DE236607C - - Google Patents

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DE236607C
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Germany
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16TSTEAM TRAPS OR LIKE APPARATUS FOR DRAINING-OFF LIQUIDS FROM ENCLOSURES PREDOMINANTLY CONTAINING GASES OR VAPOURS
    • F16T1/00Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers
    • F16T1/38Component parts; Accessories
    • F16T1/48Monitoring arrangements for inspecting, e.g. flow of steam and steam condensate

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Measuring Temperature Or Quantity Of Heat (AREA)
  • Pipe Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT'.
PATENTSCHRIFT
236607 KLASSE 13*?. GRUPPE
ALBERT KOHLHUND in LECHHAUSEN.
durchflossenen Leitungsröhren.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6.JuIi 1910 ab.
Die Temperaturmessung von Dampf, Wasser o. dgl. in geschlossenen Röhren erfolgte bisher in der Weise, daß in dem betreffenden Rohr ein geeigneter Rohrkörper eingebaut war, in dem der untere Teil eines Thermometers ein-■ tauchte und an dieser Stelle für immer befestigt blieb.
Da diese Maßnahme an jeder Rohrleitung die Anlage einerseits verteuerte, andererseits die
ίο Temperaturmessung in vielen Fällen nur ab und zu zu geschehen hat, so hat man von dieser Einrichtung selten Gebrauch gemacht, obwohl die Ermittlung der Temperatur an verschiedenen Stellen eines Rohres oder in einem Rohr jeweils sehr wichtig ist.
Von besonderem Nutzen erweist sich die Feststellung der Temperatur bei Dampfwasserableitern. Sehr oft nämlich wird das Dampfwasser mittels Rohrleitung, die am Ausgang des Ableiters angeschlossen ist, in einen Behälter geleitet, und es sind hierzu besonders in größeren Betrieben oft sehr lange, gewöhnlich in die Erde verlegte Rohrleitungen erforderlich, so daß der einem schlecht wirkenden Dampfwasserableiter entströmende Dampf schließlich als Wasser an dem Behälter ankommt.
In diesen Fällen ist die Kontrolle der Dampf-' wasserableiter in Frage gestellt.
Besonders schwierig wird die Kontrolle des einzelnen Topfes aber dann, wenn mehrere Dampfwasserableiter mit ihren Abflußleitungen in eine gemeinschaftliche Sammelleitung münden.
Diese Mängel, wie Entweichen von Dampf oder ungenügende Entwässerung, bei in Betrieb befindlichen Dampfwasserableitern o. dgl. Vorrichtungen zu erkennen, ist der Hauptzweck dieser Erfindung. Sie besteht darin, daß auf der Rohrleitung neben dem zu untersuchenden Dampfwasserableiter ein Wärmemesser angeschnallt ist, der die Temperatur anzeigt. Auf der Zeichnung veranschaulicht:
Fig. ι den Dampfwasserableiter mit angeschlossenem Rohr, an dem ein Zeigerthermometer aufgesetzt ist, in der Ansicht,
Fig. 2 das Rohr im Schnitt, auf dem sich ein Flüssigkeitsthermometer befindet.
Da die Wandstärke der Dampfrohre infolge der eingeführten Normalien bei gleichem Durchmesser immer dieselbe ist und auch deren Wärmeleitungswiderstand in bezug auf die Wandstärke ermittelt ist, so kann mit ziemlicher Genauigkeit durch die gefundene Außentemperatur die Innentemperatur bestimmt werden, und man kann, falls sie am Abgangsrohr des Dampfwasserabieiters gemessen wird, mit Gewißheit sagen, ob dem Ableiter Dampf entweicht oder Wasser.
Hieraus ergibt sich auch der mechanische Vorgang im Dampfwasserableiter, da z. B. eine Temperatur von unter 100 ° C. im Innern des Rohres darauf schließen läßt, daß der Topf B keinen Dampf verliert, dagegen ist bei einer Temperatur von 100 ° oder darüber die Annahme gerechtfertigt, daß in dem Rohr Dampf ist, der Ableiter also nicht in Ordnung ist. Ebenso ist bei einer Temperatur von 80 ° oder darunter mit Sicherheit anzunehmen, daß "der Ableiter das Wasser nicht genügend entweichen läßt, und ist deshalb der Wärmemesser c mit
Worten wie: »Kondenstopf normal« bzw. »Kondenstopf verliert Dampf« beschrieben.
Damit man die Temperatur des Rohrinnern a ablesen kann, ohne daß der Wärmemesser c in das Innere des Rohres eintaucht, ist dessen Anzeigevorrichtung um so viele Wärmegrade verstellbar, als der Wännewiderstand des Rohres ausmacht. Zur bequemen Einstellung für gewisse Rohrdurchmesser sind Marken angebracht.
Die Befestigungsvorrichtung ist für beliebige Rohrweiten und Stellen anwendbar.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zum Anzeigen von thermisehen Vorgängen in von Wasser oder Dampf durchflossenen Leitungsröhren, dadurch gekennzeichnet, daß der Wärmemesser mit einer regulierbaren Anzeigevorrichtung versehen ist und mit einer für verschiedene Rohrweiten einstellbaren Befestigungsvorrichtung, mittels deren er an beliebiger Stelle eines Rohres leicht lösbar außen angebracht werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT236607D Active DE236607C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE974561C (de) * 1954-07-28 1961-02-09 Wilhelm Bolle Vorrichtung zur Beobachtung des Kondensates in Kondensatableitern

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE974561C (de) * 1954-07-28 1961-02-09 Wilhelm Bolle Vorrichtung zur Beobachtung des Kondensates in Kondensatableitern

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