DE2339856A1 - Strommesseinrichtung - Google Patents

Strommesseinrichtung

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DE2339856A1
DE2339856A1 DE19732339856 DE2339856A DE2339856A1 DE 2339856 A1 DE2339856 A1 DE 2339856A1 DE 19732339856 DE19732339856 DE 19732339856 DE 2339856 A DE2339856 A DE 2339856A DE 2339856 A1 DE2339856 A1 DE 2339856A1
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DE
Germany
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operational amplifier
measuring device
current
current measuring
transformer
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Application number
DE19732339856
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English (en)
Inventor
Klaus Kapeller
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Rockwell Collins Deutschland GmbH
Original Assignee
Teldix GmbH
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R15/00Details of measuring arrangements of the types provided for in groups G01R17/00 - G01R29/00, G01R33/00 - G01R33/26 or G01R35/00
    • G01R15/14Adaptations providing voltage or current isolation, e.g. for high-voltage or high-current networks
    • G01R15/18Adaptations providing voltage or current isolation, e.g. for high-voltage or high-current networks using inductive devices, e.g. transformers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Current Or Voltage (AREA)

Description

Strommeßeinri chtung
Die Erfindung betrifft eine Strommeßeinrichtung, enthaltend einen Stromwandler, welcher sekundärseitig von einem netzwerk abgeschlossen ist.
Probl ernste'llung'
Eine derartige Strommeßeinrichtung soll ein Spannungssignal liefern, dessen Momentanwert dem Homentanvrert des zu messenden Stromes entspricht. Eingang (Stronpfad) und Ausgang der Meßeinrichtung sollen galvanisch getrennt sein.
Bei einer derartigen Strommeßeinrichtung wird der Wandler normalerweise mit einem ohmschen Widerstand abgeschlossen, welchem gegebenenfalls auch ein Verstärker nachgeschalGet werden kann. Die an Widerstand abfallende Spannung stellt dabei ein Maß für den durch die Primärwicklung des Wandlers fließenden Strom dar. Wird der
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ORfGlNAL INSPECTED
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Spannungisklifidres' groß1 gewä±iltfi*;"so t Strom-"urid^ I^äseiiwinkeifeiiier auf;" iie'Iölite:'unter atnde-' ' "^ rem aucß. Vori äeV Fr'e'cfüeniz äWs Si^öme^al Mit einer Verringerung' des %i;aers%£mdBwertes sicii zwar' die" genannten ^eIiIer reduzieren, doch' sind* u "'l' dabei näcli üritenhin G-renzen vorgegeben. !Zurii einen mü%' "' nämlicK^berifclisibiitigt werden, daß der "in diesem '';?xr Falle sehr kleine ispannungsabfall durcli geringe von" außen eingestreute^ Störspannungen und somit auch das"" Meß'ergebnis sehr stark verfälscht werden kann und daß zum anderen für den nachgeschalteten/Verstärker der Aufwand recht erheblich wird.
Aufgabe'und Lösung' ;;'? uil! ■ ■■■ ' .'....■...,'-..'--■ Der Srfiridung'"1Ϊeg't? daher' di'e Aufgäbe zugrunde', die' genannten Nachteile' zu Vermeiden und mit einfachen'Oi Mitteln eine hocngehaue Strommeßeiiirichiiuhg zu schaf1- ' fen. Diese Aufgabe wird gemäß denv Merkmalen'des--ersten Patentanspruches gelöst.
Vorteile und Weit er bildungeh v *; ; ' ': ■ '
Die erfindungsgemäße' Stronmeßeinrichtung zeichnet sich durch einen äußerst einfachen Aufbau aus, wobei unter J Verwendung eines handelsüblichen Operationsverstärkers in nahezu idealer Weise ein äußerst exaktes Iießergebnis erzielt wird. Eine sehr vorteilhafte Weiterbildung ist gemäß den Merkmalen des zweiten Patentanspruches geschaffen. In einem Stromwandler weicht aufgrund der Wicklungsinduktivität der tatsächliche Sekundärstrom vom sogenannten idealen Sekundärstrom ab, !welcher sich rechnerisch, aus dem Übersetzungsverhältnis des Wand-' lers ergibt. Der Quotient, gebildet aus der Differenz zwischen tatsächlichem und idealen Sekundärstrom und aus dem idealen Sekundärstrom vfird als Stromfehler be-
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OfHGlNAL INSPECTED
zeichnet. Dieser Stromfehler ist bekanntlich abhängig von der Impedanz des Sekundärkreises sowie dem Verhältnis des Blindanteiles zum Wirkanteil der genannten Impedanz. Durch Reduzierung der Eingangsimpedanz des gegengekoppelten Verstärkers kann im wesentlichen der genannte Wirkanteil und der Stromfehler reduziert werden. Entsprechende Überlegungen.gelten für den Phasenfehler, welcher dargestellt wird durch den Quotienten, gebildet aus der Differenz zwischen tatsächlichem Phasenwinkel und idealem Phasenwinkel (180°) und aus dem tatsächlichem Phasenwinkel, wobei als Phasenwinkel der Winkel zwischen Sekundärstrom und Primärstrom des Wandlers gibt.
Da das Verhältnis Blindanteil zum Wirkanteil der Impedanz für die genannten Fehler von Bedeutung ist, ist es gemäß des Merkmals des dritten Patentanspruches von besonderem Vorteil die Streuinduktivität des Wandlers und den Eingangswiderstand-des Operationsverstärkers aufeinander abzustimmen.
Die Gegenkoppelung des Operationsverstärkers wird im einfachsten Falle mittels eines ohmschen Widerstandes erreicht. Wird gemäß des sechsten Patentanspruches im Rückkoppelungszweig eine Schaltvorrichtung vorgesehen, mit welcher der Wert des Widerstandes veränderbar ist, so wird in sehr vorteilhafter V/eise die Meßbereiehsanpassung der Strommeßeinrichtung erreicht. Dies ist vor allem bei .Heßsystemen, mit Vielehen beispielsweise nacheinander eine Reihe von Strömen unterschiedlicher Größenordnung gemessen werden sollen* von entscheidender Bedeutung, da nur ein einziger, einfach ausgebildeter Wandler mit konstantem Übersetzungsverhältnis benötigt wird. Es hat sich als sehr vorteilhaft erwiesen, anstelle des/oder der ohmschen Widerstände zur Reduzierung der Eingangsimpedanz des gegengekoppelten Operationsverstärkers im
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Gegenkopplungszweig auch Zweipole mit induktiver oder kapazitiver Komponente zu verwenden.
Ausführunpisbeispiel
Ein Ausführungsbeispiel soll nachfolgend anhand des in der Zeichnung, Fig. 1, dargestellten Prinzipschaltplanes näher erläutert werden.
Ein Wechselstromgenerator 1 erzeugt ein Strom I, welcher durch die Primärwicklung 5 eines "bekannten Wechselstromwandlers 2 fließt. Der Stromwandler 2 enthält eine Sekundärwicklung 4-, deren Ausgänge 5» 6 mit den Eingängen eines Operationsverstärkers 7 verbunden sind. Der Ausgang 9 des Operationsverstärkers 7- ist über eine Schaltvorrichtung 12 und einen der ohmschen Widerstände auf den einen Eingang gegengekoppelt, wobei die Werte der Widerstände sich jeweils um einen.Faktor 10 unterscheiden. Zwei Glexchrichterelemente 10, 11 zwischen den Eingängen des Operationsverstärkers dienen als Schutzbeschaltung desselben. Da die Eingangsimpedanz des gegengekoppelten Operationsverstärkers einen sehr kleinen Wert hat und somit die Impedanz des Sekundärkreises sehr klein ist, ist die am Ausgang des Operationsverstärkers anstehende Spannung U ein sehr genaues Maß für den durch die Primärwicklung 3 fließenden Strom I.
- Patentansprüche -
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Claims (6)

  1. Ε-295 /5
    Patentansprüche
    Strommeßeinrichtung enthaltend einen Stromwandler, welcher sekundärseitig von einem Netzwerk abgeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Netzwerk einen gegengekoppelten Operationsverstärker enthält.
  2. 2. Strommeßeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß insbesondere die Eingangsimpedanz des Operationsverstärkers einen derart geringen Vert aufweist, daß der Stromfehler oder der Phasenfehler im wesentlichen ein Minimum ist.
  3. 3- Strommeßeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Streuinduktivität des Wandlers und die Eingangsimpedanz des Operationsverstärkers aufeinander abgestimmt sind.
  4. 4. Strommeßeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Gegenkoppelungszweig wenigstens ein ohmscher V/iderstand vorgesehen ist.
  5. 5· Strommeßeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß im Gegenkoppelungszweig ein Zweipol mit induktiver oder kapazitiver Komponente vorgesehen ist.
  6. 6. Strommeßeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Gegenkoppelung£ zweig eine Schaltvorrichtung vorgesehen ist, mit welcher die Gegenkoppelung veränderbar ist.
    Heidelberg, den 6. August 1973
    G/Pt-Sch/Pr E-295
    509807/0237
    Le e rs θ
    ite
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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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