DE2357544C3 - Visiereinrichtung für Schußwaffen - Google Patents

Visiereinrichtung für Schußwaffen

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DE2357544C3 DE2357544A DE2357544A DE2357544C3 DE 2357544 C3 DE2357544 C3 DE 2357544C3 DE 2357544 A DE2357544 A DE 2357544A DE 2357544 A DE2357544 A DE 2357544A DE 2357544 C3 DE2357544 C3 DE 2357544C3
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
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Description

Die Erfindung betrifft eine Visiereinrichtung für Schußwaffen mit Einstellelementen zur Höhen- und/ oder Seitenverstellung und Mitteln zur Anzeige der jeweiligen Einstellungen. Durch die US-PS 21 05 564 ist eine Visiereinrichtung mit einer Höheneinstellung und einer Seiteneinstellung zur Kompensation der Abweichung durch den Wind unter Verwendung eines Einstellkörpers bekanntgeworden, dessen konische Oberfläche eine spiralförmige Nut aufweist. Durch Drehung des Einstellkörpers wird eine Höhen- bzw. Seitenverschiebung der Visiereinrichtung erreicht, deren Einstellung an Markierungen auf Skalen für bestimmte Munitionen oder Kaliber ablesbar ist. Das Auswechseln dieser Skalen ist jedoch umständlich und nicht ohne Werkzeug möglich, und erfordert außerdem auch eine Demontage von Teilen der Visiereinrichtung.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Visiereinrichtung zu schaffen, deren Einstellskalen für verschiedene Schußparameter in einfacher Weise auswechselbar mit einem stationären Teil der Visiereinrichtung verbindbar sind. Die Trägerelemente sind vorteilhafterweise als aufgeschnittene Ringe ausgebildet und weisen hinterschnittene Ansätze auf, die hinter eine entsprechende Schulter des stationären Teils passen, wobei die Trägerelemente in radialer Richtung elastisch verformbar sind. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist ein das Einstellelement konzentrisch umschließendes Paßstück vorgesehen, das einen zylinderförmigen Abschnitt zur Befestigung auf dem stationären Teil, einen nach außen gerichteten horizontalen Flansch und einen kurzen zylinderförmigen Abschnitt mit größerem Durchmesser zur Aufnahme des Trägerelements aufweist Das Trägerelement ist an seinem Außenmantel ίο mit einer griffigen Oberfläche versehen und trägt auf seiner dem Einstellelement zugekehrten Seite eine Skala. Zur bequemen Handhabung ist das Trägereletnent an seinen Enden mit senkrecht abgewinkelten Fingerhebeln versehen. Es hat sich als nützlich herausgestellt, das Paßstück an seinem kurzen zylinderförmigen Abschnitt mit größerem Durchmesser mit einem Außengewinde für die Befestigung einer Staubschutzkappe zu versehen.
Der besondere Vorteil der erfindungsgemäßen a> Visiereinrichtung ist darin zu sehen, daß die Skalen für die verschiedenen Schußparameter, z. B. Geschoßgewichte, ohne Verwendung von Werkzeugen leicht und schnell ausgewechselt und justiert werden können. Die Skalen sind jeweils auf die Entfernung zum Ziel geeicht Verschiedene Ausführungsbeispiele aer Visiereinrichtung gemäß der Erfindung werden nun anhand der Zeichnungen im einzelnen erläutert Es zeigt
F i g. 1 die Perspektivansicht eines Gewehres mit einem Zielfernrohr, in welchem die erfindungsgemäße Visiereinrichtung eingebaut ist,
F i g. 2 einen vergrößerten Abschnitt längs der Linie 2-2 der F ig. 1,
Fig.3 eine Schnittansicht längs der Linie 3-3 der Fig. 2,
Fig. 3a eine abgewickelte Ansicht, die das Skalenelement der F i g. 3 einzeln und in flachem Zustand zeigt,
F ig. 4 eine Ansicht ähnlich der Fig. 2 einer veränderten Ausführungsform4er EiOdung,
F i g. 5 eine ähnliche Ansicht einer anderen Ausführungsform,
F i g. 6 einen Schnitt längs der Linie 6-6 der F i g. 5,
F i g. 7 und 8 Ansichten ähnlich der F i g. 5 und 6, die eine andere Ausführungsform der Erfindung zeigt,
Fig.9, 10 und ti Ansichten ähnlich der Fig.2, die drei andere Ausführungsformen zeigen.
Fig. 1 zeigt ein Gewehr 10 mit einem Zielfernrohr 11, das auf den Lauf 12 mittels einer Halterung 13 montiert ist, die im Punkt 14 angelenkt ist und um eine Achse 15 parallel zum Lauf 12 verschwenkt werden kann, und zwar zwischen der wirksamen Visierlage nach F i g. 1 (in Votlinien) oberhalb des Laufes und der nicht verschwenkten, unwirksamen Lage an der anderen Seite des Laufes (in unterbrochenen Linien). Das Visier 11 weist einen rohrförmigen Körper 16 auf, der Linsen festhält, die einer Person ermöglichen, den Zielbereich fernrohrartig anzuvisieren und weiterhin typischerweise eine Objektivlinse, die am vorderen Ende des Rohres montiert ist, enthalten. Eine Okularlinse 18 wird am hinteren Ende des Rohres festgehalten, und eine M> Zwischenlinse für die Bildumkehrung und eine Sammellinseneinheit 19 sind in einer Ebene quer zur Achse 21 des Visiers angeordnet, in deren Ebene das anvisierte Bild des Zielbereiches scharf eingestellt ist. Die Einheit 19 darf einen stabilen Umfangsring 22 einschließen, der <>5 vertikale und horizontale Fadenkreuzelemente 23 und 24 aufweist, die sich im Mittelpunkt des Zieles 20 kreuzen.
Die Einheit 19 ist in Fig. 2 auf- und abbeweglich um
den Zielpunkt 20 relativ zum anvisierten Zielbereich zu heben und zu senken, wodurch eine Höhenverstellung des Visiers erreicht wird und ebenfalls eine nach links und rechts gerichtete Bewegung möglich ist, um den Zielpunkt horizontal zu verschieben und eine Laufverstellung um eine Hochachse zu ermöglichen. Zur Erreichung dieser Einstellung ist auf dem Rohr 16 eine Einstelteinheit 2ä montiert, die ein stationäres Bauteil 26 einschließt, das sich teilweise oder vollständig um das Rohr 16 herum erstreckt und in entsprechend fixierter ι ο Stellung befestigt ist Ein Einstellelement 27 zur Höhenverstellung ist angebracht, um sich in einer vertikalen Achse 28 relativ zum Bauteil 26 zu drehen und weist einen Schaft 29 auf, der über ein Gewinde das Rohr 16 im Punkt 30 umgibt und bei einer Drehbewegung die Auf- und Abbewegung des Einstellelementes 27 bewirkt Der Schaft 29 wirkt nach unten gegen den Ring 22 der Einheit 19, um diese über eine horizontale Tragplatte 31 nach oben und unten durch Drehung des Elementes 27 zu verstellen. Die Oberflächen der Abschnitte 32 und 33 des Einsteilelementes 27 mit vergrößertem Durchmesser können einen Schütz 34 (Fig.3) zur Aufnahme eines Schraubenziehers oder dergleichen zum Drehen des Einstellelementes 27 enthalten.
Das Bauteil 26 trägt einen Teil 35, das einstückig mit demselben oder fest mit demselben verbunden sein kann und welches einen aufwärts ragenden, im wesentlichen runden Flansch 36 und auf seiner Oberfläche ein Außengewinde 37, zentrisch zur Achse 28, aufweist Am oberen Ende dieses Flanschteiles 36 weist Teil 35 eine ringförmige, radial nach innen gerichtete Rippe 38 auf.
Der Flansch 36 trägt ein Paßstück 39. das einen zylinderförmigen Abschnitt 40 mit verringertem Durchmesser aufweist und ein Innengewinde hat, welches mit ss dem Gewinde 37 des Flansches 36 in Eingriff treten kann, und einen oberen, ringförmigen, radial nach außen gerichteten, horizontalen Flansch 42, der in einen sich nach oben eistreckenden Abschnitt 43 endet, der ein Außengewinde aufweist, mit welchem die Innengewindegänge einer Staubschutzkappe 44 verbunden sind. Innerhalb des Paßstückes 39 ist eine Skalenanordnung 45 abnehmbar montiert, die ringförmig um die Achse 28 mit Ausnahme der Stelle einer Unterbrechung 46 (F i g. 3) angeordnet ist, das ein Trägererement 47, das im wesentlichen rund ist, und ein eigentliches Skalenelement 48 einschließt, wobei beide am Punkt 46 unterbrochen sind. Das Trägerelement 47 hat eine waagerechte Unterfläche 49, unterstützt in ihrem horizontalen Flansch 42 des Paßstückes 39 (F i g. 2), und eine zylindrische Außenfläche 50, die in demselben aufgenommen ist und durch den aufrecht stehenden Abschnitt 43 des Paßstückes 39 begrenzt wird. Oberhalb des Abschnittes 43 befindet sich das Trägerelement 47, das eine griffige Oberfläche 51 aufweist, um das Trägerelement 47 von Hand drehen zu können, relativ zum Paßstück 39 und zum Einstellelement 27. Das Skalenelement 48 kann von einer abgeschrägten, ringförmigen Innenfläche #2 des Trägerelementes 47 getragen werden, dessen ol'ere und untere Kanten auf innerhalb im wesentlicher1 ringförmiger Nuten im Trägerelemenl 47 beschränkt sind.
An ihren radial angeordneten, inneren Enden weist das TrägCrelement 47 einer) im wesentlichen ringförmigen, nach unten gerichtete^ Abschnitt 53 auf, der einen im wesentlichen ringförmigen, radial nach außen gerichteten Abschnitt 53 'nit einer im wesentlichen ringförmigen, radial nach i'ußen gerichteten Rippe 54 hat, die unterhalb der Schulter 38 des Teils 35 aufgenommen ist um das Trägerelement 47 gegen die Abwärtsbewegung aus der Lage nach F i g. 2 zu halten und um das Trägerelement 47 lediglich für Drehbewegungen um die vertikale Achse 38, relativ zum Paßstück 39 und zu den Teilen 26 und 35 zu führen. Das Trägerelement 47 ist elastisch verformbar und im zusammengedrückten Zustand durch Zusammendrükken des Teils 4 an der griffigen Oberfläche 51 von verringertem Durchmesser, um den Spalt 46 zu schließen, in dem der Zustand der Rippe 44 einen Durchmesser aufweist, der klein genug ist, um sich an der Schulter 38 nach oben zu bewegen und das Abnehmen des Trägerelementes 47 sowie des Teiles 48 von der übrigen Vorrichtung zu erlauben. Im Zustand nach F i g. 2 wird das Trägerelement 47 durch seine Eigenelastizität zwangsweise radial gegen die Innenfläche des aufrecht stehenden Abschnitts 43 des Paßstükkes 39 nach außen gedrückt und zwar r.ax. ausreichender Kraft, um durch Reibung das Trage-'eiement 47 festzuhalten bzw. Einstellungen zu erlauben, entweder mit oder ohne manuellem Zusammendrücken des Trägerelementes 47, um ganz oder teilweise den Reibungskontakt aufzuheben.
F i g. 3 zeigt in abgewickelter oder flacher Form die Anzeigemarkierungen, die am Skalenelement 48 vorgesehen sind- Diese Markierungen sollen wünschenswerterweise verschiedene Skalen umfassen, iypischerweise drei, nämlich 56, 57 und 58, die mit einer Teilungsmarkierung 59 auf dem Einstellelement 27 zusammenwirken, wobei jede Skala in Werten Entfernung Waffe/Ziel für verschiedene Einstellungen des Elementes 27 direkt ablesbar ist Unter Bezugnahme beispielsweise auf die Skala 56 nach F i g. 3 stellen die Markierungen auf der Skala die Entfernungen von 100, 200, 300 Yards (91 m, 182 m, 274 m) dar, d. h. die Entfernungen von der Waffe zum bestimmten Ziel, auf welches geschossen werden soll. Wenn die Teilungsmarkrerung 59 einer besonderen dieser Markierungen gegenübersteht, so geht daraus hervor, daß das Zielfernrohr eins Höhenkorrektur erfahren hat die genau der betreffenden Schußentfernung entspricht
Die drei Skalen 56,57 und 58 erlauben auf diese Weise genaue Entfernungsablesungen für drei verschiedene Arten von Munition, z. B. Munition mit drei verschiedenen Geschoßgewichten, jedoch gleichen Kalibers. In dieser als typisch dargestellten Anordnung gibt die Markierung bei 60 in der F i g. 3 an, daß die Skalen zur Verwendung auf einem Winchestergewehr mit dem Kaliber 270 vorgesehen sind, während die Skala 56 für Geschlosse eines bestimmten Kalibers mit einem Gewicht von 100 grains (6,5 g) verwendbar ist, wie bei 61 gezeigt, während die Markierungen der Skala 57 sich auf Geschosse des betreffenden Kalibers mit einem Gewicht von 100 grains (6,5 g) (siehe 62) beziehen. Die Skala 58 bezieht sich auf Geschosse von 150 grains (9,7 g) Gewicht bf.i stets gleichem Kaliber (siehe 63). Wenn ein GeschoC oder Geschosse anderer Kaliber oder anderen Gewichtes verwendet werden sollen, so kann das Teil 46 oder ein anderes ähnliches Te«l mit unterschiedlichen Markierungen mit dem Trägerelement 47 verbunden werden. An einer Stelle, die den Markierungen 61, 62 und 63 gegenüberliegt, kann das Element 48 einen verschiebbaren Anzeigeknopf oder Markierer 160 aufweisen, der innerhalb eines Radialschlitzes 161 im Teil 48 gleitfähig angeordnet ist und wahlweise in Lagen bewegt werden kann, die den drei Markierungen 61,62 und 63 gegenüberliegen und durch
Reibung in jeglicher Lage festgehalten werden kann, in welcher er eingestellt ist, um den Waffenbenutzer daran zu erinnern, welche der drei angezeigten Munitionsarten verwendet worden ist.
Der Laufversatz um eine Hochachse mit der .Sammeleinheit 19 kann durch ein Kontrollelement 65 bewirkt werden, das über Gewinde mit dem Rohr 16 und/oder Bauteil 26 bei 66 in Eingriff »tent und über eine Tragplatte 67 wirkt und zwar zur Auslösung der Einheit 19 gegen den Einfluß einer Rückholfeder 68 auf der rechten Seite der F i g. 2. Eine entsprechende Skala 69, die das Element 65 umgibt, ist in Winkelminuten ablesbar und wirkt zusammen mit einer Indexmarkierung auf dem Element 65, um den Laufversatz um eine Hochachse anzuzeigen, die bei jeder besonderen Einstellung erreicht werden kann.
Bei der Erstmontage des Visiers auf einem Gewehr nach Fig. I bis 3 wird die Vorrichtung zunächst einvisiert, um den Skalenteil 48 durch Drehung auf eine ordnungsgemäße Einstellung zum Paßstück 39 einzustellen. Hierzu feuert der Waffenbenutzer eine Anzahl Patronen bekannten Kalibers und Gewichts ab. für die eine Skala am Element 48 vorhanden ist, und zwar alle auf einer besonders abgemessenen Entfernung vom Ziel, z.B. 100 Yards (91m); vorzugsweise wird nur geschossen, wenn es wirklich windstill ist. Die Einstellelemente 27 und 65 werden dann verstellt, bis das Gewehr, wenn auf einer bestimmten Entfernung geschossen wird, ständig die genaue örtlichkeil des Zieles trifft, auf welche das Fadenkreuz 20 gerichtet worden ist. Bei dieser Einstellung wird das Visier für eine Erhebung bei 100 Yards (91 m) Schußentfernung ordnungsgemäß korrigiert. Mit einem derart eingestellten Zielfernrohr wird das Trägerelement 47 und das davon getragene Skalenteil 48 von Hand leicht zusammengedrückt und innerhalb des Paßstückes 39 in eine Lage gedreht, in welcher die 100 Yards-(91 m)-Markierung auf den entsprechenden drei Skalen 56, 57 und 58 direkt gegenüber der Einstellmarkierung 59 am Element 27 steht. Hiernach wird die Skala in einer Lage mittels Reibung festgehalten, in welcher alle anderen Markierungen auf den drei Skalen festgehalten sind, um
L.ll.ll.llttt.l
Zusammendrücken von Hand an der Riffelung 51a auf dem Teil 47a zu erlauben. Die Skalenmarkierungen auf dem Element 48a sind die gleichen wie die in F i g. 3 und in Waffe/Ziel-Entfernungen direkt ablesbar. Das einstellbare Visierelement 19a nach Fig.4, das mittels Kontrollelement 27a und seitlich für den Laufversatz um eine Hochachse durch ein zweites Kontrollelement 65a nach oben und unten einstellbar ist, ist als typisch durch eine Linse 70 dargestellt, die von einem Ring 71 getragen wird. Eine Sammeleinheit, die den Fadenkreuzelementen 23 und 24 aus der F i g. 2 entspricht, ist an einem anderen Punkt längs des Zielfernrohres angeordnet und fest und nicht verstellbar relativ zum Rohr 16a angebracht. Die anscheinende Lage der Kreuzungsstelle der Fäden relativ zum Zielbereich ist durch die Bewegung der Linse 70 über die Elemente 27a und 65a verschiebbar. Diese Art der Anordnung, in welcher das verstellbare Sichtelement ein Teil des Linsensystems darstellt, ist wohlbekannt und wird daher im Einzelnen nicht weiter beschrieben. Der Staubschutzdeckel 44a kann mittels Gewinde mit dem Außengewinde des Flansches 36a verbunden sein und sich nach oben hin ausdehnen, jenseits der unmittelbaren Nähe der Rifflungen 51a des Elementes 47a.
In den Ausführungsbeispielen der Fig.5 und 6 entspricht das Element 476 dem Element 47 der F i g. 2, das <sirh horizontal über den Oberseiten des Teils 356 erstreckt, mit einem nach unten ragenden Abschnitt 53i>, einschließlich einer sich radial erstreckenden, ringförmigen Rippe 54b, die in eine ringförmige Rippe 386 auf Teil 356 hineinpaßt, um das Element 476 festzuhalten, wie zuvor erörtert wurde. Das tlement 476 trägt ein entfernbares Skalenteil 486. dessen innere und äußere Kanten in geeigneten Haltenuten im Teil 476 eingebracht sein können. Das Element 486 weist an seiner Oberseite eine Anzahl Zielentfernungsskalen auf, wie sie bei 56,57 und 58 in F i g. 3 gezeigt werden und ist an seiner Unterseite mit einer zweiten Serie unterschiedlicher Skalen ausgerüstet (alle noch in Entfernungen markiert), so daß das Element 486 wie gewünscht umgedreht werden kann, um jede der verschiedenen Skalen auf jeder ihrer Seiten zu zeigen und zwar zwecks
Arten von Munition zu ermöglichen, für welche die drei Skalen kalibriert worden sind.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig.4 ist das Paßstück 39 ausgelassen und das Skalenhalleelement 47a und das eigentliche Skalenelement 48a direkt verbunden, obgleich mit dem überstehenden Flanschabschnitt 36a des feststehenden Teils 35a einstellbar. Das Element 47a weist einen nach unten gerichteten Abschnitt 53a auf, der eine ringför>nige Rippe 54a bildet, die unterhalb einer nach innen gedrehten, ringförmigen Rippe 38a aufgenommen wird, wobei die Rippe 54a an der Oberkante eines Flansches 36a angeformt ist, um das Element 47a in der Lage nach Fig.4 relativ zum rohrförmigen Körper 16a des Zielfernrohres zu haiten, der Drehbewegungen zwecks Einstellung des Elementes 47a und des tragenden Elementes 48a um eine vertikale Achse i&a des sich drehenden Kontrollelementes 27a erlaubt. Die Teile 47a und 48a sind bei 46a unterbrochen, um ein Zusammendrücken dieser Teile in eine Lage zu ermögäichen, in welcher sie nach oben hin entfernt werden können. Die Eigenelastizität des Teils 47a zwingt es radial nach außen gegen den Flansch 36a des Teils 35a. das stramm genug ist, um das Element 47a unter Reibung in jeder eingestellten Stellung zu halten, jedoch eine zwangsweise Verstellung durch leichtes Kontrollelement 276. Das Element 486 weist einige Elastizität auf, wodurch es in der Lage ist, eine flache Lage anzunehmen und bleibt dadurch auf Grund seiner Eigenelastizität im zurückgezogenen Zustand nach Fig. 5.
Das Kontrollelement 276 ist abgeändert worden, um
in einen oberen Abschnitt 74 mit verringertem Durchmesser zu bilden, um welchen die Elemente 476 und 486 zwecks Ermöglichung einer größeren radialen Ausdehnung des Skalenteils 486 aufgenommen werden, so daß die Aufnahme mehrerer Skalen möglich ist Die Teile
ϊϊ 476 und 486 sind bei 466 unterbrochen und können für das Abnehmen nach innen zusammengedrückt werden, indem sich nach oben erstreckende Fingerhebel 57 an den entgegengesetzten Enden des Elementes 476 vorgesehen sind, die leicht zusammendrückbar sind, um
to dieses Element verschieben zu können. Die Staubkappe 446 ist über Gewinde mit dem Teil 356 im Punkt 376 verbindbar und erstreckt sich um und schließt an die Skalenteile und das Kontrollelement 276. Wie bei anderen Ausführungsformen der Erfindung hält die
b5 Elastizität des Teil 476 dasselbe gegen das Teil 356, und zwar stramm genug, um die Skala unter Reibung in jeder Lage festzuhalten, in welche sie eingestellt sein mag.
Die Anordnungen gemäß F" i g. 7 und 8 können im wesentlichen die gleichen sein wie nach F i g. 4, laußer, daß das Skalenelement 47c gewechselt worden und ein mit verringertem Außcndurchmesser vertikal gerichteter Zvvischenabschnitt 76 vorgesehen ist, der zur Aufnahme einer ringförmigen Rippe 38c des Teils 35c eine ,'!ut bildet, um das Teil 47c zwecks Einstellung mittels Drehung um eine vertikale Achse 28czu fixieren. Das Element 47c ist bei 46c unterbrochen, um ein ausreichendes Zusammendrücken an dieser Stelle zu erlauben und zwar entgegen seiner Elastizität, so daß dasselbe entfernt und wieder aufgesetzt werden kann und die Rippen 77 bzw. 78 an der Oberseite der Vorrichtung angebracht werden können. Zwei Sätze der Einstellfinger 75c und 75ccsind in diesen beiden, relativ zueinander verkehrten Stellungen zugänglich, um ein Zusammendrücken von Hand jenes Elementes zwecks Abnahme zu ermöglichen, und zwar in pinpn Ipirht verringerten Durchmesser, um die durch Reibung wirksame Sperre zwischen dem Element 47c und dem Teil 35c zu lösen und um die Einstellung durch Drehung des Elementes 47c zu erleichtern. Zwei unterschiedliche Sätze von Zielentfernungsskalen sind an den beiden Oberflächen 79 und 80 des Teils 47c zwecks Zusammenwirkens der Teilungsmarkierungen 59c mit dem drehbaren Kontrollteil 27c vorgesehen, so daß aus ihren zueinander verkehrten Lagen das Skalenteil 47c bei entsprechend gewählten Munitionsarten für die Direktanzeige der genauen Höhenkorrektur mit jeglicher Zielentfernung verwendet werden kann.
In den Anordnungen nach F i g. 9 ist das Teil 47c/flach und horizontal angeordnet und im wesentlichen ringförmig, außer an der Stelle der Unterbrechung 46</, an welcher nach oben und nach unten gerichtete l'ingerreiter 75d vorgesehen sind, um das Zusammendrücken des Elements 47c/zu erleichtern und um seine ringförmige Umfangskante 83 aus einer Ringnut 81 zurückzuziehen, die im Paßstück 39c/ unterhalb einer ringförmigen Rippe 82c/angeformt ist. Das Teil 47c/ist entweder in zwei zueinander verkehrten Stellen verwendbar oder kann zwei Serien unterschiedlicher Skalen an ihren oberen und unteren Flächen 84 und 85 aufweisen, wobei eine dieser Serien von Skalen die genaue Zielentfernung für eine Anzahl unterschiedlicher Gescho3gewichte von vorbestimmten Kaliber angibt, während die anderen Skalenserien die genaue Zielentfernungen für eine andere Gruppe von Geschoßgewichten angeben, die immer noch typisch von gleichem Kaliber sind. Die Staubschutzkappe 44c/ wird mit dem Paßstück 39c/ im Punkt 86 durch ein Gewinde verbunden, das ein typisches Schnellwechselgewinde mit einer halben Gewindeumdrehung sein kann.
In Fig. 10 ist die Ringumfangskante des Elementes 47e wiederum festgemacht und innerhalb einer ringförmigen Nut 81a angeordnet, die im Paßstück 39 angeformt und zur Einstellung durch Drehung oder Entfernung aus der Nut durch Fingerreiter 75e am Uniien0 bei 46? unterbrochen und zussrrunendrückbsr ist. Ein Skalenelement 48e weist eine Anzahl direkt ablesbarer Zielentfernungsskalen ähnlich den Skalen 56, 57 und 58 in F i g. 3a auf. Die Staubkappe 44e in F i g. 10 ist im Punkt 87 mit einem Gelenk versehen, um nach oben und seitlich in eine Stellung verschwenkt zu werden, die die Skalen und das Kontrollelement 27e bei Benutzung freigibt, wobei der abnehmbare Deckel in seiner geschlossenen Stellung durch eine entsprechende Klinke festgehalten wird, die bei 88 dargestellt ist. Die Anordnung nach F i g. 11 entspricht im wesentlichen der der F i g. 1 bis 3, mit Ausnahme, daß das Element 47/sich im wesentlichen horizontal erstreckt und das Skalenelement 48/in einer im allgemeinen horizontalen, jedoch gekrümmten Lage trägt, die an den Kanten 89 innerhalb entsprechender, im wesentlichen runder Kerben im Teil 47/fixiert ist. Es ist entfernbar und in eine umgekehrte Lage wiedereinsetzbar, wobei eine zweite Serie von Skalen am Element 48/zum Gebrauch freigegeben wird. Die Fingerrasten 47/ erlauben ein Zusammendrücken des Elementes 47/bei 46i um die ringförmige Rippe 54/ unterhalb der Rippe 38/zur Entfernung freizugeben.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Visiereinrichtung für Schußwaffen mit Einstellelementen zur Höhen- und/oder Seitenverstellung und Mitteln zur Anzeige der jeweiligen Einstellungen, gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von Skalen (45), die mittels elastischer Trägerelemente (47) auswechselbar mit einem stationären Teil (26,35) der Visiereinrichtung verbindbar sind.
2. Visiereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerelemente (47) als aufgeschnittene Ringe ausgebildet sind und hinterschnittene Ansätze (54) aufweisen, die hinter eine entsprechende Schulter (38) des stationären Teils (35) passen, und daß die Trägerelemente (47) in radialer Richtung elastisch verformbar sind.
3. Visiereinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein das Einstellelement (27) konzeot*isch umschließendes Paßstück (39) vorgesehen ist, das einen zyiinderförrnigen Abschnitt (40) zur Befestigung auf dem stationären Teil (35), einen nach außen gerichteten horizontalen Flansch (42) und einen kurzen zylinderförmigen Abschnitt (43) mit größetem Durchmesser zur Aufnahme des TrägereIementes/47) aufweist
4. Visiereinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägcrelement (47) an seinem Außenmantel mit einer griffigen Oberfläche (51) versehen ist und auf seiner dem Einstellelemen* {27) zugekehrten Seite eine Skala (45) trägt
5. Visiereinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägerelement (47) an seinen Enden mit senkrecht abgewinkelten Fingerhebeln (75) versehen ist
6. Visiereinrichtung nach den Ansprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Paßstück (39) an seinem kurzen zylinderförmigen Abschnitt (43) mit größerem Durchmesser ein Außengewinde für die Befestigung einer Staubschutzkappe (44) besitzt.
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