DE233440C - - Google Patents

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DE233440C
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rod
curtain
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folded
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47HFURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
    • A47H5/00Devices for drawing draperies, curtains, or the like
    • A47H5/08Devices for drawing draperies attached to the doors or windows
    • A47H5/09Devices for swinging the curtains away from doors or windows

Landscapes

  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand der Erfindung betrifft eine in der Mitte geteilte und aufklappbare Gardinenstange.
Die Erfindung besteht darin, daß das Aufklappen nicht nach beiden Seiten hin geschieht, sondern nur nach einer Seite, indem die in der Mitte gelenkig miteinander vereinigten beiden Teile der Stange mit dem einen freien Ende an einer Hilfsstange mit ίο einem fest gelagerten Gelenk, mit dem anderen freien Ende durch ein auf der Hilfsstange verschiebbares Gelenk mit dieser verbunden sind.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. ι eine Vorderansicht und
Fig. 2 einen Grundriß bei vorgezogener Gardine,
Fig. 3 einen Grundriß bei seitlich weggeklappter Gardinenstange, also zurückgezogener Gardine, und
Fig. 4 bis 8 Einzelheiten im größeren Maßstabe.
Der Erfindungsgegenstahd besteht aus zwei Hauptteilen, der Führungsleiste oder Hilfsstange α und der zweiteiligen Gardinenstange b, c, deren beide Teile b und c durch ein Scharnier 0 an der Rückseite miteinander verbunden sind, so daß sich die Gardinenstange in der wagerechten Ebene zusammenklappen läßt. An den Enden der Führungsleiste α befinden sich Leitrollen d, e, f für die Zugschnüre g und h. Längs der Führungsleiste α wird mittels dieser Zugschnüre ein Schieber i bewegt, der zugleich als Drehpunkt des Teiles c der Gardinenstange ausgebildet ist. Der Drehpunkt für den Teil b liegt in einem Bügel k, der fest mit dem einen Ende der Führungsleiste α verbunden ist. Die Drehzapfen I sind leicht herausnehmbar. An den ösen m der Führungsleiste α wird die ganze Vorrichtung aufgehängt.
Das Seitwärtsklappen der Gardine geschieht durch Ziehen an der Schnur g. Der Schieber i gleitet dabei an der Führungsleiste a entlang dem festen Drehpunkt k zu. Kurz vor diesem wird durch eine beliebige Sperrvorrichtung, ζ. B. eine Feder n, der Schieber i gegen Zurückgleiten gesichert. Mittels der drei Gelenke stellen sich die beiden Gardinenträgerhälften b, c annähernd senkrecht zur Wand, wobei die Gardine, falls sie aus einem Teil besteht, einmal zusammengefaltet wird.
Das Schließen der Gardine geschieht durch Ziehen an der Schnur h. Der Schieber i gleitet wieder in seine alte Lage zurück und nimmt den mit ihm durch die Stifte I verbundenen Gardinenträger b, c mit. Um den Gardinenträger in der Schlußlage zu erhalten, ist am Ende der Schnur h ein Gewicht p angebracht, dessen Zug ein selbsttätiges Zusammenziehen der beiden Gardinenstangenhälften b, c verhindert. Das selbsttätige Zusammenziehen kann aber auch durch eine neben dem Fenster angebrachte Schnurklemme oder in noch anderer bekannter Weise erreicht werden.
Wenn es erwünscht ist, beide Antriebsschnüre an einer Seite des Fensters oder der
Tür zu haben, so ist dieses leicht dadurch zu erreichen, daß man die Schnur g nicht, wie in den Fig. i, 2, 7 und 8 angedeutet, bei der Rolle f nach unten leitet, sondern daß man sie, wie in den Fig. 4 bis 7 strichpunktiert gezeichnet fg'J, um diese herum und zurück nach der Rolle d, die für diesen Fall schon vorgesehen werden kann, und von hier erst abwärts führt.
Durch die Anwendung doppelter, nach oben und nach unten stehender ösen m kann man die zusammengelegte Gardinenstange je nach Wunsch nach der rechten oder linken Seite bringen, indem man die Führungsleiste a so aufhängt, daß der feste Drehpunkt von b auf der gewünschten Seite liegt. Die Schnüre g, h müssen natürlich auch dementsprechend um die Leitrollen gelegt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Seitlich wegklappbare Gardinenstange, die aus zwei in der Mitte scharnierartig zusammengelenkten Hälften besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Stangenhälfte (b) am Ende einer Hilfs- oder Führungsstange (a) drehbar befestigt ist, während das freie Ende der anderen Stangenhälfte (c) seinen Drehpunkt an einem auf der Führungsleiste (a) entlang beweglichen Schieber hat, der durch Zugschnüre bewegt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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