DE23951C - Neuerungen an Drillmaschinen - Google Patents

Neuerungen an Drillmaschinen

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DE23951C
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Germany
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cast iron
coulter
seed
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receiving funnel
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Application number
DENDAT23951D
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English (en)
Original Assignee
F. ZIMMERMANN & COMP, in Halle a. S
Publication of DE23951C publication Critical patent/DE23951C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/08Broadcast seeders; Seeders depositing seeds in rows
    • A01C7/12Seeders with feeding wheels
    • A01C7/14Seeders with spoon or bucket wheels

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Pretreatment Of Seeds And Plants (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Entgegen dem seitherigen Gebrauch, hölzerne Saatkästen anzuwenden, in denen das auszuschöpfende Getreide vermöge niedriger, starker Knaggen zusammengehalten wird, und anstatt in diesen einzelnen Abtheilungen schwache Blechhülsen (Einsatztrichter) mit sogen. Aufnahmetrichtern, welche durch Klappscharniere gehalten werden, anzuordnen, sind hier behufs Vereinfachung und gleichzeitiger Verstärkung der Säekastenconstruction und mit Rücksicht auf zweckentsprechende Benutzung der ganzen Säemaschine besondere Elemente, welche den Charakter von Scheidewänden tragen, zugleich aber die Ausläufer unter dem Saatkasten bilden, in letzteren eingesetzt. Ein solches aus einem Ganzen (Gufsstück) bestehendes Element zeigen Fig. 6, 7 und 9 in verschiedenen Ansichten. Davon ist b die eigentliche Trichter wand, b1 der Ausläuferkanal, und deutet α den Aufnahme- oder Einsatztrichter, sowie c den sogen. Saatschieber an, welcher den Zutritt der Saat in die Fächer, worin die Saatscheiben, Fig. 12 und 13, arbeiten, zu reguliren gestattet. Im Grundrifs, Fig. 8, ist der Trichter α nicht mit dargestellt, in Fig. 10 findet sich ein Querschnitt durch denselben.
In dem Aufnahmetrichter a, welcher lose in die Trichterwand bezw. deren Kanal bx eingesetzt und durch einen über einen vorstehenden Stift des Trichters gelegten Haken festgehalten wird, befindet sich eine einfache, gufseiserne Klappe «] gelagert, welche nach rechts und links, Fig. 9 und 10, umgelegt werden kann. In ersterem Falle leitet sie den in den Trichter fallenden Samen in den Ausläuferkanal bx und dadurch in den Erdboden, in letzterem, den Fig. 9 und 10 darstellen, führen sie ihn wieder in den Schöpfraum zurück.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht einen Querschnitt des Saatkastens und der sich anschliefsenden Samenführungstheile, Fig. 2 einen Längenschnitt des Kastens, zugleich die Anordnung der Trichterwände mit den Aufnahmetrichtern und der Säewelle darstellend, unter der Annahme, dafs der Samen wieder in den Schöpfraum zurückfallen soll. Fig. 8 zeigt den Horizontalschnitt des Säekastens und giebt eine Oberansicht der Trichterwände und der Saatschieber c mit weggelassenem Aufnahmetrichter und Saatscheiben. Ein Lockerwerden der Aufnahmetrichter durch das öftere Umsetzen derselben beim Herausnehmen der Säewelle steht nicht zu befürchten, ebenso wenig ein infolge dessen stattfindendes Erfassen derselben von den Löffeln der Säescheiben: Uebelstände, welche mit den bekannten Säemaschinen nur zu häufig verbunden sind.
Fernerhin ermöglicht die beschriebene Construction ein leichtes Auswechseln der wesentlichen Maschin entheile sowie ein bequemes Reinigen des Säekastens.
Im Gegensatz weiter zu der bekannten Verbindung der Samenleitungsröhren mit den Drillhebeln, welche lediglich durch Hineinstecken des unteren Endes der Samenleitungsröhren in den im Drillschar festsitzenden sogen. Hebeltrichter bewirkt wird, ist hier die in Fig. i, 3, 4 und 5 dargestellte Verbindung gewählt. Die erwähnten festsitzenden Hebeltrichter sind von dem sehr erheblichen Uebel-
stand begleitet, die Samenleitungsröhren an den nöthigen seitlichen Bewegungen zu hindern, die dann zu vollführen sind, wenn man die Scharreihen (s. Fig. ii) weiter aus einander bringen will, eine Manipulation, die bei engen Reihen zu dem Zwecke unumgänglich nöthig ist, um die Erdklumpen an der Bildung von Stopfungen zwischen den Drillscharen zu verhindern. Diesem Zwecke genügt eine der Kugelgelenkverbindung ähnliche Anordnung, Fig. i, 4 und 5. Durch einen Splint r geschieht die Befestigung der kugeligen Schale e e1 am oberen Ende des Schares. Dem Splint r gegenüber legt sich die erwähnte Kugel einfach mit einer Spitze d in einer Aussparung des Schares fest, womit erreicht ist, dafs die ganze Verbindung durch Herausnehmen des Splintes leicht gelöst werden kann.
Das Kugelgelenk besteht aus zwei gufseisernen Theilen e und e1, so dafs der innere Gelenktheil, ein auf das Rohr gezogener Ring s mit starkem Rande, vorher an der Samenleitungsröhre befestigt werden kann und dann durch Zusammennieten oder Zusammenschrauben der beiden Halbkugeln e und e1, Fig. 5, eingeschlossen wird.
Die Schare sind aus einer scharfen, gufseisernen Schneide und einer lösbaren Hartgufsspitze, die nach Abnutzung einer leichten Ersetzung fähig ist, hergestellt; eine um die gufseiserne Schneide angesetzte Blechkappe ersetzt den Hebeltrichter.
Durch die schlanke und schmale Form, sowie durch die grofse Beweglichkeit der Samenleitungsröhren ist es möglich, sehr enge Reihen zu drillen, da die Entfernung der beiden Scharreihen η und n1, Fig. 11, so grofs, wie gerade erwünscht oder nöthig, gehalten werden kann.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. In Anwendung auf Drillkasten gufseiserne Zwischenwände b, welche zugleich den bis unter den Saatkasten reichenden Ausläuferkanal b1 und Falz für den Schieber c enthalten, sowie zum Einsatz des Aufnahmetrichters α eingerichtet sind.
2. In Combination mit der unter 1. erwähnten Zwischenwand b ein gufseiserner, oben in den Ausläuferkanal b1 jener fest einzusetzender Aufnahmetrichter α mit in zwei verschiedenen Seitenlagen, und zwar nach rechts und links zu bewegender Gufseisenklappe a', Fig. 9 und 10 sowie Fig. 6.
3. Zur Verbindung der Samenleitungsröhren mit dem Drillhebelschar, Fig. 1, eine kugelförmige Schale e el, Fig. 4 und 5, welche mittelst Splintes r an dem oberen Scharende befestigt und durch Nase oder Spitze d daselbst geführt wird, und welche den verbreiterten Rand s der Samenleitungsröhre in der Weise umfafst, dafs derselbe freies seitliches Spiel in ihr hat.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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