DE239296C - - Google Patents

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DE239296C
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Germany
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cloak
rucksack
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D3/00Overgarments
    • A41D3/08Capes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Outer Garments And Coats (AREA)
  • Portable Outdoor Equipment (AREA)

Description

PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Zb. GRUPPE
ROBERT EBERBACH in STUTTGART.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. August 1910 ab.
Bisher mußten ζ. Β. auf Fußtouren Umhang ο. dgl. und Rucksack gesondert mitgeführt werden, und es fiel infolgedessen insbesondere das Tragen des ersteren häufig sehr lästig, da er nirgends bequem untergebracht werden konnte. Um diesen Übelständen abzuhelfen, wurden schon mehrere Anordnungen vorgeschlagen, bei denen der Umhang zugleich als Rucksack benutzt werden konnte, was
ίο aber bei gefülltem Rucksack das Verwenden als Umhang unmöglich machte und umgekehrt. Bei anderen Anordnungen dagegen wurde der Umhang an dem Rucksack angebracht und bei Nichtgebrauch um denselben herumgelegt, wodurch dann aber der Rucksack wieder vollständig unzugänglich war.
Gemäß der Erfindung sind nun Umhang und Rucksack derart vereinigt, daß nach dem Zusammenlegen des Umhangs dieser ohne weiteres am Rucksack befestigt ist bzw. gewissermaßen an diesem untergebracht ist. Es wird dies im wesentlichen dadurch erreicht, daß der Rucksack auf der Innenseite des Umhangs mit seiner Rückenwand festgemacht ist, wobei dann diese Wand nach unten derart verlängert ist, daß sie den Umhang nach dem Zusammenlegen und Aufklappen vollkommen abdeckt und schützt sowie die Auflage am Rücken zum Tragen des Rucksacks bildet. Das Tragen des Rucksacks fällt einerseits auf diese Weise in keiner Weise lästig, auch wenn er nicht benutzt wird, und andererseits wieder kann der Umhang getragen werden, ohne daß der leere Rucksack infolge seiner Anordnung auf der Innenseite zu bemerken ist. Um das Zusammenlegen des Umhangs richtig vorzu-
nehmen, können Markierungslinien, wie z. B. Nähte, angebracht sein, so daß dadurch das Zusammenlegen wesentlich, erleichtert ist und rasch vor sich geht. Ebenso rasch kann dann im Bedarfsfalle der Umhang wieder gebrauchsfertig gemacht werden, und es genügt zu diesem Zweck, die Befestigungsmittel zu lösen.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in beispielsweiser Ausführungsform näher erläutert.
Fig. ι zeigt den Rucksack mit zusammengelegtem Umhang.
Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt der Fig. 1.
Fig. 3 stellt den Umhang ausgebreitet von innen dar, während
Fig. 4 dessen Außenansicht ist.
Fig. 5 bis 8 erläutern fortschreitend das Zusammenlegen des Umhangs.
Der Rucksack α und der Umhang b können an sich von beliebiger Bauart sein. Der Rucksack α ist nun auf der Innenseite des Umhangs b befestigt, und zwar mit seiner Rückenfläche. Um nun dem Umhang nach dem Zusammenlegen einen genügenden Schutz zu geben, ist die Rückenfläche g nach unten verlängert (Fig. 3), so daß sie nach dem Zusammenlegen und Heraufklappen des Umhangs nach oben zu liegen kommt und den Umhang abdeckt sowie beim Tragen am Rücken anliegt. Weiterhin endet dieser Teil g unten in eine freiliegende Klappe e, die nach dem Zusammenfalten und Heraufklappen des Umhangs b oben über den Rucksack geschlagen wird, wobei sie durch Befestigungsmittel f, wie Knöpfe o. dgl., festgemacht werden kann und gleichzeitig den Abschluß bildet.:
Das Zusammenlegen des Umhangs b erfolgt in der Weise, daß zunächst die Flügel c nach innen geschlagen werden (Fig. 5). Nunmehr werden die abstehenden Enden wiederum mehrmais nach innen geschlagen und ebenso die entstehenden oberen Ecken sowie der untere Teil des Umhangs, wie dies die Fig. 6 und 7 angeben, wobei besondere Markierungslinien d angebracht sein können, welche das Zusammenlegen erleichtern. Diese Markierungslinien können aus Nähten bestehen, oder auch in anderer Weise hergestellt sein. Nunmehr wird der untere Teil des zusammengelegten Umhangs nach oben geschlagen und die freiliegende Klappe e über den Rucksack gezogen (Fig. i, 2 und 8). Um dann den Umhang in zusammengelegtem Zustande geordnet zu halten, können noch geeignete Befestigungsmittel, wie Druckknöpfe h o. dgl., längs den Markierungslinien^ angebracht sein.
Anstatt den Rucksack mit dem Umhang fest zu verbinden, können die beiden auch lösbar verbunden sein, z. B. mit Hilfe von Druckknöpfen.
Soll der Umhang wieder als solcher Verwendung finden, so sind lediglich die Klappe e und die Druckknöpfe h zu lösen, worauf der
Umhang ohne weiteres herabfällt und gebrauchsfertig ist. An Stelle des Umhangs können natürlich auch Mantel o. dgl. Verwen- 30 dung finden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Umhang mit auf seiner Innenseite hinten angebrachtem Rucksack, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwand (g) des letzteren (a) nach unten verlängert ist und im hochgeklappten Zustande zum Einhüllen des unter dem Rucksack nach dessen Form zusammengelegten Umhangs (b) dient.
2. Umhang mit Rucksack nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Nähte (d) o. dgl. als Markierungslinien zum Zusammenlegen des Umhangs (b) vorgesehen sind.
3. Umhang mit Rucksack nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die verlängerte Rückwand (g) des Rucksacks in eine freiliegende Klappe (e) endet, die nach dem Einhüllen des zusammengelegten Umhangs durch die hochgeklappte Rückwand (g) als oberer Abschluß des Rucksacks und zu dessen Befestigung dient.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT239296D Active DE239296C (de)

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Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2345957A1 (fr) * 1976-04-01 1977-10-28 Bonnet Claude Veste, notamment pour les sports de randonnees
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US4389735A (en) * 1981-10-26 1983-06-28 Mclaughlin Rita E Convertible article
WO1986006939A1 (en) * 1985-05-21 1986-12-04 Hosan Trading Company Limited Combination backpack and zip-out windbreaker
US6087603A (en) * 1996-01-20 2000-07-11 Itt Manufacturing Enterprises Inc. Switch with moving contact makers in the form of spring tongues

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