DE23740C - Musikspielzeug, genannt „Monophon" - Google Patents
Musikspielzeug, genannt „Monophon"Info
- Publication number
- DE23740C DE23740C DENDAT23740D DE23740DA DE23740C DE 23740 C DE23740 C DE 23740C DE NDAT23740 D DENDAT23740 D DE NDAT23740D DE 23740D A DE23740D A DE 23740DA DE 23740 C DE23740 C DE 23740C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- monophone
- lever
- musical toy
- housing half
- opening
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 210000002105 tongue Anatomy 0.000 claims description 8
- 235000003560 Valerianella locusta Nutrition 0.000 description 2
- 240000004668 Valerianella locusta Species 0.000 description 2
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 2
- 239000010985 leather Substances 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10D—STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10D7/00—General design of wind musical instruments
- G10D7/12—Free-reed wind instruments
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10D—STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10D9/00—Details of, or accessories for, wind musical instruments
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 77: Sport.·
CH. F. PIETSCHMANN & SÖHNE in BERLIN. Musikspielzeug, genannt „Monophon".
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. December 1882 ab.
Das in beiliegender Zeichnung dargestellte Musikspielzeug ist derart construirt, dafs die
einzelnen Töne bezw. die dieselben erzeugenden Zungen zu einem Musikstück zusammengestellt
werden, ohne beim Spielen desselben Anforderungen an den Spielenden in musikalischer
Beziehung zu stellen.
Fig. ι der Zeichnung läfst im Durchschnitt
die innere Einrichtung des Monophons erkennen.
Den massiven oder hohlen Holz-, Papiermache"- oder Metallkern C, der an seinem Umfange
mit parallel zur Ringachse verlaufenden Kanälen R versehen ist, umschliefst, fest mit
demselben verbunden, der Zungenring d derart, dafs in jeder der Kammern R eine Zunge ζ
zu liegen kommt.
Auf diesem Ringkörper C schleift, centrirt durch den Bolzen b und angeprefst durch die
auf letzterem befestigte Blattfeder /, die Dichtungsscheibe /, die, aus Pappe, Holz, Papiermache"
etc. bestehend, mit Gummi oder Leder überzogen sein kann.
Die Scheibe/, welche nur eine Durchbrechung c hat, unter der sich die Eintrittsöffhungen der
Kanäle R hinbewegen, ist in der oberen Gehäusehälfte A, in der sich das Blasemundstück a
'befindet, befestigt. Der äufsere Umfang des Ringkörpers ist des besseren Aussehens- wegen
und zum Schütze für die Zungen ζ mit einem Gehäuse B umgeben, welches, mit A verbunden,
in seinem unteren Theile die Luftöffnungen 0 0 besitzt.
Um die Intervalle, in welchen die Töne hervorgebracht werden, besser bestimmen zu
können und ein gleichzeitiges Ertönen zweier Stimmen zu vermeiden, ist mit dem Ringkörper C
aufserdem das Schaltrad S fest verbunden, in welches die am Hebel h sitzende Schaltklinke k
eingreift. Der Hebel h tritt durch einen Schlitz der Wandung der Gehäusehälfte B so weit hindurch,
dafs er bequem von aufsen gefafst werden kann. Die Länge des Schlitzes, durch den
der Ausschlag des Hebels h begrenzt wird, ist so bemessen, dafs, wenn man letzteren von
einem Ende des Schlitzes zum anderen führt, das Schaltrad um einen Zahn weiter gerückt,
d. h. der nächste Kanal R unter die Oeffnung e der Platte p geführt wird.
Um das Hin- und Herführen des Hebels h zu vermeiden, kann man die Rückbewegung
desselben durch eine Feder vornehmen lassen, wonach ein einfaches Drücken auf das Hebelende
genügt, um das Schaltrad s um einen Zahn weiter zu rücken.
Das Spielzeug functionirt wie folgt:
Ein durch das Mundstück α eingeblasener Luftstrom tritt durch die Oeffnung e der Platte p in eine der Kammern R ein, die sich gerade unter e befindet, und bringt die in derselben angebrachte Zunge ζ zum Ertönen. Die gebrauchte Luft tritt durch die Oeffnungen ο ο aus.
Ein durch das Mundstück α eingeblasener Luftstrom tritt durch die Oeffnung e der Platte p in eine der Kammern R ein, die sich gerade unter e befindet, und bringt die in derselben angebrachte Zunge ζ zum Ertönen. Die gebrauchte Luft tritt durch die Oeffnungen ο ο aus.
Ein Druck auf den Hebel h bringt dann die nächste Kammer R mit der Oeffnung e in Verbindung,
worauf deren Zunge ertönt u. s. f.
Bei passender Gruppirung und Reihenfolge der Stimmen am Umfange des Ringkörpers ergiebt
sich dann eine Melodie.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein mechanisches Musik-Blasinstrument, sich charakterisirend durch den unterhalb der mit einer Durchbrechung e versehenen und in der Gehäusehälfte A befestigten Platte/ rotirenden Cylinder. C, der am Umfange parallel zur Drehachse verlaufende Kanäle i? hat, in welchen die Zungen ζ der Zungenplatte d liegen, in Verbindung mit der Vorrichtung zur Begrenzung der Tonintervalle, bestehend aus dem Schaltrad s, dem Hebel h, der Klinke k in Combination mit der Feder /, dem Bolzen b, sowie der durchbrochenen Gehäusehälfte B.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE23740C true DE23740C (de) |
Family
ID=300275
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT23740D Active DE23740C (de) | Musikspielzeug, genannt „Monophon" |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE23740C (de) |
-
0
- DE DENDAT23740D patent/DE23740C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE23740C (de) | Musikspielzeug, genannt „Monophon" | |
| US970136A (en) | Horn. | |
| US1062518A (en) | Horn for motor-cars, motor-cycles, and cycles. | |
| DE434891C (de) | Musikinstrument | |
| US2669150A (en) | Musical instrument | |
| DE100651C (de) | ||
| DE79457C (de) | Vorrichtung zum Angeben der Töne beim Stimmen von Pianofortes | |
| DE541811C (de) | Pneumatische Vorrichtung fuer Musikinstrumente | |
| DE200625C (de) | ||
| DE230469C (de) | ||
| DE94915C (de) | ||
| DE22453C (de) | Neuerung an Mundharmonikas | |
| DE125159C (de) | ||
| DE167153C (de) | ||
| DE836592C (de) | Mundstueck fuer Blechblasinstrumente | |
| DE255755C (de) | ||
| DE49835C (de) | Tonveränderungsvorrichtung für Kindertrompeten | |
| DE855499C (de) | Stimmstock fuer Akkordeons, Harmoniums u. dgl. Musikinstrumente | |
| DE251156C (de) | ||
| DE1460C (de) | Einrichtung an Spielwerken zur Tonerzeugung mittelst Anschlagens von Metall-, Glas- oder Porzellanplatten | |
| DE16502C (de) | Kombinirte Stimmen für Puppen | |
| DE88453C (de) | ||
| DE122014C (de) | ||
| DE192316C (de) | ||
| DE101533C (de) |