DE237280C - - Google Patents

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DE237280C
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liquid
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ozone
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DENDAT237280D
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12HPASTEURISATION, STERILISATION, PRESERVATION, PURIFICATION, CLARIFICATION OR AGEING OF ALCOHOLIC BEVERAGES; METHODS FOR ALTERING THE ALCOHOL CONTENT OF FERMENTED SOLUTIONS OR ALCOHOLIC BEVERAGES
    • C12H1/00Pasteurisation, sterilisation, preservation, purification, clarification, or ageing of alcoholic beverages
    • C12H1/12Pasteurisation, sterilisation, preservation, purification, clarification, or ageing of alcoholic beverages without precipitation
    • C12H1/14Pasteurisation, sterilisation, preservation, purification, clarification, or ageing of alcoholic beverages without precipitation with non-precipitating compounds, e.g. sulfiting; Sequestration, e.g. with chelate-producing compounds
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F25/00Flow mixers; Mixers for falling materials, e.g. solid particles
    • B01F25/20Jet mixers, i.e. mixers using high-speed fluid streams
    • B01F25/23Mixing by intersecting jets
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F25/00Flow mixers; Mixers for falling materials, e.g. solid particles
    • B01F25/70Spray-mixers, e.g. for mixing intersecting sheets of material
    • B01F25/72Spray-mixers, e.g. for mixing intersecting sheets of material with nozzles
    • B01F25/721Spray-mixers, e.g. for mixing intersecting sheets of material with nozzles for spraying a fluid on falling particles or on a liquid curtain

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 237280 KLASSE 6d. GRUPPE
WILLIAM SAINT-MARTIN in NIZZA.
Es sind bereits .Vorrichtungen ■ zur Herstellung eines innigen Gemisches von Flüssigkeiten (Wein, Bier, Ölen, Milch u. dgl.) mit einem Gas (Sauerstoff, Ozon, Kohlensäure ο. dgl.) behufs Alterns und Verbesserns der Flüssigkeiten bekannt, bei welchen Gas und Flüssigkeit unter hohem Druck einer Kammer zugeführt werden, und zwar die Flüssigkeit in Form von zwei gegeneinanderprallenden
ίο Strahlen. Auch ist es bekannt, bei Zerstäubungsvorrichtungen zwischen den einander gegenüberliegenden, die Flüssigkeit zuführenden Düsen einen Zerstäuberkegel anzuordnen. Vorliegende Erfindung bezweckt nun eine noch weitergehende Zerteilung der Flüssigkeit und eine bessere Mischung derselben mit dem Gas. Gemäß der Erfindung hat der Doppelkegel des Zerstäubers konkave Flächen und sehr fein auslaufende Spitzen, die in der Verbindungslinie der Rohrmündungen und in sehr geringer Entfernung von diesen stehen. Der Doppelkegel ist ferner mit von der Spitze nach der Basis an Breite und Tiefe zunehmenden Furchen versehen. Infolge dieser Ausgestaltung und Lage des Doppelkegels wird die Flüssigkeit in allen Richtungen einer Ebene, welche zu der Verbindungslinie der Rohrmündungen senkrecht steht, gleichmäßig und äußerst fein verteilt.
Auf der Zeichnung,. welche eine Ausführungsform der Erfindung darstellt, ist Fig. 1 eine Vorderansicht der Vorrichtung mit der Oxydationskammer im Schnitt, Fig. 2 ein Schnitt nach Linie A-A in Fig. 1. Die Fig. 3 und 4 veranschaulichen im größeren Maßstabe eine Einzelheit des Zerstäubers im Schnitt und in Ansicht.
Die Zerstäubungskammer a, deren Größe und Form ohne Bedeutung für den Erfindungsgegenstand sind, ist durch ein Rohr b an eine Bombe c angeschlossen, die Sauerstoff oder Ozon unter hohem Druck enthält und ein Regulierventil d besitzt. In das Rohr b kann eine Waschvorrichtung eingeschaltet sein, damit das Gas in vollkommen reinem Zustande der Oxydationskammer α zuströmt. In das Rohr b kann ferner ein Ozonisator e eingeschaltet sein, der an eine Stromquelle f angeschlossen ist, so daß man die Kammer α nach Belieben mit Sauerstoff oder Ozon zu füllen vermag, indem man den Ozonisator e außer oder in Betrieb hält.
Die zu behandelnde Flüssigkeit wird der Kammer α durch Pumpen unter sehr starkem Druck (bis zu 50 Atm.) mittels des Rohres g zugeführt, welches sich in zwei Rohre g1, g2 gabelt. Die Enden der letzteren sind mit sehr feinen Öffnungen versehen und gegeneinander' gerichtet. Zwischen den Mündungen der Rohre g1, g2 steht ein Verteiler h (Fig. 3 und 4) in Form eines Doppelkegels mit konkaven Seiten. Die Spitzen der beiden, mit ihren Grundflächen zusammenliegenden Kegel sind sehr fein und stehen in ganz geringem Abstand von den Mündungen der Rohre g1, g2 sowie in der Achse derselben. Die beiden Oberflächen des Verteilers h weisen ferner eine große Reihe von kleinen Furchen h1 auf, welche in der Richtung der Erzeugenden der Kegelmäntel verlaufen. Ihre Breite und Tiefe nimmt von der Spitze nach der Grundfläche der Kegel zu. Die Krümmung der konischen Flächen des Verteilers ist derart gewählt, daß die Flüssigkeitsteilchen . im wesentlichen eine senkrechte
Richtung annehmen und sich daher über den ganzen Innenraum der Kammer α annähernd gleichmäßig verteilen. Am Boden der Kammer α ist ein Abzapfrohr i angebracht.
. 5 Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Man füllt zunächst die Kammer α vollständig mit Sauerstoff oder Ozon unter Druck und läßt die zu behandelnde Flüssigkeit in das Innere
ίο der Kammer eintreten. Infolge ihres hohen Druckes spritzt die Flüssigkeit aus den Zweigrohren g1, g2 in sehr feinen Strahlen heraus, welche gegen die Spitzen des Verteilers h treffen. Infolge des sehr lebhaften Anpralls wird die Flüssigkeit dauernd zerstäubt, und ihre Teilchen werden durch die Furchen h1 in wesentlich senkrechter Richtung abgelenkt und fächerartig ausgebreitet. Die Flüssigkeit wird also über die ganze Kammer α fein verteilt, und jedes Flüssigkeitsteilchen kommt in innige Berührung mit dem die Kammer füllenden Sauerstoff oder Ozon.
Die beschriebene Vorrichtung läßt sich zu den verschiedensten Zwecken verwenden, beispielsweise für das künstliche Altern von Spiiitus, Likör, Wein, zur Verbesserung von Bier, zur Konservierung von Milch usw. . In letzterem Falle ist die Oxydationskammer mit Sauerstoff zu füllen. Die Vorrichtung läßt sich ferner zum Behandeln von Getreide-, Kartoffel- und Rübenspiritus u. dgl. verwenden, um ihn von schlechten Geschmacksstoffen zu befreien. Die Oxydationskammer α ist dann mit Ozon zu füllen. Nachdem die Flüssigkeit durch das Ozon oxydiert ist, wird sie in einen zweiten ähnlichen Apparat geschickt, dessen Kammer α jedoch reinen Sauerstoff enthält, um sie von dem unangenehmen Geruch des Ozons zu befreien.
Die neue Vorrichtung kann ferner zur Behandlung von Speiseöl dienen, um es von gewissen unangenehm schmeckenden Verunreinigungen zu befreien, ferner von Fettöl oder anderen industriellen Produkten, um ihnen den schlechten Geruch zu nehmen. Im ersteren Falle wird Sauerstoff, im zweiten Falle Ozon zum Oxydieren benutzt. Für die Behandlung von Ölen kann die Vorrichtung zum Oxydieren an einen Entfärbungsapparat angeschlossen werden, in welchem das oxydierte Öl gleichzeitig mit Wärme und Licht behandelt wird. Ein solcher Entfärbungsapparat kann z. B. im wesentlichen aus zwei miteinander verbundenen Glasscheiben bestehen, welche zwischen sich einen schmalen Hohlraum lassen. Das Öl wird in diesen eingeführt, und in allen seinen Punkten belichtet. Während der Belichtung erhitzt man das Öl auf etwa 40 bis 500C.
Schließlich läßt sich die neue Vorrichtung auch zur Herstellung von ozonisiertem Wasser verwenden.
Die angegebenen Anwendungszwecke sind nur als Beispiele gedacht. Die Vorrichtung kann überhaupt in allen Fällen benutzt werden, wo eine Flüssigkeit sehr innig mit einem Gase vermischt werden soll. Die Formen und Einzelheiten der Zubehörteile lassen sich auch anders, als beschrieben, ausführen, ohne daß dadurch das Wesen der Erfindung berührt würde.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zum Altern und Verbessern von alkoholischen oder anderen Flüssigkeiten (insbesondere von Likören, Wein, Bier, Öl, Milch und Wasser) durch Zerstäuben der Flüssigkeit in einer Gas unter Druck enthaltenden Kammer unter Verwendung eines aus zwei gegeneinander gerichteten Düsen mit dazwischen geschaltetem Doppelkegel bestehenden Zerstäubers, dadurch gekennzeichnet, daß der Doppelkegel des Zerstäubers konkave Flächen und sehr fein auslaufende Spitzen hat, die in der Verbindungslinie der Rohrmündungen und in sehr geringer Entfernung von diesen stehen, und ferner mit von der Spitze nach der Basis an Breite und Tiefe zunehmenden Furchen versehen ist, zu dem Zweck, die Flüssigkeit in allen Richtungen einer Ebene, welche zu der Verbindungslinie der Rohrmündungen senkrecht steht, gleichmäßig zu verteilen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1078974B (de) * 1957-10-24 1960-04-07 Tensora G M B H Fuer Techn Und Verfahren und Vorrichtung zur kuenstlichen Alterung alkoholischer Getraenke
WO1995006516A1 (en) * 1993-09-02 1995-03-09 Mcgill University Distribution of fine bubbles or droplets in a liquid

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