DE2334026A1 - Mit einer daempfungsfluessigkeit gefuelltes manometer - Google Patents

Mit einer daempfungsfluessigkeit gefuelltes manometer

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Reinhold Metzger
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L7/00Measuring the steady or quasi-steady pressure of a fluid or a fluent solid material by mechanical or fluid pressure-sensitive elements
    • G01L7/02Measuring the steady or quasi-steady pressure of a fluid or a fluent solid material by mechanical or fluid pressure-sensitive elements in the form of elastically-deformable gauges
    • G01L7/04Measuring the steady or quasi-steady pressure of a fluid or a fluent solid material by mechanical or fluid pressure-sensitive elements in the form of elastically-deformable gauges in the form of flexible, deformable tubes, e.g. Bourdon gauges
    • G01L7/041Construction or mounting of deformable tubes

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Description

VDO * -λ 6 FRANKFURT/MAIN 90
ADOLF SCHINDLING GMBH ^-Λ GRÄFSTRASSE 103
Mit einer Dämpfungsflüssigkeit gefülltes
Manometer.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Manometer mit einem mit Dämpfungsflüssigkeit gefüllten Gehäuse und einer zwischen dem Zifferblatt und dem Meßwerk angeordneten Trennwand mit einer Durchtrittsöffnung für die Zeigerwelle und gegebenenfalls weiteren Durchtrittsöffnungen für das Zifferblatt tragende Halteorgane und dergleichen.
Es sind bereits Manometer bekannt, bei denen zwischen dem von einem Deckglas abgedeckten Zifferblatt und dem Meßwerk, das im allgemeinen eine Röhrenfeder enthält, eine Trennwand angeordnet ist, die bei einem Bersten der Röhrenfeder eine Zerstörung des Deckglases und damit eine Verletzung des Betrachters vor wegfliegenden Glas- und Metallteilen verhindern soll. Die Trennwand ist mit einer Durchtrittsöffnung für die Zeigerwelle und im allgemeinen mit zwei v/eiteren Durchtrittsöffnungen für die das Zifferblatt tragenden Halteorgane versehen. Häufig sind diese Manometer zusätzlich mit einer Dämpfungsflüssigkeit gefüllt.
Bei diesen und anderen Manometern mit einem flüssigkeitsgefüllten Gehäuse befindet sich in einer der Gehäusewände ein Überdruckventil, das bei einem insbesondere durch eine Erhöhung der Umgebungstemperatur hervorgerufenen Druckanstieg im Gehäuse betätigt wird und somit einer Zerstörung des Meßsystems oder der Glasabdeckung in gewissen Grenzen entgegenwirkt. Bei den Manometern mit normalerweise vertikaler Einbaulage ist das Ventil an der dem Anschlußstutzen gegenüberliegenden Gehäuseseite angeordnet. Um zu verhindern, daß bereits bei geringen Überdrücken im Gehäuse die Dämpfungs-
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flüssigkeit durch das geöffnete Ventil entweichen kann, ist das Gehäuse nicht vollständig mit der Dämpfungsflüssigkeit gefüllt. Dies hat zur Folge, daß die normalerweise nicht sichtbare Luftblase bei einer horizontalen Einbaulage des Manometers zwischen Zifferblatt und Glasabdeckung erscheint un--d die Ablesbarkeit des Manometers störend beeinflußt. Ein weiterer Nachteil dieser Manometer besteht darin, daß beim Transport, bei der Lagerung und bei horizontaler Einbaulage Flüssigkeit über das Ventil aus dem Gehäuse auslaufen kann.
Diese Nachteile werden bei einem anderen bekannten Manometer dadurch zu vermeiden versucht, daß anstatt eines Ventils zwischen der Dämpfungsflüssigkeit und der Manometerrückwand und mit Abstand zu dieser eine dünne, leicht durchbiegbare Trennmembran aus Metall oder Kunststoff angeordnet ist. Entstehen bei einem solchen Manometer im Gehäuse Überdrücke, so können diese in gewissen Grenzen durch die elastische Verformung der Membran aufgefangen werden. Mit einem derartigen Aufbau kann zwar das unerwünschte Auslaufen der Dämpfungsflüssigkeit während des Transports, der Lagerung oder bei horizontaler Einbaulage verhindert werden, jedoch läßt sich die Bildung einer Luftblase zwischen Zifferblatt und Glasabdeckung aufgrund der leichten Durchbiegbarkeit der Membran nicht ganz vermeiden. Als weiterer Nachteil kommt hinzu, daß ein derartiger Aufbau teuer, fertigungsungünstig und zur Montage geschultes Personal erforderlich ist. Zudem benötigt eine solche Einrichtung einen nicht unerheblichen Platzbedarf.
Diese Schwierigkeiten und Nachteile sollen durch die Erfindung beseitigt werden. Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein Manometer zu schaffen, bei dem einerseits die im Gehäuse auftretenden Überdrücke aufgefangen werden können und ein Auslaufen der Dämpfungsflüssigkeit nicht mehr möglich ist und andererseits
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die Bildung einer Luftblase zwischen Zifferblatt und Glas-" abdeckung unterbunden ist. Zudem soll sich das Manometer durch die zu realisierenden Maßnahmen nicht oder allenfalls nur geringfügig verteuern.
Diese Aufgabe wird ausgehend von dem eingangs beschriebenen Manometer erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß mindestens die Durchtrittsöffnungen, bei denen die durch sie hindurchragenden Teile einen wesentlich kleineren Durchmesser besitzen wie die zugeordnete Öffnung, an ihrem dem Meßwerk zugewandten Ende jeweils durch ein in den Meßwerksraum ragendes Rohrstück verlängert sind, dessen Länge so bemessen ist, daß in jeder Lage des Gehäuses die freien Rohrstückenden von der Dämpfungsflüssigkeit umspült sind.
Ein dergestalt aufgebautes Manometer wird in seinem vorderen Raum, in dem der Zeiger spielt, vollständig, im Meßwerksraum jedoch nur soweit mit Dämpfungsflüssigkeit gefüllt, daß ein mit Luft gefüllter Hohlraum übrigbleibt, der eine insbesondere durch eine Erhöhung der Umgebungstemperatur hervorgerufene Flüssigkeitsvolumenvergrößerung aufzunehmen vermag. Da Luft aus der im Meßwerksraum befindlichen Luftblase aufgrund der an der Trennwand angebrachten Rohrstücke nicht in den vorderen Gehäuseraum gelangen kann und der vordere Gehäuseraum vollständig mit Flüssigkeit gefüllt ist, ist die Bildung einer Luftblase zwischen Zifferblatt und Glasabdeckung sicher unterbunden. Andererseits kann dadurch das Volumen der Luftblase verhältnismäßig groß, auf alle Fälle größer als bei den bekannten Manometern, gewählt werden, so daß Flüssigkeitsvolumenänderungen in weiten Grenzen aufgefangen werden können. Dadurch wird der zulässige Temperatureinsatzbereich nicht unwesentlich erweitert. Die fertigungs- und montagetechnischen Vorteile sowie der geringe Raumbedarf der erfindungsgemäßen Lösung sind offensichtlich.
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In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform ist jedes Rohrstück mit einem abgesetzten Ende versehen, dessen Außen— durchmesser so bemessen ist, daß das Rohrstück mit Preßsitz in die Durchtrittsöffnung einsetzbar ist.
Besteht die Trennwand aus einem spritz- oder gießfähigen Werkstoff, so sind mit besonderem Vorteil die Rohrstücke an die Trennwand angeformt.
Die Erfindung sei anhand der Zeichnung, die in zum Teil schematischer Darstellung ein Ausführungsbeispiel aufzeigt, näher erläutert.
Das im Querschnitt dargestellte Röhrenfedermanometer besteht aus einem flüssigkeitsdichten Gehäuse 1 mit einer Trennwand 2, die sich zwischen dem Meßwerk 3 und dem Zifferblatt 4 befindet. Das Gehäuse 1 ist an seiner Rückseite mit einer Ex-V/and 5 und an seiner Vorderseite mit einem in einem Schraubring 6 sitzenden Deckglas 7 verschlossen.
Das Meßwerk 3 umfaßt eine Röhrenfeder 8, die an einem Ende in einem Röhrenfederträger 9 mit einem Anschlußstutzen 10 sitzt und an ihrem anderen, verschlossenen Ende am Zeigerwerk angelenkt ist, von dem der Übersichtlichkeit halber nur ein Teil der Zeigerwelle 11 dargestellt ist. Der Röhrenfederträger 9 ist mittels Schrauben 12 an der Rückseite der Trennwand 2 befestigt.
In der Trennwand 2 befinden sich eine zentrale Durchtrittsöffnung 13 für die Zeigerwelle 11, die an ihrem freien Ende einen vor dem Zifferblatt 4 spielenden Zeiger 14 trägt, sowie zwei weitere Durchtrittsöffnungen 15 und 16, durch die Jeweils ein Bolzen 17 bzw. 18 ragt. Die Bolzen 17 und 18 sitzen auf
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einem Winkelstück 19, das am Röhrenfederträger 9 befestigt ist und gleichzeitig zur Halterung des Zeigerwerks dient. An ihren freien Enden sind die Bolzen 17 und 18 jeweils mit einer Gewindebohrung versehen, in die die Befestigungsschrauben für das Zifferblatt 4 einschraubbar sind.
In jeder der Durchtrittsöffnungen 13, 15 und 16 ist ein Rohrstück 20 mit einem abgesetzten Ende 21 eingesetzt. Der Außendurchmesser des Endes 21 ist so bemessen, daß das Rohr— stück 20 mit Preßsitz in der jeweiligen Durchtrittsöffnung sitzt. Die Rohrstücke 20 besitzen eine solche Länge, daß jedes gegen das Meßwerk 3 ragende Rohrstückende in jeder Lage des Gehäuses 1 von der Dämpfungsflüssigkeit 22 umspült ist. Der vordere Raum des Gehäuses 1 ist vollständig, der hintere bis auf eine Luftblase 23 mit der Dämpfungsflüssigkeit gefüllt.
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Claims (3)

  1. Λη:· or fiche.
    Manometer mit einem mit Dämpfungsflüssigkeit gefüllten Gehäuse und einer zwischen dem Zifferblatt und dem Meßwerk angeordneten Trennwand mit einer Durchtrittsöffnung für die Zeigerv/elle und gegebenenfalls weiteren Durchtrittsöffnungen für das Zifferblatt tragende Halteorgane und dergleichen, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens die Durchtrittsöffnungen (13,15,16), bei denen die durch sie hindurchragenden Teile (11,17,18) einen wesentlich kleineraiDurchmesser besitzen wie die zugeordnete Öffnung, an ihrem dem Meßwerk (3) zugewandten Ende jeweils durch ein in den Meßwerksraum ragendes Rohrstück (20) verlängert sind, dessen Länge so bemessen ist, daß in jeder Lage des Gehäuses (1) die freien Rohrstückenden von der Dämpfungsflüssigkeit (22) umspült sind.
  2. 2./ Manometer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Rohrstück (20) mit einem abgesetzten Ende (21) versehen ist, dessen Außendurchmesser so bemessen ist, daß das Rohrstück (20) mit Preßsitz in die Durchtrittsöffnung (13,15,16) einsetzbar ist.
  3. 3./ Manometer nach Anspruch 1 mit einer Trennwand aus einem spritz- oder gießfähigen Werkstoff, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrstücke (20) an die Trennwand (2) angeformt sind.
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