DE239774C - - Google Patents

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DE239774C
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heat sinks
cooling
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G73/00Recovery or refining of mineral waxes, e.g. montan wax
    • C10G73/02Recovery of petroleum waxes from hydrocarbon oils; Dewaxing of hydrocarbon oils
    • C10G73/32Methods of cooling during dewaxing

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 239774 KLASSE 23 b. GRUPPE
Kühlkörpern.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Juli 1910 ab.
Vorliegende Erfindung . betrifft einen Kühlapparat für Paraffinöl o. dgl., durch welchen unter möglichst vollständiger Ausnutzung des Kühlmittels und Verhinderung eines andauernden Anfrierens des Kühlgutes an den Kühlflächen eine kräftige Kühlung erzielt wird.
Dies wird dadurch erreicht, daß die in bekannter Weise in Scheibenform ausgeführten Kühlkörper in allen ihren Teilen von dem
ίο durchlaufenden Kühlmittel bestrichen werden, indem dieses durch eine spiralförmige Leitwand und eine radialstehende Ablenkwand zu einer mehrmaligen, kreisenden Bewegung in immer kleineren Windungen vom Umfang der Scheibenhöhlung gegen deren Mitte und wieder nach außen hin gezwungen wird; ferner dadurch, daß diese Kühlkörper in einen zylindrischen und daher gleich den Scheiben der bekannten Wirkung kreisender Schaber ausgesetzten Behälter abwechselnd mit Rührwerken eingestellt werden, zu welchem Zwecke ein das Einbringen ermöglichender Längsspalt im Zylindermantel vorgesehen wird, der abgedeckt werden kann, so daß auch dieser Abschlußteil der Schaberwirkung nicht entzogen und der Inhalt des zylindrischen Behälters ringsum mit Kühlflächen umgeben ist. Die Kühl wirkung kann ferner noch dadurch gesteigert werden, daß die scheibenförmigen Kühlkörper abwechselnd verschieden großen Durchmesser erhalten und die größeren eine mittlere Durchbrechung aufweisen, so daß das gesamte Kühlgut durch Mischung an die Kühlflächen herangebracht wird, indem es veranlaßt wird, um die Scheibenkühler herum und durch deren Durchbrechungen hindurch den Behälter zu durchziehen.
In der Zeichnung ist ein derartiger Apparat in Fig. ι im Längsschnitt und in Fig. 2 und 3 in Querschnitten nach den Linien A-B und C-D der Fig. 1 dargestellt.
Die scheibenförmigen, hohlen Kühlkörper c besitzen im Innern eine spiralförmig verlaufende Scheidewand / sowie eine radialstehende Ablenkwand I, so daß die durch Rohre m eintretende Kühlflüssigkeit gezwungen ist, in dem Kühlkörper mehreremals mit großer Geschwindigkeit in immer kleineren Windungen zu kreisen, ehe sie um die Ablenkfläche I herum zum Auslaßrohr η gelangt und dadurch aus dem Kühlkörper c austritt. Die in letzterem vor Einlassen der Kühlflüssigkeit vorhandene Luft kann durch eine kleine Öffnung e nach der höchsten Stelle des Kühlkörpers und von da durch das Austrittsrohr entweichen.
Der das zu kühlende Paraffinöl aufnehmende Behälter α ist in Form eines liegend angeordneten Zylinders ausgeführt, der an höchster Stelle eine über seine ganze Länge reichende rechteckige Öffnung b zum Einbringen der Kühlkörper c, der Schaber usw. besitzt, welche mittels eines Deckels f verschließbar ist. Dieser Behälter α kann vermöge der Zylinderform, die ein vollkommenes Abkratzen der Wandung gestattet, vorteilhaft von einem Kühlmantel g umgeben sein und an tiefster Stelle mit meh-
reren über seine Länge verteilten Ablaßstutzen h versehen werden, die in ein gemeinsames Ableitungsrohr i münden.
Die in den Behälter α eingesetzten und darin in üblicher Weise befestigten Kühlkörper c können, falls die Einrichtung für einen kontinuierlichen Kühlbetrieb bestimmt ist, bei welchem das warme öl bei einem Ende des Zylinders beständig einfließt und am anderen
ίο Ende gekühlt den Zylinder verläßt, abwechselnd als große und kleine Scheiben angeordnet sein. Die großen' Scheiben schließen an die Zylinderwandung vollständig an und gestatten dem öl nur den Durchgang durch eine ringförmige mittlere öffnung am Umfange der Welle, die kleinen Scheiben hingegen lassen einen Durchgang zwischen ihrem Umfange und dem Zylindermantel frei, dagegen ist die durchgehende Welle in der Mitte abgedichtet. Durch diese Anordnung wird das kontinuierlich durchfließende Öl zu einem Zickzackweg um die Platten herum gezwungen, so daß der ölstrom über die gesamte Kühlfläche hinweggeführt wird, wobei eine innige und langdaüernde Berührung sowohl an den Kühlkörpern c als auch an der Zylinderwand stattfindet, was besonders von Wichtigkeit ist, wenn letztere zur Erhöhung der Kühlwirkung auch von außen gekühlt wird.
30. Zwischen je zwei Kühlkörpern sind auf einer den Behälter α der Länge nach durchsetzenden, von außen angetriebenen Welle j> Rührarme q aufgekeilt, welche sich bis an die Behälterinnenwand erstrecken und an ihren Enden die bekannten Schaber r zum Bestreichen dieser Innenwand, ferner an Winkelstücken s, die auf die einander zugekehrten Seitenflächen zweier Kühlkörper c einwirkenden, um einen Bolzen u scharnierartig drehbaren und in bekannter Weise der Wirkung einer Feder ν unterstellten Kratzer t, t tragen.
Die Kühlkörper können wie bei den bekannten Apparaten einzeln mit Kühlflüssigkeit beschickt werden, oder aber die Kühlflüssigkeit kann einen Kühlkörper nach dem anderen durchströmen, d. h. die Kühlkörper können hintereinander geschaltet sein.

Claims (1)

  1. Patent- Anspruch :
    Kühlvorrichtung für Paraffinöl o. dgl. mit scheibenförmigen, von dem Öl umgebenen Kühlkörpern, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Erzielung einer kräftigen Kühlung in jedem einzelnen der in einen liegenden, zylinderf örmigen, von außen gekühlten Behälter durch einen abdeckbaren Längsspalt eingeführten und abwechselnd mit Rührarmen nebeneinander angeordneten Kühlkörper das Kühlmittel durch eine spiralförmige Leitwand entlang der Innenwandung geleitet, sodann durch eine radialstehende Ablenkwand gegen die andere Seite der Leitwand geführt und so zu einer mehrmaligen, kreisenden Bewegung in immer kleineren Windungen gezwungen wird, um schließlich um die Ablenkfläche herum dem Auslaß zugeführt zu werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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