AT414167B - Betätigungselement für ein zielfernrohr - Google Patents

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AT414167B AT0139104A AT13912004A AT414167B AT 414167 B AT414167 B AT 414167B AT 0139104 A AT0139104 A AT 0139104A AT 13912004 A AT13912004 A AT 13912004A AT 414167 B AT414167 B AT 414167B
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    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/38Telescopic sights specially adapted for smallarms or ordnance; Supports or mountings therefor
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Description

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AT 414 167 B
Die Erfindung betrifft ein Betätigungselement zum Einstellen der Zielmarke eines Zielfernrohres, wobei das Betätigungselement in Form eines Drehknopfes drehbar an dem Zielfernrohr angeordnet ist und bei einem Verdrehen des Drehknopfes die Zielmarke über eine Stellmechanik in vertikaler und/oder horizontaler Richtung verstellt wird, und wobei weiters der Drehbereich des 5 Drehknopfes durch zumindest einen Arbeitsbereichsanschlag in beiden Drehrichtungen begrenzt wird.
Zielfernrohre verfügen über eine Zielmarke, beispielsweise in Form eines Absehens. Um die Zielmarke mit dem tatsächlichen Treffpunkt einer spezifischen Ballistik (Kaliber, Geschossmas-io se, Geschossbauart, Laborierung, etc) und einem spezifischen Lauf auf eine bestimmte Einschussentfernung in Übereinstimmung bringen zu können, ist die Zielmarke in der Regel über eine Stellmechanik in bekannter Art und Weise nach Höhe und Seite justierbar.
Weiters sind verschiedene Konstruktionen bekannt, welche es ermöglichen die einjustierte 15 Stellung mittels Indexmarke zu indexieren (Nullung).
Mit derartigen Konstruktionen ist in der Regel allerdings lediglich die Indexierung einer spezifischen Einstellung möglich, d.h. lediglich eine einzige Nullung für den Treffpunkt einer spezifischen Ballistik, mit einem spezifischen Lauf auf eine einzige Einschussentfernung. 20
Ein eingangs erwähntes Betätigungselement für ein Zielfernrohr, mit dem auch eine Mehrfach-Nullung, d.h. eine Nullung auf mehrere Distanzen und/oder auf verschiedene Ballistiken und/oder verschiedenen Gewehrläufe etc. möglich ist, ist beispielsweise von der Firma Leather-wood (USA) unter dem Name „Uni-Dial“ bekannt (siehe auch US 2004/0144013 A1). Dieses 25 Betätigungselement weist mehrere Markierungsfähnchen auf, die drehbar in dem Betätigungselement angeordnet sind. Das Betätigungselement ist dabei in Form eines Drehknopfes ausgebildet, welcher aus mehreren scheibenartigen Elementen, die um die Drehachse des Elementes angeordnet sind, besteht. Die Fähnchen sind an flachen Scheiben, die zwischen den scheibenartigen Elementen des Drehknopfes (Drehturmes) - bei der bekannten Ausführungsform sind 30 dabei die scheibenartigen Elemente des Drehknopfes wesentlichen dicker als jene Scheiben mit den Fähnchen - angeordnet und sind in einem Einstellmodus des Betätigungselementes verschiebbar, d.h. die Scheiben an denen die Fähnchen angeordnet sind, sind um die Drehachse verdrehbar, ohne dass dabei die Zielmarke selbst verstellt wird. 35 Im Betriebsmodus, nach dem Nullen auf verschiedene Distanzen, Läufe, etc. werden die Fähnchen in ihrer eingestellten Position fixiert, indem der Drehknopf, d.h. die den Drehknopf bildenden Scheiben, gegeneinander verschraubt oder anders fixiert werden, wodurch die Fähnchenscheiben zwischen den Scheiben des Drehknopfes eingeklemmt und bei einem Verdrehen des Drehknopfes mitgenommen werden. 40
Unabhängig davon, ob nun lediglich eine „Einfach“-Indexierung oder eine „Mehrfach“-Indexierung mit einem eingangs genannten Betätigungselement möglich ist, verfügt ein Betätigungselement über einen bestimmten Arbeitsverstellbereich der Zielmarke. Dieser Arbeitsverstellbereich ist durch zumindest einen Arbeitsbereichsanschlag begrenzt. Entweder sind dabei 45 zwei separate Arbeitsbereichsanschläge vorgesehen, welche die Drehbewegung des Drehknopfes begrenzen, oder ein einziger Arbeitsbereichsanschlag dient als oberer und unterer Anschlag; je nach Ausdehnung des Arbeitsbereichsanschlags-Elementes ist dann eine Drehbewegung von nahezu 360°, typischerweise ca. 330° möglich. Die Eingrenzung des gesamten möglichen Verstellbereiches auf einen Arbeitsverstellbereiches dient dazu, ein Überdrehen und so somit eine Mehrdeutigkeit der Indexierung zu vermeiden.
Bekannt sind auch Betätigungselemente, bei denen der Verstellbereich nicht durch Arbeitsbereichsanschläge eingeschränkt ist. Damit ein Benutzer darüber informiert ist, wo sich der Drehknopf befindet, d.h. um wie viele Umdrehungen der Drehknopf ausgehend von einer Ausgangs-55 Stellung verdreht wurde, sind horizontale Striche vorgesehen, die bei einem Verdrehen des 3
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Drehknopfes sichtbar oder verdeckt werden.
Bei einem solchen System ist ein weiter Verstellbereich der Zielmarke möglich. Ein solches System ist vor allem im militärischen Bereich von Interesse. Der Benutzer des Gewehres benö-5 tigt, insbesondere da bei solchen Systemen auch die einzelnen Indexpunkte auf dem Drehknopf durch vertikale Striche definiert sind und so ein Vielzahl von Einstellmöglichkeiten gegeben ist, für die Benutzung Listen, auf denen die einzelnen Indexpunkte definiert sind, insbesondere im Zusammenhang mit der Anzahl der Umdrehungen des Drehknopfes. io Im Jagdbereich ist eine solch hohe Genauigkeit nicht notwendig, und auch die Distanzen, über welche im Jagdbereich geschossen wird, sind auf einen wesentlich engeren Bereich eingeschränkt als im militärischen Bereich.
Hingegen ist es im Jagdbereich notwendig, dass einfach und rasch und ohne die Verwendung 15 der genannten Listen die Zielmarke eines Zielfernrohres eines Gewehr z.B. auf vier verschiedene Distanzen indexiert kann und diese Distanzen rasch und einfach von dem Benutzer eingestellt werden können. Aus diesem Grund werden hauptsächlich Betätigungselemente für Zielfernrohre im Jagdbereich verwendet, die wie bei dem oben erwähnten Zielfernrohr der Firma Leatherwood über einen Arbeitsbereichsanschlag verfügen. 20
Bei diesem Zielfernrohr ist der Arbeitsbereichsanschlag durch eine lösbare Schraube definiert. Durch Lösen und Verdrehen der Schraube am Umfang des Betätigungselementes kann der Anschlagpunkt und somit der Arbeitsverstellbereich der Zielmarke in Hinblick auf den gesamten möglichen Verstellbereich eingestellt werden. 25
Die Lösung weist allerdings in der Praxis einige Nachteile auf. Der Vorgang des Lösens und das Verdrehen und anschließende Fixieren der Schraube ist relativ umständlich. Es besteht die Gefahr des Verlierens der Schraube. Außerdem ist eine Verschmutzung der Anordnung relativ einfach möglich, was zu einer Verschlechterung der Verstellbarkeit führen kann. 30
Es ist eine Aufgabe der Erfindung, die oben genannten Nachteile zu beseitigen.
Diese Aufgabe wird mit einem eingangs genannten Betätigungselement dadurch gelöst, dass erfindungsgemäß 35 ° der Drehknopf mit der Stellmechanik lösbar gekoppelt ist, » der zumindest eine Arbeitsbereichsanschlag deaktivierbar ist, sodass der Drehknopf in beiden Richtungen über den Arbeitsbereichsanschlag hinaus verdrehbar ist, und • das Betätigungselement zwischen zumindest drei verschiedenen Modi umschaltbar ist, 40 wobei a) in Modus A der Drehknopf mit der Stellmechanik gekoppelt ist und der Arbeitsbereichsanschlag inaktiv ist, b) in Modus B der Drehknopf von der Stellmechanik bei aktiviertem Arbeitsbereichsanschlag entkoppelt ist und 45 c) in Modus C der Drehknopf mit der Stellmechanik gekoppelt und der Arbeitsbereichsanschlag aktiviert ist.
Durch die lösbare Koppelung des Drehturmes mit der Stellmechanik kann die gesamte Mechanik für das Aktivieren und Deaktivieren des Anschlages in den Drehturm integriert werden, so wobei gleichzeitig die volle Einsteilbarkeit weiterhin gegeben ist. Auf diese Weise wird ein Verschmutzen verhindert und es können keine Bestandteile verloren gehen. Durch die Möglichkeit, das Betätigungselement in verschiedene Modi zu bringen, wobei zwei davon zum Einrichten der Grundeinstellungen dienen und der dritte Modus den tatsächlichen „Betriebsmodus“ darstellt, in dem durch Verdrehen des Drehknopfes die Zielmarke in die mit einer bestimmen Entfernung 55 korrespondierende Position gebracht wird, wird auch das Einstellung und die Bedienung des 4
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Zielfernrohres wesentlich komfortabler gestaltet.
Bei einer konkreten, vorteilhaften Ausführungsform ist dabei im Inneren des Drehknopfes ein Anschlagelement vorgesehen, welches in einer ersten, unteren Position bei Verdrehen gegen 5 einen Arbeitsbereichsanschlag fährt, sodass der Arbeitsbereichsanschlag aktiv ist, und in einer zweiten, oberen Position das Anschlagelement bei Verdrehen über den Arbeitsbereichsanschlag fährt, sodass der Arbeitsbereichsanschlag deaktiviert ist. Durch die Anordnung der gesamten Anschlagmechanik im Inneren des Drehknopfes bzw. Betätigungselementes ergeben sich die oben genannten Vorteile bzw. werden die aufgezählten Nachteile vermieden. 10
Besonders einfach lässt sich die Erfindung realisieren und zusammenbauen, wenn das Anschlagelement ein parallel zu der Drehachse verschiebbarer Stift ist.
Zum Kuppeln und Entkuppeln des Drehknopfes von der Stellemechanik ist der Drehknopf mit 15 einem erstem Kupplungsmittel verbunden, welches in ein zweites Kupplungsmittel eingreift, das mit der Stellmechanik verbunden ist, sodass bei einem Verdrehen des Drehknopfes die Stellmechanik mitbewegt wird, und wobei das erste und das zweite Kupplungsmittel voneinander lösbar sind. 20 Bei einer konkreten Ausführungsform sind das Anschlagelement und das erste Kupplungsmittel getrennt voneinander ausgebildet; dies ist die fertigungstechnisch einfachste und auch konstruktiv einfachste Variante.
Anschlagelement und erstes Kupplungselement könnten aber auch in dem Sinne „einstückig“ 25 ausgebildet sein, dass etwa das Anschlagelement in Form eines Stiftes in dem ersten Kupplungselement vertikal verschiebbar gelagert ist. Dies stellt eine elegante und im Inneren des Drehknopfes platzsparende Variante dar, ist aber hinsichtlich kinematischer Überlegungen und hinsichtlich der Fertigung komplizierter. 30 Grundsätzlich könnten aber das Anschlagelement und das erste Kupplungsmittel auch tatsächlich aus einem Stück sein.
Eine einfache Realisierung, die eine sichere und einfach zu lösende Kupplung ermöglicht, und bei der außerdem eine Vielzahl von möglichen Kupplungspositionen zwischen Drehknopf und 35 Stellmechanik gegeben ist, wird dann erreicht, wenn das zweite Kupplungsmittel eine oder mehrere Öffnungen bzw. Vorsprünge umfasst, welche(r) an einem Umfang der Stellmechanik angeordnet ist (sind), und das erste Kupplungsmittel ein Vorsprung bzw. eine Öffnung ist, und wobei im eingekuppelten Zustand ein Vorsprung in eine Öffnung eingreift. 40 Es kann aber auch vorgesehen sein, dass erstes und zweites Kupplungsmittel eine Reibungskupplung bilden, beispielsweise in dem das erste Kupplungsmittel ein Vorsprung mit einer Gumminase ist, der an einem Gummiband, welches in Umfangrichtung um die Stellmechanik angeordnet ist, angreift. 45 Ein einfaches Lösen oder Schließen der Kupplung lässt sich realisieren, wenn das erste oder zweite Kupplungsmittel zum Lösen der Kupplung parallel zur Drehachse verschiebbar ist.
Beispielsweise könnte das zweite Kupplungsmittel gegen Federkraft nach unten verschiebbar sein. 50
Eine besonders einfache, ergonomische und schmutz unempfindliche Verstellung ist realisiert, wenn im Inneren des Drehknopfes ein in Bezug auf den Drehknopf um die Drehachse drehbares Steuerelement angeordnet ist, an dessen Umfang zumindest eine Steuerkurve umläuft, welche mit dem Anschlagelement und dem ersten Kupplungselement zusammenwirkt/zusam-55 menwirken, wobei die zumindest eine Steuerkurve einen kontinuierlichen Verlauf aufweist, der 5
AT 414 167 B in bestimmten Umfangsbereichen einen ansteigenden/abfallenden Verlauf aulweist.
Bei voneinander getrennt ausgebildetem Anschlagelement und erstem Kupplungsmittel reicht eine einzige Steuerkurve an dem Steuerelement aus, welche bei einem Verdrehen durch ihren 5 speziellen Verlauf z.B. das erste Kupplungsmittel aus dem zweiten Kupplungsmittel heraus hebt, während der Anschlag aktiv bleibt etc.
Sind die beiden Elemente ineinander verschiebbar wie oben erläutert und somit unmittelbar übereinander angeordnet, ist für jedes Element (Anschlagelement und erstes Kupplungsmittel) io eine eigene Steuerkurve notwendig.
Damit das Steuerelement bei einem Verdrehen des Drehknopfes nicht unbeabsichtigt verdreht und somit ein anderer Modus aktiviert wird, kann das Steuerelement in Bezug auf den Drehknopf fixierbar sein. 15
Noch einfacher und mit der selben Wirkung lässt sich die genannte Wirkung erreichen, wenn das Steuerelement mit dem Drehknopf mittels Reibungs- oder Kraftkoppelung gekoppelt ist. Bei Reibungsschluss zwischen Drehknopf und Steuerelement reicht ein Verdrehen durch entsprechende Krafteinwirkung auf das Steuerelement bei gleichzeitigem Festhalten des Drehknopfes 20 aus, um einen anderen Modus zu aktivieren. Wird hingegen der Drehknopf verdreht, wird das Steuerelement durch die Reibungskräfte zwischen Drehknopf und Steuerelement einfach mitgenommen.
Zweckmäßigerweise ist das Steuerelement im Drehknopf selbst drehbar gelagert, und die obere 25 Abdeckfläche des Steuerelementes schließt im Wesentlichen mit der Deckelfläche des Drehknopfes eben ab.
Um ein einfaches Verdrehen des Steuerelementes und somit der Aktivierung der verschiedenen Modi zu ermöglichen, weist das Steuerelement an seiner Oberseite eine oder mehrere Öffnun-30 gen zum Einstecken eines Schlüsselelementes auf, und mit dem Schlüsselelement das Steuerelement gegen den Drehknopf verdrehbar ist.
Bei einer Reibungskopplung zwischen Steuerelement und Drehknopf hat dieses Schlüsselelement lediglich die Funktion, das Steuerelement in dem Drehknopf einfacher drehen zu können, 35 hat allerdings keine irgendwie geartete „Schlüsselfunktion“ in dem Sinne, dass „etwas verschlossen wird“.
Es kann aber mit dem Schlüsselelement auch eine Fixierung des Steuerelementes in Bezug auf den Drehknopf gelöst und wieder hergestellt werden kann, falls eine solche mechanische Fixie-40 rung vorgesehen ist. Bei gelöster Fixierung ist das Steuerelement mit dem Schlüsselelement einfach verdrehbar.
Um die Stellung der Zielmarke in Bezug auf den gesamten Bereich anzuzeigen, weist die Stellmechanik in ihrem oberen Bereich ein Stellwegindikatorelement auf, welches bei einem Verdre-45 hen der Stellmechanik parallel zu der Drehachse in einer entsprechenden Öffnung in dem Steuerelement auf oder ab bewegt wird und je nach Stellung mit der Deckelfläche des Drehknopfes bzw. der Abdeckfläche des Steuerelementes eben abschließt, übersteht oder unterhalb dieser Oberflächen positioniert ist. so Dieses Stellwegindikatorelement ist beispielsweise als Aufsatz auf die Stellmechanik ausgebildet, Indikatorelement und Stellmechanik können aber auch einstückig sein. Durch Auf- bzw. Abbewegung der Stellmechanik, d.h. der Spindel wird das Stellwegindikatorelement entsprechend angehoben oder abgesenkt. Befindet sich nach der Montage und einem ersten Einrichten des Zielfernrohres das Stellwegindikatorelement bereits sehr weit innerhalb oder außerhalb 55 des Betätigungselementes, so deutet dies auf eine schlechte Montage hin, was dazu führen 6
AT 414 167 B kann, dass nicht mehr der gesamte Arbeitsverstellbereich ausgenützt werden kann.
Bei dem beschrieben Zielfernroher der Firma Leatherwood werden im Betriebsmodus, nach dem Nullen auf verschiedene Distanzen, Läufe, etc. werden die Fähnchen in ihrer eingestellten 5 Position fixiert, indem der Drehknopf, d.h. die den Drehknopf bildenden Scheiben, gegeneinander verschraubt oder anders fixiert werden, wodurch die Fähnchenscheiben zwischen den Scheiben des Drehknopfes eingeklemmt und bei einem Verdrehen des Drehknopfes mitgenommen werden. io Nachteilig an dieser Ausführungsform ist allerdings, dass zum Verstellen der einzelnen Fähnchen der Drehknopf „gelockert“ werden muss, d.h. durch Lösen einer Fixierung werden die Drehknopf-Scheiben entlang der Drehachse etwas verschiebbar, wodurch sich die Fähnchen bzw. die die Fähnchen tragenden Scheiben lösen und verdrehbar werden. Dazu muss aber einerseits in einem eigenen Arbeitsschritt der Turm gelockert werden, und andererseits - was 15 von besonderem Nachteil ist - werden durch dieses Lockern alle Fähnchen wieder locker, so-dass es relativ leicht dazu kommen kann, dass bereits eingestellte Fähnchen versehentlich wieder verschoben werden.
Um ein eingangs erwähntes Betätigungselement, bei dem auch ein möglichst vielseitiges Inde-20 xieren möglich sein soll, dahingehend zu verbessern, dass es • generell einfacher zu bedienen wird was die Mehrfach-Indexierung betrifft, und • eine stabile Positionierung der bereits eingestellten Indexelemente auch für den Fall des noch nicht abgeschlossenen Indexierungsvorganges oder eines neuerlichen Indexierungs- 25 Vorganges für eines oder mehrere andere Indexelemente erlaubt, ist weiters vorgesehen, dass der Drehknopf eine oder mehrere Aussparungen in Umfangrichtung an seiner Manteloberfläche aufweist, wobei in zumindest einer Aussparung zumindest ein Indexelement in Umfangrichtung 30 drehbar angeordnet ist, und wobei das eine oder die mehreren Indexelemente in ihrer Aussparung mit dem Drehknopf derart gekoppelt sind, dass sie bei einem Verdrehen des Drehknopfes von diesem mit verdreht werden.
Bei einem erfindungsgemäßen Betätigungselement können die Indexelemente unabhängig 35 voneinander bewegt werden, da eine Lockerung des Turmes nicht notwendig ist, und die Indexelemente getrennt voneinander in eigenen Aussparungen angeordnet sind. Ein unbeabsichtigtes Verstellen einer Indexmarke beim Nullungsvorgang kann daher gut verhindert werden.
Bei der Erfindung existiert nicht mehr wie im genannten Stand der Technik ein sogenannter 40 „Indexierungsmodus“, in dem die Indexmarke verschiebbar sind, sondern die Indexelemente sind grundsätzlich jederzeit verschiebbar, durch die spezielle erfindungsgemäße Ausgestaltung ist aber gleichzeitig ein unbeabsichtigtes Verschieben der Indexelemente kaum oder nicht möglich. 45 Grundsätzlich ist die Erfindung auch mit nur einem einzigen Indexelement realisierbar und sinnvoll. Von besonderem Vorteil sind aber mehrere Indexelemente, da dies es dem Nutzer ermöglicht, mit demselben Zielfernrohr wahlweise unterschiedliche Einschussentfemungen und/oder verschiede Ballistiken und/oder verschiedene (Wechsel-)Läufe mehrfach indexieren zu können (Mehrfachnullung). 50
Prinzipiell muss sich auch nicht in jeder Aussparung zumindest ein Indexelement befinden. Sinnvoll und zweckmäßig ist es aber, wenn in jeder Aussparung zumindest ein Indexelement angeordnet ist, da sich dann je nach Anzahl der Aussparungen eine große Anzahl von Einstellmöglichkeiten ergibt. 55 7
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Einfach und mit geringem Aufwand sind die Indexelemente zu verstellen, wenn die Indexelemente über Reibungsschluss oder Kraftschluss mit dem Drehelement in den Aussparungen gekoppelt sind. Bei einer konkreten Ausführungsform erfolgt die Koppelung über Reibungsschluss, die Indexelemente können dann lediglich durch Kraftausübung in dem Drehknopf 5 verdreht werden (der Drehknopf wird dabei von einem Benutzer festgehalten), bei einem Verdrehen des Drehknopfes selbst hingegen werden die Indexelemente nicht verstellt. Durch Koppelung über Reibungsschluss sind keine weiteren mechanische Elemente wie Schrauben etc. zur Fixierung der Indexelemente notwendig, sodass das Verstellen einfacher wird und das Betätigungselement einfacher und kostengünstiger zu fertigen ist. 10
Ein unerwünschtes Verstellen eines Indexelementes beim Einstellen eines anderen Indexelementes ist dann optimal verwirklicht, wenn in einer Aussparung genau ein Indexelement angeordnet ist. 15 Ein besonders weiter Einstellbereich für die einzelnen Indexelementes ergibt sich, wenn die eine oder mehreren Aussparung(en) jeweils einen geschlossenen Ring an der Manteloberfläche bilden.
Ein optimaler Sitz und Halt sowie ein leichtes, ungehindertes Verstellen der Indexelemente ist 20 gegeben, wenn ein Indexelement in Form eines Ringabschnittes oder eines geschlossenen Ringes ausgebildet ist.
Insbesondere wenn ein Indexelement in Form eines geschlossenen Ringen ausgebildet ist, ist es notwendig, dass es eine Markierung aufweist, welche - falls z.B. die gewünschte, entspre-25 chende Entfernung für die Zielmarke eingestellt werden soll - mit einer fixen „Nullmarkierung“ in Übereinstimmung gebracht wird. In diesem Zusammenhang ist es günstig, wenn ein Indexelement zumindest eine Vertiefung aufweist.
Diese Vertiefung dient einerseits als Markierung selbst, mit der die Indexposition gekennzeich-30 net werden kann, und andererseits auch zum einfachen und komfortablen Verdrehen des Indexelementes, da mit einem spitzen Gegenstand, etwa einem Kugelschreiber o.ä. in diese Vertiefung gefahren werden kann und dann das Elemente relativ leicht gegen die von dem Drehknopf ausgeübte Kraft verdreht werden kann. 35 Grundsätzlich können an einem Indexelemente mehrere Vertiefungen vorgesehen sein, für eine genaue und eindeutige Indexierung ist es aber zweckmäßig, wenn jedes Indexelement genau eine Vertiefung aufweist.
Um ein unbeabsichtigtes Verstellen eines Indexelementes bei einem Verdrehen des Drehknop-40 fes zuverlässig zu verhindern, ist es günstig, wenn die Außenfläche der Indexelemente gegenüber der Mantelfläche des Drehknopfes in Richtung der Drehachse des Drehknopfes zurück versetzt ist.
Im Folgenden ist die Erfindung an Hand der Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigt 45
Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Betätigungselement in einer perspektivischen, teilweise geschnittenen Ansicht,
Fig. 2 das Betätigungselement aus Figur 1 in einem anderen Schnitt,
Fig. 3 einen weiteren Schnitt des Betätigungselementes in einer perspektivischen Ansicht, so Fig. 4 einen noch weiteren Schnitt,
Fig. 5 bis Fig. 11 verschiedene Einstellungen des Betätigungselementes zum Aktivieren von unterschiedlichen Modi des Betätigungselementes, und
Fig. 12 schematisch den Arbeitsverstellbereich eines Zielfernrohres. 55 Die diesem Dokument zu Grunde liegende Erfindung betrifft das Einstellen eines Arbeitsan- 8
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Schlages sowie die Definition eines Arbeitsverstellbereiches für eine Zielmarke. Dieses Einstellen etc. ist insbesondere im Zusammenhang mit einem Betätigungselement, welches das Inde-xieren der Zielmarke und hier insbesondere das Mehrfach-Indexieren erlaubt, von besonderem Vorteil. In weiterer Folge wird daher die Erfindung auch an einem speziellen Betätigungsele-5 ment, welches eine Mehrfach-Indexierung erlaubt, näher erläutert. Es sei aber erwähnt, dass sich die Erfindung auch für andere Betätigungselemente mit Mehrfach-Indexierung, aber auch solche, die keine Mehrfach-Indexierung erlauben, eignet.
Bei dem gezeigten Betätigungselement ist allerdings von Vorteil, dass durch den speziellen io Aufbau besonders gut sich die entsprechende erfindungsgemäße Mechanik in dem Drehknopf anordnen lässt.
Das gezeigte Betätigungselement BET besteht, wie insbesondere den Figuren 1 - 4 zu entnehmen, beispielsweise in bekannter Weise aus einem Drehknopf DRE, der über eine nicht im 15 Detail dargestellte Stellmechanik STE, welche z.B. eine Spindel umfasst, bei einem Verdrehen um seine Drehachse ACH ein Absehen (Zielmarke) verstellt. Je nach Anordnung des Betätigungselementes BET führt diese Drehbewegung dabei zu einem Verstellen der Zielmarke in vertikaler, horizontaler oder falls gewünscht in horizontal-vertikaler Richtung. Anzumerken ist hier allerdings, dass in der Regel ein eigenes Betätigungselement für Verstellung in horizontaler 20 und ein eigenes für die vertikale Richtung verwendet wird.
Der Drehknopf DRE besteht üblicherweise wie dargestellt aus einem zylindrischen Gehäuse, welches entsprechend der Erfindung in seiner Manteloberfläche MAN ein oder mehrere Aussparungen AS1, AS2, AS3, AS4 aufweist, in welche Indexelemente IN1, IN2, IN3, IN4 einge-25 setzt sind. In diesen Aussparungen AS1 - AS4 sind die Indexelemente IN1 - IN4 in Umfangrichtung verdrehbar.
Prinzipiell können - beispielsweise um viele Indexelemente bei geringer Höhe des Betätigungselementes unterzubringen - in einer Aussparungen mehrere Indexelemente untergebracht sein. 30 Etwa bei zwei Indexelementen pro Aussparung ergeben sich 8 Indexelemente und somit 8 Verstellungsmöglichkeiten.
Besonders vorteilhaft ist es allerdings, wenn wie gezeigt genau ein Indexelement in einer Aussparung angeordnet ist, da in diesem Fall nicht nur bei einem Verdrehen des Drehknopfes, 35 sondern auch bei einem beabsichtigten Verstellen eines Indexelementes ein unbeabsichtigtes Verstellen eines oder mehrerer anderer Indexelemente absolut zuverlässig verhindert ist.
Besonders stabil ist das Betätigungselement BET, wenn wie gezeigt die Aussparungen AS1 - AS4 kreisringförmige Vertiefungen in der Manteloberfläche MAN des Drehknopfes DRE 40 sind, in welche die ebenfalls in Form von entsprechend angepassten Ringen ausgebildeten Indexelemente IN1 - IN4 eingesetzt sind.
Die Indexelemente müssen nicht notwendigerweise als Ringe ausgebildet sein. Beispielsweise wäre es möglich, dass die Indexelemente kleine, blockartige Elemente mit in Umfangrichtung 45 nur geringer Ausdehnung sind, die in den Aussparungen verschiebbar angeordnet sind. Die Verwendung solcher Elemente hat den Vorteil des geringeren Materialaufwandes und der Tatsache, dass das Indexelement an sich schon als Markierung dient, während ein Indexring wie in den Zeichnungen eine eigene, weitere Markierung benötigt, wie weiter unten noch näher erläutert. 50
Vorteilhaft an der Verwendung von Indexringen hingegen ist die einfachere Verstellbarkeit, da ein Verkanten wie bei einem blockförmigen Element nicht möglich ist, und weiters die Tatsache, dass ein Verschmutzen der Aussparungen AS1 - AS4 nicht möglich ist, sodass eine optimale Bedienbarkeit über einen längeren Zeitraum gegeben ist. 55 9
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Außerdem sind ringförmige Indexelemente aus dem Grund von Vorteil, da diese auf Grund ihrer Ausgestaltung von selbst in den Aussparungen halten (zumindest wenn der Ring sich über mehr als einen Halbkreis erstreckt), während bei blockförmigen Elementen wiederum Maßnahmen getroffen werden müssen, damit diese nicht aus den Aussparungen fallen. 5
Die Indexelemente IN1 - IN4 werden bei einem Verdrehen des Drehknopfes DRE in den Aussparungen AS1 - AS4 vorteilhafterweise über Kraft- bzw. Reibungsschluss mitgenommen.
Bei der gezeigten Ausführungsform, wo die Indexelemente von dem Drehknopf DRE mittels io Reibungsschluss mitgenommen werden, muss zum Verstellen der Indexelemente IN1 - IN4 in Bezug auf den Drehknopf DRE und unabhängig voneinander lediglich eine entsprechende Kraft auf das jeweilige Indexelement ausgeübt werden.
Dies hat gegenüber dem bekannten Stand der Technik den Vorteil, dass der Drehknopf DRE 15 nicht gelockert werden muss, und dass dadurch und durch die Anordnung in eigenen Aussparungen AN1 - AN4 jedes Indexelement separat für sich einfach verstellt werden kann, ohne dass die Gefahr eines unerwünschten Verstellens der anderen Indexelemente besteht.
Es wäre natürlich auch denkbar, dass jedes Indexelement mit einem eigenen Befestigungsmit-20 tel, etwa mittels eines Schraubens in dem Drehknopf DRE befestigt wird und zum Verdrehen lösbar ist. Damit ergibt sich eine absolut sichere Variante gegen ein unbeabsichtigtes Verstellen. Gegenüber dem bekannten Stand der Technik weist diese Ausführungsform den Vorteil auf, dass nicht alle Indexelemente gelockert werden müssen zum Verstellen eines Indexelementes, sondern lediglich das betroffenen Indexelement. Nachteilig ist hingegen, dass wieder-25 um „etwas“ gelockert werden muss, und in der Praxis hat es sich als völlig ausreichend gegen ein unbeabsichtigtes Verdrehen von Indexelementen (egal ob bei Drehen des Drehknopfes oder beim Verstellen eines Indexelementes), wenn die Indexelemente von dem Drehknopf DRE bei einem Verdrehen mittels Reibungsschluss mitgenommen werden. 30 Die Aussparungen AN1 - AN4 sind bei der gezeigten vorteilhaften Ausführungsform so ausgebildet, dass die Indexelemente IN1 - IN4 gegenüber der Manteloberfläche MAN des Drehknopfes DRE etwas nach hinten versetzt sind. Dies hat zur Folge, dass bei einem Drehen des Drehknopfes DRE keine Gefahr besteht, unbeabsichtigt eine Kraft auf die Indexelemente auszuüben, was zu einem Verdrehen der Indexelemente führen könnte. 35
Weiters weist die Manteloberfläche in den Bereichen zwischen den Aussparungen eine Riffelung auf, sodass das Betätigungselement leichter zu bedienen ist.
Bei der gezeigten Ausführungsform weist das Betätigungselement BET vier Indexelemente auf, 40 mit denen beispielsweise wie eingangs erwähnt ein Gewehr auf vier verschiedene Distanzen eingeschossen werden kann. Je nach zu schiessender Distanz bringt der Schütze dann die entsprechende Markierung eines Indexelementes IN1 - IN4 bzw. das entsprechende Indexelement selbst mit einer in Bezug auf das Gewehr fixen Markierung MAR, der sogenannten „Nullmarkierung“, in Übereinstimmung. Diese Markierung MAR sitzt auf einem fixen Sockel SOC des 45 Betätigungselementes BET oder direkt am Gehäuse des Zielfernrohres ZEF (siehe z.B. Figur 7).
Beispielhaft sei Figur 4 mit den vier Indexringen IN1 - IN4, welche jeweils eine Markierung IM1 - IM4 aufweisen, betrachtet (Figur 6). Die Markierung IM1 des obersten Ringes IN1 kenn-50 zeichnet beispielsweise eine Nullung auf 50m, die Markierung IM2 des zweiten Ringes IN2 für 100m, die Markierung IM3 des dritten Ringes IN3 für 150m und die Markierung IM4 des vierten Ringes IN4 für 200m. Möchte nun der Schütze auf eine Distanz von 150m schießen, so verdreht er den Drehknopf DRE solange, bis die Markierung IM3 des dritten Indexringes IN3 mit der Markierung MAR in Übereinstimmung ist, d.h. diesem gegenüber liegt. 55 10
AT 414 167 B Für andere Distanz werden die anderen Markierungen oder ein Punkt zwischen zwei Markierungen (etwa für 80m wird eine Stellung des Drehknopfes DRE gewählt, bei welcher die Markierung MAK zwischen den Markierungen IM1 und IM2 liegt) eingestellt. 5 Nochmals sei betont, dass dieses Verdrehen des Drehknopfes DRE auf die Stellung der Indexelemente IN1 - IN4 in Bezug auf den Drehknopf selbst keine Auswirkung hat; die Indexelemente selbst werden nur bei der Nullung verstellt, wobei dann explizit Kraft auf diese ausgeübt werden muss, ohne dass bei der gezeigten Variante ein Aufschrauben, Lockern etc. des Betätigungselementes notwendig wäre. 10
Wie bereits erwähnt, ist es bei der Verwendung von Indexelementen, die sich über den gesamten Umfang erstrecken, notwendig, dass das Indexelement selbst eine Markierung aufweist, welche mit der fixen Markierung am Zielfernrohr bei einem Verdrehen des Drehknopfes DRE in Übereinstimmung gebracht werden kann. 15
Bei der gezeigten Ausführungsform ist diese Markierung eine Vertiefung IM1 - IM4 in dem jeweiligen Indexelement IN1 - IN4. Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, dass neben der Markierungsfunktion mittels der Vertiefung ein Indexelement besonders gut verdreht werden kann, da man mit einem spitzen Gegenstand, etwa einem Stift, Kugelschreiber etc. in die Vertiefung 20 fahren und das Indexelement dann leicht verstellen kann. In diesem Fall kann auch die (Reibungskraft zwischen dem Drehknopf und den Indexelementen in den Aussparungen relativ groß gewählt werden, sodass dass ein (unbeabsichtigtes) Verdrehen ohne Zuhilfenahme eines Werkzeuges, wie eben eines Stiftes etc. nicht mehr möglich ist. 25 Das beschriebene Betätigungselement eignet sich natürlich besonders wie beschrieben für die Nullung auf mehrere Distanzen, unterschiedlichen Ballistiken, Wechselläufe etc. Prinzipiell eignet sich die Erfindung aber auch, um einen Gewehrlauf beispielsweise auf lediglich eine einzige Distanz zu nullen, dieser weist dann eben lediglich ein Indexelement auf. 30 Im Zusammenhang mit den oben erläuterten Zusammenhängen sein nochmals folgendes festgehalten: ° Das Betätigungselement kann sowohl mit einem als auch mehreren Indexelementen verwendet werden. 35 ° Es können in einer Aussparungen mehrere Indexelemente angeordnet sein, von Vorteil ist aber die Verwendung von nur einem Indexelement pro Aussparung. ° Die Indexelemente können in einer Aussparung mit einem Befestigungsmittel (z.B. einem Schrauben) für jedes Indexelement befestigt und gelöst werden; von Vorteil ist die v.a. bei mehreren Indexelementen pro Aussparung. Einfacher und besser ist aber wie gezeigt eine 40 Realisierung, wo die Indexelemente mittels Reibungsschluss mitgenommen werden. • Bei n Indexelemente ergeben sich n + 1 Möglichkeiten zur Indexierung, da ein Arbeitsbereichsanschlag des Drehknopfes ebenfalls als Indexpunkt verwendet werden kann.
Nach diesen grundsätzlichen Beschreibungen der Erfindung soll hier noch im Detail auf die 45 Erfindung näher eingegangen werden.
Wie den Figuren 1 - 4 zu entnehmen ist, ist der Drehbereich des Drehknopfes DRE durch einen Arbeitsbereichsanschlag ANS in beiden Drehrichtungen begrenzt. Der Drehknopf ist DRE mit der Stellmechanik STE lösbar gekoppelt, und der zumindest eine Arbeitsbereichsanschlag ANS so ist deaktivierbar, sodass der Drehknopf DRE in beiden Richtungen über den Arbeitsbereichsanschlag ANS hinaus verdrehbar ist. Weiters ist das Betätigungselement BET zwischen drei verschiedenen Modi umschaltbar, wobei a) in Modus A der Drehknopf DRE mit der Stellmechanik STE gekoppelt ist und der Ar-55 beitsbereichsanschlag ANS inaktiv, 1 1
AT 414 167 B b) in Modus B der Drehknopf DRE von der Stellmechanik STE bei aktiviertem Arbeitsbereichsanschlag ANS entkoppelt ist, und c) in Modus C der Drehknopf DRE mit der Stellmechanik STE gekoppelt und der Arbeitsbereichsanschlag ANS aktiviert ist. 5
Durch die lösbare Koppelung des Drehturmes DRE mit der Stellmechanik STE kann die gesamte Mechanik für das Aktivieren und Deaktivieren des Anschlages ANS in den Drehknopf integriert werden, wobei gleichzeitig die volle Einsteilbarkeit weiterhin gegeben ist. Auf diese Weise wird ein Verschmutzen verhindert und es können keine Bestandteile verloren gehen. Durch die io Möglichkeit, das Betätigungselement in verschiedene Modi zu bringen, wobei zwei davon zum Einrichten der Grundeinstellungen dienen und der dritte Modus den tatsächlichen „Betriebsmodus“ darstellt, in dem durch Verdrehen des Drehknopfes die Zielmarke in die mit einer bestimmen Entfernung korrespondierende Position gebracht wird, wird auch das Einstellung und die Bedienung des Zielfernrohres wesentlich komfortabler gestaltet. 15
Bei einer konkreten, vorteilhaften Ausführungsform ist dabei im Inneren des Drehknopfes DRE ein Anschlagelement STI vorgesehen, welches in einer ersten, unteren Position bei Verdrehen des Drehknopfes DRE gegen Arbeitsbereichsanschlag ANS fährt, sodass der Arbeitsbereichsanschlag ANS aktiv ist, und in einer zweiten, oberen Position das Anschlagelement STI bei 20 Verdrehen über den Arbeitsbereichsanschlag ANS fährt, sodass der Arbeitsbereichsanschlag (ANS deaktiviert ist. Durch die Anordnung der gesamten Anschlagmechanik im Inneren des Drehknopfes bzw. Betätigungselementes ergeben sich die oben genannten Vorteile bzw. werden die aufgezählten Nachteile vermieden. 25 Besonders einfach lässt sich die Erfindung realisieren und zusammenbauen, wenn das Anschlagelement STI ein parallel zu der Drehachse ACH des Drehknopfes DRE verschiebbarer Stift STI ist.
Zum Kuppeln und Entkuppeln des Drehknopfes von der Stellemechanik ist der Drehknopf DRE 30 mit einem erstem Kupplungsmittel KU1 verbunden, welches in ein zweites Kupplungsmittel KU2 eingreift, das mit der Stellmechanik STE verbunden ist, sodass bei einem Verdrehen des Drehknopfes DRE die Stellmechanik STE mitbewegt wird, und wobei das erste und das zweite Kupplungsmittel KU1, KU2 voneinander lösbar sind. 35 Bei einer konkreten Ausführungsform sind das Anschlagelement und das erste Kupplungsmittel getrennt voneinander ausgebildet; dies ist die fertigungstechnisch einfachste und auch konstruktiv einfachste Variante.
Anschlagelement und erstes Kupplungselement könnten aber auch in dem Sinne „einstückig“ 40 ausgebildet sein, dass etwa das Anschlagelement in Form eines Stiftes in dem ersten Kupplungselement vertikal verschiebbar gelagert ist. Dies stellt eine elegante und im Inneren des Drehknopfes platzsparende Variante dar, ist aber hinsichtlich kinematischer Überlegungen und hinsichtlich der Fertigung komplizierter. 45 Grundsätzlich könnten aber das Anschlagelement und das erste Kupplungsmittel auch tatsächlich aus einem Stück sein.
Eine einfache Realisierung, die eine sichere und einfach zu lösende Kupplung ermöglicht, und bei der außerdem eine Vielzahl von möglichen Kupplungspositionen zwischen Drehknopf und so Stellmechanik gegeben ist, wird dann erreicht, wenn wie gezeigt das zweite Kupplungsmittel KU2 eine oder mehrere Öffnungen OE1, OE2, OE3, ... umfasst, welche an einem Umfang der Stellmechanik STE angeordnet sind, und das erste Kupplungsmittel KU1 ein Vorsprung VOS ist bzw. einen solchen aufweist, und wobei im eingekuppelten Zustand der Vorsprung VOS in eine Öffnung OE1, OE2, OE3 eingreift. 55 12
AT 414 167 B
Es kann aber auch vorgesehen sein, dass erstes und zweites Kupplungsmittel eine Reibungskupplung bilden, beispielsweise in dem das erste Kupplungsmittel ein Vorsprung mit einer Gumminase ist, der an einem Gummiband, welches in Umfangrichtung um die Stellmechanik angeordnet ist, angreift. 5
Ein einfaches Lösen oder Schließen der Kupplung lässt sich realisieren, wenn das erste oder zweite Kupplungsmittel KU1, KU2 zum Lösen der Kupplung parallel zur Drehachse ACH verschiebbar ist. io Beispielsweise könnte das zweite Kupplungsmittel gegen Federkraft nach unten verschiebbar sein.
Bei der gezeigten Ausführungsform ist das zweite Kupplungsmittel KU2 fest mit der Stellmechanik STE verbunden; diese können aus zwei miteinander verbundenen Elementen bestehen 15 oder auch einstückig sein.
In eingekuppeltem Zustand wird von dem Drehknopf DRE, in dem das erste Kupplungsmittel KU1 auf- und abbewegbar, seitlich in Umfangrichtung aber nicht verschiebbar ist, die Drehbewegung über das zweite Kupplungsmittel KU2 auf die Stellmechanik STE übertragen, diese 20 verstellt die Zielmarke. Im entkuppelten Zustand wird die Drehbewegung nicht auf die Stellmechanik übertragen, da erstes und zweites Kupplungsmittel nicht ineinander eingreifen, die Position der Zielmarke bleibt bei einem Verdrehen des Drehknopfes unverändert.
Eine besonders einfache, ergonomische und schmutz unempfindliche Verstellung ist realisiert, 25 wenn im Inneren des Drehknopfes DRE ein in Bezug auf den Drehknopf um die Drehachse ACH drehbares Steuerelement ELS angeordnet ist, an dessen Umfang wie gezeigt eine Steuerkurve KUR umläuft, welche mit dem Anschlagelement STI und dem ersten Kupplungselement KU1 zusammenwirkt, wobei die Steuerkurve KUR einen kontinuierlichen Verlauf aufweist, der in bestimmten Umfangsbereichen einen ansteigenden/abfallenden Verlauf aufweist. 30
Die Steuerkurve KUR wirkt dabei mit dem Anschlagelement STI und dem ersten Kupplungsmittel KU1 dadurch zusammen, dass diese Elemente STI, KU1 jeweils eine Steuerkurven-Ausnehmungen KSS (Anschlagelement STI) und KSK (erstes Kupplungsmittel KU1) aufweisen, mit welchem sie die Steuerkurve KUR umgreifen. Die beiden Elemente sind in dem Drehknopf 35 parallel zu der Drehachse ACH verschieblich gelagert, ein seitliches Verschieben in Umfangrichtung ist hingegen nicht möglich. Bei festem Drehknopf wird dann bei einem Verdrehen des Steuerelementes ELS durch die Kurve eines der beiden Elemente STI, KU1 nach oben oder unten bewegt und das andere bleibt in seiner vertikalen Position, oder es können auch beide Elemente bewegt werden, eins nach oben, das andere nach unten. 40
Bei voneinander getrennt ausgebildetem Anschlagelement und erstem Kupplungsmittel reicht eine einzige Steuerkurve an dem Steuerelement aus, welche bei einem Verdrehen durch ihren speziellen Verlauf z.B. das erste Kupplungsmittel aus dem zweiten Kupplungsmittel heraus hebt, während der Anschlag aktiv bleibt etc. 45
Sind die beiden Elemente ineinander verschiebbar wie oben erläutert und somit unmittelbar übereinander angeordnet, ist für jedes Element (Anschlagelement und erstes Kupplungsmittel) eine eigene Steuerkurve notwendig. so Damit das Steuerelement bei einem Verdrehen des Drehknopfes nicht unbeabsichtigt verdreht und somit ein anderer Modus aktiviert wird, kann das Steuerelement in Bezug auf den Drehknopf DRE fixierbar sein.
Noch einfacher und mit der selben Wirkung lässt sich die genannte Wirkung erreichen, wenn 55 wie gezeigt das Steuerelement ELS mit dem Drehknopf DRE mittels Reibungs- oder Kraftkop- 13
AT 414 167 B pelung gekoppelt ist. Bei Reibungsschluss zwischen Drehknopf und Steuerelement reicht ein Verdrehen durch entsprechende Krafteinwirkung auf das Steuerelement bei gleichzeitigem Festhalten des Drehknopfes aus, um einen anderen Modus zu aktivieren. Wird hingegen der Drehknopf verdreht, wird das Steuerelement durch die Reibungskräfte zwischen Drehknopf und s Steuerelement einfach mitgenommen.
Zweckmäßigerweise ist das Steuerelement ELS im Drehknopf DRE selbst drehbar gelagert, und die obere Abdeckfläche AFS des Steuerelementes ELS schließt im Wesentlichen mit der Deckelfläche DFD des Drehknopfes DRE eben ab. 10
Um ein einfaches Verdrehen des Steuerelementes und somit der Aktivierung der verschiedenen Modi zu ermöglichen, weist das Steuerelement ELS an seiner Oberseite eine oder mehrere Öffnungen OEF zum Einstecken eines Schlüsselelementes SSE auf, und mit dem Schlüsselelement SSE ist das Steuerelement ELS gegen den Drehknopf DRE verdrehbar. 15
Bei einer Reibungskopplung wie gezeigt zwischen Steuerelement und Drehknopf hat dieses Schlüsselelement lediglich die Funktion, das Steuerelement in dem Drehknopf einfacher drehen zu können, hat allerdings keine irgendwie geartete „Schlüsselfunktion“ in dem Sinne, dass „etwas verschlossen wird“. 20
Es kann aber mit dem Schlüsselelement auch eine Fixierung des Steuerelementes in Bezug auf den Drehknopf gelöst und wieder hergestellt werden kann, falls eine solche mechanische Fixierung vorgesehen ist. Bei gelöster Fixierung ist das Steuerelement mit dem Schlüsselelement einfach verdrehbar. 25
Um die Stellung der Zielmarke in Bezug auf den gesamten Bereich anzuzeigen, weist die Stellmechanik STE in ihrem oberen Bereich ein Stellwegindikatorelement IND auf, welches bei einem Verdrehen der Stellmechanik STE parallel zu der Drehachse ACH in einer entsprechenden Öffnung in dem Steuerelement ELS auf oder ab bewegt wird und je nach Stellung mit der 30 Deckelfläche DFD des Drehknopfes DRE bzw. der Abdeckfläche AFS des Steuerelementes ELS eben abschließt, übersteht oder unterhalb dieser Oberflächen positioniert ist.
Dieses Stellwegindikatorelement IND ist beispielsweise als Aufsatz auf die Stellmechanik STE ausgebildet, Indikatorelement und Stellmechanik können aber auch einstückig sein. Durch Auf-35 bzw. Abbewegung der Stellmechanik, d.h. der Spindel wird das Stellwegindikatorelement entsprechend angehoben oder abgesenkt. Befindet sich nach der Montage und einem ersten Einrichten des Zielfernrohres das Stellwegindikatorelement bereits sehr weit innerhalb oder außerhalb des Betätigungselementes, so deutet dies auf eine schlechte Montage hin, was dazu führen kann, dass nicht mehr der gesamte Arbeitsverstellbereich ausgenützt werden kann. 40
Figur 5 zeigt noch ein beschriebenes Betätigungselement BET mit einem Schlüsselelement SSE auf einem Zielfernrohr ZEF. Der Drehknopf DRE sitzt dabei auf einem in Bezug auf das Fernrohr fixen Sockel SOC. 45 Im Folgenden zeigen noch die Figuren 6 bis 11 beispielhaft schrittweise einen mehrfachen Einschiessvorgang des Betätigungselementes auf verschiedene Entfernungen in schematischer Darstellung.
In sinngemäß gleicher Vorgehensweise können auch Seitenjustierturm und bzw. oder bei-50 spielsweise auch verschiedene Ballistiken, Wechselläufe, Windkorrekturen etc mehrfach eingeschossen werden.
Die Mechanik des dargestellten Höhenjustierturmes entspricht jener des Seitenjustierturmes. 55 Figur 6: Per Schlüsselelement SSE wird das Steuerelement ELS (die „Moduswahlscheibe“) auf

Claims (21)

14 AT 414 167 B Positipn A gedreht. Die Modusmarke ELM zeigt auf A. Im Modus A justiert der Drehknopf („Justierturm“) die Zielmarke überden gesamten Stellbereich SBM, siehe dazu Figur 12. Der wählbare Anschlag ANS ist inaktiv. 5 Nunmehr wählt der Nutzer eine Mindesteinschussentfernung, beispielsweise 100 Meter und justiert mittels Drehung des Justierturmes die Zielmarke exakt über den erzielten Treffpunkt auf 100 Meter. Figur 7: Per Schlüsselelement SSE die Moduswahlscheibe ELS auf Position B drehen. Die io Modusmarke ELM zeigt auf B. Im Modus B ist der Drehknopf von der Stellmechanik STE entkoppelt. Der wählbare Anschlag ANS ist aktiv. Nunmehr dreht der Nutzer den Justierturm gegen den Uhrzeigersinn bis zur Erreichung des Anschlages (Linksanschlag). Dieser Anschlag entspricht nun dem (unteren) Arbeitsbereichsanis schlag, der von dem Arbeitsbereichsanschlagselement ANS definiert wird (bei der konkreten Ausführungsform definiert das eine Arbeitsbereichsanschlagselement ANS sowohl den unteren als auch den oberen Arbeitsbereichsanschlag, also den gesamten Arbeitsverstellbereich), der Arbeitsverstellbereich AVB ist somit in Bezug auf den gesamten Verstellbereich SBM festgelegt (siehe Figur 12). 20 Der unteren Arbeitsbereichsanschlag korrespondiert nun exakt mit der Hauptindexmarke und indexiert nunmehr die Nullung auf 100 Meter. Figur 8: Per Schlüssel SSE die Moduswahlscheibe ELS auf C drehen. Die Modusmarke ELM 25 zeigt auf C. Im Modus C justiert der Drehknopf die Zielmarke ab dem gewählten Linksanschlag innerhalb einer vollen Umdrehung im Uhrzeigersinn. Arbeitsbereichsanschlag und Stellmechanik sind somit aktiv. Figur 9: Nunmehr wählt der Nutzer eine weitere Einschussentfemung, beispielsweise 200 Meter 30 und justiert mittels Drehung des Drehknopfes im Uhrzeigersinn die Zielmarke exakt über den erzielten Treffpunkt auf 200 Meter. Figur 10: Nunmehr schiebt der Nutzer eines der individuell variierbaren Indexelemente über die Hauptindexmarke („Nullmarkierung“) MAK. Die gewählte Indexmarke indexiert nunmehr die 35 Nullung auf 200 Meter. Figur 11: Alle weiteren gewünschten Einschussdistanzen (beispielsweise 300, 400, 500 Meter) werden mit den jeweils noch verfügbaren Indexmarken genullt. 40 Patentansprüche: 1. Betätigungselement zum Einstellen der Zielmarke eines Zielfernrohres, wobei das Betätigungselement in Form eines Drehknopfes (DRE) drehbar an dem Zielfernrohr angeordnet 45 ist und bei einem Verdrehen des Drehknopfes (DRE) die Zielmarke über eine Stellmechanik (STE) in vertikaler und/oder horizontaler Richtung verstellt wird, und wobei weiters der Drehbereich des Drehknopfes (DRE) durch zumindest einen Arbeitsbereichsanschlag (ANS) in beiden Drehrichtungen begrenzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass so · der Drehknopf (DRE) mit der Stellmechanik (STE) lösbar gekoppelt ist, • der zumindest eine Arbeitsbereichsanschlag (ANS) deaktivierbar ist, sodass der Drehknopf (DRE) in beiden Richtungen über den Arbeitsbereichsanschlag (ANS) hinaus verdrehbar ist, und ° das Betätigungselement (BET) zwischen zumindest drei verschiedenen Modi umschalt-bar ist, wobei 55 15 AT 414 167 B a) in Modus A der Drehknopf (DRE) mit der Stellmechanik (STE) gekoppelt ist und der Arbeitsbereichsanschlag (ANS) inaktiv ist, b) in Modus B der Drehknopf (DRE) von der Stellmechanik (STE) bei aktiviertem Arbeitsbereichsanschlag (ANS) entkoppelt ist und 5 c) in Modus C der Drehknopf (DRE) mit der Stellmechanik (STE) gekoppelt und der Arbeitsbereichsanschlag (ANS) aktiviert ist.
2. Betätigungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Inneren des Drehknopfes (DRE) ein Anschlagelement (STI) vorgesehen ist, welches in einer ersten, un-io teren Position bei Verdrehen gegen einen Arbeitsbereichsanschlag (ANS) fährt, sodass der Arbeitsbereichsanschlag (ANS) aktiv ist, und in einer zweiten, oberen Position das Anschlagelement (STI) bei Verdrehen über den Arbeitsbereichsanschlag (ANS) fährt, sodass der Arbeitsbereichsanschlag (ANS) deaktiviert ist.
3. Betätigungselement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlagele ment (STI) ein parallel zu der Drehachse (ACH) verschiebbarer Stift (STI) ist.
4. Betätigungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehknopf (DRE) mit einem erstem Kupplungsmittel (KU1) verbunden ist, welches in ein 20 zweites Kupplungsmittel (KU2) eingreift, das mit der Stellmechanik (STE) verbunden ist, sodass bei einem Verdrehen des Drehknopfes (DRE) die Stellmechanik (STE) mitbewegt wird, und wobei das erste und das zweite Kupplungsmittel (KU1, KU2) voneinander lösbar sind.
5. Betätigungselement nach Anspruch 4, dass das zweite Kupplungsmittel (KU2) eine oder mehrere Öffnungen (OE1, OE2, OE3, ...) bzw. Vorsprünge umfasst, welche(r) an einem Umfang der Stellmechanik (STE) angeordnet ist (sind), und das erste Kupplungsmittel (KU1) ein Vorsprung (VOS) bzw. eine Öffnung ist bzw. einen Vorsprung (VOS) bzw. eine Öffnung aufweist, und wobei im eingekuppelten Zustand ein Vorsprung (VOS) in eine Öff-30 nung (OE1, OE2, OE3) eingreift.
6. Betätigungselement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass erstes und zweites Kupplungsmittel eine Reibungskupplung bilden.
7. Betätigungselement nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das erste oder zweite Kupplungsmittel (KU1, KU2) zum Lösen der Kupplung parallel zur Drehachse (ACH) verschiebbar ist.
8. Betätigungselement nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass im 40 Inneren des Drehknopfes (DRE) ein in Bezug auf den Drehknopf um die Drehachse (ACH) drehbares Steuerelement (ELS) angeordnet ist, an dessen Umfang zumindest eine Steuerkurve (KUR) umläuft, welche mit dem Anschlagelement (STI) und dem ersten Kupplungselement (KU1) zusammenwirkt/zusammenwirken, wobei die zumindest eine Steuerkurve (KUR) einen kontinuierlichen Verlauf aufweist, der in bestimmten Umfangsbereichen einen 45 ansteigenden/abfallenden Verlauf aufweist.
9. Betätigungselement nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerelement in Bezug auf den Drehknopf (DRE) fixierbar ist. so 10. Betätigungselement nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerelement (ELS) mit dem Drehknopf (DRE) mittels Reibungs- oder Kraftkoppelung gekoppelt ist.
11. Betätigungselement nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerelement (ELS) im Drehknopf (DRE) selbst drehbar gelagert ist. 55 16 AI 414 167 B
12. Betätigungselement nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Abdeckfläche (AFS) des Steuerelementes (ELS) im Wesentlichen mit der Deckelfläche (DFD) des Drehknopfes (DRE) eben abschließt.
13. Betätigungselement nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerelement (ELS) an seiner Oberseite eine oder mehrere Öffnungen (OEF) zum Einstecken eines Schlüsselelementes (SSE) aufweist, und mit dem Schlüsselelement (SSE) das Steuerelement (ELS) gegen den Drehknopf (DRE) verdrehbar ist. io 14. Betätigungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellmechanik (STE) in ihrem oberen Bereich ein Stellwegindikatorelement (IND) aufweist, welches bei einem Verdrehen der Stellmechanik (STE) parallel zu der Drehachse (ACH) in einer entsprechenden Öffnung in dem Steuerelement (ELS) auf oder ab bewegt wird und je nach Stellung mit der Deckelfläche (DFD) des Drehknopfes (DRE) bzw. der 15 Abdeckfläche (AFS) des Steuerelementes (ELS) eben abschließt, übersteht oder unterhalb dieser Oberflächen positioniert ist.
15. Betätigungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehknopf (DRE) ein oder mehrere Indexelemente (IN1, IN2, IN3, IN4) aufweist, mittels 20 welcher eine oder mehrere Positionen der Zielmarke indizierbar sind, wobei in einem Betätigungsmodus bei einem Verdrehen des Drehknopfes (DRE) das eine oder die mehreren Indexelemente (IN1, IN2, IN3, IN4) mit dem Drehknopf (DRE) mit verdreht werden und in einem Indexierungsmodus die Indexelemente (IN1, IN2, IN3, IN4) unabhängig von dem Drehknopf (DRE) in Umfangrichtung des Drehknopfes (DRE) verschiebbar sind, wobei der 25 Drehknopf (DRE) eine oder mehrere Aussparungen (AS1, AS2, AS3, AS4) in Umfangrich tung an seiner Manteloberfläche (MAN) aufweist, wobei in zumindest einer Aussparung (AS1, AS2, AS3, AS4) zumindest ein Indexelement (IN1, IN2, IN3, IN4) in Umfangrichtung drehbar angeordnet ist, und wobei das eine oder die mehreren Indexelemente (IN1, IN2, IN3, IN4) in ihrer Aussparung (AS1, AS2, AS3, AS4) mit dem Drehknopf (DRE) derart ge- 30 koppelt sind, dass sie bei einem Verdrehen des Drehknopfes (DRE) von diesem mit ver dreht werden.
16. Betätigungselement nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass in jeder Aussparung (AS1, AS2, AS3, AS4) zumindest ein Indexelement (IN1, IN2, IN3, IN4) angeordnet 35 ist.
17. Betätigungselement nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Indexelemente (IN1, IN2, IN3, IN4) über Reibungsschluss oder Kraftschluss mit dem Drehknopf (DRE) in den Aussparungen (AS1, AS2, AS3, AS4) gekoppelt sind. 40
18. Betätigungselement nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass in jeder Aussparung (AS1, AS2, AS3, AS4) genau ein Indexelement (IN1, IN2, IN3, IN4) angeordnet ist.
19. Betätigungselement nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die eine oder mehreren Aussparung(en) (AS1, AS2, AS3, AS4) jeweils einen geschlossenen Ring an der Manteloberfläche (MAN) bilden.
20. Betätigungselement nach einem der Ansprüche 15 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass so ein Indexelement (IN1, IN2, IN3, IN4) in Form eines Ringabschnittes oder eines geschlossenen Ringes ausgebildet ist.
21. Betätigungselement nach einem der Ansprüche 15 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass ein Indexelement (IN1, IN2, IN3, IN4) zumindest eine Vertiefung (IM1, IM2, IM3, IM4) auf- 55 weist. 17 AT 414 167 B
22. Betätigungselement nach einem der Ansprüche 15 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenfläche der Indexelemente (IN1, IN2, IN3, IN4) gegenüber der Mantelfläche (MAN) des Drehknopfes (DRE) in Richtung der Drehachse (ACH) des Drehknopfes zurück versetzt ist.
23. Zielfernrohr mit einem Betätigungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 22. Hiezu 7 BSatt Zeichnungen 15 20 25 30 35 40 45 50 55
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