AT413884B - Betätigungselement für ein zielfernrohr - Google Patents
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Description
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AT 413 884 B
Die Erfindung betrifft ein Betätigungselement zum Einstellen der Zielmarke eines Zielfernrohres, wobei das Betätigungselement in Form eines Drehknopfes drehbar an dem Zielfernrohr angeordnet ist und bei einem Verdrehen des Drehknopfes die Zielmarke über eine Stellmechanik in vertikaler und/oder horizontaler Richtung verstellt wird, und wobei der Drehknopf ein oder meh-5 rere Indexelemente aufweist, mittels welcher eine oder mehrere Positionen der Zielmarke indizierbar sind, wobei in einem Betätigungsmodus bei einem Verdrehen des Drehknopfes das eine oder die mehreren Indexelemente mit dem Drehknopf mit verdreht werden und in einem Indexierungsmodus die Indexelemente unabhängig von dem Drehknopf in Umfangrichtung des Drehknopfes verschiebbar sind, und wobei der Drehknopf eine oder mehrere Aussparungen in io Umfangrichtung an seiner Manteloberfläche aufweist, wobei in zumindest einer Aussparung zumindest ein Indexelement in Umfangrichtung drehbar angeordnet ist, und wobei das eine oder die mehreren Indexelemente in ihrer Aussparung mit dem Drehknopf derart gekoppelt sind, dass sie bei einem Verdrehen des Drehknopfes mit diesem mit verdreht werden. 15 Zielfernrohre verfügen über eine Zielmarke, beispielsweise in Form eines Absehens. Um die Zielmarke mit dem tatsächlichen Treffpunkt einer spezifischen Ballistik (Kaliber, Geschossmasse, Geschossbauart, Laborierung, etc) und einem spezifischen Lauf auf eine bestimmte Einschussentfernung in Übereinstimmung bringen zu können, ist die Zielmarke in der Regel über eine Stellmechanik in bekannter Art und Weise nach Höhe und Seite justierbar. 20
Weiters sind verschiedene Konstruktionen bekannt, welche es ermöglichen die einjustierte Stellung mittels Indexmarke zu indexieren (Nullung).
Mit derartigen Konstruktionen ist in der Regel allerdings lediglich die Indexierung einer spezifi-25 sehen Einstellung möglich, d.h. lediglich eine einzige Nullung für den Treffpunkt einer spezifischen Ballistik, mit einem spezifischen Lauf auf eine einzige Einschussentfernung.
Ein eingangs erwähntes Betätigungselement für ein Zielfernrohr, mit dem eine Mehrfach-Nullung, d.h. eine Nullung auf mehrere Distanzen und/oder auf verschiedene Ballistiken 30 und/oder verschiedenen Gewehrläufe etc. möglich ist, ist beispielsweise von der Firma Leather-wood (USA) unter dem Name Uni-Dial bekannt (siehe auch US 2004/0144013 A1). Dieses Betätigungselement weist mehrere Markierungsfähnchen auf, die drehbar in dem Betätigungselement angeordnet sind. Das Betätigungselement ist dabei in Form eines Drehknopfes ausgebildet, welcher aus mehreren scheibenartigen Elementen, die um die Drehachse des Elementes 35 angeordnet sind, besteht. Die Fähnchen sind an flachen Scheiben, die zwischen den scheibenartigen Elementen des Drehknopfes (Drehturmes) - bei der bekannten Ausführungsform sind dabei die scheibenartigen Elemente des Drehknopfes wesentlichen dicker als jene Scheiben mit den Fähnchen - angeordnet und sind in einem Einstellmodus des Betätigungselementes verschiebbar, d.h. die Scheiben an denen die Fähnchen angeordnet sind, sind um die Drehach-40 se verdrehbar, ohne dass dabei die Zielmarke selbst verstellt wird.
Im Betriebsmodus, nach dem Nullen auf verschiedene Distanzen, Läufe, etc. werden die Fähnchen in ihrer eingestellten Position fixiert, indem der Drehknopf, d.h. die den Drehknopf bildenden Scheiben, gegeneinander verschraubt oder anders fixiert werden, wodurch die Fähnchen-45 scheiben zwischen den Scheiben des Drehknopfes eingeklemmt und bei einem Verdrehen des Drehknopfes mitgenommen werden.
Nachteilig an dieser Ausführungsform ist allerdings, dass zum Verstellen der einzelnen Fähnchen der Drehknopf gelockert werden muss, d.h. durch Lösen einer Fixierung werden die so Drehknopf-Scheiben entlang der Drehachse etwas verschiebbar, wodurch sich die Fähnchen bzw. die die Fähnchen tragenden Scheiben lösen und verdrehbar werden. Dazu muss aber einerseits in einem eigenen Arbeitsschritt der Turm gelockert werden, und andererseits - was von besonderem Nachteil ist - werden durch dieses Lockern alle Fähnchen wieder locker, so-dass es relativ leicht dazu kommen kann, dass bereits eingestellte Fähnchen versehentlich 55 wieder verschoben werden. 3
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Es ist somit eine Aufgabe der Erfindung, ein eingangs genanntes Betätigungselement dahingehend zu verbessern, dass es • generell einfacher zu bedienen wird was die Mehrfach-Indexierung betrifft, und 5 · eine stabile Positionierung der bereits eingestellten Indexelemente auch für den Fall des noch nicht abgeschlossenen Indexierungsvorganges oder eines neuerlichen Indexierungsvorganges für eines oder mehrere andere Indexelemente erlaubt.
Diese Aufgabe wird mit einem eingangs erwähnten Betätigungselement dadurch gelöst, dass io erfindungsgemäß die Außenfläche(n) des/der Indexelemente(s) gegenüber der Mantelfläche des Drehknopfes in Richtung der Drehachse des Drehknopfes zurück versetzt ist/sind und das eine oder die mehreren Indexelemente in der/den Aussparung(en) permanent verdrehbar angeordnet ist/sind. 15 Bei einem erfindungsgemäßen Betätigungselement können die Indexelemente unabhängig voneinander bewegt werden, da eine Lockerung des Turmes nicht notwendig ist, und die Indexelemente getrennt voneinander in eigenen Aussparungen angeordnet sind. Ein unbeabsichtigtes Verstellen einer Indexmarke beim Nullungsvorgang oder im Betrieb wird dadurch verhindert, dass die Außenfläche der Indexelemente gegenüber der Mantelfläche des Drehknopfes in 20 Richtung der Drehachse des Drehknopfes zurück versetzt ist.
Bei der Erfindung existiert nicht mehr wie im genannten Stand der Technik ein sogenannter Indexierungsmodus , in dem die Indexmarke verschiebbar sind, sondern die Indexelemente sind grundsätzlich jederzeit verschiebbar, durch die spezielle erfindungsgemäße Ausgestaltung 25 ist aber gleichzeitig ein unbeabsichtigtes Verschieben der Indexelemente kaum oder nicht möglich.
Grundsätzlich ist die Erfindung auch mit nur einem einzigen Indexelement realisierbar und sinnvoll. Von besonderem Vorteil sind aber mehrere Indexelemente, da dies es dem Nutzer 30 ermöglicht, mit demselben Zielfernrohr wahlweise unterschiedliche Einschussentfernungen und/oder verschiede Ballistiken und/oder verschiedene (Wechsel-)Läufe mehrfach indexieren zu können (Mehrfachnullungj.
Prinzipiell muss sich auch nicht in jeder Aussparung zumindest ein Indexelement befinden. 35 Sinnvoll und zweckmäßig ist es aber, wenn in jeder Aussparung zumindest ein Indexelement angeordnet ist, da sich dann je nach Anzahl der Aussparungen eine große Anzahl von Einstellmöglichkeiten ergibt.
Einfach und mit geringem Aufwand sind die Indexelemente zu verstellen, wenn die Indexele-40 mente über Reibungsschluss oder Kraftschluss mit dem Drehelement in den Aussparungen gekoppelt sind. Bei einer konkreten Ausführungsform erfolgt die Koppelung über Reibungsschluss, die Indexelemente können dann lediglich durch Kraftausübung in dem Drehknopf verdreht werden (der Drehknopf wird dabei von einem Benutzer festgehalten), bei einem Verdrehen des Drehknopfes selbst hingegen werden die Indexelemente nicht verstellt. Durch Kop-45 pelung über Reibungsschluss sind keine weiteren mechanische Elemente wie Schrauben etc. zur Fixierung der Indexelemente notwendig, sodass das Verstellen einfacher wird und das Betätigungselement einfacher und kostengünstiger zu fertigen ist.
Ein unerwünschtes Verstellen eines Indexelementes beim Einstellen eines anderen Indexele-50 mentes ist dann optimal verwirklicht, wenn in einer Aussparung genau ein Indexelement angeordnet ist.
Ein besonders weiter Einstellbereich für die einzelnen Indexelementes ergibt sich, wenn die eine oder mehreren Aussparung(en) jeweils einen geschlossenen Ring an der Manteloberfläche 55 bilden. 4
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Ein optimaler Sitz und Halt sowie ein leichtes, ungehindertes Verstellen der Indexelemente ist gegeben, wenn ein Indexelement in Form eines Ringabschnittes oder eines geschlossenen Ringes ausgebildet ist. 5 Insbesondere wenn ein Indexelement in Form eines geschlossenen Ringen ausgebildet ist, ist es notwendig, dass es eine Markierung aufweist, welche - falls z.B. die gewünschte, entsprechende Entfernung für die Zielmarke eingestellt werden soll - mit einer fixen Nullmarkierung in Übereinstimmung gebracht wird. In diesem Zusammenhang ist es günstig, wenn ein Indexelement zumindest eine Vertiefung aufweist. 10
Diese Vertiefung dient einerseits als Markierung selbst, mit der die Indexposition gekennzeichnet werden kann, und andererseits auch zum einfachen und komfortablen Verdrehen des Indexelementes, da mit einem spitzen Gegenstand, etwa einem Kugelschreiber o.ä. in diese Vertiefung gefahren werden kann und dann das Element relativ leicht gegen die von dem Dreh-15 knöpf ausgeübte Kraft verdreht werden kann.
Grundsätzlich können an einem Indexelemente mehrere Vertiefungen vorgesehen sein, für eine genaue und eindeutige Indexierung ist es aber zweckmäßig, wenn jedes Indexelement genau eine Vertiefung aufweist. 20
Bei eingangs genannten Betätigungselementen ist häufig vorgesehen, dass ein bestimmter Arbeitsverstellbereich der Zielmarke vorgesehen ist, in welchem sich im Betriebsmodus die Zielmarke verstellen lässt. Dieser Arbeitsverstellbereich ist durch zumindest einen Arbeitsbereichsanschlag begrenzt. Entweder sind dabei zwei separate Arbeitsbereichsanschläge vorge-25 sehen, welche die Drehbewegung des Drehknopfes begrenzen, oder ein einziger Arbeitsbereichsanschlag dient als oberer und unterer Anschlag; je nach Ausdehnung des Arbeitsbe-reichsanschlags-Elementes ist dann eine Drehbewegung von nahezu 360°, typischerweise ca. 330° möglich. Die Eingrenzung des gesamten möglichen Verstellbereiches auf einen Arbeitsverstellbereiches dient dazu, ein Überdrehen und somit eine Mehrdeutigkeit der Indexie-30 rung zu vermeiden.
Bekannt sind auch Betätigungselemente, bei denen der Verstellbereich nicht durch Arbeitsbereichsanschläge eingeschränkt ist. Damit ein Benutzer darüber informiert ist, wo sich der Drehknopf befindet, d.h. um wie viele Umdrehungen der Drehknopf ausgehend von einer Ausgangs-35 Stellung verdreht wurde, sind horizontale Striche vorgesehen, die bei einem Verdrehen des Drehknopfes sichtbar oder verdeckt werden.
Bei einem solchen System ist ein weiter Verstellbereich der Zielmarke möglich. Ein solches System ist vor allem im militärischen Bereich von Interesse. Der Benutzer des Gewehres benö-40 tigt, insbesondere da bei solchen Systemen auch die einzelnen Indexpunkte auf dem Drehknopf durch vertikale Striche definiert sind und so ein Vielzahl von Einstellmöglichkeiten gegeben ist, für die Benutzung Listen, auf denen die einzelnen Indexpunkte definiert sind, insbesondere im Zusammenhang mit der Anzahl der Umdrehungen des Drehknopfes. 45 Im Jagdbereich ist eine solch hohe Genauigkeit nicht notwendig, und auch die Distanzen, über welche im Jagdbereich geschossen wird, sind auf einen wesentlich engeren Bereich eingeschränkt als im militärischen Bereich.
Hingegen ist es im Jagdbereich notwendig, dass einfach und rasch und ohne die Verwendung so der genannten Listen die Zielmarke eines Zielfernrohres eines Gewehr z.B. auf vier verschiedene Distanzen indexiert kann und diese Distanzen rasch und einfach von dem Benutzer eingestellt werden können. Aus diesem Grund werden hauptsächlich Betätigungselemente für Zielfernrohre im Jagdbereich verwendet, die wie bei dem oben erwähnten Zielfernrohr der Firma Leatherwood über einen Arbeitsbereichsanschlag verfügen. 55 5
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Bei diesem Zielfernrohr ist der Arbeitsbereichsanschlag durch eine lösbare Schraube definiert. Durch Lösen und Verdrehen der Schraube am Umfang des Betätigungselementes kann der Anschlagpunkt und somit der Arbeitsverstellbereich der Zielmarke in Hinblick auf den gesamten möglichen Verstellbereich eingestellt werden.
Die Lösung weist allerdings in der Praxis einige Nachteile auf. Der Vorgang des Lösens und das Verdrehen und anschließende Fixieren der Schraube ist relativ umständlich. Es besteht die Gefahr des Verlierens der Schraube. Außerdem ist eine Verschmutzung der Anordnung relativ einfach möglich, was zu einer Verschlechterung der Verstellbarkeit führen kann.
Um bei einem eingangs genannten Betätigungselement weiters diese Nachteile zu Lösen, ist vorgesehen, dass der Drehbereich des Drehknopfes durch zumindest einen Arbeitsbereichsanschlag in beiden Drehrichtungen begrenzt wird, und wobei weiters • der Drehknopf mit der Stellmechanik lösbar gekoppelt ist, • der zumindest eine Arbeitsbereichsanschlag deaktivierbar ist, sodass der Drehknopf in beiden Richtungen über den Arbeitsbereichsanschlag hinaus verdrehbar ist, und • das Betätigungselement zwischen zumindest drei verschiedenen Modi umschaltbar ist, wobei a) in Modus A der Drehknopf mit der Stellmechanik gekoppelt ist und der Arbeitsbereichsanschlag inaktiv ist, b) in Modus B der Drehknopf von der Stellmechanik bei aktiviertem Arbeitsbereichsanschlag entkoppelt ist und c) in Modus C der Drehknopf mit der Stellmechanik gekoppelt und der Arbeitsbereichsanschlag aktiviert ist.
Durch die lösbare Koppelung des Drehturmes mit der Stellmechanik kann die gesamte Mechanik für das Aktivieren und Deaktivieren des Anschlages in den Drehturm integriert werden, wobei gleichzeitig die volle Einstellbarkeit weiterhin gegeben ist. Auf diese Weise wird ein Verschmutzen verhindert und es können keine Bestandteile verloren gehen. Durch die Möglichkeit, das Betätigungselement in verschiedene Modi zu bringen, wobei zwei davon zum Einrichten der Grundeinstellungen dienen und der dritte Modus den tatsächlichen Betriebsmodus darstellt, in dem durch Verdrehen des Drehknopfes die Zielmarke in die mit einer bestimmen Entfernung korrespondierende Position gebracht wird, wird auch das Einstellung und die Bedienung des Zielfernrohres wesentlich komfortabler gestaltet.
Bei einer konkreten, vorteilhaften Ausführungsform ist dabei im Inneren des Drehknopfes ein Anschlagelement vorgesehen, welches in einer ersten, unteren Position bei Verdrehen gegen einen Arbeitsbereichsanschlag fährt, sodass der Arbeitsbereichsanschlag aktiv ist, und in einer zweiten, oberen Position das Anschlagelement bei Verdrehen über den Arbeitsbereichsanschlag fährt, sodass der Arbeitsbereichsanschlag deaktiviert ist. Durch die Anordnung der gesamten Anschlagmechanik im Inneren des Drehknopfes bzw. Betätigungselementes ergeben sich die oben genannten Vorteile bzw. werden die aufgezählten Nachteile vermieden.
Besonders einfach lässt sich die Erfindung realisieren und zusammenbauen, wenn das Anschlagelement ein parallel zu der Drehachse verschiebbarer Stift ist.
Zum Kuppeln und Entkuppeln des Drehknopfes von der Stellemechanik ist der Drehknopf mit einem erstem Kupplungsmittel verbunden, welches in ein zweites Kupplungsmittel eingreift, das mit der Stellmechanik verbunden ist, sodass bei einem Verdrehen des Drehknopfes die Stellmechanik mitbewegt wird, und wobei das erste und das zweite Kupplungsmittel voneinander lösbar sind.
Bei einer konkreten Ausführungsform sind das Anschlagelement und das erste Kupplungsmittel getrennt voneinander ausgebildet; dies ist die fertigungstechnisch einfachste und auch kon- 6
AT 413 884 B struktiv einfachste Variante.
Anschlagelement und erstes Kupplungselement könnten aber auch in dem Sinne einstückig ausgebildet sein, dass etwa das Anschlagelement in Form eines Stiftes in dem ersten Kupp-5 lungselement vertikal verschiebbar gelagert ist. Dies stellt eine elegante und im Inneren des Drehknopfes platzsparende Variante dar, ist aber hinsichtlich kinematischer Überlegungen und hinsichtlich der Fertigung komplizierter.
Grundsätzlich könnten aber das Anschlagelement und das erste Kupplungsmittel auch tatsäch-io lieh aus einem Stück sein.
Eine einfache Realisierung, die eine sichere und einfach zu lösende Kupplung ermöglicht, und bei der außerdem eine Vielzahl von möglichen Kupplungspositionen zwischen Drehknopf und Stellmechanik gegeben ist, wird dann erreicht, wenn das zweite Kupplungsmittel eine oder 15 mehrere Öffnungen bzw. Vorsprünge umfasst, welche(r) an einem Umfang der Stellmechanik angeordnet ist (sind), und das erste Kupplungsmittel ein Vorsprung bzw. eine Öffnung ist, und wobei im eingekuppelten Zustand ein Vorsprung in eine Öffnung eingreift.
Es kann aber auch vorgesehen sein, dass erstes und zweites Kupplungsmittel eine Reibungs-20 kupplung bilden, beispielsweise in dem das erste Kupplungsmittel ein Vorsprung mit einer Gumminase ist, der an einem Gummiband, welches in Umfangrichtung um die Stellmechanik angeordnet ist, angreift.
Ein einfaches Lösen oder Schließen der Kupplung lässt sich realisieren, wenn das erste oder 25 zweite Kupplungsmittel zum Lösen der Kupplung parallel zur Drehachse verschiebbar ist.
Beispielsweise könnte das zweite Kupplungsmittel gegen Federkraft nach unten verschiebbar sein. 30 Eine besonders einfache, ergonomische und schmutz unempfindliche Verstellung ist realisiert, wenn im Inneren des Drehknopfes ein in Bezug auf den Drehknopf um die Drehachse drehbares Steuerelement angeordnet ist, an dessen Umfang zumindest eine Steuerkurve umläuft, welche mit dem Anschlagelement und dem ersten Kupplungselement zusammen-wirkt/zusammenwirken, wobei die zumindest eine Steuerkurve einen kontinuierlichen Verlauf 35 aufweist, der in bestimmten Umfangsbereichen einen ansteigenden/abfallenden Verlauf aufweist.
Bei voneinander getrennt ausgebildetem Anschlagelement und erstem Kupplungsmittel reicht eine einzige Steuerkurve an dem Steuerelement aus, welche bei einem Verdrehen durch ihren 40 speziellen Verlauf z.B. das erste Kupplungsmittel aus dem zweiten Kupplungsmittel heraus hebt, während der Anschlag aktiv bleibt etc.
Sind die beiden Elemente ineinander verschiebbar wie oben erläutert und somit unmittelbar übereinander angeordnet, ist für jedes Element (Anschlagelement und erstes Kupplungsmittel) 45 eine eigene Steuerkurve notwendig.
Damit das Steuerelement bei einem Verdrehen des Drehknopfes nicht unbeabsichtigt verdreht und somit ein anderer Modus aktiviert wird, kann das Steuerelement in Bezug auf den Drehknopffixierbar sein. 50
Noch einfacher und mit der selben Wirkung lässt sich die genannte Wirkung erreichen, wenn das Steuerelement mit dem Drehknopf mittels Reibungs- oder Kraftkoppelung gekoppelt ist. Bei Reibungsschluss zwischen Drehknopf und Steuerelement reicht ein Verdrehen durch entsprechende Krafteinwirkung auf das Steuerelement bei gleichzeitigem Festhalten des Drehknopfes 55 aus, um einen anderen Modus zu aktivieren. Wird hingegen der Drehknopf verdreht, wird das 7
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Steuerelement durch die Reibungskräfte zwischen Drehknopf und Steuerelement einfach mitgenommen.
Zweckmäßigerweise ist das Steuerelement im Drehknopf selbst drehbar gelagert, und die obere Abdeckfläche des Steuerelementes schließt im Wesentlichen mit der Deckelfläche des Drehknopfes eben ab.
Um ein einfaches Verdrehen des Steuerelementes und somit der Aktivierung der verschiedenen Modi zu ermöglichen, weist das Steuerelement an seiner Oberseite eine oder mehrere Öffnungen zum Einstecken eines Schlüsselelementes auf, und mit dem Schlüsselelement das Steuerelement gegen den Drehknopf verdrehbar ist.
Bei einer Reibungskopplung zwischen Steuerelement und Drehknopf hat dieses Schlüsselelement lediglich die Funktion, das Steuerelement in dem Drehknopf einfacher drehen zu können, hat allerdings keine irgendwie geartete Schlüsselfunktion in dem Sinne, dass etwas verschlossen wird .
Es kann aber mit dem Schlüsselelement auch eine Fixierung des Steuerelementes in Bezug auf den Drehknopf gelöst und wieder hergestellt werden kann, falls eine solche mechanische Fixierung vorgesehen ist. Bei gelöster Fixierung ist das Steuerelement mit dem Schlüsselelement einfach verdrehbar.
Um die Stellung der Zielmarke in Bezug auf den gesamten Bereich anzuzeigen, weist die Stellmechanik in ihrem oberen Bereich ein Stellwegindikatorelement auf, welches bei einem Verdrehen der Stellmechanik parallel zu der Drehachse in einer entsprechenden Öffnung in dem Steuerelement auf oder ab bewegt wird und je nach Stellung mit der Deckelfläche des Drehknopfes bzw. der Abdeckfläche des Steuerelementes eben abschließt, übersteht oder unterhalb dieser Oberflächen positioniert ist.
Dieses Stellwegindikatorelement ist beispielsweise als Aufsatz auf die Stellmechanik ausgebildet, Indikatorelement und Stellmechanik können aber auch einstückig sein. Durch Auf- bzw. Abbewegung der Stellmechanik, d.h. der Spindel wird das Stellwegindikatorelement entsprechend angehoben oder abgesenkt. Befindet sich nach der Montage und einem ersten Einrichten des Zielfernrohres das Stellwegindikatorelement bereits sehr weit innerhalb oder außerhalb des Betätigungselementes, so deutet dies auf eine schlechte Montage hin, was dazu führen kann, dass nicht mehr der gesamte Arbeitsverstellbereich ausgenützt werden kann.
Im Folgenden ist die Erfindung an Hand der Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigt
Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Betätigungselement in einer perspektivischen, teilweise geschnittenen Ansicht,
Fig. 2 das Betätigungselement aus Figur 1 in einem anderen Schnitt,
Fig. 3 einen weiteren Schnitt des Betätigungselementes in einer perspektivischen Ansicht,
Fig. 4 einen noch weiteren Schnitt,
Fig. 5 bis Fig. 11 verschiedene Einstellungen des Betätigungselementes zum Aktivieren von unterschiedlichen Modi des Betätigungselementes, und
Fig. 12 schematisch den Arbeitsverstellbereich eines Zielfernrohres.
In den Figuren ist ein erfindungsgemäßes Betätigungselement BET gezeigt. Dieses besteht, wie insbesondere den Figuren 1 - 3 zu entnehmen, beispielsweise in bekannter Weise aus einem Drehknopf DRE, der über eine nicht im Detail dargestellte Stellmechanik STE, welche z.B. eine Spindel umfasst, bei einem Verdrehen um seine Drehachse ACH ein Absehen (Zielmarke) verstellt. Je nach Anordnung des Betätigungselementes BET führt diese Drehbewegung dabei zu einem Verstellen der Zielmarke in vertikaler, horizontaler oder falls gewünscht in horizontal-vertikaler Richtung. Anzumerken ist hier allerdings, dass in der Regel ein eigenes Betäti- 8
AT 413 884 B gungselement für Verstellung in horizontaler und ein eigenes für die vertikale Richtung verwendet wird.
Der Drehknopf DRE besteht üblicherweise wie dargestellt aus einem zylindrischen Gehäuse, 5 welches entsprechend der Erfindung in seiner Manteloberfläche MAN ein oder mehrere Aussparungen AS1, AS2, AS3, AS4 aufweist, in welche Indexelemente IN1, IN2, IN3, IN4 eingesetzt sind. In diesen Aussparungen AS1 - AS4 sind die Indexelemente IN1 - IN4 in Umfangrichtung verdrehbar. io Prinzipiell können - beispielsweise um viele Indexelemente bei geringer Höhe des Betätigungselementes unterzubringen - in einer Aussparungen mehrere Indexelemente untergebracht sein. Etwa bei zwei Indexelementen pro Aussparung ergeben sich 8 Indexelemente und somit 8 Verstellungsmöglichkeiten. 15 Besonders vorteilhaft ist es allerdings, wenn wie gezeigt genau ein Indexelement in einer Aussparung angeordnet ist, da in diesem Fall nicht nur bei einem Verdrehen des Drehknopfes, sondern auch bei einem beabsichtigten Verstellen eines Indexelementes ein unbeabsichtigtes Verstellen eines oder mehrerer anderer Indexelemente absolut zuverlässig verhindert ist. 20 Besonders stabil ist das Betätigungselement BET, wenn wie gezeigt die Aussparungen AS1 - AS4 kreisringförmige Vertiefungen in der Manteloberfläche MAN des Drehknopfes DRE sind, in welche die ebenfalls in Form von entsprechend angepassten Ringen ausgebildeten Indexelemente IN1 - IN4 eingesetzt sind. 25 Die Indexelemente müssen nicht notwendigerweise als Ringe ausgebildet sein. Beispielsweise wäre es möglich, dass die Indexelemente kleine, blockartige Elemente mit in Umfangrichtung nur geringer Ausdehnung sind, die in den Aussparungen verschiebbar angeordnet sind. Die Verwendung solcher Elemente hat den Vorteil des geringeren Materialaufwandes und der Tatsache, dass das Indexelement an sich schon als Markierung dient, während ein Indexring wie in 30 den Zeichnungen eine eigene, weitere Markierung benötigt, wie weiter unten noch näher erläutert.
Vorteilhaft an der Verwendung von Indexringen hingegen ist die einfachere Verstellbarkeit, da ein Verkanten wie bei einem blockförmigen Element nicht möglich ist, und weiters die Tatsache, 35 dass ein Verschmutzen der Aussparungen AS1 - AS4 nicht möglich ist, sodass eine optimale Bedienbarkeit über einen längeren Zeitraum gegeben ist.
Außerdem sind ringförmige Indexelemente aus dem Grund von Vorteil, da diese auf Grund ihrer Ausgestaltung von selbst in den Aussparungen halten (zumindest wenn der Ring sich über 40 mehr als einen Halbkreis erstreckt), während bei blockförmigen Elementen wiederum Maßnahmen getroffen werden müssen, damit diese nicht aus den Aussparungen fallen.
Die Indexelemente IN1 - IN4 werden bei einem Verdrehen des Drehknopfes DRE in den Aussparungen AS1 - AS4 vorteilhafterweise über Kraft- bzw. Reibungsschluss mitgenommen. 45
Bei der gezeigten Ausführungsform, wo die Indexelemente von dem Drehknopf DRE mittels Reibungsschluss mitgenommen werden, muss zum Verstellen der Indexelemente IN1 - IN4 in Bezug auf den Drehknopf DRE und unabhängig voneinander lediglich eine entsprechende Kraft auf das jeweilige Indexelement ausgeübt werden. 50
Dies hat gegenüber dem bekannten Stand der Technik den Vorteil, dass der Drehknopf DRE nicht gelockert werden muss, und dass dadurch und durch die Anordnung in eigenen Aussparungen AN1 - AN4 jedes Indexelement separat für sich einfach verstellt werden kann, ohne dass die Gefahr eines unerwünschten Verstellens der anderen Indexelemente besteht. 55 9
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Es wäre natürlich auch denkbar, dass jedes Indexelement mit einem eigenen Befestigungsmittel, etwa mittels eines Schraubens in dem Drehknopf DRE befestigt wird und zum Verdrehen lösbar ist. Damit ergibt sich eine absolut sichere Variante gegen ein unbeabsichtigtes Verstellen. Gegenüber dem bekannten Stand der Technik weist diese Ausführungsform den Vorteil 5 auf, dass nicht alle Indexelemente gelockert werden müssen zum Verstellen eines Indexelementes, sondern lediglich das betroffenen Indexelement. Nachteilig ist hingegen, dass wiederum etwas gelockert werden muss, und in der Praxis hat es sich als völlig ausreichend gegen ein unbeabsichtigtes Verdrehen von Indexelementen (egal ob bei Drehen des Drehknopfes oder beim Verstellen eines Indexelementes), wenn die Indexelemente von dem Drehknopf DRE io bei einem Verdrehen mittels Reibungsschluss mitgenommen werden.
Die Aussparungen AN1 - AN4 sind bei der gezeigten vorteilhaften Ausführungsform so ausgebildet, dass die Indexelemente IN1 - IN4 gegenüber der Manteloberfläche MAN des Drehknopfes DRE etwas nach hinten versetzt sind. Dies hat zur Folge, dass bei einem Drehen des Dreh-15 knopfes DRE keine Gefahr besteht, unbeabsichtigt eine Kraft auf die Indexelemente auszuüben, was zu einem Verdrehen der Indexelemente führen könnte.
Weiters weist die Manteloberfläche in den Bereichen zwischen den Aussparungen eine Riffelung auf, sodass das Betätigungselement leichter zu bedienen ist. 20
Bei der gezeigten Ausführungsform weist das Betätigungselement BET vier Indexelemente auf, mit denen beispielsweise wie eingangs erwähnt ein Gewehr auf vier verschiedene Distanzen eingeschossen werden kann. Je nach zu schiessender Distanz bringt der Schütze dann die entsprechende Markierung eines Indexelementes IN1 - IN4 bzw. das entsprechende Indexele-25 ment selbst mit einer in Bezug auf das Gewehr fixen Markierung MAR, der sogenannten Nullmarkierung , in Übereinstimmung. Diese Markierung MAR sitzt auf einem fixen Sockel SOC des Betätigungselementes BET oder direkt am Gehäuse des Zielfernrohres ZEF (siehe z.B. Figur 7). 30 Beispielhaft sei Figur 4 mit den vier Indexringen IN1 - IN4, welche jeweils eine Markierung IM1 - IM4 aufweisen, betrachtet (Figur 6). Die Markierung IM1 des obersten Ringes IN1 kennzeichnet beispielsweise eine Nullung auf 50m, die Markierung IM2 des zweiten Ringes IN2 für 100m, die Markierung IM3 des dritten Ringes IN3 für 150m und die Markierung IM4 des vierten Ringes IN4 für 200m. Möchte nun der Schütze auf eine Distanz von 150m schießen, so ver-35 dreht er den Drehknopf DRE solange, bis die Markierung IM3 des dritten Indexringes IN3 mit der Markierung MAR in Übereinstimmung ist, d.h. diesem gegenüber liegt. Für andere Distanz werden die anderen Markierungen oder ein Punkt zwischen zwei Markierungen (etwa für 80m wird eine Stellung des Drehknopfes DRE gewählt, bei welcher die Markie-40 rung MAK zwischen den Markierungen IM1 und IM2 liegt) eingestellt.
Nochmals sei betont, dass dieses Verdrehen des Drehknopfes DRE auf die Stellung der Indexelemente IN1 - IN4 in Bezug auf den Drehknopf selbst keine Auswirkung hat; die Indexelemente selbst werden nur bei der Nullung verstellt, wobei dann explizit Kraft auf diese ausgeübt werden 45 muss, ohne dass bei der gezeigten Variante ein Aufschrauben, Lockern etc. des Betätigungselementes notwendig wäre.
Wie bereits erwähnt, ist es bei der Verwendung von Indexelementen, die sich über den gesamten Umfang erstrecken, notwendig, dass das Indexelement selbst eine Markierung aufweist, so welche mit der fixen Markierung am Zielfernrohr bei einem Verdrehen des Drehknopfes DRE in Übereinstimmung gebracht werden kann.
Bei der gezeigten Ausführungsform ist diese Markierung eine Vertiefung IM1 - IM4 in dem jeweiligen Indexelement IN1 - IN4. Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, dass neben der Markie-55 rungsfunktion mittels der Vertiefung ein Indexelement besonders gut verdreht werden kann, da 1 0
AT 413 884 B man mit einem spitzen Gegenstand, etwa einem Stift, Kugelschreiber etc. in die Vertiefung fahren und das Indexelement dann leicht verstellen kann. In diesem Fall kann auch die (Rei-bungs-)Kraft zwischen dem Drehknopf und den Indexelementen in den Aussparungen relativ groß gewählt werden, sodass dass ein (unbeabsichtigtes) Verdrehen ohne Zuhilfenahme eines 5 Werkzeuges, wie eben eines Stiftes etc. nicht mehr möglich ist.
Die Erfindung eignet sich natürlich besonders wie beschrieben für die Nullung auf mehrere Distanzen, unterschiedlichen Ballistiken, Wechselläufe etc. Prinzipiell eignet sich die Erfindung aber auch, um einen Gewehrlauf beispielsweise auf lediglich eine einzige Distanz zu nullen, io dieser weist dann eben lediglich ein Indexelement auf.
Im Zusammenhang mit den oben erläuterten Zusammenhängen sein nochmals folgendes festgehalten: 15 · Die Erfindung kann sowohl mit einem als auch mehreren Indexelementen verwendet wer den. • Es können in einer Aussparungen mehrere Indexelemente angeordnet sein, von Vorteil ist aber die Verwendung von nur einem Indexelement pro Aussparung. • Die Indexelemente können in einer Aussparung mit einem Befestigungsmittel (z.B. einem 20 Schrauben) für jedes Indexelement befestigt und gelöst werden; von Vorteil ist die v.a. bei mehreren Indexelementen pro Aussparung. Einfacher und besser ist aber wie gezeigt eine Realisierung, wo die Indexelemente mittels Reibungsschluss mitgenommen werden. • Bei n Indexelemente ergeben sich n + 1 Möglichkeiten zur Indexierung, da ein Arbeitsbereichsanschlag des Drehknopfes ebenfalls als Indexpunkt verwendet werden kann. 25
Wie weiters den Figuren 1 - 4 zu entnehmen ist, ist der Drehbereich des Drehknopfes DRE durch einen Arbeitsbereichsanschlag ANS in beiden Drehrichtungen begrenzt. Der Drehknopf ist DRE mit der Stellmechanik STE lösbar gekoppelt, und der zumindest eine Arbeitsbereichsanschlag ANS ist deaktivierbar, sodass der Drehknopf DRE in beiden Richtungen über den 30 Arbeitsbereichsanschlag ANS hinaus verdrehbar ist. Weiters ist das Betätigungselement BET zwischen drei verschiedenen Modi umschaltbar, wobei a) in Modus A der Drehknopf DRE mit der Stellmechanik STE gekoppelt ist und der Arbeitsbereichsanschlag ANS inaktiv ist, 35 b) in Modus B der Drehknopf DRE von der Stellmechanik STE bei aktiviertem Arbeitsbereichsanschlag ANS entkoppelt ist und c) in Modus C der Drehknopf DRE mit der Stellmechanik STE gekoppelt und der Arbeitsbereichsanschlag ANS aktiviert ist. 40 Durch die lösbare Koppelung des Drehturmes DRE mit der Stellmechanik STE kann die gesamte Mechanik für das Aktivieren und Deaktivieren des Anschlages ANS in den Drehknopf integriert werden, wobei gleichzeitig die volle Einsteilbarkeit weiterhin gegeben ist. Auf diese Weise wird ein Verschmutzen verhindert und es können keine Bestandteile verloren gehen. Durch die Möglichkeit, das Betätigungselement in verschiedene Modi zu bringen, wobei zwei davon zum 45 Einrichten der Grundeinstellungen dienen und der dritte Modus den tatsächlichen Betriebsmodus darstellt, in dem durch Verdrehen des Drehknopfes die Zielmarke in die mit einer bestimmen Entfernung korrespondierende Position gebracht wird, wird auch das Einstellung und die Bedienung des Zielfernrohres wesentlich komfortabler gestaltet. so Bei einer konkreten, vorteilhaften Ausführungsform ist dabei im Inneren des Drehknopfes DRE ein Anschlagelement STI vorgesehen, welches in einer ersten, unteren Position bei Verdrehen des Drehknopfes DRE gegen Arbeitsbereichsanschlag ANS fährt, sodass der Arbeitsbereichsanschlag ANS aktiv ist, und in einer zweiten, oberen Position das Anschlagelement STI bei Verdrehen über den Arbeitsbereichsanschlag ANS fährt, sodass der Arbeitsbereichsanschlag 55 ANS deaktiviert ist. Durch die Anordnung der gesamten Anschlagmechanik im Inneren des 1 1
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Drehknopfes bzw. Betätigungselementes ergeben sich die oben genannten Vorteile bzw. werden die aufgezählten Nachteile vermieden.
Besonders einfach lässt sich die Erfindung realisieren und zusammenbauen, wenn das An-5 schlagelement STI ein parallel zu der Drehachse ACH des Drehknopfes DRE verschiebbarer Stift STI ist.
Zum Kuppeln und Entkuppeln des Drehknopfes von der Stellemechanik ist der Drehknopf DRE mit einem erstem Kupplungsmittel KU1 verbunden, welches in ein zweites Kupplungsmittel KU2 io eingreift, das mit der Stellmechanik STE verbunden ist, sodass bei einem Verdrehen des Drehknopfes DRE die Stellmechanik STE mitbewegt wird, und wobei das erste und das zweite Kupplungsmittel KU1, KU2 voneinander lösbar sind.
Bei einer konkreten Ausführungsform sind das Anschlagelement und das erste Kupplungsmittel 15 getrennt voneinander ausgebildet; dies ist die fertigungstechnisch einfachste und auch konstruktiv einfachste Variante.
Anschlagelement und erstes Kupplungselement könnten aber auch in dem Sinne einstückig ausgebildet sein, dass etwa das Anschlagelement in Form eines Stiftes in dem ersten Kupp-20 lungselement vertikal verschiebbar gelagert ist. Dies stellt eine elegante und im Inneren des Drehknopfes platzsparende Variante dar, ist aber hinsichtlich kinematischer Überlegungen und hinsichtlich der Fertigung komplizierter.
Grundsätzlich könnten aber das Anschlagelement und das erste Kupplungsmittel auch tatsäch-25 lieh aus einem Stück sein.
Eine einfache Realisierung, die eine sichere und einfach zu lösende Kupplung ermöglicht, und bei der außerdem eine Vielzahl von möglichen Kupplungspositionen zwischen Drehknopf und Stellmechanik gegeben ist, wird dann erreicht, wenn wie gezeigt das zweite Kupplungsmittel 30 KU2 eine oder mehrere Öffnungen OE1, OE2, OE3, ... umfasst, welche an einem Umfang der Stellmechanik STE angeordnet sind, und das erste Kupplungsmittel KU1 ein Vorsprung VOS ist bzw. einen solchen aufweist, und wobei im eingekuppelten Zustand der Vorsprung VOS in eine Öffnung OE1, OE2, OE3 eingreift. 35 Es kann aber auch vorgesehen sein, dass erstes und zweites Kupplungsmittel eine Reibungskupplung bilden, beispielsweise in dem das erste Kupplungsmittel ein Vorsprung mit einer Gumminase ist, der an einem Gummiband, welches in Umfangrichtung um die Stellmechanik angeordnet ist, angreift. 40 Ein einfaches Lösen oder Schließen der Kupplung lässt sich realisieren, wenn das erste oder zweite Kupplungsmittel KU1, KU2 zum Lösen der Kupplung parallel zur Drehachse ACH verschiebbar ist.
Beispielsweise könnte das zweite Kupplungsmittel gegen Federkraft nach unten verschiebbar 45 sein.
Bei der gezeigten Ausführungsform ist das zweite Kupplungsmittel KU2 fest mit der Stellmechanik STE verbunden; diese können aus zwei miteinander verbundenen Elementen bestehen oder auch einstückig sein. 50
In eingekuppeltem Zustand wird von dem Drehknopf DRE, in dem das erste Kupplungsmittel KU1 auf- und abbewegbar, seitlich in Umfangrichtung aber nicht verschiebbar ist, die Drehbewegung über das zweite Kupplungsmittel KU2 auf die Stellmechanik STE übertragen, diese verstellt die Zielmarke. Im entkuppelten Zustand wird die Drehbewegung nicht auf die Stellme-55 chanik übertragen, da erstes und zweites Kupplungsmittel nicht ineinander eingreifen, die Posi- 12
AT 413 884 B tion der Zielmarke bleibt bei einem Verdrehen des Drehknopfes unverändert.
Eine besonders einfache, ergonomische und schmutz unempfindliche Verstellung ist realisiert, wenn im Inneren des Drehknopfes DRE ein in Bezug auf den Drehknopf um die Drehachse 5 ACH drehbares Steuerelement ELS angeordnet ist, an dessen Umfang wie gezeigt eine Steuerkurve KUR umläuft, welche mit dem Anschlagelement STI und dem ersten Kupplungselement KU1 zusammenwirkt, wobei die Steuerkurve KUR einen kontinuierlichen Verlauf aufweist, der in bestimmten Umfangsbereichen einen ansteigenden/abfallenden Verlauf aufweist. io Die Steuerkurve KUR wirkt dabei mit dem Anschlagelement STI und dem ersten Kupplungsmittel KU1 dadurch zusammen, dass diese Elemente STI, KU1 jeweils eine Steuerkurven-Ausnehmungen KSS (Anschlagelement STI) und KSK (erstes Kupplungsmittel KU1) aufweisen, mit welchem sie die Steuerkurve KUR umgreifen. Die beiden Elemente sind in dem Drehknopf parallel zu der Drehachse ACH verschieblich gelagert, ein seitliches Verschieben in Umfang- 15 richtung ist hingegen nicht möglich. Bei festem Drehknopf wird dann bei einem Verdrehen des Steuerelementes ELS durch die Kurve eines der beiden Elemente STI, KU1 nach oben oder unten bewegt und das andere bleibt in seiner vertikalen Position, oder es können auch beide Elemente bewegt werden, eins nach oben, das andere nach unten. 20 Bei voneinander getrennt ausgebildetem Anschlagelement und erstem Kupplungsmittel reicht eine einzige Steuerkurve an dem Steuerelement aus, welche bei einem Verdrehen durch ihren speziellen Verlauf z.B. das erste Kupplungsmittel aus dem zweiten Kupplungsmittel heraus hebt, während der Anschlag aktiv bleibt etc. 25 Sind die beiden Elemente ineinander verschiebbar wie oben erläutert und somit unmittelbar übereinander angeordnet, ist für jedes Element (Anschlagelement und erstes Kupplungsmittel) eine eigene Steuerkurve notwendig.
Damit das Steuerelement bei einem Verdrehen des Drehknopfes nicht unbeabsichtigt verdreht 30 und somit ein anderer Modus aktiviert wird, kann das Steuerelement in Bezug auf den Drehknopf DRE fixierbar sein.
Noch einfacher und mit der selben Wirkung lässt sich die genannte Wirkung erreichen, wenn wie gezeigt das Steuerelement ELS mit dem Drehknopf DRE mittels Reibungs- oder Kraftkop- 35 pelung gekoppelt ist. Bei Reibungsschluss zwischen Drehknopf und Steuerelement reicht ein Verdrehen durch entsprechende Krafteinwirkung auf das Steuerelement bei gleichzeitigem Festhalten des Drehknopfes aus, um einen anderen Modus zu aktivieren. Wird hingegen der Drehknopf verdreht, wird das Steuerelement durch die Reibungskräfte zwischen Drehknopf und Steuerelement einfach mitgenommen. 40
Zweckmäßigerweise ist das Steuerelement ELS im Drehknopf DRE selbst drehbar gelagert, und die obere Abdeckfläche AFS des Steuerelementes ELS schließt im Wesentlichen mit der Deckelfläche DFD des Drehknopfes DRE eben ab. 45 Um ein einfaches Verdrehen des Steuerelementes und somit der Aktivierung der verschiedenen Modi zu ermöglichen, weist das Steuerelement ELS an seiner Oberseite eine oder mehrere Öffnungen OEF zum Einstecken eines Schlüsselelementes SSE auf, und mit dem Schlüsselelement SSE ist das Steuerelement ELS gegen den Drehknopf DRE verdrehbar. so Bei einer Reibungskopplung wie gezeigt zwischen Steuerelement und Drehknopf hat dieses Schlüsselelement lediglich die Funktion, das Steuerelement in dem Drehknopf einfacher drehen zu können, hat allerdings keine irgendwie geartete Schlüsselfunktion in dem Sinne, dass etwas verschlossen wird . 55 Es kann aber mit dem Schlüsselelement auch eine Fixierung des Steuerelementes in Bezug auf 1 3
AT 413 884 B den Drehknopf gelöst und wieder hergestellt werden kann, falls eine solche mechanische Fixierung vorgesehen ist. Bei gelöster Fixierung ist das Steuerelement mit dem Schlüsselelement einfach verdrehbar.
Um die Stellung der Zielmarke in Bezug auf den gesamten Bereich anzuzeigen, weist die Stellmechanik STE in ihrem oberen Bereich ein Steilwegindikatorelement IND auf, welches bei einem Verdrehen der Stellmechanik STE parallel zu der Drehachse ACH in einer entsprechenden Öffnung in dem Steuerelement ELS auf oder ab bewegt wird und je nach Stellung mit der Deckelfläche DFD des Drehknopfes DRE bzw. der Abdeckfläche AFS des Steuerelementes ELS eben abschließt, übersteht oder unterhalb dieser Oberflächen positioniert ist.
Dieses Stellwegindikatorelement IND ist beispielsweise als Aufsatz auf die Stellmechanik STE ausgebildet, Indikatorelement und Stellmechanik können aber auch einstückig sein. Durch Auf-bzw. Abbewegung der Stellmechanik, d.h. der Spindel wird das Stellwegindikatorelement entsprechend angehoben oder abgesenkt. Befindet sich nach der Montage und einem ersten Einrichten des Zielfernrohres das Stellwegindikatorelement bereits sehr weit innerhalb oder außerhalb des Betätigungselementes, so deutet dies auf eine schlechte Montage hin, was dazu führen kann, dass nicht mehr der gesamte Arbeitsverstellbereich ausgenützt werden kann.
Figur 5 zeigt noch ein beschriebenes Betätigungselement BET mit einem Schlüsselelement SSE auf einem Zielfernrohr ZEF. Der Drehknopf DRE sitzt dabei auf einem in Bezug auf das Fernrohr fixen Sockel SOC.
Im Folgenden zeigen noch die Figuren 6 bis 11 beispielhaft schrittweise einen mehrfachen Einschiessvorgang des Betätigungselementes auf verschiedene Entfernungen in schematischer Darstellung.
In sinngemäß gleicher Vorgehensweise können auch Seitenjustierturm und bzw. oder beispielsweise auch verschiedene Ballistiken, Wechselläufe, Windkorrekturen etc mehrfach eingeschossen werden.
Die Mechanik des dargestellten Höhenjustierturmes entspricht jener des Seitenjustierturmes.
Figur 6: Per Schlüsselelement SSE wird das Steuerelement ELS (die Moduswahlscheibe ) auf Position A gedreht. Die Modusmarke ELM zeigt auf A. Im Modus A justiert der Drehknopf ( Justierturm ) die Zielmarke über den gesamten Stellbereich SBM, siehe dazu Figur 12. Der wählbare Anschlag ANS ist inaktiv.
Nunmehr wählt der Nutzer eine Mindesteinschussentfernung, beispielsweise 100 Meter und justiert mittels Drehung des Justierturmes die Zielmarke exakt über den erzielten Treffpunkt auf 100 Meter.
Figur 7: Per Schlüsselelement SSE die Moduswahlscheibe ELS auf Position B drehen. Die Modusmarke ELM zeigt auf B. Im Modus B ist der Drehknopf von der Stellmechanik STE entkoppelt. Der wählbare Anschlag ANS ist aktiv.
Nunmehr dreht der Nutzer den Justierturm gegen den Uhrzeigersinn bis zur Erreichung des Anschlages (Linksanschlag). Dieser Anschlag entspricht nun dem (unteren) Arbeitsbereichsanschlag, der von dem Arbeitsbereichsanschlagselement ANS definiert wird (bei der konkreten Ausführungsform definiert das eine Arbeitsbereichsanschlagselement ANS sowohl den unteren als auch den oberen Arbeitsbereichsanschlag, also den gesamten Arbeitsverstellbereich), der Arbeitsverstellbereich AVB ist somit in Bezug auf den gesamten Verstellbereich SBM festgelegt (siehe Figur 12).
Der unteren Arbeitsbereichsanschlag korrespondiert nun exakt mit der Hauptindexmarke und
Claims (22)
14 AT 413 884 B indexiert nunmehr die Nullung auf 100 Meter. Figur 8: Per Schlüssel SSE die Moduswahlscheibe ELS auf C drehen. Die Modusmarke ELM zeigt auf C. Im Modus C justiert der Drehknopf die Zielmarke ab dem gewählten Linksanschlag 5 innerhalb einer vollen Umdrehung im Uhrzeigersinn. Arbeitsbereichsanschlag und Stellmechanik sind somit aktiv. Figur 9: Nunmehr wählt der Nutzer eine weitere Einschussentfernung, beispielsweise 200 Meter und justiert mittels Drehung des Drehknopfes im Uhrzeigersinn die Zielmarke exakt über den io erzielten Treffpunkt auf 200 Meter. Figur 10: Nunmehr schiebt der Nutzer eines der individuell variierbaren Indexelemente über die Hauptindexmarke ( Nullmarkierung ) MAK. Die gewählte Indexmarke indexiert nunmehr die Nullung auf 200 Meter. 15 Figur 11: Alle weiteren gewünschten Einschussdistanzen (beispielsweise 300, 400, 500 Meter) werden mit den jeweils noch verfügbaren Indexmarken genullt. 20 Patentansprüche: 1. Betätigungselement (BET) zum Einstellen der Zielmarke eines Zielfernrohres, wobei das Betätigungselement (BET) in Form eines Drehknopfes (DRE) drehbar an dem Zielfernrohr angeordnet ist und bei einem Verdrehen des Drehknopfes (DRE) die Zielmarke über eine 25 Stellmechanik (STE) in vertikaler und/oder horizontaler Richtung verstellt wird, und wobei der Drehknopf (DRE) ein oder mehrere Indexelemente (IN1, IN2, IN3, IN4) aufweist, mittels welcher eine oder mehrere Positionen der Zielmarke indizierbar sind, wobei in einem Betätigungsmodus bei einem Verdrehen des Drehknopfes (DRE) das eine oder die mehreren Indexelemente (IN1, IN2, IN3, IN4) mit dem Drehknopf (DRE) mit verdreht werden und in 30 einem Indexierungsmodus die Indexelemente (IN1, IN2, IN3, IN4) unabhängig von dem Drehknopf (DRE) in Umfangrichtung des Drehknopfes (DRE) verschiebbar sind, und wobei der Drehknopf (DRE) eine oder mehrere Aussparungen (AS1, AS2, AS3, AS4) in Umfangrichtung an seiner Manteloberfläche (MAN) aufweist, wobei in zumindest einer Aussparung (AS1, AS2, AS3, AS4) zumindest ein Indexelement (IN1, IN2, IN3, IN4) in Umfangrichtung 35 drehbar angeordnet ist, und wobei das eine oder die mehreren Indexelemente (IN1, IN2, IN3, IN4) in ihrer/ihren Aussparung(en) (AS1, AS2, AS3, AS4) mit dem Drehknopf (DRE) derart gekoppelt sind, dass sie bei einem Verdrehen des Drehknopfes (DRE) mit diesem mit verdreht werden, dadurch gekennzeichnet, dass 40 die Außenfläche(n) des/der Indexelemente(s) (IN1, IN2, IN3, IN4) gegenüber der Mantel fläche (MAN) des Drehknopfes (DRE) in Richtung der Drehachse (ACH) des Drehknopfes zurück versetzt ist/sind und das eine oder die mehreren Indexelemente (IN1, IN2, IN3, IN4) in der/den Aussparung(en) (AS1, AS2, AS3, AS4) permanent verschiebbar angeordnet ist/sind. 45
2. Betätigungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in jeder Aussparung (AS1, AS2, AS3, AS4) zumindest ein Indexelement (IN1, IN2, IN3, IN4) angeordnet ist.
3. Betätigungselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Indexele- 50 mente (IN1, IN2, IN3, IN4) über Reibungsschluss oder Kraftschluss mit dem Drehknopf (DRE) in den Aussparungen (AS1, AS2, AS3, AS4) gekoppelt sind.
4. Betätigungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Aussparung (AS1, AS2, AS3, AS4) genau ein Indexelement (IN1, IN2, IN3, IN4) an- 55 geordnet ist. 1 5 AT 413 884 B
5. Betätigungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die eine oder mehreren Aussparung(en) (AS1, AS2, AS3, AS4) jeweils einen geschlossenen Ring an der Manteloberfläche (MAN) bilden.
6. Betätigungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Indexelement (IN1, IN2, IN3, IN4) in Form eines Ringabschnittes oder eines geschlossenen Ringes ausgebildet ist.
7. Betätigungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein io Indexelement (IN1, IN2, IN3, IN4) zumindest eine Vertiefung (IM1, IM2, IM3, IM4) aufweist.
8. Betätigungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehbereich des Drehknopfes (DRE) durch zumindest einen Arbeitsbereichsanschlag (ANS) in beiden Drehrichtungen begrenzt wird, wobei 15 · der Drehknopf (DRE) mit der Stellmechanik (STE) lösbar gekoppelt ist, • der zumindest eine Arbeitsbereichsanschlag (ANS) deaktivierbar ist, sodass der Drehknopf (DRE) in beiden Richtungen über den Arbeitsbereichsanschlag (ANS) hinaus verdrehbar ist, und • das Betätigungselement (BET) zwischen zumindest drei verschiedenen Modi umschalt- 20 bar ist, wobei a) in Modus A der Drehknopf (DRE) mit der Stellmechanik (STE) gekoppelt ist und der Arbeitsbereichsanschlag (ANS) inaktiv ist, b) in Modus B der Drehknopf (DRE) von der Stellmechanik (STE) bei aktiviertem Arbeitsbereichsanschlag (ANS) entkoppelt ist und 25 c) in Modus C der Drehknopf (DRE) mit der Stellmechanik (STE) gekoppelt und der Arbeitsbereichsanschlag (ANS) aktiviert ist.
9. Betätigungselement nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass im Inneren des Drehknopfes (DRE) ein Anschlagelement (STI) vorgesehen ist, welches in einer ersten, un- 30 teren Position bei Verdrehen gegen einen Arbeitsbereichsanschlag (ANS) fährt, sodass der Arbeitsbereichsanschlag (ANS) aktiv ist, und in einer zweiten, oberen Position das Anschlagelement (STI) bei Verdrehen über den Arbeitsbereichsanschlag (ANS) fährt, sodass der Arbeitsbereichsanschlag (ANS) deaktiviert ist.
10. Betätigungselement nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlagele ment (STI) ein parallel zu der Drehachse (ACH) verschiebbarer Stift (STI) ist.
11. Betätigungselement nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehknopf (DRE) mit einem erstem Kupplungsmittel (KU1) verbunden ist, welches in 40 ein zweites Kupplungsmittel (KU2) eingreift, das mit der Stellmechanik (STE) verbunden ist, sodass bei einem Verdrehen des Drehknopfes (DRE) die Stellmechanik (STE) mitbewegt wird, und wobei das erste und das zweite Kupplungsmittel (KU1, KU2) voneinander lösbar sind.
12. Betätigungselement nach Anspruch 11, dass das zweite Kupplungsmittel (KU2) eine oder mehrere Öffnungen (OE1, OE2, OE3, ...) bzw. Vorsprünge umfasst, welche(r) an einem Umfang der Stellmechanik (STE) angeordnet ist (sind), und das erste Kupplungsmittel (KU1) ein Vorsprung (VOS) bzw. eine Öffnung ist bzw. einen Vorsprung (VOS) bzw. eine Öffnungaufweist, und wobei im eingekuppelten Zustand ein Vorsprung (VOS) in eine Öff- 50 nung (OE1, OE2, OE3) eingreift.
13. Betätigungselement nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass erstes und zweites Kupplungsmittel eine Reibungskupplung bilden.
14. Betätigungselement nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass 1 6 AT 413 884 B das erste oder zweite Kupplungsmittel (KU1, KU2) zum Lösen der Kupplung parallel zur Drehachse (ACH) verschiebbar ist.
15. Betätigungselement nach einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass im 5 Inneren des Drehknopfes (DRE) ein in Bezug auf den Drehknopf um die Drehachse (ACH) drehbares Steuerelement (ELS) angeordnet ist, an dessen Umfang zumindest eine Steuerkurve (KUR) umläuft, welche mit dem Anschlagelement (STI) und dem ersten Kupplungselement (KU1) zusammenwirkt/zusammenwirken, wobei die zumindest eine Steuerkurve (KUR) einen kontinuierlichen Verlauf aufweist, der in bestimmten Umfangsbereichen einen io ansteigenden/abfallenden Verlauf aufweist.
16. Betätigungselement nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerelement in Bezug auf den Drehknopf (DRE) fixierbar ist.
17. Betätigungselement nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerelement (ELS) mit dem Drehknopf (DRE) mittels Reibungs- oder Kraftkoppelung gekoppelt ist.
18. Betätigungselement nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerelement (ELS) im Drehknopf (DRE) selbst drehbar gelagert ist. 20
19. Betätigungselement nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Abdeckfläche (AFS) des Steuerelementes (ELS) im Wesentlichen mit der Deckelfläche (DFD) des Drehknopfes (DRE) eben abschließt.
20. Betätigungselement nach einem der Ansprüche 15 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerelement (ELS) an seiner Oberseite eine oder mehrere Öffnungen (OEF) zum Einstecken eines Schlüsselelementes (SSE) aufweist, und mit dem Schlüsselelement (SSE) das Steuerelement (ELS) gegen den Drehknopf (DRE) verdrehbar ist.
21. Betätigungselement nach einem der Ansprüche 8 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellmechanik (STE) in ihrem oberen Bereich ein Stellwegindikatorelement (IND) aufweist, welches bei einem Verdrehen der Stellmechanik (STE) parallel zu der Drehachse (ACH) in einer entsprechenden Öffnung in dem Steuerelement (ELS) auf oder ab bewegt wird und je nach Stellung mit der Deckelfläche (DFD) des Drehknopfes (DRE) bzw. der 35 Abdeckfläche (AFS) des Steuerelementes (ELS) eben abschließt, übersteht oder unterhalb dieser Oberflächen positioniert ist.
22. Zielfernrohr mit einem Betätigungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 21. 40 Hiezu 7 Blatt Zeichnungen 45 50 55
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