DE237665C - - Google Patents
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- DE237665C DE237665C DENDAT237665D DE237665DA DE237665C DE 237665 C DE237665 C DE 237665C DE NDAT237665 D DENDAT237665 D DE NDAT237665D DE 237665D A DE237665D A DE 237665DA DE 237665 C DE237665 C DE 237665C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67C—CLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
- B67C3/00—Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus; Filling casks or barrels with liquids or semiliquids
- B67C3/02—Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus
- B67C3/22—Details
- B67C3/26—Filling-heads; Means for engaging filling-heads with bottle necks
Landscapes
- Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)
Description
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Abfüllvorrichtung ist zum gleichzeitigen Füllen
einer größeren Anzahl von Flaschen bestimmt, und zwar besonders zum Füllen der Flaschen
mit . Milch. Die bestehenden Vorrichtungen zum Abfüllen von Milch sind entweder mit
gekrümmten Rohren oder mit Ventilen und Hähnen versehen und lassen sich deswegen
schwer reinigen, auch werden sie zu teuer für
ίο umfangreichen Gebrauch und erfüllen nicht
die Bedingung, daß sie für jeden Flaschenkasten
leicht passend eingerichtet werden können. Diese Forderung ist aber für die
Entwicklung einer hygienischen Milchversorgung
deshalb wichtig, weil die Inhaber bestehender Geschäfte sich bei Beschaffung eines
milchtechnisch einwandfreien Flaschenfüllers nicht an diesen anpassen können, weil sie
sonst ihren ganzen Vorrat an Flaschen und
zo Kästen beseitigen müßten. Es muß sich vielmehr
umgekehrt der Flaschenfüller den bestehenden Verhältnissen anpassen und trotzdem milchtechnisch einwandfrei sein. Der
Lösung dieser Aufgabe treten sehr große Schwierigkeiten dadurch entgegen, daß die
Flaschenkästen, besonders die eisernen, nicht mathematisch übereinstimmen, sich mit der
Zeit auch verbiegen, daß ferner die Flaschen nicht gleich hoch sind und nach den verschiedensten
Richtungen hin geneigt sind, und zwar innerhalb eines und desselben Kastens
konvergieren und divergieren; die Mittellinien . der vier Eckflaschen z. B. bilden meist die
Kanten einer auf dem Kopf stehenden
Pyramide,. erfordern mithin Abdichtungen, die in vier sich schneidenden Ebenen liegen.
Diese Schwierigkeiten werden nach der Erfindung dadurch überwunden, daß, wie es
bisher nur an Abfüllvorrichtungen für einzelne Flaschen bekannt ist, die an dem Einfüllgefäß
dem Stand der Flaschen im Flaschenkasten entsprechend angeordneten Einfüllröhren
durch in ein Überlaufgefäß mündende Abluftröhren hindurchtreten, die jedoch mit Rücksicht
auf die Größenunterschiede der verschiedenen gleichzeitig zu füllenden Gefäße in ihrer
Längsrichtung verschiebbar sind, und von denen jede mit einer die Flaschenmündung
abschließenden, sich selbsttätig je nach der Lage der Flasche in bekannter Weise beliebig
schräg einstellenden Abdichtungsplatte versehen ist.
Eine derartige Einrichtung ist auf der Zeichnung in Fig. ι im senkrechten Schnitt dargestellt.
Fig. 2 und 3 zeigen in kleinerem Maßstäbe in' Seiten- und Oberansicht, in welcher
Weise die ganze Füllvorrichtung auf die Flaschen gepreßt wird. Fig. 4 zeigt in größerem
Maßstabe die Einrichtung des mit der Abdichtungsplatte versehenen Abluftrohres.
An einem Einfüllgefäß D sind so viele Einfüllröhren
α angebracht, wie Flaschen A auf einmal gefüllt werden sollen. Diese Einfüllröhren
α treten in an sich bekannter Weise mit Spiel durch in die Flaschen hineinreichende
Abluftröhren b hindurch, welche mit ihrem oberen Ende dicht in am Überlaufgefäß B
vorgesehenen Rohransätzen c geführt sind.
Auf jeder Abluftröhre b ist eine Platte s befestigt, gegen welche sich eine Feder f
legt, die sich mit ihrem oberen Ende gegen das Überlaufgefäß B stützt. Die Platte s legt
sich von oben gegen eine Platte s1, welche
nach allen Seiten beweglich den Füllstutzen umfaßt. Die Platte s1 hat zu dem Zweck
einen kugelartigen Buckel h mit einer das Rohr b aufnehmenden öffnung, welche so
groß ist, daß.sich die Platte s1 mit Leichtig-■
keit schief einstellen kann. Unte.r dieser Platte s1 liegt eine die Flaschenmündung ab-
. schließende Gummiplatte g, welche die Röhre b
ίο luftdicht umfaßt, so daß zwischen der Gummiplatte g und dem Rohr b keine Luft hindurch
kann. Auf diese Weise ist es,, wie in Fig. 4 dargestellt, möglich, daß die Füllvorrichtung
sich abdichtend gegen jede einzelne Flasche legt, auch wenn diese, wie in der
Figur übertrieben gezeichnet, schief steht. Das Füllen aller Flaschen geht dann so vor sich,
daß die Milch von dem Gefäß D her durch das Rohr.« in die Flasche A tritt, bis sie an
ao das Rohr δ heranreicht. Da nun die Flasche durch die Gummiplatte g luftdicht verschlossen
ist, so muß die Milch infolge des von D her kommenden Druckes durch den Zwischenraum
zwischen den Rohren α und b in die Höhe steigen und fließt dann seitwärts in das Gefäß
B über. Da die Abluftröhren b dicht in
den Führungsrohren e geführt sind, kann, die überfließende Milch nicht außen auf die Flaschen herabfließen, sondern läuft durch das
Gefäß B ab.
In das Einfüllgefäß D gießt man so viel Flüssigkeit, wie die Flaschen zusammen an
Inhalt haben. Diese füllen sich sämtlich in sehr kurzer Zeit gleichmäßig bis zur Unterkante
der Röhren b. Der Überschuß steigt in diesen Röhren in B hinauf und kann von
hier aus abfließen.
In Fig. 2 und 3 ist dargestellt, wie das Gefäß B mit Hilfe der Festpunkte d durch das
Gewicht G und die Haken h gegen die im Flaschenkasten K stehenden Flaschen Λ luftdicht angedrückt wird. Die Abdichtung kann
aber auch dadurch bewirkt werden, daß das * Gefäß B befestigt und der Flaschenkasten K
mit den Flaschen A gegen dasselbe gehoben wird. .
Claims (1)
- Patent- Anspruch:Vorrichtung zum gleichzeitigen Füllen mehrerer Flaschen, dadurch gekennzeich-• net, daß an dem offenen Einfüllgefäß (D) angeordnete Einfüllröhren (a) mit Spiel durch in ihrer Längsrichtung verschiebbare Abluftröhren (b) hindurchtreten, welche in an sich bekannter Weise in ein Überlaufgefäß (B) münden und sich auf einen das Rohr (b) mit Spiel umfassenden Vorsprung (h) der die Flaschenmündung umschließenden Abdeckplatte (sl) legen, so daß diese sich beliebig schräg einstellen kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE237665C true DE237665C (de) |
Family
ID=497248
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT237665D Active DE237665C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE237665C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2000051932A1 (fr) * | 1999-03-02 | 2000-09-08 | Jean Marc Bonnevialle | Tete de mesure de la hauteur du niveau de liquide d'un recipient a partir de son ouverture de remplissage |
-
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- DE DENDAT237665D patent/DE237665C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2000051932A1 (fr) * | 1999-03-02 | 2000-09-08 | Jean Marc Bonnevialle | Tete de mesure de la hauteur du niveau de liquide d'un recipient a partir de son ouverture de remplissage |
| FR2790464A1 (fr) * | 1999-03-02 | 2000-09-08 | Jean Marc Bonnevialle | Tete de remplissage d'un recipient en produit liquide |
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