DE239405C - - Google Patents

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DE239405C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B11/00Feeding, charging, or discharging bowls
    • B04B11/04Periodical feeding or discharging; Control arrangements therefor

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

KAISERLICHES A
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 239405 KLASSE 89/. GRUPPE
Dr. OTTO PANKRATH in FRANKFURT a. M.
Schleuder mit periodisch erfolgender, selbsttätiger Entleerung, insbesondere für Zuckerfüllmassen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. April 1909 ab.
Die Erfindung betrifft eine Schleuder mit konischem Kessel, welcher das Schleudergut, z. B. Zuckerfüllmasse, ununterbrochen während des Umlaufs zugeführt wird, und aus der das fertige Produkt in Zwischenräumen abgelassen wird. Df.s Neuheitsmerkmal besteht darin, daß der konische Kessel in zwei oder mehr Abteilungen zerlegt ist, von denen jede mit einem eigenartigen Verschluß zur zeitweiligen Zurückhaltung des Zuckers, oder der Füllmasse versehen ist.
Es ist nun zwar schon vorgeschlagen worden, Zuckerfüllmasse in konische Schleuderkessel in ununterbrochenem Strahl einzuführen und abzuschleudern. Die Einrichtung dieser Schleudern ist aber eine derartige, daß die Organe, welche den Inhalt die notwendige Zeit im Kessel zurückhalten sollen, wie ζ.,Β. enge verstellbare Austrittsöfrnungen am größten Umfang des Konus, diesen Zweck überhaupt nicht oder nur in unzureichender Weise erfüllen. Auch ein-, oder mehrstufige Schnecken, die sich im konischen Schleuderkessel mit etwas veränderter Geschwindigkeit drehen und die Masse aufhalten oder vorwärts bewegen sollen, haben sich nicht bewährt, weil eine unverhältnismäßig große Kraft zur Bewegung der Schnecken erforderlich ist und die Siebe sich wegen der mahlenden Wirkung der Schnecken zu leicht verstopfen. Dagegen wird nach vorliegender Erfindung der Inhalt allein durch die Fliehkraft herausgetrieben, sobald die eigenartigen Abschlußorgane geöffnet werden. Um im Augenblick des Herauslassens den Zufluß nicht unterbrechen zu müssen, sind mindestens zwei Abtoilungen vorhanden, von denen die am Eintritt der Füllmasse gelegene geschlossen bleibt, wenn die darauffolgende entleert wird. Damit nun der Druck des im Kessel befindlichen Schleudergutes auf die Abschlußorgane mögliehst gering ist, sind diesen im Innern des Kessels Hemmnisse vorgebaut, welche den Zucker an den Austrittsstellen in dünne Schich- ' ten oder schmale Streifen zerlegen. Zweckmäßig sind die Auslaßöffnungen als Schlitze ausgebildet, welche den ganzen Umfang des Kessels einnehmen, damit der Zucker an allen Stellen möglichst gleichmäßig und gleichzeitig herausfliegen kann.
Eine Äusführungsform eines solchen Schleuderkessels ist in Fig. 1 im Schnitt dargestellt. An den Konus C1, welcher durch die Scheibe 5 mit der Achse A verbunden ist, schließt sich mittels der Bolzen B ein zweiter weiterer, sich nach der entgegengesetzten Seite öffnender Konus C2 an. Beide sind mit besonderen Verschlußvorrichtungen R1, R2, K1, K2 versehen, und zwar sind R1 und R2 feststehende Ringe, welche zwischen sich und der konischen Kesselwand nur schmale Schlitze freilassen; K1 und K2 aber sind bewegliche Ringe, welche diese Schlitze zeitweilig überdecken oder freigeben. Durch Federn in den Naben .ZV1 und N2 werden die Abschlußringe K1 und K2 gegen die entsprechenden Konusse gedrückt und können durch Hebelwerke H1 und H2 parallel zur Achse behufs Öffnung und Entleerung der Konusse bewegt werden. Selbstverständlich
kann die Bewegung der Verschlüsse für die .; Schlitze auch in anderer bekannter Weise ausgeführt werden.
Die Arbeitsweise dieser Schleuder ist M-gende: Das Schleudergut wird fortlaufend in den (kleinsten) konischen Kessel C1 eingelassen. Wird dann nach einiger Zeit für einen. Augenblick der Abschlußring K1 niedergedrückt, so rutscht sofort der gesamte, schon teilweise
ίο abgeschleuderte Inhalt von Kessel C1 in den folgenden weiteren Kessel C2 und wird hier, während sich die inzwischen wieder geschlossene Abteilung C1 allmählich wieder füllt, in gewünschtem . Maße abgeschleudert. Sobald dies erreicht ist, wird der Zucker durch Heben des Abschlußringes, K2 herausgelassen, worauf nach dessen Senkung, also nach Schließung des Kessels C2, dieser von neuem aus der Abteilung C1 in der beschriebenen Weise mit Schleudergut versehen wird. Der Sirup entweicht durch Löcher L und kann durch Führungsbleche in Auffangrinnen abgeführt werden. Durch die Zerlegung in mehrere Abteilungen, welche abwechselnd und nacheinander be- füllt und entleert werden, wird gleichzeitig erreicht, daß die Maschine niemals leer läuft, sondern in jedem Augenblick mindestens teilweise beladen ist. Bei gleicher Siebfläche der konischen Kessel C1 und C2 nimmt damit die Leistung zu, und. weil der ganze Inhalt in zwei (oder mehr) Partien herausgelassen wird, wird der Rückstoß entsprechend vermindert. Ferner ist die Möglichkeit gegeben, den aus der Abteilung C1 kommenden und vorgeschleuderten Zucker in der Abteilung C2 in bekannter Weise zu decken.
Anstatt die einzelnen Abteilungen derart anzuordnen, daß sie sich in entgegengesetzter Richtung erweitern, kann man sie auch mit gleicher Öffnungsrichtung aneinanderreihen, wie in Fig. 3 schematisch dargestellt ist. Hier ist nur ein einziger konischer Kessel vorhanden, dessen Innenraum aber in drei Abteilungen I bis III geteilt ist. Durch die Buchstäben R1 bis R3 sind die Ringe (am Boden der einzelnen Abteilungen) bezeichnet, welche die Durchlaßöffnung gegen den Konus C freilassen, während K1 bis ΚΆ die beweglichen Abschlußorgane bedeuten. Die Arbeitsweise ist ganz ähnlich, wie bei Fig. 1 beschrieben. In andauerndem Zulauf tritt die Füllmasse in die kleinste Abteilung I über dem Ring R1 ein ; durch kurzes öffnen des Abschlußorgans K1 rutscht sie nach Abteilung II und. weiter durch Öffnen von Abschluß K2 nach Abteilung III. Ne.ch Durchwanderung sämtlicher Abteilungen verläßt der Zucker, sobald der Verschluß Ks geöffnet wird, fertig geschleudert den konischen Kessel. Jede der einzelnen Abteilungen ist natürlich erst zu öffnen, wenn die folgende bereits entleert ist. Es wird also der Zucker zuerst aus Abteilung III herausgelassen, dann der. Schlußring K2 geöffnet, danach K1 usw. Die Siebe zum Abscheiden des Sirups sowie die Führungsbleche sind der Einfachheit halber weggelassen. Der Sirup kann aus jeder einzelnen Abteilung gesondert oder auch vereint am Ende der Abteilung III aus dem Konus C abgeführt werden.
Die Dicke der Zuckerschicht ist hier in der II. und III. Abteilung außer durch die konische Form des Kessels C durch den Abstand des Ringes R1 von der Kesselwand gegeben. Da dieser Abstand, um den Druck gegen den Abschlußring K1 möglichst klein zu machen, sehr gering ist, wird die Zuckerschicht ebenfalls sehr dünn. Um nun die Schichten dicker und damit die Füllung größer zu erhalten, können die folgenden Abteilungen nach der schem?.-tischen Darstellung in Fig. 2 vergrößert werden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Schleuder mit periodisch erfolgender, selbsttätiger Entleerung, insbesondere für Zuckerfüllmassen, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus mehreren, in der Schleuderrichtung weiter werdenden konischen Abteilungen besteht, die je mit besonderen Verschlußorganen versehen sind, welche nacheinander geöffnet und geschlossen werden, um die Schleuder ununterbrochen beschicken zu können.
2. Schleuder nach Anspruch 1, da.durch gekennzeichnet, daß jedes Verschlußorgan aus einem beweglichen Abschlußring (K) mit einem vorgeschalteten festen Boden (R) besteht, durch die der Inhalt in dünne Streifen zerlegt wird.
3. Schleuder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsöffnungen loö der konischen Abteile einander entgegengesetzt angeordnet sind.
Hierzu! Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE239405C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1043222B (de) * 1957-02-09 1958-11-06 Eugen Eisenmann Schleudertrommel zum Trocknen kleinstueckiger Gueter
US5441475A (en) * 1994-06-23 1995-08-15 Haahjem North America, Inc. Centrifugal separator with axially separable bowl elements

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1043222B (de) * 1957-02-09 1958-11-06 Eugen Eisenmann Schleudertrommel zum Trocknen kleinstueckiger Gueter
US5441475A (en) * 1994-06-23 1995-08-15 Haahjem North America, Inc. Centrifugal separator with axially separable bowl elements

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