DE239405C - - Google Patents
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- DE239405C DE239405C DENDAT239405D DE239405DA DE239405C DE 239405 C DE239405 C DE 239405C DE NDAT239405 D DENDAT239405 D DE NDAT239405D DE 239405D A DE239405D A DE 239405DA DE 239405 C DE239405 C DE 239405C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B11/00—Feeding, charging, or discharging bowls
- B04B11/04—Periodical feeding or discharging; Control arrangements therefor
Landscapes
- Centrifugal Separators (AREA)
Description
KAISERLICHES A
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 239405 KLASSE 89/. GRUPPE
Dr. OTTO PANKRATH in FRANKFURT a. M.
Schleuder mit periodisch erfolgender, selbsttätiger Entleerung, insbesondere für Zuckerfüllmassen.
Die Erfindung betrifft eine Schleuder mit konischem Kessel, welcher das Schleudergut,
z. B. Zuckerfüllmasse, ununterbrochen während des Umlaufs zugeführt wird, und aus der das
fertige Produkt in Zwischenräumen abgelassen wird. Df.s Neuheitsmerkmal besteht darin, daß
der konische Kessel in zwei oder mehr Abteilungen zerlegt ist, von denen jede mit einem
eigenartigen Verschluß zur zeitweiligen Zurückhaltung des Zuckers, oder der Füllmasse versehen
ist.
Es ist nun zwar schon vorgeschlagen worden, Zuckerfüllmasse in konische Schleuderkessel in
ununterbrochenem Strahl einzuführen und abzuschleudern. Die Einrichtung dieser Schleudern
ist aber eine derartige, daß die Organe, welche den Inhalt die notwendige Zeit im
Kessel zurückhalten sollen, wie ζ.,Β. enge verstellbare Austrittsöfrnungen am größten Umfang
des Konus, diesen Zweck überhaupt nicht oder nur in unzureichender Weise erfüllen.
Auch ein-, oder mehrstufige Schnecken, die sich im konischen Schleuderkessel mit etwas veränderter
Geschwindigkeit drehen und die Masse aufhalten oder vorwärts bewegen sollen, haben
sich nicht bewährt, weil eine unverhältnismäßig große Kraft zur Bewegung der Schnecken
erforderlich ist und die Siebe sich wegen der mahlenden Wirkung der Schnecken zu leicht
verstopfen. Dagegen wird nach vorliegender Erfindung der Inhalt allein durch die Fliehkraft
herausgetrieben, sobald die eigenartigen Abschlußorgane geöffnet werden. Um im Augenblick
des Herauslassens den Zufluß nicht unterbrechen zu müssen, sind mindestens zwei Abtoilungen
vorhanden, von denen die am Eintritt der Füllmasse gelegene geschlossen bleibt, wenn die darauffolgende entleert wird. Damit
nun der Druck des im Kessel befindlichen Schleudergutes auf die Abschlußorgane mögliehst
gering ist, sind diesen im Innern des Kessels Hemmnisse vorgebaut, welche den Zucker an den Austrittsstellen in dünne Schich- '
ten oder schmale Streifen zerlegen. Zweckmäßig sind die Auslaßöffnungen als Schlitze
ausgebildet, welche den ganzen Umfang des Kessels einnehmen, damit der Zucker an allen
Stellen möglichst gleichmäßig und gleichzeitig herausfliegen kann.
Eine Äusführungsform eines solchen Schleuderkessels ist in Fig. 1 im Schnitt dargestellt.
An den Konus C1, welcher durch die Scheibe 5 mit der Achse A verbunden ist, schließt sich
mittels der Bolzen B ein zweiter weiterer, sich nach der entgegengesetzten Seite öffnender
Konus C2 an. Beide sind mit besonderen Verschlußvorrichtungen R1, R2, K1, K2 versehen, und zwar sind R1 und R2 feststehende
Ringe, welche zwischen sich und der konischen Kesselwand nur schmale Schlitze freilassen;
K1 und K2 aber sind bewegliche Ringe, welche
diese Schlitze zeitweilig überdecken oder freigeben. Durch Federn in den Naben .ZV1 und N2
werden die Abschlußringe K1 und K2 gegen die entsprechenden Konusse gedrückt und
können durch Hebelwerke H1 und H2 parallel zur Achse behufs Öffnung und Entleerung der
Konusse bewegt werden. Selbstverständlich
kann die Bewegung der Verschlüsse für die .; Schlitze auch in anderer bekannter Weise ausgeführt
werden.
Die Arbeitsweise dieser Schleuder ist M-gende: Das Schleudergut wird fortlaufend in
den (kleinsten) konischen Kessel C1 eingelassen. Wird dann nach einiger Zeit für einen.
Augenblick der Abschlußring K1 niedergedrückt, so rutscht sofort der gesamte, schon teilweise
ίο abgeschleuderte Inhalt von Kessel C1 in den
folgenden weiteren Kessel C2 und wird hier,
während sich die inzwischen wieder geschlossene Abteilung C1 allmählich wieder füllt, in gewünschtem
. Maße abgeschleudert. Sobald dies erreicht ist, wird der Zucker durch Heben
des Abschlußringes, K2 herausgelassen, worauf nach dessen Senkung, also nach Schließung
des Kessels C2, dieser von neuem aus der Abteilung C1 in der beschriebenen Weise mit
Schleudergut versehen wird. Der Sirup entweicht durch Löcher L und kann durch Führungsbleche
in Auffangrinnen abgeführt werden. Durch die Zerlegung in mehrere Abteilungen, welche abwechselnd und nacheinander be-
füllt und entleert werden, wird gleichzeitig erreicht, daß die Maschine niemals leer läuft,
sondern in jedem Augenblick mindestens teilweise beladen ist. Bei gleicher Siebfläche der
konischen Kessel C1 und C2 nimmt damit die Leistung zu, und. weil der ganze Inhalt in zwei
(oder mehr) Partien herausgelassen wird, wird der Rückstoß entsprechend vermindert. Ferner
ist die Möglichkeit gegeben, den aus der Abteilung C1 kommenden und vorgeschleuderten
Zucker in der Abteilung C2 in bekannter Weise zu decken.
Anstatt die einzelnen Abteilungen derart anzuordnen, daß sie sich in entgegengesetzter
Richtung erweitern, kann man sie auch mit gleicher Öffnungsrichtung aneinanderreihen,
wie in Fig. 3 schematisch dargestellt ist. Hier ist nur ein einziger konischer Kessel vorhanden,
dessen Innenraum aber in drei Abteilungen I bis III geteilt ist. Durch die Buchstäben
R1 bis R3 sind die Ringe (am Boden
der einzelnen Abteilungen) bezeichnet, welche die Durchlaßöffnung gegen den Konus C freilassen,
während K1 bis ΚΆ die beweglichen
Abschlußorgane bedeuten. Die Arbeitsweise ist ganz ähnlich, wie bei Fig. 1 beschrieben. In
andauerndem Zulauf tritt die Füllmasse in die kleinste Abteilung I über dem Ring R1
ein ; durch kurzes öffnen des Abschlußorgans K1 rutscht sie nach Abteilung II und. weiter durch
Öffnen von Abschluß K2 nach Abteilung III. Ne.ch Durchwanderung sämtlicher Abteilungen
verläßt der Zucker, sobald der Verschluß Ks
geöffnet wird, fertig geschleudert den konischen Kessel. Jede der einzelnen Abteilungen ist
natürlich erst zu öffnen, wenn die folgende bereits entleert ist. Es wird also der Zucker
zuerst aus Abteilung III herausgelassen, dann der. Schlußring K2 geöffnet, danach K1 usw.
Die Siebe zum Abscheiden des Sirups sowie die Führungsbleche sind der Einfachheit halber
weggelassen. Der Sirup kann aus jeder einzelnen Abteilung gesondert oder auch vereint
am Ende der Abteilung III aus dem Konus C abgeführt werden.
Die Dicke der Zuckerschicht ist hier in der II. und III. Abteilung außer durch die konische
Form des Kessels C durch den Abstand des Ringes R1 von der Kesselwand gegeben. Da
dieser Abstand, um den Druck gegen den Abschlußring K1 möglichst klein zu machen, sehr
gering ist, wird die Zuckerschicht ebenfalls sehr dünn. Um nun die Schichten dicker und
damit die Füllung größer zu erhalten, können die folgenden Abteilungen nach der schem?.-tischen
Darstellung in Fig. 2 vergrößert werden.
Claims (3)
1. Schleuder mit periodisch erfolgender, selbsttätiger Entleerung, insbesondere für
Zuckerfüllmassen, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus mehreren, in der Schleuderrichtung weiter werdenden konischen Abteilungen
besteht, die je mit besonderen Verschlußorganen versehen sind, welche nacheinander geöffnet und geschlossen werden,
um die Schleuder ununterbrochen beschicken zu können.
2. Schleuder nach Anspruch 1, da.durch gekennzeichnet, daß jedes Verschlußorgan
aus einem beweglichen Abschlußring (K) mit einem vorgeschalteten festen Boden (R)
besteht, durch die der Inhalt in dünne Streifen zerlegt wird.
3. Schleuder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsöffnungen loö
der konischen Abteile einander entgegengesetzt angeordnet sind.
Hierzu! Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE239405C true DE239405C (de) |
Family
ID=498853
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT239405D Active DE239405C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE239405C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1043222B (de) * | 1957-02-09 | 1958-11-06 | Eugen Eisenmann | Schleudertrommel zum Trocknen kleinstueckiger Gueter |
| US5441475A (en) * | 1994-06-23 | 1995-08-15 | Haahjem North America, Inc. | Centrifugal separator with axially separable bowl elements |
-
0
- DE DENDAT239405D patent/DE239405C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1043222B (de) * | 1957-02-09 | 1958-11-06 | Eugen Eisenmann | Schleudertrommel zum Trocknen kleinstueckiger Gueter |
| US5441475A (en) * | 1994-06-23 | 1995-08-15 | Haahjem North America, Inc. | Centrifugal separator with axially separable bowl elements |
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