DE2350737C3 - Monolithisch integrierte Schaltungsanordnung mit Speicherverhalten - Google Patents
Monolithisch integrierte Schaltungsanordnung mit SpeicherverhaltenInfo
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Description
in RX am spannungsführenden Pol + der Betriebs-
^nnunesquelle Ub angeschlossen ist. Der gemeinsame
Ö^ungspunkt der beiden Widerstände Ri. R2 liegt
h der Basis des Transistors 71. der von der gleichen ? eitungsart wie der Transistor 79. also ein pnp-Transi- itor
ist und dessen Emitter am spannungsführenden Pol + der Betriebsspannungsquelle Ub liegt.
Am Kollektor des Transistors 71 ist die Stromspiegelschaltung
mit dem Emitter des Doppelkollektortransitors 79 und dem Widerstand Ri angeschlossen, so daß io
in erfindungsgemäßer Weise die Stromspiegelschaltung
vom Eingangssignal Ei mit der geschalteten Versor-
«ninHSspannung Ui beaufschlagt wird. Somit kann in
Her Stromspiegelschaltung einerseits nur Strom fließen, wenn das Eingangssignal £1 den Transistor 710 leitend 15
steuert, und andererseits nur fließen, wenn das Eingangssignal £2 den Transistor 74 leitend steuert.
Der Differenzverstärker mit den Λ ransistoren 72, 73,
die ebenfalls pnp-Transistoren sind, enthält in seinem gemeinsamen Emitterkreis die aus den weiteren
Ln-Transistoren 711, 712 und den Widerständen R5
und Rb bestehende Stromspiegelschaltung als dynamisch
hochohmigen Emitterwiderstand, wie dies bei Differenzverstärkern bekannt ist. Diese Stromspiegelschaltung
liegt mit den Emittern der beiden Transistoren TIl. 7^2 am spannungsführenden Pol + der
Betriebsspannungsquelle Ub.
Der Widerstand R5, der mit seinem einen Ende an Kollektor und Basis des Transistors 712 angeschlossen
ist liegt mit seinem anderen Ende an der Basis des Differenzverstärkertransistors 73 und am Widerstand
br dessen anderes Ende mit dem Schaltungsnullpunkt verbunden ist. Somit liegt die Basis des Transistors 73
auf dem festen Potential fs. das durch Wahl der Widerstandswerte der Widerstände R5, «6 eingestellt
werden kann. Als Kollektorwiderstände des Differenzverstärkers dient schließlich eine dritte Stromspiegelschaltung
mit den Transistoren 77, 78, wobei es sich jedoch um npn-Transistoren handelt.
Am Kollektor des Transistors 73, also am Kollektor desjenigen Transistors, dessen Basis am gemeinsamen
Verbindungspunkt der Widerstände RS. IS Hegt ist die
Basis des Transistors 75 angeschlossen, der ebenfalls wie der Transistor 74 zu den Differenzverstärkertrans,-Ttoren
Tl 73 komplementär ist. Der Kollektor des Transistors 75 liegt am Kollektor des Transistors 74
während sein Emitter als Ausgang Ai dient, fcs ist
jedoch auch ohne weiteres möglich, vom Emitter des
Transistors 75. wie in Fig.l gezeigt, die Basis des
weiteren npn-Transistors TB anzusteuern dessen
Emitter am Schaltungsnullpunkt liegt und dessen Kollektor als Ausgang Al dient. An diesen Ausgang
kann beispielsweise die Steuerwicklung eines Relais angeschlossen werden, deren anderes Ende am spannungsführenden
Pol + der Betriebsspannungsquelle Ub '"Se Wirkungsweise des in Fig.l gezeigten Ausführungsbeispiels
wird nun an Hand der in Hg. ι gezeigfen Impulsdiagramme näher erläutert Es se,
!„genommen daß das erste Eingangssignal £1. das an
de? Basis des Transistors 710 liegt, vorhanden ,st und
diesen Transistor leitend steuert, wodurch auch der Transistor 71 leitend ist und somit die Betriebsspannung
Ui der Stromspiegelschaltung vorhanden ist. Dies ist in
FiR 2a gezeigt. Im Anwendungsfall der erf.ndungsgemäßen
Schaltung zusammen mit einer sicherhe.tsgurt-Stzgesteuerten Startblockierung eines Kraftfahrzeuges
kann als Eingangssignal El das Signal für den besetzten Fahrersitz oder die eingeschaltete Zündung dienen,
wobei auch beide dieser Signale im Sinne einer ODER-Verknüpfung angelegt werden können, wozu
der Kollektor-Emitier-Strecke des Transistors 710 dann
ein weiterer Transistor parallel zu schalten ist, an dessen Basis dann das andere dieser Eingangssignale liegt.
Zum Zeitpunkt to erscheint am zweiten Eingang £2 das in Fig.2b gezeigte Eingangssignal, wodurch der
Transistor 7~4 leitend gesteuert wird und somit die in
Reihe geschalteten Widerstände /?4, Λ3 über die Diode
Dl mit dem Schaltungsnullpunkt verbunden werden, so daß in der Stromspiegelschaltung Strom fließen kann.
Dadurch beginnt die Aufladung des Kondensators C was in F i g. 2c zu sehen ist. Als zweites Eingangssignal
dient bei der erwähnten Anwendung als Startblockierung in einem Kraftfahrzeug ein Signal, das eine
Information über den laufenden Motor abgibt, also kann beispielsweise ein elektrisches Signal vom öldruckschalter
abgeleitet werden.
Wird nun das zweite Eingangssignal, wie in F i g. 2b
gezeigt, wieder abgeschaltet, bevor die Kondensatorspannung
Uc den mittels des Spannungsteilers /?5, R6
eingestellten Schwellspannungswert Us erreicht hat, so entlädt sich der Kondensator C über den Widerstand R
entsprechend der bekannten Exponential-Funktion.
Es sei nun angenommen, daß zum Zeitpunkt ro' das zweite Eingangssignal wieder angelegt wird, und zwar
so lange, bis die Kondensatorspannung Uc die Schwellspannung fs erreicht. In diesem Moment
gelangt der Differenzverstärker in seinen Arbeitsbereich, s,o daß der bisher gesperrte Transistor 75 und
somit auch der ihm nachgeschaltete Transistor leitend wird. Das Eingangssignal E2 kann nun zu einem
beliebigen Zeitpunkt abgeschaltet werden, ohne daß die Kondensatorentladung wieder einsetzt. Vielmehr wird
die Aufladung des Kondensators C bis zur maximal möglichen Kondensatorspannung Ucmax fongesetzt.
In Fig.2 ist der Zeitpunkt des Überschreitens der
Schwellspannung fs mit n' bezeichnet, während der ab dem Zeitpunkt fi' beliebig variable Zeitpunkt des
Abschaltens des zweiten Eingangssignals mit h" bezeichnet ist. Die freie Wahl des Abschaltens des
Eingangssignal £2 ist in F i g. 2b durch den doppelten
Pfeil angedeutet.
Die bereits erwähnte Tatsache, daß der Transistor bei Überschreiten der Schwellspannung fs stromführend
wird, kommt in F i g. 2d dadurch ?.um Ausdruck, daß der dort gezeigte Emitterstrom Ia\ schlagartig
ansteigt.
Der geschilderte Zustand bleibt so lange erhalten, bis das erste Eingangssignal £1 abgeschaltet wird. Hierbei
sind wiederum zwei Fälle möglich. Im ersten Fall sei angenommen, daß zum Zeitpunkt η das erste
Eingangssignal abgeschaltet wird, wodurch die freie Entladung des Kondensators Cüber den Widerstand R
einsetzt. Es sei jedoch angenommen, daß zu einem Zeitpunkt η das erste Eingangssignal wieder eingeschaltet
wird, zu dem die Kondensatorspannung Uc die Scrwellspannung fs noch nicht wieder erreicht hat. In
diesem Fall beginnt die Aufladung des Kondensators von neuem, da der Differenzverstärker wieder den
Transistor 75 leitend steuert. Im aktiven Bereich eines Differenzverstärkers bewegen sich die Ausgangsspannungen
zwischen ihren Endwerten, d. h., dies ist die Zone, in der der Stromwechsel von einer Seite des
Differenzverstärkers zur anderen erfolgt. Bezogen auf die Eingänge ist der aktive Bereich bei der Erfindung
nur etwa 50 mV breit.
Für den zweiten möglichen Fall sei angenommen, dali
das erste Eingangssignal zum Zeitpunkt n' abgeschaltet wird, wodurch wiederum die freie Entladung des
Kondensators C beginnt. Die Entladung bis zum nochmaligen Einschalten zum Zeitpunkt ti' soll nun so
lange dauern, daß die Schwellspannung LZ1 von der
Kondensatorspannung Ut unterschritten wird. Dadurch wird zum Zeitpunkt M des Überschreitens der
Schwellspannung der Strom des Differenzverstärkers auf die andere Seite umgeschaltet, wodurch der
Transistor 75 gesperrt wird, so daß in F i g. 2d der
Emitterstrom des Transistors 75 wieder auf null zurückgeht.
Das Eingangssignal El hat nach Unterschreiten der Schaltschwelle keinen Einfluß mehr, so daß die Zeiten n'
für das nochmalige Einschalten und n" für das diesem folgende Ausschalten ab dem Zeitpunkt tt wiederum
variabel sind, was durch die Doppelpfeile wieder angedeutet ist.
Die Schaltung nach Fig.l weist somit eine Einschaltverzögerung fi' - m' auf, die vergeht, bis das
Speicherverhalten einsetzt, und eine Abschaltverzögerung f4 — n' auf, die vergeht, bis das Speicherverhalten
aufhört. Es sei hervorgehoben, daß der zeitliche Ablauf der Ein- und Ausschaltvorgänge in F i g. 2 nicht
maßstabsgetreu dargestellt ist, insbesondere erfolgt das Aufladen sehr schnell, so daß die Einschaltverzögerung
fi' - fti' wesentlich kürzer ist als die Abschaltv .rzögerung
h - fc'. Bei einer ausgeführten Schallung für die
erwähnte Startblockierung eines Kraftfahrzeuges betrug die Einschaltverzögerung einige Sekunden und die
Abschaltverzögerung einige Minuten.
In Fig.3 ist die zweite erfindungsgemäße Variante
mit Speicherverhalten gezeigt. Diese Schaltung unterscheidet sich von der Variante nach Fig.l dadurch,
daß nun auch die im Emitterkreis des Differenzverstärkers liegende Stromspiegelschaltung mit den Transistoren
711, ΤΪ2 an eine vom ersten Eingangssignal
geschaltete Betriebsspannung, nämlich die Betriebsspannung L/e", geschaltet ist und daß der Emitter des
dem zweiten Eingang El zugeordneten Transistors 74 nicht mehr über die zweite Flußdiode Dl am
Schaltungsnullpunkt angeschlossen ist, sondern mit dem Emitter des Transistors 75 direkt verbunden ist.
Dadurch ändert sich zwar hinsichtlich des Speicherverhaltens der Schaltung gegenüber der Anordnung
nach Fig.l nichts, jedoch hat das Ausgangssignal
einen anderen zeitlichen Verlauf. Das Ausgangssignal, also der in F i g. 4d gezeigte Strom Ia\ folgt nämlich
vom Zeitpunkt des Anlegens des zweiten Eingangssignals to bzw. to' bis zum Überschreiten der Schwellspannung
Us dem Eingangssignal EZ und oberhalb der Schwellspannung dem Eingangssignal El, während bei
der Variante nach Fig.l das Ausgangssignal nur oberhalb der Schwellspannung vorhanden ist.
Im einzelnen entnimmt man der Fig.4, daß bei
anliegendem Eingangssignal £1 und danach zum Zeitpunkt m erfolgendem Anlegen des Eingangssignals
£2 wiederum die stromkonstante Aufladung des Kondensators C beginnt, gleichzeitig jedoch auch der
Ausgangsstrom Ia\ vorhanden ist, der zu diesem Zeitpunkt aus dem Emitterstrom des Transistors
besteht. Eine zum Zeitpunkt fi vor Erreichen der Schaltschwelle erfolgende Abschaltung des zweiten
Eingangssignals bewirkt hinsichtlich des Speicherverhalteins dasselbe wie bei Fig.l, jedoch bezüglich des
Ausgangssignals, daß der Ausgangsstrom wieder zu null wird.
F.inc neuerliche Einschaltung des zweiten Eingangssignals zum Zeitpunkt m' ergibt wieder das Erscheinen
des Ausgangsstromcs U\. Erfolgt nun die Aufladung des
Kondensators so lange, bis die Kondensatorspannung Uc die Schwcllspannung LA zum Zeitpunkt t\' überschreitet,
so kann das zweite Eingangssignal zu einem beliebigen Zeitpunkt t\" später abgeschaltet werden,
ohne daß das Ausgangssignal verschwindet. Bei Abschalten des zweiten Eingangssignals nach dem
ίο Zeitpunkt /Γ übernimmt nämlich der Emitterstrom des
Transistors 75 die Funktion des Ausgangssignals Ιλ\. und über dessen Kollektor wird auch die Stromspiegelschaltung
mit dem Transistor 79 eingeschaltet gehalten. Wird nun zum Zeitpunkt η das erste Eingangssignal
und somit auch die Betriebsspannung L/e" für
Stromspiegelschaltung und Differenzverstärker abgeschaltet, so beginnt die freie Entladung des Kondensators
Cüber den Widerstand R. Erfolgt vor Erreichen der Schwellspannung Us zum Zeitpunkt ti ein nochmaliges
Einschalten des ersten Eingangssignals, so erscheint wiederum das Ausgangssignal und die stromkonstante
Aufladung des Kondensators Cbeginnt wieder.
Wird nun zum Zeitpunkt n' das erste Eingangssignal
wieder abgeschaltet und dauert diese Abschaltung über den Zeitpunkt rt des Erreichens der Schwellspannung
Us hinaus, so wird das Ausgangssignal zum Zeitpunkt n'
wiederum abgeschaltet, ein neuerliches Einschalten zum Zeitpunkt n' kann jedoch kein Ausgangssignal mehr
hervorrufen, da sowohl der Differenzverstärker als auch der Transistor 74 (kein Eingangssignal !) gesperrt sind.
Die zweite Variante der erfindungsgemäßen Schaltung zeigt gegenüber der Variante nach Fig.l ein
etwas einfacheres Verhalten, das jedoch den in einem Kraftfahrzeug vorkommenden Gegebenheiten durchaus
angepaßt ist. Unter der bereits erwähnten Voraussetzung, daß das erste Eingangssignal die
Information über den belegten Fahrersitz oder die eingeschaltete Zündung oder beides enthalt und daß das
zweite Eingangssignal die Information über den laufenden Motor enthält, während das Ausgangssignal
den Anlasser ein- bzw. ausschaltet, ist die geschilderte Funktion der Γ i g. 3 zulässig, da der Anlasser immer
nur nach Einschalten der Zündung betätigt werden kann und somit die umgekehrte Schaltreihenfolge gar nicht
möglich ist.
Die erfindungsgemäße Schaltung hat den Vorteil, daß sie gegen der Versorgungsspannung Ub überlagerte
Störspannungen völlig unempfindlich ist d. h, daß sie insbesondere durch solche Störungen nicht ein- oder
ausgeschaltet werden kann. Durch die erfindungsgemäße Wahl der Anschaltung der Eingänge, insbesondere
einerseits dadurch, daß das zweite Eingangssignal die Stromspiegelschaltung einschalten muß, wodurch die
Funktion der Schaltung erst beginnt, und andererseit!
dadurch, daß das erste Eingangssignal die Betriebsspan nung für die Stromspiegelschaltung und beim zweiter
Ausführungsbeispiel auch die des Differenzverstärker: einschaltet, wird erreicht, daß sowohl positive als aucl
negative, der Versorgungsspannung Ub überlagert! 5ο Störspannungsspitzen die Schaltung nicht in Funktioi
setzen können.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Schal tung besteht darin, daß nach Überschreiten de
Schwellspannung Us, also nach Erreichen des Speicher Verhaltens, die Versorgungsspannung sogar kurzzeiti
aussetzen kann, wobei die Dauer dieser Versorgung; Spannungsunterbrechung nur kleiner als iJ.z obenei
wähnte Ausschaltverzögerung /4 — n' zu sein braucht.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Monolithisch integrierte Schaltung mit verzögert einsetzendem Speicherverhalten auf Grund eines ersten Eingangssignals und mit wesentlich langer verzögertem Aufhören des Speicherverhaltens auf Grund eines zweiten Eingangssignais, wobei die beiden Schaltverzögerungen mittels der stromkonstanten Aufladung und der freien Entladung eines einseitig am Schaltungsnullpunkt liegenden Parallel-/fC-Gliedes erreicht sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Parallel- RC-G lied (R, C) über eine erste Flußdiode (Dl) vom einen Strom einer Stromspiegelschaltung (79, R3, R4) geladen wird, deren anderer Strom vom zweiten Eingangssignal (£2) über die Basis-Kollektor-Strecke eines ersten Transistors (74) der einen Leitungsart ein- und ausgeschaltet wird, daß die Kondensatorspannung (Uc) am einen Eingang eines zwei Transistoren (72, 73) der einen Leitungsart als Verstärkertransistoren enthaltenden Differenzverstärkers liegt, dessen anderer Eingang auf festem, vorgegebenem, die Schaltverzögerungen mitbestimmendem Potential (Us) liegt, daß der Kollektor des mit seiner Basis am festen Potential liegenden Transistors (73) des Differenzverstärkers mit der Basis eines zweiten Transistors (75) der einen Leitungsart verbunden ist, der mit seinem Kollektor auf den anderen Strom der Stromspiegelschaltung im Sinne einer ODER-Verknüpfung mit dem zweiten Eingangssignal einwirkt, daß als Ausgang (Al) der Emitter des zweiten Transistors der einen Leitungsart dient und daß der Emitter des ersten Transistors der einen Leitungsart über eine zweite Flußdiode (Dl) mit dem Schaltungsnullpunkt verbunden ist sowie das erste Eingangssignal (£1) die Betriebsspannung (Ui) der Stromspiegelschaltung ein- und ausschaltet oder daß der Emitter des ersten Transistors der einen Leitungsart mit dem Emitter des zweiten Transistors der einen Leitungsart verbunden ist und das erste Eingangssignal die Betriebsspannung (UtI') der Stromspiegelschaltung und des Differenzverstärkers ein- und ausschaltet.Die Erfindung beschäftigt sich mit der Schaffung einer monolithisch integrierten Schaltung mit verzögert einsetzendem Speicherverhalten auf Grund eines ersten Eingangssignals und mit wesentlich langer verzögertem Aufhören des Speicherverhaltens auf Grund eines zweiten Eingangssignals, wobei die beiden Schaltverzögerungen mittels der stromkonstanten Aufladung und der freien Entladung eines einseitig am Schaltungsnullpunkt liegenden Parallel-ÄC-Gliedes erreicht sind.Eine solche Schaltung kann beispielsweise als Zeitschalter mit einer Rückschahverzögerung in der Größenordnung von einigen Minuten oder auch als Speicherschaltung mit einer Speicherungsdauer in der gleichen Größenordnung dienen. Die Aufgabe der Schaffung einer solchen Schaltung stellt sich beispielsweise auch dann, wenn bei einem sicherheitsgurt- und sitzgesteuerten Startblockierungssystem von Kraftfahrzeugen einerseits zusätzlich ermöglicht werden soll, daß der Anlasser unabhängig von der sicherheitsgurt-sitzgesteuerten Blockierung innerhalb einer Zeit von wenigen Minuten wieder betätigt werden kann, wenn der Motor vorher mindestens kurzzeitig gelaufen ist. anschließend die Zündung ausgeschaltet wird und der Fahrersitz nicht mehr belegt ist, und andererseits der Anlasser wieder mit der Startblockierung verknüpft werden soll, wenn die erwähnten wenigen .Minuten verflossen sind. Damit wird ermöglicht, daß der Fahrer beispielsweise vor der Garage die Zündung abschaltet, das Garagentor öffnet, wieder einsteigt und, ohne sich anzuschnallen, in die Garage fährt.Die Aufgabe, eine monolithisch integrierte Schaltung mit den genannten Eigenschaften zu schaffen, wird von der im Patentanspruch angegebenen integrierten Schaltung gelöst.Die Erfindung wird nun an Hand zweier Ausführungsis beispiele und den in der Zeichnung dargestellten Figuren näher erläutert.F i g. 1 zeigt als Ausführungsbeispiel eine erste Variante der erfindungsgemäßen Schaltung;Fig.2 zeigt Impulsdiagramme zur Erläuterung derWirkungsweise des Ausführungsbeispiels nach Fig. 1; Fig.3 zeigt als Ausführungsbeispiel eine zweite Variante der erfindungsgemäßen Schaltung, undF i g. 4 zeigt Impulsdiagramme zur Erläuterung der Wirkungsweise des Ausführungsbeispiels nach F i g. 3.Die in Fig. 1 gezeigte erste Variante der Erfindung besteht im wesentlichen aus dem Parallel-ÄC-Glied R. C. dem die Transistoren 72, 73 enthaltenden Differenzverstärker und aus der die Aufladung des Kondensators C ermöglichenden Stromspiegelschaltung mit demDoppelkollektortransistor 79 und den Widerständen K3, R4. Als Stromspiegelschaltung dient dabei die aus »Funktechnik«, 1973, S. 313 und 314, bekannte Schaltung zweier Transistoren, mit der es möglich ist, einen einem ersten Strom gleichen oder proportionalen zweiten Strom zu erzeugen. Die Stromspiegelschaltung besteht dabei aus zwei Transistoren, deren Basis-Emitter-Strecken einander parallel geschaltet sind, während der Kollektor des einen Transistors mit den beiden Basen direkt verbunden ist. Dies ist in F i g. 1 durch den Doppelkollektortransistor 79 realisiert. Zum Einstellen der beiden Ströme dient meist ein Widerstand, der in der Kollektorzuleitung desjenigen Transistors angeordnet ist, dessen Kollektor mit den Basen verbunden ist. Dies ist in Fig.1 der Widerstand /?4. In Fig.l ist ferner noch der Widerstand A3 vorgesehen, der die Basis des Transistors 79 mit dessen Emitter verbindet.Der freie, nicht mit der Basis verbundene Kollektor des Transistors 79 speist über die Flußdiode Dl das Parallel-flC-G'ied mit Strom, d. h. er ist über die Flußdiode Dl mit dem nicht am Schaltungsnullpunkt liegenden gemeinsamen Verbindungspunkt von Kondensator Cund Widerstand R verbunden.Das nicht mit der Basis des Transistors 79 verbundene Ende des Widerstandes R4 steht mit dem Anschluß für das zweite Eingangssignal £2 über den Transistor 74 in Verbindung, und zwar liegt das erwähnte Ende des Widerstandes R4 am Kollektor dieses Transistors, während dessen Basis als Eingang dient und dessen Emitter über die Flußdiode D2 am Schaltungsnullpunkt angeschlossen ist. Beim Transistor 74 handelt es sich um einen npn-Transistor, also ist er komplementär zum Transistor 79, der ein pnp-Transistor ist.Der Eingang £1 für das erste Eingangssignal liegt ebenfalls an der Basis eines Transistors, und zwar an der Basis des Transistors 7Ί0, dessen Emitter am Schaltungsnullpunkt und dessen Kollektor über die in dieser Reihenfolge hintereinandergeschalteten Widerstände
Priority Applications (6)
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| DE19732350737 DE2350737C3 (de) | 1973-10-10 | Monolithisch integrierte Schaltungsanordnung mit Speicherverhalten | |
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| AU73928/74A AU486668B2 (en) | 1973-10-10 | 1974-10-03 | Monolithic integrated circuit with storage behaviour |
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| IT28257/74A IT1022746B (it) | 1973-10-10 | 1974-10-10 | Circuito integrato monolitico confunzionamento ad immagazzinamento |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (3)
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| DE2350737A1 DE2350737A1 (de) | 1975-04-24 |
| DE2350737B2 DE2350737B2 (de) | 1975-08-14 |
| DE2350737C3 true DE2350737C3 (de) | 1976-04-01 |
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