DE234565C - - Google Patents

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DE234565C
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chain
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chains
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DENDAT234565D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G13/00Chains
    • F16G13/02Driving-chains
    • F16G13/06Driving-chains with links connected by parallel driving-pins with or without rollers so called open links

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 234565 KLASSE 47d. GRUPPE
Treibkette. Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Mai 1909 ab.
Bei Treibketten unterscheidet man zwei Hauptsorten. Bei der einen wirken Rollen, die auf den Gelenkzapfen angebracht sind, bei jedem Gelenk mit den Kettenradzähnen zusammen. Die Vorzüge dieser Rollenketten bestehen darin, daß sie sehr glatt und wirksam laufen, und daß man bei ihnen gerade Seitenplatten verwenden kann, wodurch die Herstellung von· Ketten dieser Art verhältnismäßig
ίο billig wird. Derartige Rollenketten sind seit langen Jahren in Gebrauch und allgemein bekannt. Sie besitzen aber den Nachteil, daß die Rollen sich an den Wurzeln der Radzähne einlagern und hier gewölbte Vertiefungen einarbeiten, was zur Folge hat, daß die Ketten mit der Zeit geräuschvoll laufen.
Eine andere, neuere Art von Treibketten ist die sogenannte geräuschlose Kette. Für diese verwendet man Kettenräder mit geradseitigen Zähnen, und die mit diesen Zähnen in Eingriff gelangenden Kettenteile sind nicht drehbar und haben gerade Seitenflächen. Wenn aber eine Kette dieser Art infolge Abnutzung sich reckt, dann verschiebt sich ihre Auflagerung an den Zähnen des Kettenrades etwas nach den Spitzen der Zähne zu, wie denn auch bei diesen Ketten überhaupt die Neigung besteht, gegen die Radzähne nach deren Spitzen zu in Eingriff zu gelangen, wodurch sie mit weniger Geräusch laufen als andere Ketten.
Wollte man nun Rollenketten in Verbindung mit flachseitigen Kettenradzähnen verwenden, um dadurch die Bildungen von Aushöhlungen an den Zahnwurzeln zu vermeiden, dann würden sie leicht an den Zähnen nach oben und schließlich über deren Spitzen hinausgleiten.
Bei vorliegender Erfindung handelt es sich nun um eine Kombination der beiden oben erwähnten Kettenarten und um die Schaffung einer Kette, bei der die Vorteile beider Arten miteinander vereint, ihre Nachteile aber vermieden sind. Zur Sicherung eines möglichst glatten und wirksamen Laufens werden hier Sperrollen verwendet und die Kettenradzähne mit flachen Seiten versehen, so daß an ihren Wurzelenden keine Aushöhlungen entstehen; zugleich sind bei dieser Kette mehrere starre Köpfe für den Eingriff der Kette mit den Zähnen verwendet, wie solche bei den sogenannten geräuschlosen Ketten bekannt sind, um der Kette eine richtige Auflagerung auf dem Umfang des Rades zu verleihen und dabei der Gefahr eines Hinübergleitens der Kette über die Zähne vorzubeugen.
Diese starren Dämpferköpfe können mit den Rollen abwechseln oder man kann weniger Köpfe als Rollen verwenden, je nachdem dies durch die Größe des Rades bedingt ist, mit dem die Kette zusammenwirken soll.
Auf diese Weise wird mit dieser Erfindung ein Ausgleich für die Abnutzung der Zähne und zugleich auch für das Strecken der Kette durch die Verwendung der nicht drehbaren Köpfe erzielt, indem diese die Auflagerung der Kette am Umfange des Rades ein für allemal sichert. Andererseits wird hier ein glattes und wirksames Laufen der Kette ähnlich wie bei den Rollenketten dadurch erreicht, daß eine große Anzahl von Köpfen der Kette mit Rollen ausgestattet sind. Dabei ist andererseits der den Rollenketten anhaftende Nachteil des Ausarbeitens von Höhlungen an den Wurzeln der
Kettenradzähne und das hieraus sich ergebende Klappern wirksam beseitigt.
Fig. ι zeigt zum Teil in der Oberansicht und zum Teil im wagerechten Schnitt mehrere Glieder einer bevorzugten _ Ausführungsform der Kette, wobei zwei von den Seitenplatten abgebrochen sind, um die Einrichtung der Gelenkzapfen deutlicher ersichtlich zu machen. Fig. 2 ist eine entsprechende Seitenansicht.
ίο Fig. 3 zeigt in schaubildlicher Ansicht eine von den geraden Innenplatten mit daran angeformtem Dämpferkopf.
Fig. 4 ist eine schaubildliche Ansicht einer Außenplatte des benachbarten Kettengliedes.
Fig. 5 veranschaulicht teilweise in der Oberansicht und teilweise im wagerechten Schnitt unter Fortlassung der einen Seitenplatte mehrere Glieder eiiTer Kette von etwas geänderter Ausführungsform mit gebogenen Seitenplatten.· Fig. 6 ist eine entsprechende Seitenansicht.
Fig. 7 ist eine schaubildliche Ansicht eines bei der zweiten Ausführungsform zu verwendenden Dämpferkopfes.
Fig. 8 zeigt in ähnlicher Darstellung eine etwas geänderte Ausführung des Dämpferkopfes.
Bei der in Fig. 1 bis 4 dargestellten Ausführung der Erfindung bestehen die Innenglieder aus Platten 1 mit nach innen reichenden, am einen Ende des Gliedes einander begegnenden Teilen 2, wodurch ein unbeweglicher Dämpferkopf entsteht, der die Seitenplatten in entsprechendem Abstand voneinander hält und die Gelenkzapfenteile umgibt, so daß er zugleich mit den Kettenradzähnen in Eingriff tritt.
Die Gelenkzapfen bestehen zweckmäßig aus zwei Teilen, d. h. einem Auflagerungsstift 5 mit im wesentlichen gerader Auflagefläche und einem gegen diesen mit reibender Berührung wirkenden Schaukelstift 6. Beide Zapfenteile treten durch Öffnungen an den Enden der beiden äußeren Seitenplatten 3 und der inneren Seitenplatten 1 der einander benachbarten Glieder bei jeder Gelenkstelle hindurch. Die Öffnungen am einen Ende der Platten des Innengliedes sind zweckmäßig in der gezeichneten Weise so geformt, daß sie den Gelenkzapfenteil 5 festhalten und sich mit ihm zusammen drehen, wobei der Schaukelstift 6 darin frei beweglich bleibt, der sich auch durch die in den äußeren Seitenplatten des benachbarten Kettengliedes befindlichen Öffnungen hindurch erstreckt. Diese Öffnungen sichern den Schaukelstift 6 in seiner Lage und drehen sich mit ihm, während sie dem Auflagestift 5 freie Bewegung lassen.
' An den Zapfenteilen kann zwischen den inneren Platten eine Rolle 4 angebracht sein, die mit den Kettenradzähnen in Eingriff tritt; es können ferner Niete 8 durch das Gelenk hindurchgehen, die zur Befestigung einer die Kettenteile zusammenhaltenden Scheibe 7 dienen. Die an den anderen Enden der Innenplatten angearbeiteten Vorsprünge 2, die sogenannten Dämpferköpfe, treten mit den Kettenradzähnen in Eingriff und sind ebenfalls mit einer im wesentlichen zylindrischen Öffnung für den Durchtritt des Auflagestiftes und Schaukelstiftes versehen. Der letztgenannte Teil des Gelenkzapfens wirkt mit dem Dämpferkopf und den Innenplatten zusammen und dreht sich mit ihnen, während der Auflagestift 5 frei drehbar innerhalb der Öffnung des Dämpferkopfes 2 ruht und in die Öffnungen der Außenplatten des benachbarten Gliedes eingepaßt ist, so daß er sich mit diesen zusammen dreht. Diese äußeren Öffnungen sind so eingerichtet, daß sie den darin befindlichen Schaukelstiften 6 freies Spiel lassen, und diese können an ihren Enden mit Absätzen versehen oder auf beliebige Weise in den Öffnungen der Dämpf er köpfe befestigt sein.
Die Auflagestifte können an ihren Enden ebenfalls in den Rollengelenken abgesetzt sein, damit sie genügend Spiel haben, ebenso können die Zapfenteile nach ihren Enden zu mit weiteren Ansätzen versehen sein, die in entsprechende Aussparungen der Innenplatten eintreten, um so diese Teile wirksamer in ihrer Lage zu sichern.
Bei der in Fig. 5 und 6 gezeigten geänderten Ausführungsform findet die wechselweise Anordnung von Dämpferkopf und Rolle bei einer offengliedrigen Kette mit gebogenen Seitenplatten Anwendung, so daß hier sämtliche Gliederplatten 11 einander gleichartig sind, indem jede von diesen ein innen gelegenes Ende mit Öffnungen besitzt, in die das' abgesetzte Ende eines Dämpferkopfes 14 oder einer Muffe 13 eingepaßt werden kann, und ein außen gelegenes Ende, durch das der zylindrische Gelenkzapfen 12 mit seinem Ende hindurchtritt, wobei er daran festgenietet sein kann. Die Gelenkzapfen 12 drehen sich mit dem außen gelegenen Ende der Kettenglieder und ruhen in den zylindrischen Öffnungen der Dämpferköpfe jedes zweiten Gelenkes sowie in den unbeweglichen Muffen 13 jedes von den anderen Gelenken, während die Rollen 4 sich auf den Muffen 13 zwischen den Seitenplatten drehen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Treibkette, deren offene Glieder mit Kettenrädern zusammenwirken, deren Zähne mit flachen, zum Radius des Kettenrades im Winkel geneigten Auflageflächen versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß zum Umschließen der Gelenkstifte und für den Eingriff mit den Kettenradzähnen einige von den Gelenken mit den gewöhn-
    ^
    lichen Sperrollen zwischen den Seitenplatten, die anderen Gelenke dagegen mit nicht drehbaren Sperrstücken zwischen den Seitenplatten versehen sind, zwecks Ausgleichs der Abnutzung und Sicherns eines glatten geräuschlosen Laufes der Kette.
  2. 2. Ausführungsform der Treibkette nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein nicht drehbares Sperrstück (14) zwischen den Seitenplatten (11) am einen Ende eines jeden Kettengliedes starr verbunden ist, während am anderen Ende jedes Kettengliedes auf einer den Gelenkstift umgebenden und mit den Seitenplatten starr verbundenen Muffe (13) eine Sperrolle (4) lose angeordnet ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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