DE2326133A1 - Membranbauwerk, insbesondere fuer traglufthallen - Google Patents

Membranbauwerk, insbesondere fuer traglufthallen

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DE2326133A1
DE2326133A1 DE19732326133 DE2326133A DE2326133A1 DE 2326133 A1 DE2326133 A1 DE 2326133A1 DE 19732326133 DE19732326133 DE 19732326133 DE 2326133 A DE2326133 A DE 2326133A DE 2326133 A1 DE2326133 A1 DE 2326133A1
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Gernot Dr Ing Minke
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    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H15/00Tents or canopies, in general
    • E04H15/20Tents or canopies, in general inflatable, e.g. shaped, strengthened or supported by fluid pressure
    • E04H15/22Tents or canopies, in general inflatable, e.g. shaped, strengthened or supported by fluid pressure supported by air pressure inside the tent

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

  • Membranbauwerk, insbesondere für Traglufthallen Die Erfindung bezieht sich auf ein Membranbauwerk, insbesondere für Traglufthallen, das eine membranartige Haut und eine Haut-Stabilisierung aufweist, die zur Abspannung der Haut z.B. am Boden befestigbar ist.
  • Bei bekannten Membranbauwerken dieser Art, insbesondere bei Traglufthallen, bezieht die Haut aüs einer einstückigen Membran, die mit Luft mit geringFügigem Überdruck aufblasbar ist. Die Haut-Stabilisierung ist dadurch gegeben, daß die Haut zumindest an den unteren Ecken oder am unteren Rand am Boden abgespannt ist.
  • Ferner ist es bekannt, zur zusätzlichen Haut-Stabilisierung Seile, z. B. Stahiseile zu verwenden, die entweder über die Haut gelegt werden oder unterhalb der Haut, also im Traglufthalleninneren, verlaufen und dann über Streifen mit der Haut verbunden sind. Hierbei leiten die Seile die Hauptkräfte in das Fundament oder den Boden ab, so daß die mechanische Beanspruchung der Haut gegenüber der erstgenannten Ausführungsform geringer ist. Derartige Hautstabilisierungen sind jedoch teuer, z. B. deswegen, weil die Befestigung der Seilenden und die Seilkknoten sehr teuere Sonderkonstruktionen erfordern Ferner weisen beide vorgenannten Ausführungsformen folgenden, schwerwiegenden Nachteil auf: Bei partieller Überbeanspruchung der Haut oder bei deren Verletzung entstehen Einrisse, die ungehindert weiterreißen und daher zur Zerstörung der gesamten Haut und damit des Bauwerkes führen, das dann zusammenfällt.
  • Bei einer anderen bekannten Traglufthalle, z. B. zur Überdachung eines Schwimmbeckens, hat man versucht, diesem Umstand Rechnung zu 'tragen, indem man über den haubenartigen oberen Teil der Haut in Richtung quer zur Hallenlängserstreckung in relativ großen Abständen voneinander bandförmige Gurte legt, die mit der Haut fest, z. B. durch Schweißen, verbunden sind. An den Enden der Gurte greifen dann zur Stabilisierung Seile an, über die die Abspannung am Boden erfolgt. Auch bei dieser Haut-Stabilisierung wird die Gefahr des Weiterreißens nicht gebannt; denn bei partieller Verletzung der Haut im Bereich zwischen zwei Gurten kann die Haut in Richtung parallel zum Gurtverlauf und/oder quer dazu weiterreißen, so daß das Bauwerk ebenfalls in sich zusammenfällt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Membranbauwerk, insbesondere für Traglufthallen, zu schaffen, das auch bei extremer Windbeanspruchung und/oder partieller Verletzung der Haut nicht einstürzen kann und damit einen hohen Sicherheitswert besitzt.
  • Die Aufgabe ist bei einem Membranbauwerk der eingangs genannten Art gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Haut gitterfeldartig in einzelne, sich aneinanderreihende und miteinander verbundene Haut-Einzelfelder aufgeteilt ist, die jeweils allseitig entlang ihrer Ränder von den Rändern der jeweils angrenzenden Haut- Einzelfelder unter Bildung einer Zerreißbremse abgesetzt sind. Von Vorteil wenn zur Absetzung der Haut-Einzelfelder netzförmig und allseitig entlang der Ränder der Haut-Einzelfelder verlaufende bandförmige, etwa streifenförmige Gurte, z.B, Gewebestreifen, vorgesehen sind.
  • Unter den Begriff "Absetzung der Haut-Einzelfelder" füllt einerseits eine Ausbildung der Haut als im wesentlichen einstückige -Membran, die auf ihrer gesamten Außen- und/ oder Innenfläche von einem gitterförmigen Netz aus Gurtband überdeckt ist, das zur Absetzung der Haut.-Einzelfelder voneinander unter Bildung einer Zerreißbremse zwischen sich aneinanderreihenden Haut-Einzelfeldem auf der Gurtbandlänge mit der Membran fest verbunden, vorzugsweise vernäht oder verklemmt ist.
  • Der Begriff "einstückige"Membran erfaßt nicht nur solche Membranen, die aus einer einzigen materialeinheitlichen und ohne Nähte durchgehenden Haut gebildet sind, sondern auch solche, die wie üblich aus einzelnen Bahnen zusammengesetzt sind.
  • Andererseits fällt unter den vorgenannten Begriff auch die Gestaltung der Haut aus einzelnen, jeweils selbständigen Haut-Einzelfeldern, z.B. mit Vieleckgestalt, die zur Bildung der gesamten Haut ran&:seitig auf Stoß oder überlappt aneinandergesetzt und über die Gurte miteinander randseitig fest, z. B. durch Nähen oder Klemmen, verbunden sind. Die vorgefertigten selbständigen Haut-Einzelfelder brauchen entlang ihrer Ränder keinen Gurt aufzuweisen. Vielmehr können die Haut-Einzelfelder zur Errichtung des Bauwerkes randseitig am gitterförmigen Netz aus Gurtband befestigt werden, wobei zugleich auch die randseitige Verbindung der Haut-Einzelfelder untereinander erfolgen kann0 Es ist jedoch gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform auch möglich, daß zumindest ein Teil der selbständigen Haut-Einzelfelder jeweils randseitig mit Gurten versehen ist,-die z. B. angenäht, angeklemmt oder bei schweißbarem Material der Haut-Einzelfelder und des Gurtbandes auch angeschweißt sein können. Für die Bildung der gesamten Haut werden dann die so vorgefertigten, selbständigen Haut-Einzelfelder über die randseitigen Gurte oder auch über einen zusätzlichen Gurt untereinander und/oder mit den übrigen Haut-Einzelfeldern fest verbunden.
  • Die selbständigen Haut-Einzelfelder können als Zerreißbremse auch entlang der Ränder verlaufende Randverstärkungen aufweisen, z. B. Verfielfachungen des Randes, indem die Einzelfelder am Rand saumartige Doppel- oder Mehrfachlagen aus dem Hautmaterial oder auch aus anderem Material aufweisen. Diese .Randverswrkvngen 'können auch zusätzliche Gurte als Randsaum besitzen Durch die erfindungsgemäße Ausbildung wird eine Einsturzsicherhéit des Bauwerkes mit sehr geringem Aufwand erreicht. Durch die gitterfeldartige Aufteilung der Haut in Haut-Einzelfelder, die jeweils allseitig entlang ihrer Ränder von den Rändern der jeweils angrenzenden Haut-Einzelfelder unter Bildung einer Zeneißbremse abgesetzt sind, wird erreicht, daß bei Auftreten eines Risses in einem Haut-Einzelfeld der die Randverstärker und/oder Riß lediglich bis zu einem Rand des Haut-Einzelfeldes weiterreißen kann, da/der Gurtabschnitt am jeweiligen Rand als Zerreißbremse wirksam sind und eine Fortsetzung des Risses in ein angrenzendes Haut-Einzelfeld unterbinden. Ein derartiger Einriß in einem Haut-Einzelfeld allein führt nicht zum EinstUrzen des Bauwerkes, da der dadurch entstehende Luftverlust ohne Schwierigkeiten vom Druckluftaggregat,das zum Aufblasen des Bauwerkes und Halten in der aufgeblasenen Form dient, ausgeglichen werden kann. Ferner ist ein solches verletztes Haut-Einzelfeld leicht und schnell durch ein unbeschädigtes zu ersetzen. Bei der erfindungsgemäßen Ausbildung wird durch die Gurte die Haut-Stabilisierung gebildet, so daß die Gurte die Haupttragelemente darstellen und die Hauptkräfte zum Boden und Fundament ableiten. Die Haut-Einzelfelder überspannen dabei lediglich den Bereich zwischen den Gitterfeldern, die durch das Gurtnetzwerk vorgegeben sind0 Dadurch sind die Haut-Einzelfelder auf jedem einzelnen Gitterfeld wesentlich stärker gekrümmt als die randseitig der Haut-Einzelfelder verlaufenden Gurte, was formgestalterisch aber auch in festigkeitsmäßiger Hinsicht von Vorteil. ist0 Ferner wird erreicht, daß sich die Gurte der starken Verformung und Dehnung der Haut infolge extremer Windbeanspruchung anpassen können, so daß sie nicht das Zerreißen von Hautteilen bewirken können, wie es bei bekannten Stahiseilen der Fall ist. Ein wesentlicher Vorteil liegt ferner darin, daß die Haut durch die erfindungsgemäße Gestaltung nur halb bis ein Fünftel so stark beansprucht ist, wie bei bekannten Traglufthallen ohne Gurt. Aus diesem Grund kann die Haut aus dünnerem und billigerem Material bestehen0 Dies wirkt sich einerseits kostensenkend aus und führt andererseits dazu, daß die Haut noch elastischer und leichter wird, so daß sie besser verarbeitbar und transportierbar ist. Ein weiterer Vorteil ist durch die einfache Verbindungsrnöglichkeit der Gurte untereinander und/ Verschnüren oder mit der Haut durch Nähen, Klemmen mittels doppelter Klemmprofile, Klammern, und bei schweißbaren Werkstoffen auch durch Schweißen gegeben. Da bandförmige Gurte flächig, und zwar breit aber dünn gestaltet sind, können die Gurte mit der Haut zusammengerollt werden, was Transport und Montage der Haut vereinfacht.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform bestehen die Gurte aus einem Material, das etwa die gleiche Elastizität wie das Hautmaterial besitzt, z. B. aus Kunstfaser, vorzugsweise aus Polyester-Gewebe. Ferner können die Gurte in Mehrfach lagen übereinander angeordnet sein, wodurch auch sehr großen Kräften im Bedarfsfall ohne großen Mehraufwand Rechnung getragen werden kann. Dabei ist es möglich, daß die oberen Gurtlagen nachträglich aufgesetzt werden und nicht auf der ganzen Länge mit den untersten, als Zerreißbremse dienenden Randverstärkungen und/oder Gurten verbunden sind sondern lediglich an wenigen Stellen gegen Verrutschen gesichert sind. Anstelle der unteren Gurtlagen oder auch zusätzlich zu diesen können zur Bildung der Zerreißbremse Randverstärkungen durch Verfielfachung des Hautrandes, z. B. durch Umsäumen mit Hautmateriai oder anderem Material vorgesehen sein.
  • Die selbständigen Haut-Einzelfelder können Vieleckgestalt, z. B. die Gestalt Aleinere R eines Dreiecks, Viereck oder Sechsecks, aufweisen. Selbständige/Haut-Einzelfelder haben grundsätzlich den Vorteil, daß sie in großen Stückzahlen wirtschaftlich zu fertigen, leicht zu verarbeiten, z. B. randseitig mit Gurt zu versehen sind, sowie einfach und leicht transportabel und auswechselbarsind. Sie ermöglichen ferner auch später noch, etwa baukastenartig, eine Vergrößewng eines bereits errichteten Bauwerkes. Damit sind die Voraussetzungen dafür geschaffen, daß bereits bestehende Bauwerke noch nachträglich an sich ändernde Gegebenheiten angepaßt werden können. Die Haut-Einzelfelder können in ihrer Form so gestaltet werden, daß aus wenigen vorgefertigten Standardelementen baukastenartig verschiedenste Bauwerkformen zusammensetzbar sind.
  • Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in den Zeichnungen gezeigten Ausführungsbeispielen im einzelnen erläutert, Es zeigen Fig0 1 eine Seitenansicht eines Membranbauwerkes in Form einer Traglufthalle gemäß der Erfindung, Fig. 2a-2f jeweils einen vergrößerten Querschnitt eines Teiles einer Traglufthal le im Verbindungsbereich einzelner Haut-Einzel felder gemäß verschiedenen AusführungsbeispielenO In Fig. 1 ist eine Traglufthalle im errichteten Zustand gezeigt, deren Haut 10 gitterfeldartig in einzelne sich aneinanderreihende und miteinander verbundene ist Haut-Einzelfelder 11 aufgeteilt,>die jeweils Vieleckgestalt, z. B. wie gezeigt die Gestalt eines Sechseckes, aufweisen. Die Haut-Einzelfelder 11 sind jeweils entlang ihrer Ränder 12 von den Rändern der jeweils angrenzenden Haut-Einzelfelder unter Bildung einer Zerreißbremse dadurch abgesetzt, daß netzförmig und allseitig entlang der Ränder 12 der Haut-Einzelfelder 11 verlaufende, bandförmige Gurte 13 vorgesehen sind. Die Gurte 13 können aus einzelnen Gurtabschnitten bestehen, die --andenEcen der Haut-Einzelfelder 11 miteinander fest verbunden sind. Auch können die Gurte 13, was vorteilhafter ist, aus durchgehenden Bändern bestehen, die im Eckbereich der Haut-Einzelfelder 11 umgeknickt sind und übereinander verlaufen.
  • Die Gurte 13 bilden die Haut-Stabilisierung und sind zur Abspannung der Haut am Boden 14 oder vorgesehenen Fundament befestigt. Die Gurte 13 bestehen aus einem Material, das etwa die gleiche Elastizität wie das Hautmaterial besitzt, z. B. aus Kunstfaser, vorzugsweise aus thermisch nachbehandel tem Polyester-Gewebe, welches nicht allzu elastisch ist. Wie in Fig. 1 nicht weiter gezeigt ist, können die Gurte auch in Mehrfachlage übereinander angeordnet sein. Ferner können die gezeigten Haut-Einzelfelder 11 auch noch netzartig von weiteren Gurtnetzen überzogen sein, wodurch die Einzelfelder z. B. in noch kleinere Einzelfelder unterteilt werden.
  • Beim gezeigten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 ist die Haut 10 aus einer einstückigen Membran gebildet, die auf ihrer gesamten Außenfläche von einem gitterförmigen Netz aus dem bandförmigen Gurt 13 überdeckt ist, wobei das Netz zur Absetzung der Haut-Einzelfelder 11 voneinander unter Bildung einer Zerreißbremse zwischen sich aneinanderreihenden Haut-Einzelfeldern 11 auf der Gurtbandlänge mit der Membran fest verbunden, vorzugsweise vernäht oder verklemmt, ist.
  • Statt-dessen ist es auch möglich, daß die Haut 10 aus jeweils selbständigen Haut-Einzelfeldern 11 gebildet ist, die vorgefertigt sind und die z. Bot wie gezeigt, FiJnfeckqestalt Sechseck-und esitzen0 Hierbei können die Gurte 13 auf ihrer die Haut-Einzelfelder randseitig rahmenden Länge mit der Haut fest verbunden, vorzugsweise vernäht oder verklemmt, sein. Ausführungsbeispiele dieser Art zeigen Fig. 2a - 2f.
  • Bei dem in Fig. 2a gezeigten Ausführúngsbeispiel sind die vorgefertigten Haut-Einzelfelder 11 z.B. auf Sechseckgestalt zugeschnitten. Zur Herstellung der Haut 10 werden die Haut-Einzelfelder 11 - randseitig Uberlappt übereinandergelegt und sodann über Gurte 13, die allseitig entlang der Ränder der Haut-Einzelfelder 11 verlaufen, miteinander randseitig fest und im wesentlichen luftdicht verbunden.
  • Die Verbindung erfolgt beispielsweise durch Nähen.
  • Wie beim ersten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 so bilden auch hier die Gurte 13 die Haupttragelemente, die die Hauptkräfte zum Boden 14 oder Fundament ableiten. Wie Fig. 1 zeigt, sind die Haut-Einzelfelder im Feldbereich zwischen dem Gitternetz der Gurte 13 wesentlich stärker gekrümmt als die Gurte 13.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2b sind die Haut-Einzelfelder 10 so vorgefertigt, daß allseitig entlang ihrer Ränder Gurte 13 befestigt, z. B. angenäht sind. Die Haut 10 wird dann aus derartigen Haut-Einzelfeldern 11 dadurch zusammengesetzt, daß die Haut-Einzelfelder 11 entlang ihrer Ränder überlappt übereinandergelegt und miteinander befestigt werden. Die Befestigung kann auch hier durch Nähen erfolgen. Es kann jedoch ausreichend sein, wenn eine Befestigung nur an einzelnen Stellen der Ränder der Haut-Einzelfelder, z. Be durch Klammern oder dergl erfolgt.
  • Insbesondere bei diesem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2b ist ein späterer Austausch einzelner Haut-Einzelfelder 11 z.B* bei Beschädigung, leicht möglich. Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2b verlaufen die Gurte 13 jeweils auf der Außenfläche der Haut-Einzelfelder 11.
  • Das weitere Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2c unterscheidet sich von demjenigen gemäß Fig. 2b dadurch, daß die Gurte 13 bei dem links dargestellten Haut-Einzelfeld 11 auf der nach innen gewandten Fläche und bei dem rechts dargestellten Haut-Einzelfeld 11 auf der nach außen gewandten Fläche befestigt sind, und ferner dadurch, daß die Haut-Einzelfelder 11 mit ihren einander zugewandten Flächen aufeinanderliegen.
  • Bei dem weiteren,in Fig. 2d gezeigten Ausführungsbeispiel sind die selbständigen Haut-Einzelfelder 11 im vorgefertigten Zustand randseitlg nicht mit Gurten versehen.Zur Bildung der Haut 10 werden die Haut-Einzelfelder 11 randseitig auf Stoß aneinandergesetzt und über einen relativ breiten, im Stoßbereich beide Haut-Einzelfelder 11 überdeckenden Gurt 13 miteinander befestigt, wobei zugleich die Befestigung des Gurtes an den Haut-Einzelfeldern 11 erfolgt. Die Gurte 13 können aber auch schon bei der Vorfertigung der selbständigen Haut-Einzelfelder 11 jeweils an einem Einzelfeld 11 befestigt, z. B. angenäht werden, wie dies in Fig. 2d fur das linke Haut-Einzelfeld 11 angedeutet ist. Zur Bildung der Haut 10 wird. dann das sich jeweils an das linke Haut-Einzelfeld 11 anschließende Einzelfeld so angelegt, daß der Gurt 13 letzteres randseitig Uberdeci<t, und hiernach das Einzelfeld 11 mit dem Gurt 13 fest verbunden, beispielsweise vernäht.
  • Bei dem in Fig. 2e gezeigten weiteren Ausführungsbeispiel sind die vorgefertigtan selbständigen Haut-Einzelfelder jeweils randseitig von vornherein mit Guten 13 versehen, etwa so wie bei dem Ausfuhwngsbeispiel gemäß Fig. 2c, jedoch mit dem Unterschied, daß die Gurte 13 jeweils auf der zum Inneren der Traglufthalle weisenden Fläche der Einzelfelder 11 befestigt sind. Zur Bildung der Haut werden dann die Einzelfelder 11 im Randbereich auf Stoß aneinandergelegt und über einen relativ breiten zweiten Gurt 13a, etwa entsprechend dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig.2d, miteinander verbunden. Hierbei wird der Gurt 13a mit den randseitig aneinanderstoßenden Einzelfeldern 11 und deren Gurt 13 fest verbunden, z. B. vernäht. Die Verbindung kann jedoch hier auch durch Klammern erfolgen.
  • Bei dem in Fig. 2f gezeigten Ausführungsbeispiel sind die vorgefertigten Haut-Einzelfelder 11 im wesentlichen so gestaltet, wie bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2c. Zur Bildung der Haut werden die Einzelfelder 11 jedoch randseitig so überlappt aneinandergesetzt, daß die Gurte 13 des einen Einzelfeldes 11 mit ihrer freien Außenfläche an der zugewandten Fläche des benachbarten anderen Einzelfeldes 11 zur Anlage kommen. Auch hier ist ein relativ breiter, die benachbarten Einzelfelder 11 im Randbereich überdeckender Gurt 13auf der Außenfläche vorgesehen, der im Randbereich mit allen aneinandergrenzenden Einzelfeldem 11 und deren Gurt fest verbunden, beispielsweise vernäht wird.
  • Bei allen Ausführungsbeispielen gemäß Fig. 2a - 2f wurde der besseren Übersicht wegen die Krümmung vernachlässigt Ferner kann bei weiteren, nicht gezeigten Ausführungsbeispielen jedes Einzelfeld 11 auch eine andere, randseitige Randverstärkung, mit oder ohne zusätzlichen Randgurten 13 besitzen. Im einfachsten Fall kann beispielsweise jedes Haut-Einzelfeld am Rand saumartig umgeschlagen sein, wobei diese zweite Hartlage am Einzelfeld beispielsweise durch Nähen, Kleben, Klammern oder dergl. befestigt wird. Diese Randverstärkung kann -auch mehrlagig sein, indem das Material des Einzelfeldes randseitig mehrmals umgeschlagen ist.
  • Im Inneren oder zumindest auf einer Außenseite einer so gebildeten Randverstärkung kann ein Gurt 13 oder eine andere streifenförmige oder auch keilartige Verstärkung vorgesehen sein. Diese zusätzliche Verstärkung besteht zweckmäßigerweise so wie die Gurte aus einem Fasermaterial, beispielsweise Gewebe. Ferner können Membran bauwerke, die aus derartigen-selbständigen Haut-Einzelfeldern 11 zusammengesetzt sind, ein weiteres, über das Membranbauwerk gelegtes Gurtnetz aufweisen, wobei die Gurte des Gurtnetzes entweder entlang den Rändern der Einzelfelder 11 verlaufen oder aber quer dazu, so daß im letzteren Fall die Einzelfelder 11 in weitere, kleinere Einzelfelder unterteilt werden.

Claims (12)

  1. Patentanspru che
    Membranbauwerk, insbesondere für Traglufthallen, das eine membranartige Haut und eine Haut-Stabilisierung aufweist, die zur Abspannung der Haut, am Boden befestigbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Haut ( 10 ) gitterfeldartig in einzelne, sich aneinanderreihende und miteinander verbundene Haut-Einzelfelder (11 ) aufgeteilt ist, die jeweils allseitig entlang ihrer Ränder ( 12 ) von den Rändern der jeweils angrenzenden Haut-Einzelfelder unter Bildung einer Zerreißbremse abgesetzt sind.
  2. 2. Membranbauwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Absetzung der Haut-Einzelfelder ( 11 ) netzförmig und allseitig entlang der Ränder ( ) der Haut-Einzelfelder ( 11 ) verlaufende, bandförmige Gurte ( 13 ) vorgesehen sind.
  3. 3. Membranbauwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gurte ( 13 ) die Haut-Stabilisierung bilden.
  4. 4. Membranbauwerk nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gurte (13 ) aus einem Material, das etwa die gleiche Elastizität wie das Hautmaterial besitzt, z. B. aus Kunststoffaser, vorzugsweise aus Polyestergewebe, bestehen.
  5. ;). Membranbauwerk nach einem der Ansprüche 2 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gurte ( 13, 13a ) in Mehrfachlage Ubereinander angeordnet sind.
  6. 6. Membranbauwerk nach einem der Ansprüche 2 - 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Gerste ( 13 ) auf ihrer die Haut-Einzelfelder ( 11 ) randseitig rahmenden Länge mit der Haut fest verbunden, vorzugsweise vemäht, verschnürt, verklammert oder verklemmt sind.
  7. 7. Membranbauwerk nach einem der Ansprüche 1 - 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Haut (10 ) aus einer einstückigen Membran gebildet ist, die auf ihrer gesamten Außen- und/oder Innenfläche von einem gitterförmigen Netz aus Gurtband ( 13 ) Uberdeckt ist, das zur Absetzung der Haut-Einzelfelder ( 11 ) voneinander unter Bildung einer Zerretßbremse zwischen sich aneinanderreihenden Haut-Einzelfeldem ( 11 ) auf der Gurtbandlänge mit der Membran fest verbunden, vorzugsweise vemaht oder verklemmt, ist.
  8. 8. Membranbauwerk nach einem der Ansprüche 1 - 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Haut ( 10 ) aus jeweils selbständigen Haut-Einzelfeldem (11) gebildet ist.
  9. 9. Membranbauwerk nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die selbstandigen Haut-Einzelfelder ( 11 ) Vieleckgestalt, z. B. die Gestalt eines Dreiecks, Vierecks oder Sechsecks aufweisen.
  10. 10. Membranbauwerk nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die selbständigen Haut-Einzelfelder(11 ) zur Bildung der Zerreißbremse eine entlang ihrer Ränder verlaufende Randverstärkung, z. B. eine zumindest zweilagige Umsäumung, aufweisen .
  11. 11. Membranbauwerk nach einem der Ansprüche 8 - 10, dadurch gekennzeichnet, daß die selbständigen Haut=Einzeifelder ( 11 ) zur Bildung der Haut ( 10 ) randseitig auf Stoß oder überlappt aneinandergesetzt und Uber die Gurte ( 13, 13a ) miteinander randseitig fest verbunden sind.
  12. 12.Membranbauwerk nach einem der Ansprüche 8 - 11, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Teil der selbständigen Haut-Etnzelfelder ( 11 ) jeweils randseitig mit Gurten ( 13 ) versehen und ueber die Gurte ( 13 ) oder einen zusätzlichen Gurt ( 13a) untereinander und/oder mit den übrigen Haut-Elnzelfeldem ( 11 ) fest verkunden ist.
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