unten einschließende Auffangmulde für die ablaufende Flüssigkeit angeordnet sein, welche gleichzeitig, mit dem Rohranschluß für die Zufuhr der Spülflüssigkeit verbunden, als Träger des Ganzen dienen kann. Dabei kann die eine (hintere) Wand dieser Auffangmulde, welche dem Halse zunächst liegt, mit einem entsprechenden Ausschnitt zur Aufnahme des Halses versehen sein und, indem die Vorrichtung so an den Kunden gehalten wird, daß sich dessen Hals in den Ausschnitt hineinlegt, gleichzeitig dazu dienen, den ganzen Spülkorb während des Spülens in geeigneter Lage und Abstand vom Gesicht des Kunden
zu halten. Da hierbei aber wenigstens der obere Rand des Halsausschnitts wieder den Hals des Kunden berührt und hier insofern wieder eine Übertragungsgefahr eintreten würde, wird dann hier eine auswechselbare, leicht zu desinfizierende Vorrichtung, Schnur o. dgl., eingelegt.
In den Fig. ι bis 3 der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht. Dasselbe weist folgende Beschaffenheit auf:
i, 2 sind die zur Spülung der Wangen, 3 die zur Spülung der Kinn- und Halspartien und 4 die zur Spülung der Oberlippe dienenden Spritzröhren. Von denselben sind i, 2 und 3 fest an einen mit der Wasserleitung, einen Flakon o. dgl. geeignet zu verbindenden Rohrstutzen 5 angeschlossen, während die für die Spülung der Oberlippe in Betracht kommende .Spritzröhre 4 mit dem Rohrstutzen 5 durch einen biegsamen Schlauch 6 in Verbindung steht. 7 ist ein Absperrhahn für die Spülrohre 3, 8 ein solcher für das Spülrohr 4. Die Spülröhre 3 ist in einer als Träger des Ganzen dienenden Mulde 9 gelagert, die zum Auffangen der zur Spülung verwandten Flüssigkeit dient. An der Fangmulde 9 ist neben einem zur Führung des verstellbaren Trägers 10 für die Spülröhre 4 dienenden Stege 11 eine Einrichtung zur Anbringung einer auswechselbaren Desinfektionsschriur 12 getroffen, welche den Rand des den Halspartien entsprechend gestalteten Ausschnittes 13 der Fangmulde 9 gegen den Hals hin abdichtet, so daß ein Ausfließen der Spülflüssigkeit und damit ein Beschmutzen des Kunden ausgeschlossen ist.

Claims (3)

Paten t-An Spruche: Fri-
1. Gesichtsabspülvorrichtung für
seure, dadurch gekennzeichnet, daß eine Art Spülkorb aus mehreren einzelnen, den abzuspülenden Gesichtspartien, nämlich Wangen, Kinn und Oberlippe, in Form und Lage entsprechenden Spritzröhren zusammengesetzt ist, welche einzeln beliebig ein- und ausschaltbar mit dem der Flüssigkeitszufuhr dienenden Rohrstutzen verbunden sind, so daß man sie, je nach der Barttracht des betreffenden Kunden, einzeln oder zu mehreren oder alle zusammen zum Spülen verwenden kann.
2. Abspül vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Spülung der Oberlippe dienende Spritzröhre (4) verstellbar angeordnet und durch einen biegsamen Schlauch (6) mit dem Rohrstutzen (5) verbunden ist.
3. Abspülvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrstutzen (5) das Mundstück eines in bekannter Weise zur Aufnahme der Spülflüssigkeit dienenden Flakons bildet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT239849D 1911-06-19 Active DE239849C (de)

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FR2570260A1 (fr) * 1984-09-14 1986-03-21 Laban Simone Dispositif de mouillage et rincage des cheveux pour coiffeur
FR3132424A1 (fr) * 2022-02-08 2023-08-11 Chaouki Khacheb Dispositif de traitement ou de lavage de barbe

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