DE239134C - - Google Patents
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- DE239134C DE239134C DENDAT239134D DE239134DA DE239134C DE 239134 C DE239134 C DE 239134C DE NDAT239134 D DENDAT239134 D DE NDAT239134D DE 239134D A DE239134D A DE 239134DA DE 239134 C DE239134 C DE 239134C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23N—MACHINES OR APPARATUS FOR TREATING HARVESTED FRUIT, VEGETABLES OR FLOWER BULBS IN BULK, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PEELING VEGETABLES OR FRUIT IN BULK; APPARATUS FOR PREPARING ANIMAL FEEDING- STUFFS
- A23N12/00—Machines for cleaning, blanching, drying or roasting fruits or vegetables, e.g. coffee, cocoa, nuts
- A23N12/02—Machines for cleaning, blanching, drying or roasting fruits or vegetables, e.g. coffee, cocoa, nuts for washing or blanching
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- Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45 e. GRUPPE
WILHELM FINK in BONN a. Rh.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Oktober 1910 ab.
Feld- und Waldfrüchte, z. B. Spinat, Pilze, Beeren und andere Stoffe, welche zum Teil
im Wasser schwimmen, sind häufig mit Schmutzteilen behaftet, welche ebenfalls schwimmen
und deshalb schwierig zu entfernen sind, z. B. Tannennadeln, Laub- und Moosteile u. dgl.
Vorliegende Erfindung bezweckt, diese schwimmenden Unreinigkeiten ebenso wie die im
Wasser zu Boden sinkenden Schmutzteile aus
ίο dem Waschgut zu entfernen.
In Fig. ι stellt α einen Behälter dar, in
welchem ein Rohrsystem b angebracht ist. Durch letzteres wird Druckluft gleichmäßig
verteilt in die Waschflüssigkeit geblasen, so daß diese in Wallung versetzt wird und die
Schmutzteile von dem Waschgut losgelöst werden. Schwere Unreinigkeiten, Sand u. dgl.
sinken zu Boden und sammeln sich in dem Raum unterhalb des Rohrsystems b, wo verhältnismäßig
Ruhe herrscht, während leichte Unreinigkeiten zwischen dem Waschgut schwimmen.
Bringt man in dem Waschbehälter eine oder mehrere Siebwände f (Fig. 1) an, derart, daß
ein oder mehrere Räume c gebildet werden, und ordnet das Rohrsystem b so an, daß
keine Druckluft in die Abteilungen c geführt wird, so entsteht nur in dem eigentlichen
Waschraum eine aufwallende Bewegung. Die aufwärts steigenden Luftblasen haben das Bestreben,
das sie umgebende Wasser mit empor, zu reißen, welche Wirkung in den von der Luft nicht berührten Abteilungen nicht eintritt.
Pie Folge davon ist, daß das in der Waschabteilung aufsteigende Luftwassergemisch
im unteren Teil eine saugende Wirkung auf seine Umgebung ausübt, welcher das Wasser
im unteren Teil der Nebenabteilungen c durch die Siebwand f hindurch folgt. Das untere,
aus den Räumen c abfließende Wasser wird oben wieder ersetzt, was zur Folge hat, daß
ein in der Zeichnung durch Pfeile angedeuteter Kreislauf des Wassers durch die Abteilungen c
entsteht, welcher so lange anhält, als Luft eingeblasen wird. Die in vorstehender Weise erzeugte
Wasserströmung bewirkt, daß alle in dem Waschraum an der Oberfläche des Wassers schwimmenden Schmutzteile, welche durch
die Siebwand gehen, in die Räume c geschwemmt werden, während das gröbere Waschgut zurückgehalten wird. Die in die
Abteilungen c geschwemmten Teile werden, soweit sie darin schwimmen, durch Abschöpfen
oder in sonst geeigneter Weise entfernt. Damit in den Abteilungen c die durch die abwärts
gerichtete Strömung nach unten gehenden Schmutzteile nicht wieder in den Waschraum
gelangen, können die Siebwände f im unteren Teil mit einer feineren Lochung versehen
werden.
Oberhalb des Rohrsystems b kann ein Siebboden e angebracht werden, welcher der Luft
den Duchgang gestattet, aber verhindert, daß etwa untersinkendes Waschgut unter das Rohrsystem b gelangt.
In Fig. 2 ist eine Ausführungsform dargestellt, bei welcher ebenfalls in einem Behälter
α ein Rohrsystem b zur Einführung von
Druckluft angeordnet ist. Auf das Rohrsystem wird ein Behälter d mit Siebwän den f1 und
vollem Boden g gestellt. Die in der Waschflüssigkeit aufsteigenden Luftblasen gelangen
nicht in den Behälter d, so daß hier der ähnliche Vorgang stattfindet wie bei der Einrichtung
nach Fig. i. Die losgelösten Unreinigkeiten werden in das Innere des Behälters d
geschwemmt und entweder mit demselben aus
ίο der Waschflüssigkeit herausgehoben oder auf
sonst geeignete Weise entfernt.
Anstatt eines Behälters d können deren auch mehrere eingesetzt werden. Ferner können,
um die Reinigung des Waschgutes zu beschleunigen, in eine Vorrichtung nach Fig. 1
Behälter d nach Fig. 2 hineingestellt werden.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Vorrichtung zum Waschen von Pilzen, Beerenfrüchten, Pflanzenblättern und anderen Stoffen mittels in den . Wasserbehälter eingeführter Druckluft, dadurch gekennzeichnet, daß der Wasserbehälter durch eingesetzte Siebwände (f) in Kammern geteilt ist und die Druckluft nur in einzelne Kammern eingeführt wird, so daß durch die in diesen Kammern entstehende aufwallende Bewegung des Wassers ein kreisender Strom nach und durch die benachbarten Kammern entsteht, der den Schmutz und die kleinen Verunreinigungen mitführt und sie in den benachbarten, nicht aufgerührten Kammern absetzt.
- 2. Waschvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Absetzkammern durch in den Hauptbehälter (a) eingesetzte Behälter (d) mit gelochten Seiten wänden (f1), aber ungelochtem Boden (g) gebildet werden..
- 3. Waschvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebwände im oberen Teil mit einer weiteren Lochung versehen sind, um die durch die Wasserströmung mitgeführten Unreinigkeiten leicht durchzulassen, wogegen die Lochung im unteren Teil feiner ist, um zu verhindern, daß die in die Absetzkammern geschwemmten Bestandteile wieder in den Waschraum getrieben werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE239134C true DE239134C (de) |
Family
ID=498603
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT239134D Active DE239134C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE239134C (de) |
-
0
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