DE2363902C2 - Fräswerkzeug mit einstellbaren Wendeschneidplatten - Google Patents
Fräswerkzeug mit einstellbaren WendeschneidplattenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23C—MILLING
- B23C5/00—Milling-cutters
- B23C5/16—Milling-cutters characterised by physical features other than shape
- B23C5/20—Milling-cutters characterised by physical features other than shape with removable cutter bits or teeth or cutting inserts
- B23C5/22—Securing arrangements for bits or teeth or cutting inserts
- B23C5/24—Securing arrangements for bits or teeth or cutting inserts adjustable
- B23C5/2479—Securing arrangements for bits or teeth or cutting inserts adjustable the adjusting means being eccentrics
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- B23C5/22—Securing arrangements for bits or teeth or cutting inserts
- B23C5/2298—Securing arrangements for bits or teeth or cutting inserts secured by resilient/flexible means
- B23C5/2306—Securing arrangements for bits or teeth or cutting inserts secured by resilient/flexible means for plate-like cutting inserts fitted on an intermediate carrier, e.g. shank fixed in the cutter body
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Milling Processes (AREA)
Description
Die Erfindung hetrifft ein Fräswerkzeug für die Metallbearbeitung mit einem Grundkörper und mit in
diesem einstellbar und feststellbar angeordneten Wendeschneidplatten,
mit Nockenkörpern als Einstellelemente, die von im wesentlichen zylindrischer Gestalt
sind und die eine von der zylindrischen Fläche ausgehend spiralförmig nach außen sich erstreckende
und in einer zur Nockcnkörpv achse parallelen Kante
endende Nockenflächea-nordnung aufweisen und in
einer Führungsnut des Grundkö jers drehbar gelagert sind.
Bei Fräswerkzeugen, die mit Wendeschneidplatten bestückt sind, ist es auf Grund der maßlichen
Fertigungstoleranzen der Wendeschneidplatten und deren Aufnahmen im Fräserkörper notwendig Einstellelemente
vorzusehen, mit denen die Lage der im Einsatz befindlichen Werkzeugschneiden schnell und mit
genügend großer Genauigkeit auf einen einheitlicien Schneidenflugkreis eingestellt werden können. Vom
Genauigkeitsgrad dieser Einstellung der Lage der Werkzeugschneiden ist die Oberflächenqualität der
Bearbeitungsfläche abhängig, wobei die Bedienungsschnelligkeit der Stellelemente die Dauer der Werkzeugvorbereitungszeit
sehr wesentlich beeinflußt.
Eine in diesem Zusammenhang interessante Konstruktion eines Fräswerkzeuges mit mechanisch gespannten
und einstellbaren Wendeschneidplatten ist in der französischen Patentschrift 21 40 723 beschrieben
worden. Bei diesem Fräswerkzeug handelt es sich um einen Planfräskopf, bestehend aus einem zylindrischen
F'äserkörper mit umfangsseitig angebrachten Aufnahinenuten,
in denen jeweils eine Auflageplatte mit formschlüssig eingesetzter Wendeschneidplatte sowie
zwei Spannkeile, einer zum Spannen der Auflageplatte und der andere zum Spannen der Wendeschneidplatte,
angeordnet sind. Die in axialer Richtung die Aufnahmenut abschließende Nutrückenfläche ist im Bereich der
davorliegenden Auflageplatte mit einer halbkreisförmigen Abstütznut versehen, in der ein nockenförmiges
F.instellelement von im wesentlichen zylindrischer Gestalt drehbar und seitlich abgestützt gelagert ist. An
diesem nockenförmigen F.instellelement liegt die Auflageplatte
an, so daß diese zusammen mit der eingesetzten Wendeschneidplatte durch Drehung des Stellelementes
mit zunehmendem Nockendurchmesser in Zustellrichtung bewegt wird und die Lage der Werkzeugschneide
eingestellt werden kann.
Das nockenförmige Einstellelement ist in seiner Form
im wesentlichen von einem zylindrischen Stift abgeleitet, wobei von der zylindrischen Fläche ausgehend eine
nach außen sich erstreckende Nockenflächenanordnung vorhanden ist, die in einer zur Nockenkörperachse
parallelen Kante endet. Die Zustellfunktion dieser Nockenflächenanordnung in Verbindung mit der halbkreisförmigen
Abstütznut hat den Nachteil, daß der Übergang zwischen dem Maximum der Zustellbewegung
und der Nullstellung fließend ist und deshalb zu Beginn des Einstellvorganges nicht bestimmt werden
kann. Das hat wiederum zur Folge, daß der Einstellvorgang an irgend einem Punkt des Einstellbereiches
begonnen wird und zwar ohne Berücksichtigung der tatsächlichen Lage der Werkzeugschneide im oberen
oder unteren Abmessungsbereich. Dieser Umstand erschwert den Einstellvorgang erheblich, weil der
zufällig gewählte Ausgangspunkt des Einstellvorganges auch Rückstellbewegungen der Werkzeugschneiden
erforderlich macht, die an der aus Gründen der Einstellgenauigkeit vorzuspannenden Auflageplatte
nicht durch Einwirkung des Einstellelementes ausgeführt werden können. Ein weiterer Nachteil dieser
Einstelleinrichtung besteht auch darin, daß das Einstellelement nur eine Linienberührung an der halbkreisförmigen
Abstütznut aufweist, wodurch die Führung labil ist. Das Stelleleriient wird folglich durch die tangential
zur Nockenflächenzuordnung gerichtete Komponente der Reibungskraft an der Angriffsstelle der Auflageplatte
seitlich weggedrückt. Diese Stellung ist nicht stabil, weil der Rückgang in die tiefere Stellung möglich ist.
Durch die beim Spannungsvorgang auftretende Wärme sowie infolge von Werkzeugschwingungen lockert sich
das Stellelement, so daß die Auflageplatte keine Anlage mehr hat und nur von den Spannkeilen gehalten wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabt zugrunde, an einem Fräswerkzeug mit einstellbaren Wendeschneidplatten
die aus einem nockenförmigen Einstellelement mit Führungs- und Anlageflächen bestehende Einstelleinrichtung
hinsichtlich der Einstellbarkeit und der Abstützung zu verbessern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Einstellelemente wenigstens zwei Nockenflächen
aufweisen, deren außen liegende Endkanten Schnittkanten rr,it ebenen Stützflächen sind, die den
zylindrischen Nockenkörper tangieren, wobei je zwei in Drehrichtung des Nockenkörpers aufeinanderfolgende
Stützflächen einen gegenseitigen Lagewinkel α einschließen, der dem Flankenwinkel β der V-förmig
ausgebildeten Führungsnut entspricht.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß jedes Einstellelement mit den
beiden aufeinanderfolgenden ebenen Stützflächen in der V-förmig ausgebildeten Führungsnut eindeutig in
die Nullstellung gebracht werden kann. Das ist die Stellung, in der die Steigung der Stellkurve beginnt.
Werden zu Beginn des Einstellvorganges alle Einstellelemente des Fräswerkzeuges in diese Nullstellung gedreht
und die Auflageplatten an die Einstellelemente angelegt und leicht vorgespannt, kann durch eine einfache
Messung die am weitesten vorstehende Werkzeugschneide ermittelt werden. Durch diese Werkzeugschneide
wird der Radius des Schneidenflugkreises
festgelegt, so daß für die Einstellung der übrigen Auflageplatten in jedem Falle nur eine Zustellbewegung
durch Drehung der Einstellelemente in Zustellrichtung erforderlich ist. Eine solche systematische Einstellbarkeit
der Werkzeugschneiden verringert die Zeit für die Durchführung des Einstellvorganges. Ein weiterer
Vorteil des Einstellelementes ist darin zu sehen, daß das Einstellelement in jeder Stellung in der V-förmig
ausgebildeten Führungsnut an zwei Anlagelinien abgestützt wird. Dadurch ist die Lage des Stellelementes
stabil und eii.e bleibende Abstützung der Auflageplatte gewährleistet, was sich günstig auf die Sicherheit bei der
Aufnahme der Spannungskräfte auswirkt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher
beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine teilweise Seitenansicht eines Fräswerkzeuges mit einstellbaren Wendeschneidplatten,
Fig 2 den Schnitt A-A nach Fig. 1,
F ig. 3 den Schnitt B-B nach Fig. 2,
F i g. 4 die teilweise Vorderansicht eines Scheibenfräsers mit einstellbaren Wendeschneidplatten,
F i g. 5 den Schnitt C-Cnach F i g. 4,
Fig. 6 eine prinzipmäßige Darstellung eines erfindungsgemäß ausgeführten Einstellelementes mit drei
Nockenflächen in Ausgangsstellung und in Endstellung mit maximalem Stellweg,
Fig. 7 eine prinzipmäßige Darstellung eines erfindungsgemäß
ausgeführten Einstellelementes mit zwei Nockenflächen in Ausgangsstellung und in Endstellung jo
mit maximalem Stellweg.
In einem Grundkörper 1 sind Aufnahmenuten 2 eingearbeitet, die zur Aufnahme von Wendeschneidplatten
3 und Auflageplatten 4 dienen. Die Auflagepiatten 4 haben Ausnehmungen 5 zur lagegenauen
Aufnahme der Wendeschneidplatten 3 und sind planparallel gearbeitet.
An der dem Grundkörper zugekehrten Schmalseite jeder Auflageplatte 4 ist eine V-förmige Führungsnut 6
eingearbeitet, deren zueinander geneigte Flanken 7 und 8 einen Flankenwinkel β bilden.
In der Führungsnut 6 der Auflageplatte 4 ist zwischen
der Auflageplatte 4 und einer Abstützfläche 9 des Grundkörpers 1 ein radiales Einstellelement 10
angeordnet, das durch Federn 11 und 12 mit der Auflageplatte 4 verbunden ist. Das Einstellelement 10 ist
somit unverlierbar an der Auflageplatte 4 angehängt. Die Federn 11 und 12 sind als Ringfedern ausgebildet,
derart, daß das Einstellelement 10 gedreht werden kann, wenn am lnnensechskant 13 des Einstellelementes 10
ein Drehmoment angrsift. Die Federkraft der Federn 11
und 12 ist so bemessen, daß das Einstellelemem 10 seine
Einstellage nicht verändert, wenn im ausgebauten Zustand kleinere Kräfte von aui^n auf das Einstellte
ment 10 wirken. Die Auflageplatte 4 wie auch die Wendeschneidplatte 3 werden durch Spannkeile 14, 15
mit Hilfe von Spannschrauben 16, 17 im Grundkörper festgespannt.
Zur Anlage der Auflageplatte 4 in axialer Richtung is·
auf dem Grundkörper 1 ein Ring 18 angeordnet, der die Aufnahmenuten 2 endseitig verschließt, die Öffnung 19
frei läßt und die Anlagefläche 20 für die axialen Einstelielemente 21 bildet. Das Einstellelement 21 ist
ebenfalls durch Federn 22 mit der Auflageplatte 4 verbunden, wie das bei den Einstellelementen 10
beschrieben worden ist und liegt in einer entsprechenden V-förmigen Führungsnut 6. Die Tiefe dieser
V-förmigen Führungsnut 6 ist etwa 0,5 mm kleiner als der Innenkreisdurchmesser 23 der Einstellelemente 10
bzw. 21.
Die Einstellelernente 10 und 21 besitzen zum Innenkrdsdurnhmesser 23 drei bzw. zwei Nockenflächen
24,25,deren Steigung den Su:iweg h bestimm!.
Bei der nach i-ig. 6 dargestellter. Ausführung des
Einstellelementes 10 besitzt dasselbe drei Nockenflächen 24 mit einem Stellweg 3 ■ Λ, während das in F i g. 7
dargestellte Einstellelement 21 zwei Nockenflächen 25 aufweist, deren Stellweg 2 · Λ beträgt. Der zwischen den
Stützflächen 26, 27, 2θ der Einstellelemente 10 bzw. 21
eingeschlossene Lage winkel α von 6O'J entspricht dem
Flankenwinkel β der in die Auflageplatten 4 eingearbeiten
V-förmigen Führungsnuten 6. Eine Veränderung des Flugkreises oder eine Veränderung des Planlaufes der
Wendeschneidplatten 3 wird dadurch bewirkt, daß bei leicht angezogenen Spannschrauben 16, 17 die Einstelielemente
10 bzw. 21 mit Hilfe eines im lnnensechskant 13 eingesetzten Steckschlüssels um ihre Längsachse
gedreht werden, wobei durch die Nockenflächen 24, 25 der Einstellelemente 10 bzw. 21 die Auflageplatten 4 in
ihren Stellrichtungen eingestellt werden, bis die gewünschte Schneidenlage der in den Auflageplatten 4
aufgenommenen Wendeschneidplatten 3 erreicht ist.
Bei dem in Fig.4 und 5 dargestellten Ausführungsbeispiel für Scheibenfräser ist die Auflageplatte 4a nur
in einer, und zwar der radialen Richtung einstellbar.
Die V-förmigen Führungsnuten 6 sind bei diesem Werkzeug in den Werkzeugkörper la".ingearbeitet. Die
Stellelemente 10a sind an Begrenzungsflächen 29,30 der
Auflageplatten 4a gegen seitliche Verschiebung gesichert, wobei die Einstelldemente 10a mit dem
Grundkörper la durch Federn 11,12 verbunden sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Fräswerkzeug mit einem Grundkörper und mit in diesem einstellbar und feststellbar angeordneten Wendeschneidplatten, mit Nockenkörpern als Ein-Stellelemente, die von im wesentlichen zylindrischer Gestalt sind und die eine von der zylindrischen Fläche ausgehend spiralförmig nach außen sich erstreckende und in einer zur Nockenkörperachse parallelen Kante endende Nockenflächenanordnung aufweisen, und in einer Führungsnut des Grundkörpers drehbar gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellelemente (10; 10a; 21) wenigstens zwei Nockenflächen (24; 25) aufweisen, deren außen liegende Endkanten Schnittkanten mit ebenen Stützflächen (26; 27; 28) sind, die den zylindrischen Nockenkörper tangieren, wobei je zwei in Drehrichtung des Nockenkörpers aufeinanderfolgende Stützflächen (26; 27;28) einen gegenseitigen Lagewinkel α einschließen, der dem Flankenwinkel β der V-förmig ausgebildeten Führungsnut
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