DE239291C - - Google Patents

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DE239291C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B13/00Soles; Sole-and-heel integral units
    • A43B13/02Soles; Sole-and-heel integral units characterised by the material
    • A43B13/12Soles with several layers of different materials
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B13/00Soles; Sole-and-heel integral units
    • A43B13/14Soles; Sole-and-heel integral units characterised by the constructive form
    • A43B13/22Soles made slip-preventing or wear-resisting, e.g. by impregnation or spreading a wear-resisting layer
    • A43B13/223Profiled soles

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRI
- M 239291 KLASSE 7ia. GRUPPE
WILHELM SCHALCK in ELBERFELD.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. September 1910 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Lederplatten aus Lederabfallstreifen. Die Verwendung von Lederabfallstreifen , sogenannten Abschärfstreifen, die namentlich bei der Herstellung von Automobilgleitschutzdecken gewonnen werden, war bisher nur in sehr beschränktem Maße möglich, denn diese Streifen haben einen keilförmigen, messerklingenartig auslaufenden Querschnitt, der ihre Verwendung beschränkt. Zweck der vorliegenden Erfindung ist nun, derartige Streifen für mancherlei Zwecke auszunutzen. Die Streifen werden z.B. schuppenartig übereinandergelegt und so zu Platten geformt, aus denen man dann in bekannter Weise Schuhsohlen für Sportschuhe u. dgl. ausstanzen kann. Man kann auch diese gezahnten Platten miteinander vereinigen, wodurch man eine Lederplatte von rechteckigem Querschnitt erhält. Diese Platten kann man alsdann zu den verschiedensten Zwecken benutzen, und zwar in dünnen Streifen geschnitten als Lederschnüre, in breiten Streifen als Treibriemen, Dichtungsplatten, Sohlen u. dgl,
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand veranschaulicht.
Die Fig. 8 zeigt den Querschnitt eines Abschärfstreifens, der, wie vorhin erwähnt, keilförmig gestaltet ist und in eine messerklingenartige Kante ausläuft. Wie aus Fig. 3. zu ersehen, werden derartige Streifen α schuppenartig übereinandergelegt und durch Kleben oder Annähen, Nieten u. dgl. miteinander verbunden. Aus einer solchen Platte kann man dann eine Schuhsohle (Fig. 1 und 2) ausstanzen, die sich insbesondere für Turn- und Tennisschuhe verwenden läßt. Bei solchen Schuhen wird es nämlich als ein großer Übelstand empfunden, daß die bisher zur Verarbeitung kommenden Chromledersohlen sehr glatt sind oder durch den Gebrauch glatt werden, wodurch der Träger bei schnellen Bewegungen Gefahr läuft, auszugleiten. Die durch das neue Verfahren gewonnene Sohle ergibt eine sehr rauhe, nicht gleitende Lauffläche und ist dabei verhältnismäßig wohlfeil. Man kann aber auch, wie Fig. 4 und 5 zeigen, mehrere solcher Platten so zusammenfügen, daß sie mit ihren Zähnen ineinandergreifen. Dann erhält man je nach der Anzahl der Lagen und der Anordnung bzw. dem Gefüge der Streifen dünnere oder dickere, außerordentlich feste Platten. Auch kann man natürlich zwischen den Lederplatten beliebige Einlagen oder Auflagen aus Stoff oder auch aus gleich dicken Leiderstreifen anordnen. Die auf diese Weise gewonnenen Lederplatten können dann zu Ledersohlen, Dichtungsplatten, Treibriemen, Lederseilen, Lederschnüren und ähnlichen Gegenständen verarbeitet werden.
Die Abschärfstreifen mit keilförmigem Querschnitt werden zweckmäßig derartig über- und nebeneinander verbunden, daß die Verbindungsstellen der einzelnen Streifen (stumpf voreinandergesetzt oder durch Abschärfung übereinandergelegt) in der Lederplatte verteilt
sind und durch die nächstliegenden Streifen in an sich bekannter Weise überdeckt werden.
Durch entsprechende Vereinigung und Bearbeitung zweier Abschärfstreifen (Fig. 6) mit keilförmigem Querschnitt erhält man einen Lederstreifen von gleicher Stärke, woraus sich durch Drehen eine Kordelschnur herstellen läßt. Eine Anzahl der auf vorstehende Art
ίο hergestellten Lederstreifen läßt sich durch Neben- und Übereinanderlegen zu einer Lederplatte (Fig. 2) zusammenfügen, woraus Dichtungen, Ledersohlen, Treibriemen, Lederseile und Lederschnüre hergestellt werden können!
Durch entsprechende Versetzung der übereinandergelegten Streifen erzielt man einen innigen Verband untereinander. Auch lassen sich die Fugen durch Abschrägen der Kanten oder Auflegen von Stoff und Lederlägen verdecken.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Verfahren zur Herstellung von Lederplatten für Schuhsohlen, Treibriemen, Lederseile und ähnliche Gegenstände aus Abfallstreifen, dadurch gekennzeichnet, daß keilförmige Lederstreifen schuppenartig übereinandergelegt und durch Kleben, Nähen, Vernieten o. dgl. miteinander verbunden werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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